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Concorde Video: Die Queen

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Die Queen

mit Helen Mirren James Cromwell Alex Jennings

Regie: Stephen Frears

Concorde Video

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Highlights:

    FSK 6



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05/Dez/2008 - 06:12

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Beschreibung

DIE QUEEN




Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  The Year 1997 & its impact on British identity, 22. Oktober 2008

... unter diesem Titel sind wohl schon so manche Seminararbeit verfasst und noch einige mehr Referate gehalten worden... Und es ist ja auch ein spannendes Thema! Das Jahr 1997 ist für die jüngere britische Geschichte und - wie viele sagen - britische Identität von großer Bedeutung: Es war das Jahr, in dem nach 18 Jahren konservativer Regierung die Labour-Partei mit Tony Blair an der Spitze Dank eines denkwürdigen Wahlerfolges an die Macht kam. Das Land erhielt einen neuen Schub - wirtschaftlich, politisch und image-mäßig. London wurde zur coolsten Hauptstadt gewählt und die Künstlerbewegung "Cool Britannia" (Young British Artists, BritPop) gab dem UK ein jugendlicheres und moderneres Selbstverständnis, das gleichzeitig zu einer veränderten Außenwahrnehmung führte. Es war auch das Jahr, in dem die Schotten und Waliser mittels Referendum das Recht auf eigene Parlamente erhielten, der Beginn des Devolution-Prozesses. Schotten und Waliser können seitdem ihre nationale Identität auch auf politischer Ebene stärker verwirklichen und vertreten.Es war außerdem das Jahr, in dem das letzte Stück Empire verloren ging: Hongkong wurde an China zurückgegeben. Der seit dem 1. Weltkrieg andauernde Zerfall des ehemals größten Weltreiches, über dem die Sonne niemals unterging, ging damit zu Ende. Für das britische Selbstverständnis war das wohl eher ein Grund zum Kummer, vielleicht aber auch der Anstoß, sich entgültig nach neuen Einflusssphären (z.B. Europa) umzusehen.Und es war leider auch das Jahr, in dem Lady Diana bei einem Autounfall in Paris ums Leben kam. Dieser Unfall einte das Königreich in seiner unermesslichen - und gar nicht typisch britischen - Trauer, weil Lady Di wie keine andere eine Symbolfigur war, mit der sich nahezu jeder Brite - unabhängig von ethnischer, religiöser oder Klassenherkunft - identifizieren konnte. Diana Spencer war das Symbol für das Überschreiten von Klassenschranken (obwohl upper class und Mitglied der Königsfamilie gab sie sich oft wie ein "Mädchen von nebenan"), von Vorurteilen (gegenüber Opfern, Kranken, ethnischen Minderheiten), Symbol auch für Nähe (Anfassen ohne Handschuhe) und Ähnlichkeit (Magersucht, Eheprobleme) - wie ihr Bruder sagte: "A very British girl."Ihr Tod stellte das wichtigste Symbol britischer Identität - die Monarchie - in Frage, da aufgrund der Reaktionen des Königshauses die Nation erbost war und die Monarchie gar kurzzeitig abgeschafft wissen wollte.Letztere Problematik thematisiert der sehr gute Film "Die Queen" mit brillianten Darstellern, interessanter Charakter- und Beziehungsentwicklung, schönen Aufnahmen (Landschaft, Natur, Parks, Landleben) und toller Musik.Der Film geht dabei nahezu spielerisch mit Stereotypen und Bildern von Englishness und Britishness um, so dass der aufmerksame Zuschauer neben der Handlung Informationen und Einblicke erhält in:- das britische Class System -> Häuser, Hobbys (z.B. Upper Class: Jagd)- das politische System mit der Königin als repräsentatives Head of State und ohne geschriebene Verfassung- die multikulturelle Gesellschaft - die Liebe der Engländer zu Natur, Landschaft und Tieren- "typisch" englische Eigenschaften wie "self-discipline", "stiff upper lip", "hypocrisy", "pragmatism", ...- und wer den Film auf Englisch schaut, bekommt auch viele sprachliche Nuancen (Queen's English, Scottish accent) mit-> Ein nicht nur sehenswerter Film, was die Unterhaltung und den Informationswert betrifft, sondern ein wahres Fest für alle, die sich für britische Kultur interessieren!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Cleverer Marketing-Gag!, 14. September 2008

Ich kenne das britische Königshaus (wie die meisten Österreicher) nur peripher, aber ich habe den Eindruck, dass der Film genau das bewirken soll, was die "Kritiker" auf Amazon nun über den Film = die Queen (nicht H. Mirren als Queen) (!) denken sollen. Wurde der Film vom Königshaus gesponsert? Was man über das Königshaus denkt, sollte man sich durch diesen Film doch nicht beeinflussen lassen. Das ist ein Spielfilm! Keine Doku! Der Film hat mich geärgert, weil ein sehr sensibles Thema, bei dem es um DIANA ging, von der Queen in Anspruch genommen wurde. Man sollte die Kirche im Dorf lassen. Als Marketingstrategie sehr geschickt, nur leider rennen viele Schafe herum, machen määhh, und glauben, die Queen ist wohl der alten Tradition verhaftet und nur deswegen ein bisschen kühl, aber im Herzen eigentlich lieb, verständnisvoll, blablabla..


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Auch für Royal-Muffel, 12. August 2008

Ich bin kein Fan der Royals. Die Hysterie um den Tod von Prinzessin Diana vor mehr als einem Jahrzehnt hat mich eher befremdet als berührt. Mir 'The Queen' im Kino anzusehen, darüber habe ich nicht einmal nachgedacht - bis eine Freundin bei einem DVD-Abend den Film einfach einlegte. Tja, und ich war begeistert. 'The Queen' ist ein intelligenter Film abseits jeder Royal-Romantik. Eher das Porträt einer Frau, die gezwungen wird, ihr gesamtes Wertegerüst zu hinterfragen, will sie ihren 'Job' behalten - und der ist nun einmal, Königin von England zu sein. Einfühlsam, mit sparsamen Dialogen und symbolischen Bildern (der Hirsch...) zeigt der Film den Menschen hinter dem Amt, den Konflikt zwischen Tradition und Moderne und den Versuch einer Frau, in einer Welt zu bestehen, deren Regeln sie nicht mehr versteht. Fazit: Ein Film, der gerade auch für 'Royal-Muffel' empfehlenswert ist - mit einer wunderbaren Helen Mirren, die ihren Oscar wahrlich verdient hat.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Demut um der Krone Willen., 14. Juli 2008

Der vorliegende Film versucht sich sehr ausgewogen mit dem Verhalten des englischen Königshofs während jener Tage auseinanderzusetzen als Lady Di ums Leben gekommen ist.Hauptaugenmerk wird dabei auf Queen Elisabeth II gelegt, die von Helen Mirren hervorragend gemimt wird.Lady Di wird immer im Original - in alten Fernsehaufnahmen - gezeigt, wodurch man den Eindruck gewinnt, dass es sich bei dem Film um einen Dokumentarbericht und nicht um einen Spielfilm handelt. Die filmisch überzogene, teilweise ironische Darstellung der königlichen Verhaltensmuster und der höfischen Etikette werden auf diese Weise beinahe als Realität wahrgenommen, weil Dokumentarbilder und gestellte Aufnahmen fortwährend wechseln. Das ist ein geschickter Kniff des Regisseurs Stephan Frears. Toni Blair soll gerade seine Antrittsrede als Premierminister halten als die düsteren Geschehnisse um Dianas Ableben das politische Ereignis überschatten. Blair wurde soeben von der Queen zum Premierminister ernannt als die Dinge ihren Lauf nehmen.Diana brach in die Welt des Glamours, der Schauspieler, Modemacher und Neureichen aus, weil die englische Königsfamilie ihr die Anerkennung und Zuneigung verweigerte, die sie benötigt hätte, nachdem klar war, dass Charles seiner Maitresse Camilla mehr zugetan war als ihr. Der Kronprinz, der in Diana ausschließlich die Mutter seiner Kinder sieht, ist betroffen vom Tode seiner Ex-Frau und hofft auf ein würdiges Begräbnis und der Anteilnahme der gesamten Königsfamilie. Prinz Philipp, die Queen und Queen- Mum sperren sich und wollen zunächst an der Trauer um Diana nicht öffentlich Anteil nehmen. Charles weiß, dass diese Haltung ein schwerer Fehler ist und äußert sich Blair gegenüber auch entsprechend.Blair verdeutlicht der Queen immer wieder, dass das englische Königshaus in der Gunst des Volkes sinke, wenn man sich weiterhin ablehnend verhalte. Mittlerweile hat sich - nicht zuletzt durch die Presse bedingt -im Land eine Diana-Manie breitgemacht. Jeder kennt, die Bilder, die damals um die Welt gingen: das Blumenmeer vor dem Buckinghampalast, die emotional aufgeschaukelte Menge. Diese vertrauten Bilder sieht man auch im Film.Gezeigt wird, wie in der Queen allmählich der Gedanken reift umzuschwenken und ihrem Volk einen Schritt entgegen zu gehen, um die Monarchie erneut in ruhigerem Gewässer zu verankern. Sie weiß, was die Stunde geschlagen hat und dass persönliche Animositäten außen vor bleiben müssen, denn es geht um den Fortbestand der Monarchie in England. Die geschiedene Ehefrau ihres Sohnes ist mit ihrem arabischen Liebhaber in Paris tödlich verunglückt und Elisabeth soll Trauer zumindest Anteilnahme zeigen.Kein einfaches Unterfangen, doch die Queen übt sich um der Krone Willen in Demut und lenkt ein. Elisabeth handelt staatsmännisch klug und demonstriert damit, dass sie ihrer Position gewachsen ist. Lady Di war es nicht. Sie war sich ihrer Rolle letztlich nicht bewusst. Das Volk feierte und betrauerte Diana als Königin der Herzen, doch sie blieb bis zuletzt ein renitentes, unaufgeklärtes, verletztes Kind. Auch das macht der Streifen deutlich.Die Queen - und das ist die Hauptbotschaft im Film - hat die Krise damals mit Bravour gemeistert. Die hochintelligente Elisabeth I hätte es nicht besser gekonnt.Empfehlenswert!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Helen Mirren ist klasse., 4. Juni 2008

Helen Mirren ist eine erstaunliche Schauspielerin, gleichgültig ob in Kinofilmen oder TV-Produktionen, sie ist immer große Klasse. Sie spielte die Queen Elizabeth I und und nun die Queen Elizabeth II. Dieser Film war Anlass genug endlich die Schauspieleren für ihre großartige Leistung zu belohnen.




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