Kundenmeinungen
Trash mit bestenfalls Kultcharakter, 10. Dezember 2007
Dieser Film steht von der Qualität weit unter seinem Vorgänger, dem Spukschloss im Spessart.Die Gespenster wurden nicht mit den gleichen Schauspielern besetzt und zeigen bis auf Liselotte Pulver die Leistung von Laiendarstellern.Die Story ist mehr als skurril: Die Geister kreisen in einem Raumschiff um die Erde und wollen der Ur-Ur-Enkelin der Komtesse helfen, ihren unsympathischen Geliebten, der als Spion abgetaucht ist, wiederzufinden. Dabei landen sie unter anderem bei den alten Germanen... ich musste wenig lachen, dafür bin ich eingeschlafen.Alles in allem: wer auf Seltsames der Fernsehgeschichte steht, ist hier richtig!
Unterschätzte Komödie und ein Stück Zeitgeschichte, 23. Oktober 2007
1967, zehn Jahre nach dem großen Erfolg der Hauff-Adaption "Das Wirtshaus im Spessart" schloss Kurt Hoffmann, der neben vielen anderen deutschen Komödien auch für "Quax, der Bruchpilot" verantwortlich ist, seine Reihe der "Spessart"-Filme mit dieser durchaus gelungenen Mischung aus Satire, Persiflage und schon auch Klamotte -im besten Sinne aber- ab.Natürlich wird der Grad an Perfektion in Besetzung, Dramaturgie und Choreographie vom "Wirtshaus..." (für mich eine der besten deutschen Komödien) nicht mehr erreicht, trotzdem halte ich den Film für arg unterschätzt. Der Spaß liegt in den, aus heutiger Sicht, klamottigen Spezialeffekten und vor allem in den zwar subtilen, aber mit bissiger Zeitkritik gewürzten Dialogen, hinter denen auch hier wieder der Berliner Kabarettist und Autor (--> "Otto Normalverbraucher" Gert Fröbe) Günter Neumann steckt, der auch schon in den beiden vorhergehenden Teilen das Buch und viele Liedtexte geschrieben hatte.Der Film ist noch mehr als der zweite Teil Jahrmarktsspiegel des damaligen Zeitgeistes und gibt in unterhaltsamer Form die deutsche Epoche von Wirtschaftswunder, nicht verarbeitetem Trauma des Krieges, nicht wirklich stattgefundener Entnazifizierung und beginnender Aufrüstung wider. Freilich hat "Herrliche Zeiten im Spessart" (der Titel ist durchaus ironisch gemeint!) schon etwas Staub angesetzt, aber zum einen ist Liselotte Pulver sowieso unbezahlbar, und außerdem gibt es ein Wiedersehen mit einigen Mimen der ersten Teile (köstlich: Hubert von Meyerinck als Drittauflage seines "Zack, Zack"-Obristen), wenn auch das Duo Wolfgang Neuss / Wolfgang Müller ("Knoll und Funzel") wiederum schmerzlich fehlt. Die Ausstattung geht in Ordnung, denn ich befürchte, dass diese durchweg launige und oft hintersinnige Komödie nicht so schnell wiederveröffentlicht wird, ist sie doch im Vergleich zu den anderen beiden Teilen eher (jedoch zu Unrecht) unbekannt. Wer also die "Trilogie" komplettieren will, sollte zugreifen und dazu beitragen, dass dieses Kabinettstückchen deutscher Filmgeschichte nicht zu schnell in Vergessenheit gerät.
Kino-Reiner.Limbach, 2. September 2007
Hier giebts überhaupt keine Sterne,nachdem ich gestern abend mir zufällig diesen Streifen im Fernsehen ausgesucht hatte,muss ich sagen,warum hat man es damals nicht bei den wunderbaren Vorgängerfilmen belassen und diesen absoluten Schwachsinn hergestellt.Wieso hat sich Lilo Pulver für sowas hergegeben,wo kaum die alte Besetzung dabei war,hier fehlten ja die ganzen wunderbaren Leute wie Huppsi,Paul Esser,usw.Es war ein Grauen !
So nicht!!!, 2. August 2007
Abgesehen davon, dass hier wieder einmal nicht das Original - Kinoformat gezeigt wird, sind auch noch die Farben blaß. Die TV Ausstrahlung war besser. Deshalb würde ich warten, bis eine bessere Version auf den Markt kommt und so lange die bessere TV Version genießen.
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