Kundenmeinungen
Kein Meisterwerk, Mr. Scorsese !, 15. Dezember 2007
Wo sind die intelligenten Krimis geblieben ??? Gut & Böse / Schwarz & Weiß - und dann doch wieder alles umgedreht ... der Stoff hätte einen Superfilm geben können. Leider aber wird der Streifen durch nutzlose und übertriebene Brutalität überschwemmt und mit einem Fäkal-Gossen-Jargon, der absolut unnötig ist. Vielleicht will sich Martin Scorsese als alternder Mafia-Filmer" noch mal was beweisen, doch dieser Film ging glatt daneben. Wirklich schade, denn die Schauspieler bemühen sich, doch leider zieht sie das Gesamtkonzept mit in die Gosse".
Absolut ein Knaller, 12. Dezember 2007
Ich weiß noch, mit welchen zwiespältigen Gefühlen ich ins Kino ging: Ich konte mir Leonardo di Caprio so gar nicht als harten Mafia-Undercover-Finsterling vorstellen. Tatsache ist: Ich bin immer noch total begeistert vom Film, der Schaupielerleistung. di Caprio spielt hier jeden einzelnen der übrigen Darsteller komplett an die Wand. Und gerade die Ambivalenz, die sein Charakter ausstrahlt, schenkt seiner Leistung das I-Tpfelchen. Von mir hätte er ganz klar den Oscar bekommen. Aber auch die übrigen Schauspieler sind hervorragend, Matt Damon nimmt man den Unsympathen von der ersten Begegnung an ab. Da sich aber alles auf di Caprio fokussiert, sehen alle anderen blass aus.
Der gesamte Film ist irre spannend, ich hab zwischendurch bestimmt immer das Atmen vergessen, und das lag nicht an den Gewaltszenen (hallo: es spielt im Mafial-Klein- und Groß-Kriminellen-Millieu??!!). Der Schluss hat mir jedoch schlichtweg die Sprache verschlagen. So müssen Filme sein !
P.S.: Die Vergleich mit dem "Original" "Internal Affairs" kann ich nicht nachvollziehen. Jeder Film steht doch für sich oder? Unabhängig davon, ob das "Original" besser oder schlechter ist, "The Departed" ein klasse Film mit mitreßenden Schauspielern.
Sehr spannender Thriller !, 10. Dezember 2007
Nach langer Zeit mal wieder ein sehr spannender Film. Hier lohnt es sich reinzuschauen.
Super Schauspieler - de Caprio und Nicholson at its best!
Spannung bis zum (verpatzten) Ende!, 21. November 2007
Matt Damon, Leonardo die Caprio und natuerlich Jack Nicholson at it's best, da hat man Spass daran. Die Handlung ist etwas kompliziert, aber gerade noch so, dass ich droeger Durchschnittsbuerger mir alles zusammenreimen konnte, gottlob.
Spannung, Action, eigentlich hat der Film alles, was einer braucht, um ein monumentales Erlebnis fuer die Filmewigkeit zu werden.
Nur, leider, leider, die Szene in den letzten Minuten dieses Zelluloidspektakels hat es in sich: im und vor diesem ominoesen Aufzug. Waere der bloss nicht unten angekommen!
Beinahe alles, woran man sich an diesem Film erfreute, wird hier mutwillig und grotesk clownhaft zerstoert! Dieser unberechenbare Gott der Zufaelle, der hier beschwingt und unbeschwert eingreift, da schlugen meine Mundwinkel satt am Boden auf, da schwebte der Daumen bedrohlich zitternd ueber der STOP-Taste der Fernbedienung!
Allein wegen dem Ende dieses dreistuendigen Spektakels bin ich vehementer denn je dafuer: Schafft doch endlich diese Hanfgeschichte ab!
Einer meiner persoenlichen Regiehelden, Martin Scorsese, schiesst sich im vielleicht letzten seiner sonst so sehr gekonnten Gangster- und Ballerfilme mit einem wenig nachhallenden Volltreffer direkt ins Herz des Schaffens, dabei offenbar sagenhaft zugekifft.
Beinahe zum Weinen. Gott sei Dank ist's ja nicht das Leben selbst, sondern nur ein Film darueber, wie es sein koennte.
Unterhaltend- aber kein Klassiker, 19. November 2007
Am Freitagabend sah ich "Departed-Unter Feinden", am Tag darauf "American Gangster", den neuern Film von Ridley Scotts. Zwei Gangsterfilme also, letzterer die geniale Darstellung der Lebensgeschichte eines Mafia-Bosses mit einem überragenden Denzel Washington in der Hauptrolle.
Beide Filme vor Augen, will ich mich darauf beschränken, "Departed" zu besprechen.
Erstmal ist aufgrund der Erzählstruktur höchste Aufmerksamkeit gefordert. Es geht flott voran, verschiedene Zeitebenen und entsprechende Rückblenden erschweren das Verständnis. Man kommt dann doch rein in die story und mit der Zeit lichten sich die Reihen. Zum guten Schluß bleiben von den Beteiligten nicht viele übrig; dem Zuschauer ist es irgendwie egal, denn mit keiner Figur kann er sich wirklich identifizieren, so weit fort sind diese Täter/Opfer, sie haben nun wirklich nichts mit Alltagsfiguren zu tun. Was ja nicht schlimm wäre, könnte man denn eine emotionale Bindung herstellen oder sich moralisch an einen der Protagonisten halten.
Vielschichtig könnte man sagen, oder eben verwirrend. Brutale Szenen wechseln sich mit dialoglastigen Sequenzen ab. Sowohl Polizisten als auch Unterweltler benutzen eine sexualisierte Gossensprache, die sich dem Zuschauer einprägt und er sich anschließend bemühen muß, nicht kurzfristig darauf abzufahren.
Die schauspielerischen Leistungen sind o.k.; Leonardi DiCaprio dominiert wegen seiner gelungenen Darstellung des verzweifelten Cops, Jack Nickelson versucht sich erfolgreich als diabolischer Drecksack und Mafia-Boss.
Die Filmmusik kam bei mir gut an, kann mir allerdings vorstellen, dass sie nicht jedermanns Sache ist.
Warum manch einer behauptet, die schnelle Szenenfolge und das ordinäre Gerede machten diesen Film zum "Klassiker", kann ich nicht nachvollziehen. Dazu gehören m.E. ganz eigene Eigenschaften, um einen Film zu adeln.
Ein Unterhaltungsfilm, der nur kurz im Gedächtnis bleibt. Vielleicht kann man ihn ein zweites oder drittes Mal anschauen, aber dann reicht es mit Sicherheit.
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