Kundenmeinungen
Macy Gray kommt Groß" heraus!, 6. Juli 2007
Die junge Dame mit der so eigentümlichen Reibestimme, eine Mixtur aus Rod Steward, Nina Simone und Aretha Franklin, ist wieder da. Der kurze, prägnante Titel ihrer Neuveröffentlichung ist 'Big' und so scheint sich Chanteuse auch zu fühlen, selbstsicher und voller Optimismus ob der eigenen Möglichkeiten. Vorbei die quälenden Zweifel und Seele-schürfenden Selbstfindungsprozesse, die beide letzten Alben charakterisierten, zurück zu den Anfängen ihrer Debüt-CD 'On How Life Is', ihre neue CD 'Big' fängt damit an, eine alte Beziehung zu beenden und neu zu starten. Auf dem Eröffnungstrack "Finally Made Me Happy" wird sie von einer skat-freudigen Natalie Cole unterstützt, mit großem Gospel-Piano und einem eindringlichen Refrain singt Macy: "You finally made me happy when you walked out that door". 'Big' ist wahrscheinlich das souligste Album, dass die eigenwillige Künstlerin bis dato vorgelegt hat und dies tut den 13 Tracks, die alle von will.i.am, Ron Fair und Macy selbst produziert wurden, nur gut. Die Grammy-Gewinnerin sicherte sich bei ihren Ausflügen in Funk-, Pop- und Jazzgefilde auch die Dienste von Justin Timberlake, Damien Elliott und der Sängerin Fergie. Über verlorene Liebe auf "Shoo Be Doo", über allein erziehende Mütter auf "What I Gotta Do", bis zu Glück auf "Ghetto Love" und Hoffnung auf "One For Me", alles mit einer gehörigen Portion Ironie und schwarzem Humor gewürzt, dies ist eine rundweg gelungene Mischung feinster Soul-Musik, einer der wohl einzigartigsten Stimmen des Genres. Eine endrucksvolle Rückkehr ins Rampenlicht!
Eine Stimme zum Verlieben, 12. Juni 2007
Ein Vergleich einer gewaltigen Stimme mit einer anderen ist immer schwer. Mir fällt jedoch als erster Vergleich Amy Winehouse ein, wobei Macy interessantere Musik dazu bringt.Vortreffliches Album mit 1 Bonus Track. Unbedingt empfehlenswert.
Keine Langweile mit Macy der Popsoulkönigin, 18. Mai 2007
Was heißt hier eigentlich Comeback,macht man schon ein Comeback wenn man nicht jedes Jahr ein mittelmäßiges Album auf den Markt wirft.Also für mich war Macy nicht weg,nur halt beschäftigt.Na ja RnB ist das natürlich nicht was Macy da größtenteils abgeliefert hat ,aber eine nette kleine Scheibe für diesen Sommer mit durchaus mehreren Ohrwürmern und das ist doch schon mehr als andere in ihrer gesamten Karriere hinkriegen.Nichts gegen Franklin oder Pips oder Baker oder Labelle können zwar prima singen aber die letzten Scheiben waren stinklangweilig ,stehen nur noch im Schrank rumUnd von Joss Stone wollen wir nun garnicht reden.Nicht so Macy ,sie kreischt mit Natalie Cole um die Wette in der wunderbaren Trennungsnummer am Anfang,Justin Timberlake murkelt an den Keyboards rum ,Alain Toussaint mischt auch noch mit und die wunderbareCassandra O`Neal haut in die Tasten und singt sich die Lunge aus dem HalsDas gewisse Etwas ist natürlich Macys Klassestimme die diesmal auch wieder alle Facetten präsentiert und mich auch nach 43 Minuten nie gelangweilt hat ,was leider heutzutage recht häufig vorkommt.Die Arrangements sind durchaus solide ,mit kleinen Verbeugungen vor James Brown,70er Disco und auch ein Sample von Dead or Alive wird eingebaut ,süss.Also alles nicht so verbissen sehen ,Macy kann halt alles Pop,Soul ,schmachtende nölige Balladen sind auch drauf ,alles prima.Also ich bin froh dass es wieder was von Macy zu hören gibt und die Scheibe sollte unbedingt gekauft werden.Viel Spass Sexy people
Ich warte immer noch auf das gewisse Etwas..., 30. März 2007
... ich war einerseits beim ersten Anhören überrascht, ist doch das Niveau gegenüber dem letzen Studioalbum und der Best of gestiegen. Es gibt viele eingängige Ohrwürmer zu hören und an einigen Stellen ist man gewillt zur Musik mitzuschwingen aber... andererseits warte ich immer noch auf bessere Zeiten (siehe meine Rezension über das Best Of Album). Macy Grays Stimme ist einzigartig und es ärgert mich, dass auch dieses Album zuviel auf der sicheren Seite des R'n'B steht und damit zu wenig gewagt. Irgendwie fehlt das gewisse Etwas, welches bei den ersten beiden Alben sofort den Funken überspringen ließ. Trotz aller Kritik: 4 Sterne für ein gutes und solides Album aber von 5 ist es meilenweit entfernt.
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