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Macy Gray: Big

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Big

Macy Gray

Geffen (Universal)

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11/Okt/2008 - 05:41


Beschreibung

Grammy-Gewinnerin Macy Gray steht mit ihrem neuen Album Big unter gewaltigem Erwartungsdruck. Kein Geringerer als will.i.am (Black Eyed Peas) hat es produziert und Fergie, Linda Perry und Natalie Cole mit ins Boot geholt. Eigentlich gute Voraussetzungen für einen großen Wurf.

Es ist unbestritten: Die Stimme von Macy Gray ist ein Großereignis und katapultiert sie verdientermaßen in die Oberliga der Queens of Soul. Musikalische Erfahrungen wie jene mit Carlos Santana an dessen Album “The Essential Santana“ und die Mitwirkung an einigen Soundtracks, u.a. mit Queen Latifah und Lil Kim für einen Song in dem Oscar prämierten Film “Chicago“, verleihen ihr edlen Schliff. Ihre Stimme hat jetzt schon das Zeug zur Legende, wie der Opener des Albums im Duett Natlie Cole beweist: “Finally Made Me Happy“. Doch wäre in punkto Spannungsbogen ein anderer Einstieg in das Album vielleicht klüger gewesen, etwa mit dem charakteristischen “Ghetto Love“ mit seinen Streicher-Samples in Motown-Manier. Der Klang des Albums und die Arrangements sämtlicher Stücke sind zwar wirklich herausragend, in ihrer Präzision jedoch fast schon ein wenig zu steril und daher nicht unbedingt passend für den Soul. Einen ähnlichen Bärendienst erwies seinerzeit Marcus Miller, ein unbestritten hervorragender Produzent, der Jazz-Legende Miles Davis, dessen Album Tutu das bekannteste (und ganz sicherlich nicht das schlechteste) aus dieser Zusammenarbeit ist. Hätte die Crew um Macy Gray den Mut gefunden, die Songs in irgendeiner Bruchbude live einzuspielen, wären die eigentlichen musikalischen Qualitäten aller Beteiligten erst recht zur Geltung gekommen. So aber schnuppert man vergebens nach dem Schweiß, der untrennbar mit dem Soul verbunden ist. Auf Big herrscht leider die frostige Atmosphäre eines Genlabors. Besonders augenfällig wird dieser Bruch bei “One for Me“. Ein viel versprechendes Intro erschöpft sich in sich selbst, um einem völlig anderen, synthetischen Sound zu weichen. Aber auch positive Gegenbeispiele sind vertreten: “Okay“ mit seiner perfekten Synthese aus Marching Drums, sparsamen E-Piano-Klängen und einer herrlich dreckigen Gesangsperformance Macy Grays. Obwohl Big kein Album ist, das auf Anhieb zündet, befinden sich viele Songs darauf, die für sich allein gesehen bemerkenswert sind, wie zum Beispiel der Bonus-Track “AEIOU“, der einen gelungenen Abschluss des Albums bildet. Das kann jedoch nicht über den Eindruck hinweghelfen, dass man sich etwas mehr Power und weniger durchgestylte Sounds gewünscht hätte, zumal das Potenzial allemal vorhanden ist.

Andreas Schultz





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Macy Gray kommt Groß" heraus!, 6. Juli 2007

Die junge Dame mit der so eigentümlichen Reibestimme, eine Mixtur aus Rod Steward, Nina Simone und Aretha Franklin, ist wieder da. Der kurze, prägnante Titel ihrer Neuveröffentlichung ist 'Big' und so scheint sich Chanteuse auch zu fühlen, selbstsicher und voller Optimismus ob der eigenen Möglichkeiten. Vorbei die quälenden Zweifel und Seele-schürfenden Selbstfindungsprozesse, die beide letzten Alben charakterisierten, zurück zu den Anfängen ihrer Debüt-CD 'On How Life Is', ihre neue CD 'Big' fängt damit an, eine alte Beziehung zu beenden und neu zu starten. Auf dem Eröffnungstrack "Finally Made Me Happy" wird sie von einer skat-freudigen Natalie Cole unterstützt, mit großem Gospel-Piano und einem eindringlichen Refrain singt Macy: "You finally made me happy when you walked out that door". 'Big' ist wahrscheinlich das souligste Album, dass die eigenwillige Künstlerin bis dato vorgelegt hat und dies tut den 13 Tracks, die alle von will.i.am, Ron Fair und Macy selbst produziert wurden, nur gut. Die Grammy-Gewinnerin sicherte sich bei ihren Ausflügen in Funk-, Pop- und Jazzgefilde auch die Dienste von Justin Timberlake, Damien Elliott und der Sängerin Fergie. Über verlorene Liebe auf "Shoo Be Doo", über allein erziehende Mütter auf "What I Gotta Do", bis zu Glück auf "Ghetto Love" und Hoffnung auf "One For Me", alles mit einer gehörigen Portion Ironie und schwarzem Humor gewürzt, dies ist eine rundweg gelungene Mischung feinster Soul-Musik, einer der wohl einzigartigsten Stimmen des Genres. Eine endrucksvolle Rückkehr ins Rampenlicht!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Eine Stimme zum Verlieben, 12. Juni 2007

Ein Vergleich einer gewaltigen Stimme mit einer anderen ist immer schwer. Mir fällt jedoch als erster Vergleich Amy Winehouse ein, wobei Macy interessantere Musik dazu bringt.Vortreffliches Album mit 1 Bonus Track. Unbedingt empfehlenswert.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Keine Langweile mit Macy der Popsoulkönigin, 18. Mai 2007

Was heißt hier eigentlich Comeback,macht man schon ein Comeback wenn man nicht jedes Jahr ein mittelmäßiges Album auf den Markt wirft.Also für mich war Macy nicht weg,nur halt beschäftigt.Na ja RnB ist das natürlich nicht was Macy da größtenteils abgeliefert hat ,aber eine nette kleine Scheibe für diesen Sommer mit durchaus mehreren Ohrwürmern und das ist doch schon mehr als andere in ihrer gesamten Karriere hinkriegen.Nichts gegen Franklin oder Pips oder Baker oder Labelle können zwar prima singen aber die letzten Scheiben waren stinklangweilig ,stehen nur noch im Schrank rumUnd von Joss Stone wollen wir nun garnicht reden.Nicht so Macy ,sie kreischt mit Natalie Cole um die Wette in der wunderbaren Trennungsnummer am Anfang,Justin Timberlake murkelt an den Keyboards rum ,Alain Toussaint mischt auch noch mit und die wunderbareCassandra O`Neal haut in die Tasten und singt sich die Lunge aus dem HalsDas gewisse Etwas ist natürlich Macys Klassestimme die diesmal auch wieder alle Facetten präsentiert und mich auch nach 43 Minuten nie gelangweilt hat ,was leider heutzutage recht häufig vorkommt.Die Arrangements sind durchaus solide ,mit kleinen Verbeugungen vor James Brown,70er Disco und auch ein Sample von Dead or Alive wird eingebaut ,süss.Also alles nicht so verbissen sehen ,Macy kann halt alles Pop,Soul ,schmachtende nölige Balladen sind auch drauf ,alles prima.Also ich bin froh dass es wieder was von Macy zu hören gibt und die Scheibe sollte unbedingt gekauft werden.Viel Spass Sexy people


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ich warte immer noch auf das gewisse Etwas..., 30. März 2007

... ich war einerseits beim ersten Anhören überrascht, ist doch das Niveau gegenüber dem letzen Studioalbum und der Best of gestiegen. Es gibt viele eingängige Ohrwürmer zu hören und an einigen Stellen ist man gewillt zur Musik mitzuschwingen aber... andererseits warte ich immer noch auf bessere Zeiten (siehe meine Rezension über das Best Of Album). Macy Grays Stimme ist einzigartig und es ärgert mich, dass auch dieses Album zuviel auf der sicheren Seite des R'n'B steht und damit zu wenig gewagt. Irgendwie fehlt das gewisse Etwas, welches bei den ersten beiden Alben sofort den Funken überspringen ließ. Trotz aller Kritik: 4 Sterne für ein gutes und solides Album aber von 5 ist es meilenweit entfernt.




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