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Ravensburger: Ravensburger - Notre Dame - Alea

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Ravensburger - Notre Dame - Alea

Ravensburger

Artikelbewertung: preisvergleich rating preisvergleich rating preisvergleich rating preisvergleich rating preisvergleich rating  (4 Punkte bei 3 Bewertungen)

Modellnummer: 26911

Altersempfehlung: 8 bis 99 Jahre



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Beschreibung

Paris im ausgehenden 14.Jahrhundert. Im Schatten der berühmten Kathedrale Notre Dame wetteifern zwei bis fünf einflussreiche Bürger um Ansehen und Wohlstand. Dazu spielen sie Konkurrenten ungeliebte Karten zu, bestechen frommes Kirchenpersonal ebenso wie Stadtwache oder Bürgermeister. Doch bei all ihren Machenschaften müssen die Spieler stets die Rattenplage im Auge behalten. Denn wer vor lauter Gier die Gesundheit seines Viertels zu sehr vernachlässigt, verliert möglicherweise sein gesamtes Hab und Gut...




Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Kein Mangel an Mangelverwaltung, 6. März 2008

Ich möchte ein wenig auf die Spielmechanik von Notre Dame eingehen. Jeder Spieler erhält ein eigenes Spielbrett ("Stadtteil"). Alle an die Spieler ausgeteilten Stadteile werden zusammen mit einer Zentralkarte (der namensgebenden "Notre Dame") passend in die Tischmitte gelegt (auf einem der Artikelbilder in der 5 Spieler Variante zu sehen). Die Stadtteile haben eine Doppelfunktion; Sie sind einerseits in Stadtviertel unterteilt, auf die der Besitzer des Stadtteils Einflusssteine (Holzwürfel) setzen kann, um verschiedene Aktionen auszulösen. Darüberhinaus bilden die zusammengelegten Spielbretter ein Straßennetz durch die ganze Stadt, welches von jedem Spieler mit seiner Kutsche (kutschenförmiger Holzspielstein in Spielerfarbe) abgefahren werden kann.

Q: "Ich habe etwas von Einflusssteinen gelesen, ist Notre Dame ein Mehrheitenspiel?"
A: Nein und ja. Jeder setzt die Einflusssteine auf seinen eigenen Stadteil und sichert sich damit Vorteile. So erhält man beispielsweise Geld, wenn man einen Stein auf sein Bankviertel setzt, oder man erhält neue Einflusssteine aus dem Vorrat, falls man auf die Klosterschule setzt. Hierbei ist entscheidend, dass die Wirkung der Stadtviertel mit der Anzahl der darauf platzierten Steine steigt. Ein Beispiel: In der ersten Spielrunde wird ein Stein auf das noch unbesetzte Bankviertel gestellt => der Spieler erhält 1 Goldstück für jeden Stein auf dem Bankviertel, also in diesem Fall 1 Goldstück. In einer späteren Runde (es befinden sich bereits 4 Steine auf der Bank) führt er die gleiche Aktion aus und kassiert nun 4+1=5 Goldstücke. Alle Stadtviertel haben derartige kummulierende Effekte, die einen wesentlichen Einfluss auf die Spielstrategie haben.
Ein Mehrheitsprinzip findet nur bei der Wertung (3mal im Spiel) der für alle Spieler verfügbaren Notre Dame (Zentralfeld) Anwendung, hierbei werden Siegpunkte an alle Spieler verteilt, die Steine auf die Notre Dame gestellt haben.

Q: "Wie kommen die Einflusssteine auf das Brett?"
A: Jeder Spieler verfügt über einen Satz von 9 Aktionskarten (bei allen Spielern identisch). Jeder Spieler mischt seinen Kartensatz und nimmt die obersten 3 Karten auf die Hand. Die Karten haben funktionen wie: "Setze 1 Stein auf das Bankviertel" und entsprechendes für alle anderen Viertel. Von den 3 Karten wählt nun jeder Spieler eine Karte aus (und legt sie vor sich ab), die beiden verbleibenden Karten werden an den linken Nachbarn weitergereicht. Hieraus wird wieder gewählt und weitergereicht. Am Ende der Prozedur hat jeder Spieler wieder 3 Karten vor sich, aus denen er 2 wählen darf, um Spielsteine einzusetzen.

Q: "Wo ist der in der Überschrift versprochene Mangel?"
A: Überall. An irgendeiner Stelle sind die Ressourcen immer knapp. Entweder es fehlt an Geld, dann geht der Vorrat der setzbaren Einflusssteine aus, dann droht wieder die Seuche... Und zwischen all diesem Mangel müssen auch noch Siegpunkte gesammelt werden. Hier ist Strategie gefragt.

Q: "Ist die Kartenverteilung die Einzige Spielerinteraktion"
A: Fast. Nur die Kutsche führt sonst zu Kontakten der Spieler.


Fazit:
Interessante Spielmechanismen sorgen für ein erfülltes und abwechslungsreiches Spielerlebnis. Aber entgegen anderer Behauptungen ist auch ein wenig Glück entscheident, zB wenn die 3 Aktionskarten die man aufnimmt allesamt in der aktuellen Situation nicht hilfreich sind. Solche Dinge können das Spiel stark beeinflussen, was nicht alle Spielertypen schätzen.
Das meiner Meinung nach Beste an diesem Spiel ist die kurze Spieldauer. 45 min pro Partie ist für ein Spiel mit taktischer Tiefe herausragend. Die Beschränkung der Aktionsmöglichkeiten sorgen für ein zügiges Spiel, ohne das Wartezeiten für die Mitspieler auftreten.
Das Thema des Spiels ist etwas aufgesetzt, aber das ist man ja gewöhnt von klassischen deutschen Spielen (vor allem mit Klötzchen) und stört mich persönlich nicht. Die optische Gestaltung ist gelungen und zweckmäßig.
Ich kann eine Anschaffung durchaus Empfehlen, das Spiel hat eine Berechtigung in der Spielesammlung.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Tolle Zufallsentdeckung!!!, 6. Januar 2008

Die erste Partie war hart, da man sich doch ganz schön durch die Anleitung beißen muss, aber es lohnt sich. Wenn es einem dann jemand erklärt, scheint es plötzlich ganz einfach. Ich habe lang nicht mehr so viel Spaß an einem Spiel gehabt. Egal ob zu zweit, dritt, viert oder zu fünft, gerade wenn man etwas Spielpraxis entwickelt hat geht das Spiel zügig und ist immer wieder neu. Mir sind Spiele mit wenig Zufall immer die liebsten, aber hier ist genau die richtige Dosis drin um nicht jedesmal das selbe machen zu können, um zu gewinnen. Da ich häufig mit den selben Leuten spiele, werden Strategiespiele schnell langweilig, weil irgendwann jeder seine Strategie hat und nicht mehr viel neues passiert. Bei ND war das bis jetzt nicht so. Am Anfang versucht man nur, wie bei vielen anderen Brettspielen, seine Figuren günstig zu setzen aber je öfter man ND spielt desto mehr hat das ganze auch was von Skat. Welche Rattenkarten wurden schon ausgespielt? Wie viele Ratten können folglich noch drinnen sein? Wenn kann ich noch bestechen? Welche Karten sind noch in meinem Stapel und welche in denen von den anderen Spielern?
Lange Rede kurzer Sinn:
Ein tolles Siel, das die grauen Zellen in Wallung bringt und eindeutlich unter die Suchtmittel zu zählen ist.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Dank an ALEA, 9. August 2007

Spielmaterial:
Sehr schön und atmosphärisch illustriert, die Spielbretter könnten aus etwas dickerer Pappe sein.
Insgesamt aber, wie bei ,Alea' gewohnt, gutes spielbares Material aus Holz und Pappe.

Spielanleitung:
Typische ,Alea' - Regel, gut verständlich, mit Beispielen und Bildern.
Obwohl die Personen und Gebiete durch Symbole gut erklärt sind, muss man bei den ersten Spielen doch ab und zu in die Regel schauen, um dessen genaue Bedeutung zu erfahren, da ist dann das einzelne Personenbeiblatt ganz praktisch.
Eine kurze Zugübersicht wäre noch sinnvoll, damit man die einzelnen Phasen auf einen Blick hat, um nichts zu vergessen (z.B. vergaßen wir in den ersten Spielen oft die Seuche, oder die Notre Dame-Wertung).

Spielprinzip:
Taktisch, obwohl durch die Karten ein großer Glücksanteil vorhanden ist. Aber durch den sehr originellen Kartenmechanismus und die vielen Möglichkeiten ist genug Spielraum zum Taktieren.

Kurzer Spielablauf:
Nach Spieleranzahl wird das Spielfeld aufgebaut und pro Runde werden 3 Personenkarten aufgedeckt.
Jeder Spieler hat das gleiche Kartendeck zu je 9 Karten, welche verschiedene Aktionen in den Gebieten erlauben (Kutsche bewegen, Geld, Siegpunkte bekommen usw.). Von den 9 Karten nimmt man die obersten 3, von denen man aber 2 an den Nachbarn weiter gibt. Von den erhaltenen 2 gibt man dann noch 1 weiter, so hat jeder Spieler 3 Karten zum Spielen, von denen aber nur 2 eingesetzt werden, die letzte wird ungenutzt abgeworfen.
Von den 3 ausliegenden Personen, darf man noch eine bestechen, was einem noch andere Vorteile (Geld, Siegpunkte, Ratten abwehren usw.) einbringt.
Am Ende werden noch die Ratten auf den ausliegenden Personenkarten gezählt, was dann eventuell zum Verlust von Siegpunkten und Spielsteinen führen kann, sofern die Anzahl in dem eigenen Spielbereich 9 Ratten übersteigt.
Nach jeder 3. Runde wird noch die Notre Dame gewertet und nach insgesamt 9 Runden hat der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewonnen.

Spieleranzahl und Spielzeit:
Zu 2. sehr gut funktionierend in ca. 1 Stunde. Mit mehreren Spielern habe ich es bis jetzt noch nicht gespielt.

Fazit:
Zur Zeit meine absolute Nr. 1, sehr hoher Wiederspielreiz, weil es sich leicht und locker spielen lässt, dabei aber genug Komplexität besitzt.
Einer der ersten Plätze, wenn nicht sogar der Erste beim Deutschen Spiele Preis dürfte ,Notre Dame' sicher sein.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Kann aber süchtig machen! ;o), 6. Mai 2007

Spieler: 2-5
Zweispielertauglich: Ja!!!
Spieldauer: 30-60 Minuten
Schwierigkeitsgrad: Leicht
Strategisch: Weniger
Taktik: Ja
Glück: Ja, aber gerecht bis vernachlässigbar
Interaktion: Durchschnittlich und weniger


Zum Spielablauf braucht man ja nix zu sagen, ist 'oben' bestens beschrieben.

SPIELANZAHL:
Notre Dame (ND) hab ich bis jetzt zu 2. und zu 3. gespielt. Hat immer prima funktioniert! Und 3 dürfte sogar die Idealanzahl sein (wo man ja 3 Karten zieht, 2 weitergibt, 1 weitergibt).
Aber aufgrund der sehr geringen Interaktion steigt durch mehr Spieler max. die Downtime... würde ND auf eine Insel gespült werden, könnte man bis zu Freitags Ankunft notfalls auch prima solo spielen.


SCHWIERIGKEITSGRAD:
Wenn man sich an die Symbolik gewöhnt hat (es gibt keinen Text auf dem Spielmaterial), geht es ausgesprochen flüssig von der Hand. Am Schluß brauchten wir bei der Zweierpartie eine nette halbe Stunde für eine Partie. Es wurden dann trotzdem Stunden, weil nicht nur die Spielkürze zu noch einer Partie und noch einer einladet.


Es erinnert mich ein wenig an Louis XIV, welches mir jedoch zu trocken vorkam (obwohl es sonst allen anderen gefiel).
ND spielt sich für mich 'logischer' und viel runder.


STARTEGIE/TAKTIK:
Ich hab mir nun immer wieder eine Strategie überlegt ("So, jetzt probier ich es mal mit mehr Gewicht auf...") - kann man sogar in einer gewissen Weise verfolgen... aber zu einem Punkt kam ich nie, wo ich behaupten konnte: Ah! DAS ist eine gewinnbringen Strategie.

Tatsächlich kann man imho gar keine strategischen Tipps zu ND abgeben; es ist mir nicht mal wirklich möglich zu sagen: ich habe gewonnen, weil: xy.

So lange alle Spieler auf den Rattenzustand in ihrem "Viertel" achten, stets Geld zum Bestechen besitzen und brav in die Notre Dame ziehen - so lange sind keine groben Schnitzer sichtbar.
Trotzdem befand ich mich stets vor interessanten Entscheidungen und das macht ein Spiel nunmal spannend.


GLÜCKSFAKTOR:
Abgesehen von dem bißchen Glück/Pech was man haben kann, wenn die eigenen 9 Karten unglücklich gemischt wurden und somit ungünstig aufgenommen werden, ist der Rest von Fortuna für alle Spieler gleich (eben die aufgedeckten Persönlichkeitskarten mitsamt der durch sie definierten Rattenflut).


INTERAKTION:
Das reihum gehende Kartenweitergeben ist nicht so die Interaktion. Sonst kann der Gegner einem nur noch in die Quere kommen, wenn er mit der Kutsche früher zum Ziehen dran und einem bei einem Ziel (Botschaftsplättchen) somit zuvor kommt.
Wem das zu wenig ist - schade.
Ich brauch nicht Interaktion um jeden Preis - mir genügt beste/spannende Unterhaltung.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Irgendwie nur noch ein Spiel, 23. April 2007

Das Spiel ist nicht schlecht, aber es gibt viel mehr Spiele die interessanter sind. Für mich ist es ein Spiel, womit der Verlag versucht sich zwanghaft wieder im Spielemarkt sehen zu lassen.
Wer Vielspieler ist und sich ständig neue Spiele kaufen will, für den wird es eins von viellen "netten" sein, aber auch nicht mehr. Allen Wenigspielern rate ich zu Titeln wie Thurn und Taxis und Säulen der Erde. Natürlich gibt es noch viele andere gute Spiele.

Wer es aber mit Notre Dame ganz genau wissen möchte, der sollt mit dem Titel als Suchbegriff auf folgende Seite gehen: www.luding.org
Hier stehen bei dem Spiel viele Links zu Kritiker-Seiten aus dem ganzen Web. Die Seite informiert auch gut über andere Spiele!!!




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