Kundenmeinungen
Erwartungen nicht erfüllt!, 13. September 2007
Erwartungen nicht erfüllt.
Ich hatte die Sony DSC-H2 (siehe andere Rezession) mit 6 MP.
Da diese zwar in der Lage war, sehr gute Bilder zu machen aber deutliche Probleme mit der Fokussierung hatte
(zu viele Bilder wurden unscharf) habe ich diese wieder verkauft.
Ich habe meine Bedürfnisse darauf hin umgestellt und war nun primär auf der Suche nach einer Kamera, die
einfach nur gute und vor allem scharfe Bilder macht.
Nachdem ich einige Rezessionen über die NV11 gelesen hatte und diese eigentlich überwiegend positiv waren,
habe ich mich für sie entschieden.
Der 1. Eindruck der NV11 war gut (Verarbeitung, Größe). Über das Design lässt sich streiten (wenn man sie
dann mal live vor Augen hat). Im Handling schneidet sie (meiner Meinung nach) auch nicht so gut ab.
Aber nun kommt das, wofür man eigentlich die Kamera braucht (ich jedenfalls) zum Fotografieren, sprich
die Bildqualität der aufgenommenen Bilder.
Wo sind bitte die 10 MP?
In höchster Qualität aufgenomme Bilder sind subjektiv schlechter aufgelöst als bei meiner 6 MP Sony DSC-H2,
geschweige denn bei meiner Vor-Vorgängerin Sony DSC-V1, die mit ihren 5 MP die beste Bildqualität ablieferte,
die ich je sah.
Das Rauschverhalten ist nicht gut (für meinen Geschmack). Beim Hineinzoomen in die Bilder ist das deutlich
zu erkennen.
Die Bildschärfe lässt auch zu wünschen übrig, ich habe nicht ein einziges Foto gemacht, das meinen Ansprüchen
genügt. Das meine Ansprüche nicht zu hoch angesetzt sind zeigt meine Erfahrung mit der zuvor genannten Sony
DSC-V1, die machte wirklich scharfe Bilder (ich bereue noch heute, das ich sie verkauft habe).
Nun werde ich mich weiter auf die Suche machen, die NV11 habe ich zurückgeschickt.
Fazit: Die NV11 ist eine gute aber keine sehr gute Kamera. Weiterempfehlen würde ich sie trotzdem nicht.
scharfe Bilder - geringes Rauschen - super Design, 28. August 2007
FAZIT zuerst (siehe auch meine Bilder):
10 MegaPix-Metallkamera mit 5-fach-Optik von Schneider Kreuznach und ...
- sehr gutem Design
- sehr guter Optik
- relativ geringem Rauschen
- ausreichendem Blitz mit sehr guter Rote-Augen-Reduktion
- gewöhnungsbedürftige Bedienung
- Videos - na ja - wenn's sein muss! - kann K.O.-Kriterium sein
- spärliche Ausstattung, schlechte Bedienungsanleitung
bedeutet: 4 Sterne über alles, bezogen auf den Preis (derzeit ca. 220 Euro) excellente 5 Sterne.
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Meine Bewertung aus meinem ausgiebigen Praxistest:
Das Design...
... finde ich klasse. Schmale Kamera mit dem "Pott" vorne drauf: finde ich gewagt und gelungen.
Schwarz; der blaue Ring rund um den Pott - klasse.
Haptik und Anfassqualität:
Metallgehäuse. Kamera liegt ausreichend gut in der Hand (ich habe eher kleine Hände). Gewicht ist nicht zu leicht - guter Kompromiss zwischen Handling und "kompakt".
Der "Pott" hilft in manchen Situationen, die Kamera stabiler zu halten.
Der Griffwulst für die rechte Hand ist brauchbar, eine zusätzliche Gummileiste vorne unterstützt die Griffigkeit.
Wertiges Anfassgefühl.
Das Bedienkonzept:
Wie funktioniert's? Beispiel Farbton verändern: Rechts an der entsprechenden Taste drücken = Farbton verändern.
Die Tastenleiste unten entspricht nun einer "Werteskala" von kalt bis warm, im Display wird parallel dazu ein Farbbalken angezeigt.
Knopf drücken, der Farbwert wird eingestellt, das Bild im Display zeigt schon die Farbveränderung. Der Farbwert kann weiter verändert werden,
eine quasi dazu analoge Kontrolle des Bildes ist jederzeit gegeben (also nicht speichern und dann wieder von vorne wenn's nicht passt).
Das funktioniert also wie eine Matrix: Die eine Tastenleiste markiert: Was will ich machen/verändern? Es erscheint ein Balken mit Werten/Mini-Icons oder Skalen und mit der jeweils anderen Tastenleiste entscheidet man sich für den gewünschten Wert bzw. die gewünschte Einstellung.
Resultat: gewöhnungsbedürftig. Wenn man's raus hat aber eine echte Alternative - mir gefällt's prima.
Aber: typische "Ein-Daumen-Bediener" könnten es nicht mögen - geht nämlich nicht immer.
Display:
groß, hell und scharf - völlig ausreichend. OSD=On Screen Display: das anfokusierte Bild bleibt erhalten wenn Einstellungen verändert werden.
Belichtung:
Schon im Vollautomatikmodus ist die Lichtbalance von dunklen und hellen Anteilen sehr gut. Meiner Meinung neigt die Kamera eher zum Unterbelichten (1/2 Blende).
Die Automatik stellt eher in niedrige ISO-Werte, Blende eher "auf" um dann daraus eher kurze Verschlusszeiten zu errechnen. Also wenig ins Rauschen und möglichst nicht verwackeln. Da die Optik hier mithällt (scharf bei offener Blende) der richtige Kompromiss!
Zoom:
Faktor 5: 38mm-190mm - mein Schwerpunkt ist der Telebereich, das ganze bei 2.8 bis 4.4 - also schon relativ lichtstark.
Einstellstufen sind es 11 über den gesamten Brennweitenbereich, schätze mal wie folgt: 38-50-65-80-95-110-125-140-155-170-190mm
Digitaler Zoom schließt sich an, ebenfalls 5-fach, bei gleichbleibender Pixelanzahl (!!! , ???).
Die Optik:
*** Verzeichnung: von deutlich tonnenförmig (nach aussen gebogene Linie) bei 38mm bis noch leicht kissenförmig (nach innen gebogen) bei 190mm.
Das ist "optisch richtig" könnte aber im Weitwinkel weniger sein. Die tonnenförmige Verzeichnung bleibt bis 80mm sichtbar nimmt aber (deutlich) ab.
Kissenförmige Verzeichnung ab 140mm aufwärts, dabei aber konstant gleichbleibend wenig.
(Hinweis für Anfänger: Die krummen Linien machen sich bei anschliessender Ausschnittvergrößerung am Computer bemerkbar, wenn der Ausschnitt nicht symmetrisch zum Bildmittelpunkt ist. Die Krümmung der Linien nimmt nach aussen hin zu. Es ist dann also so, dass im Ausschnitt z.B. links die Krümmung stärker ist als rechts, wenn der Ausschnitt mehr links gewählt wird. Deshalb ist der Punkt nicht zu unterschätzen.)
*** Vignettierung (Verdunklung zu den Ecken hin): spielt keine Rolle - sehr gut! Bei 38mm schätze ich max. 1/4 Blendenstufe in den äussersten Ecken.
*** Schärfe: Erstklassig! Bei einem Porträt aus 2,5m Abstand mit ca. 100mm (ab Brust aufwärts) und bei gutem Licht sieht man hinterher am Comuter jede Hautpore scharf, jedes feine Gesichtshärchen ist sichtbar. Das Objektiv ist schon bei voller Öffnung gut scharf - gewinnt aber noch bei 5.6. Das ist eine hervorrangende Leistung in dieser Klasse.
Das Rauschen ...
... beginnt bei dieser Kamera für meinen Geschmack bei ISO 200 - aber nur bei hohen Vergrößerungen sichtbar. ISO 400 deutlicher, aber noch nicht unbedingt störend.
Bei ISO 1600 ist das Rauschen mehr als deutlich sichtbar, schon am Laptop unerträglich.
Das Anti-Verwackel-System ...
... arbeitet zwar, könnte aber effektiver sein. Im den Normalmodi schaltet es sich "dazu", allerdings etwas "zu spät". Bedeutet: Eine Zoom-Stufe eher, eine Blende eher, eine Verschlusszeit eher wäre besser.
Es gibt einen Modus mit dauerhafter Einstellung. Da funktioniert aber der Blitz nicht und manuelle Einstellungen (Blende/Zeit usw.) ist nicht möglich. Wen's interessiert: nicht grundsätzlich abschaltbar.
Der Autofocus ...
arbeitet zuverlässig, selbst bei flächigen Motiven oder der immer kritischen "weißen Wand".
Die Kamera hat an der weißen Wand und auch sonst manchmal Probleme mir dem Scharfstellen wenn sehr wenig Licht vorhanden ist - auch eher im Telebereich. Ein AF-Fokus-Licht hilft auch nur manchmal.
Grenzfall: Zwei Personen - eine rechts, eine links, Kamera stellt auf den Hintergrund in der Mitte scharf.
Der AF ist schnell, aber im Zweifelsfall immer noch etwas zu langsam.
Aufgefallen: Ich hatte versehentlich (noch) den Makromodus eingestellt. Die Kamera stellt dennoch in manchen normalen Situationen scharf,
versagt aber dann bei anderen Motiven. Es kommt kein Hinweis, was man falsch macht.
Manueller Focus ...
... ist möglich aber ohne weitere Einstellhilfen. Sehr umständlich! Man muss auch hier über die Tastenleiste (mehrfach) drüberfahren und die Kamera lässt einen echten MF nicht zu. Eine Fehlfokussierung in die Ferne ist schlicht nicht möglich. Also: zur Not geht's, das hat aber mit echtem MF nix mehr zu tun!
Makro:
Sagen wir's mal so: Eine Rose im Vollformat geht immer. Nur die "Super-Makro"-Einstellung ist "echtes" Makro aber nur bei 38mm vorhanden. Bedeutet: man muss sehr nah ran ans Motiv mit allen Vor- und Nachteilen. Die typischen fotographischen Probleme im Makrobereich werden sehr deutlich. Trotz 38mm wenig Tiefenschärfe oder man verwackelt etc. Bei Sonne etc. geht's - ich empfehle aber die Zeitautomatik und hohe Blendenzahl und Stativ zu verwenden. Focussierung ok.
Betriebsbereitschaft:
Vom Aufnehmen der Kamera vom Tisch über Einschalten, Bild "einfangen", zoomen (ca. 100mm), Autofocus, bis zum fertigen Bild: 8-10 Sekunden.
Ich wäre deutlich schneller als die Kamera. Aufgefallen: Bei so einem Test ist der Einschaltknopf zu wenig griffig.
Videos:
640x480 bei 30bps geht ja noch, aber der Ton ist grauselig. 64kbit/sec bei 8 kHz Samplingrate - oh man oh man. Im Zeitalter guter MP3-Player eine Katastrophe.
Aber: mich stört's nicht. Kann aber zum k.o.-Kriterium für den ein oder anderen werden.
Blitz:
Ist versenkt! Das hat den Vorteil, dass das Teil erst blitzt wenn er automatsich(!) hochgeklappt wird (manuell ausklappen geht NICHT).
Aufgefallen: Das Hochklappen sagt einem - es wird blitzen! Man kann also vorher noch abschalten!
Lange Ladezeit, ca. 4-5 Sekunden.
*** Aufhellblitzen: Funktioniert ordentlich - Der Schatten bei einem Portrait wird gut aufgehellt, ohne den anderen Bereich in der Sonne überzubetonen.
*** Vollblitz: Na ja - da bin ich grundsätzlich anderes gewohnt - sagen wir mal bis 5 Meter im Telebereich ist ausreichend.
(bedeutet: 5m ins relativ dunkle Zimmer = ISO 250 mit guter Ausleuchtung - volles Tele)
*** Rote-Augen-Reduktion: dieser Blitzmodus funktioniert ganz prima (mit normalem Blitz = rot wie ein Teufel).
Verarbeitungszeit direkt nach der Aufnahme: ca. 3 Sek. - kein Rot mehr zu sehen, der Weisspunkt in den Augen bleibt erhalten.
(10 MP - höchste Feinheitsstufe)
Serienbilder:
Geht gut. Mehrere Einstellmöglichkeiten. Die extrem schnelle Serienbildschaltung macht aber nur 1 MegaPix - geht aber echt gigantisch schnell - viel Spass beim Bilderlöschen.
Sonst: ca. 2 Bilder / Sek. (höchste Auflösung, höchster Feinheitsgrad) - in der Praxis völlig ausreichend.
Zubehör:
Grausam - nicht mal 'ne Tasche dabei - wie bei MP3-Playern usw. heute üblich - gibt Abzug - kostet doch alles nicht die Welt.
Sonst alles notwendige dabei (Kabel etc.), keine Speicherkarte dabei (256MB könntens doch sein als stille Reserve!)
Dokumentation:
Schrecklich! Das Handbuch hat maximal die Funktion eines Quick-Guides!
Die Icons/Einstellungen der Menüs werden NICHT erklärt! Man braucht fotographisches Know-How und muss vorab wissen, was die Einstellung bewirkt.
Wenigstens bietet das Kameramenü ein Stichwort, um die Icons erklären zu können.
Update: Web-site von www.samsungcameras.com bietet Bedienungsanleitung als PDF-Download in deutsch. Auf über 80 Seiten wird jedes Detail sauber erklärt.
Menüführung:
In deutsch verfügbar, gute "Stichworte", 1 Fehler ("language" wird nie zu: "Sprache"), manche abgekürzten Worte = zunächst Rätselraten.
Verwendete Speicherkarte:
SanDisk SD Extreme III - 2GB: keine Probleme, weder in der Kamera noch hinterher am Laptop (mit eingebauten Kartenleser unter WinXP).
- Speichergröße der 10 MP-Bilder mit MITTLEREM Feinheitsgrad: zwischen 2,0 MB und 2,4 MB.
- Speichergröße der 10 MP-Bilder mit HÖCHSTEM Feinheitsgrad: zwischen 3,8 MB und 4,8 MB.
Die Kamera kann kein RAW-Format.
Manchmal braucht die Kamera bei HÖCHSTEM Feinheitsgrad zusätzlich 2 Sekunden für die Verarbeitung.
Das Scrollen durch die gespeicherten Bilder geht ruck-zuck mit der Karte.
sonstiges: Gewinde für Stativ vorhanden - aus Metall - aber ganz links positioniert.
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So hoffe den Interessenten gibt das einen Überblick über die Kamera. Hab's ausführlicher gemacht, weil ich hab' nicht so viele Details gefunden im Netz.
Gruß - und wer sich entscheidet - viel Spass mit dem Teil.
Auf Anhieb gefallen, aber..., 13. August 2007
Ich habe die Kamera gesehen und war sofort von ihr angetan. Das Bedienkonzept ist einfach genial, die technischen Daten ebenfalls, vorallem der optische 5x-Zoom. Schaut einfach auf die Rezension von silverwolf.
Aber...
Bei einem Fachhändler konnte ich die Videofunktionalität ausprobieren und die Aufnahme auf einem PC anschauen, vielmehr anhören. Der Ton ist wirklich miserabel. Ich weiss, es handelt sich hierbei um eine digitale Fotokamera, aber andere Marken können es besser.
Selbst bei sporatischen Videos ist die Kamera absolut nicht zu empfehlen. Wer auf Videos und Ton verzichten kann und möchte, dann ist diese Kamera dennoch eine Empfehlung.
Für mich fiel sie aufgrund der, nochmals, wirklich miserablen Tonqualität aus der Wunschliste raus.
Beeindruckende Kamera - Ton miserabel, 18. Mai 2007
Das Finish der Kamera ist zum Verlieben, das Handling einzigartig und die Resultate - das Wichtigste - gehören zur gehobenen Klasse der Kompakten. Das Rauschen bis ISO 400 ist deutlich geringer als bei den meisten meiner bisherigen Digitalen. Besser ist nur noch die Fuji F30/F31.
Die NV11 tendiert im Automatikmodus zu niedrigen ISO Werten, im Gegensatz zur Fuji F30, die eher die höheren Werte bevorzugt (leider). Das ist im Alltagsbetrieb (i.e. Schnellschussfotos) für mich ein klarer Vorteil, weil die Resultat naturgemäß weniger verrauscht sind. Zwingt man die Fuji zu niedrigeren ISO Werten, macht sie allerdings die geringfügig besseren Bilder.
Der Blitz ist ein wenig unterdimensioniert, vor allem im Telebereich des hervorragenden Schneider-Kreuznach Objektivs kommt es oft zu Unterblichtungen, die manuell korrigiert werden müssen. Aber das ist nicht weiter tragisch, da die Kamera genügend manuelle Einstellmöglichkeiten bietet.
Ansonsten überzeugt die Optik durch einen in dieser Klasse ungewöhnlich großen Brennweitenbereich und eine Schärfe und Detailtreue, die ihresgleichen suchen.
Die Bildqualität der Videosequenzen ist ebenfalls sehr überzeugend. Nur leider nicht der Ton!
Das war für mich auch das K.O. Kriterium, wegen dessen die Kamera leider - und mit viel Wehmut - an Amazon zurückgehen musste. Samsung hat sich unverständlicherweise dazu entschieden, den Ton mit einer Bitrate von 8000Hz, einer Samplerate von 64 kBit/s, einer Abtastrate von 8 Bit und im Audioformat CCITT u-Law zu speichern. Das Ergebnis ist selbst für kurze Videosequenzen vollkommen unbrauchbar. Die Höhen fehlen vollständig und der Klangeindruck ist mit "dumpf" noch sehr wohlwollend beschrieben.
(Zum Vergleich: Fuji F30: 16000Hz, 128 kb/s, PCM; Casio EX-Z1000: 44100Hz, 177 kb/s, DVI ADPCM; Samsung L70: 11025Hz, 44 kb/s, ADPCM - alle drei produzieren hörbar bessere Ergebisse!)
Schön - wenngleich selten wirklich nützlich - sind die superschnelle Serienbildfunktion (beschränkt auf 1024x768), die fast "Moviecharakter" hat (es ist in der Tat beeindruckend, wie viele Bilder pro Sekunde die NV11 in diesem Modus schießt!) und die Möglichkeit, aus mehreren Bildern animierte GIFs zu erstellen (für Webmaster interessant).
Der Autofokus arbeitet sehr zuverlässig bis zu etwa 3/4 der maximalen Brennweite. Danach kommt es gehäuft zu Fehljustierungen.
Die Gesichtserkennung arbeitet ziemlich ungenau - meist erkennt sie gar nichts. Bei meinen Tests hat sie in weniger als einem von zehn Fällen die Gesichter korrekt erkannt. Aber wer braucht das schon?
Zusammengefasst:
Die Bildqualität ist beeindruckend, ebenso die Verarbeitung, die Funktionsfülle, das Handling und der Gesamteindruck. Ledigliche der Ton der Videoaufnahmen ist *vollkommen* unbrauchbar.
Wer diese Kamera rein für die digitale Fotografie kaufen möchte, der bekommt meines Erachtens momentan nichts besseres in der kompakten Klasse.
Aber sobald Videosequenzen ein Kaufkriterium sind: Finger weg.
Die NV11 ist, wenn sie ausdrücklich *nicht* für Videoaufnahmen gekauft wird, uneingeschränkt zu empfehlen.
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