Kundenmeinungen
Was gemunkelt wurde..., 27. Januar 2008
So miserabel fand ich die Folge nicht, denn abgesehen von der oftmals unlogischen Handlung meisterte vor allem Sprecherin Judy Winter ihre Rolle mit Bravour. Letztlich muss ich meinen Vor-Rezensenten Recht geben, denn alles in allem sind "Die Dr3i" nicht halb so gut wie die altbewährten "Drei Fragezeichen". Als echtes Kassettenkind war ich empört darüber, dass man - obwohl Millionen mit den Hörspielen gescheffelt wurden - nicht bereit war, die Summe für eine Lizenzverlängerung der alten Serie auszugeben. Es wurde ja gemunkelt, dass die Zielgruppe der "Drei Fragezeichen" hauptsächlich über Dreißigjährige sind, die die Kassetten schon in der Kindheit hörten. Mit der neu aufgemotzten Serie "Die Dr3i" wollte man sicherlich den Kundenkreis der nachfolgenden Generation stärken, aber dieser Versuch ist in meinen Augen kläglich gescheitert. Okay, die Weiterentwicklung einer langjährigen Hörspielserie ist unabwendbar, denn schließlich werden die Hauptsprecher und ihre Stimmen älter. Und der legendäre Peter Pasetti als Hitchcock-Stimme bleibt für alle Zeit unerreicht, da kommt selbst ein altgedienter Schauspieler wie Thomas Fritsch nur sehr blass rüber. Dennoch können wir Hörer froh sein, dass unsere "Drei Fragezeichen" fortbestehen - wenn auch in einer umstrukturierten Form, die ihren Weg zum Erfolg erst noch finden muss.
Schade. Das war ein Schuss in den Ofen., 19. Dezember 2007
Ist die Geschichte noch halbwegs okay setzt die Umsetzung leider allem die Krone auf. Im negativen Sinn. Dieses Hörspiel möchte man nicht zweimal hören, im Grunde will man schon beim ersten Durchgang abschalten.
Selten so gelacht!, 7. Dezember 2007
Oder doch geärgert. Ganz schwaches Hörspiel. Das Schwein tut in den Ohren weh. Die Coladosennummer gibt einem den Rest. Wirklich schade, aber das ist ein Totalausfall einer ansonsten ganz netten, wenn auch noch nicht vollends überzeugenden Serie.
Panic Porky - ein lebendig gewordener Albtraum., 5. Dezember 2007
Peter gewinnt bei einem Preisausschreiben den 1. Preis. Eigentlich wäre ihm der zweite in Form eines tragbaren DVD-Players lieber gewesen. So darf er nun aber stattdessen eine Gastrolle für die trendige Zeichentrickserie "Panic Porky" synchronisieren. Zusammen mit seinen beiden Freunden und Detektivkollegen macht er sich auf ins Studio, wo er die Hauptdarstellerin der Serie persönlich kennenlernt. Doch schon kurz nachdem die ersten Szenen im Kasten sind, bricht Ellen Maxell zusammen. Dies ist allerdings erst der Auftakt zu einer ganzen Reihe von Anschlägen auf das Leben der jungen Frau. Was steckt nur dahinter? Jupiter, Peter und Bob bieten ihre Hilfe bei der Lösung des Falles an.
Panic Porky - ein lebendig gewordener Albtraum.
Schon lange habe ich kein derart nerviges Hörspiel mehr gehört. Bereits der Name Panic Porky versprach ja eigentlich schon eine Trashkranate vom Allerfeinsten, wie man sie sonst eher von TKKG kennt. Dem Gegenüber stand die Thematik 'Terror im Synchron-Studio', was demgegenüber eigentlich ziemlich vielversprechend klang, zumal die Story aus der Feder von André Minninger entstammt, der ja direkt vom Fach ist. Und nach Minningers letzter wirklich feinen Folge war die Erwartungshaltung meinerseits dann auch alles andere als gedämpft.
Doch wer hier nach der letzten, ziemlich ruhigen und vor allem harmlosen Folge, mal wieder auf ein richtiges spannendes Abenteuer gehofft hat: weit gefehlt. Knapp 10 Minuten werden benötigt, bis der Fall in Schwung kommt und allein fünf davon sind das reinste Grauen für die Ohren. Die Szene im Studio ist - auf gut deutsch - einfach nur noch scheiße. Hölzern, monoton, nervig bis zum geht nicht mehr. Wenn es dabei geblieben wäre, ginge das Ganze vielleicht sogar noch, doch ist dem absolut nicht so. Der Wahnsinn geht weiter. Panic Porky erwacht und spielt Ellen Maxell immer wieder mehr als nur üble Streiche, die letztlich sogar in einem handfesten Mordanschlag münden.
Den Plot, den Minninger hier gestrickt hat, fällt grundsätzlich nicht mal übel aus. Prinzipiell eine solide Story, die durchaus zu unterhalten wüsste, wenngleich sie sicher keinen Preis für Originalität und Spannung gewinnt. Dennoch könnte der Handlungsverlauf an vielen Stellen besser sein. Oftmals sind die drei Detektive nur Beobachter und stellen kaum selbstständige Ermittlungen an. Ein Faktor macht das Hörspiel dann aber nahezu unhörbar:
Panic Porky! Ohrenfolter, ich grüße Sie. Verdammt nochmal muss soetwas denn wirklich sein? Eine Spur weniger nervig wäre doch bestimmt auch gegangen. Nicht gerade positiv tut sich da allerdings nicht allein die erste Studio-Szene hervor. Denn das Panic Porky hat auch später noch öfters einen Auftritt und da kann man sich wirklich nur noch fragen, was das Produktionsteam bei solchen Passagen nur geritten hat. Traudel Sperber und Celine Fontange quietschen und kreischen in grausamster Art und Weise um die Wette.
Demgegenüber ist der Rest des Casts wirklich schon ein akustischer Hochgenuss, wenngleich die Leistungen eigentlich eher dem typischen Niveau der Serie entsprechen. Sehr kurz fällt der Auftritt von Dirk Bach aus. Ja, wenn man nicht wüsste, dass er die Rolle spricht, würde man es wohl auch gar nicht groß bemerken. Sehr schwach empfand ich die Synchronistationsversuche von Jens Wawcrzeck, welche ziemlich gekünstelt daherkommen. So sehr ich mich auf den Auftritt von Judy Winter im Vorfeld gefreut hatte, so farblos bleibt sie hier dann doch. Höchst eigenartig auch, wie Herr Fritsch das Wort Bungalow ausspricht. Hier hat die Regie wohl ein wenig geschlafen.
Die Soundkulisse geht vollkommen in Ordnung. Die meisten Stücke und Effekte sind passend eingespielt, so dass es zumindest in diesem Punkt keinen Grund zu Kritik gibt. Atmosphäre will aber angesichts eines panisch vor sich daherkreischenden Ferkels genausowenig aufkommen.
Fazit: Wie kann man eine an sich gar nicht mal schlechte Story-Grundidee nur dermaßen versauen? Im wahrsten Sinne des Wortes. Den Plot kann man nun zwar nicht unbedingt als absolutes Highlight bezeichnen, aber bei einer bodenständigeren Umsetzung hätte das durchaus auf ein gut hinauslaufen können. So aber ist die Episode einfach nur extrem nervig. Auf diesen "Schweinekram" verzichtet man wohl besser, wenn man hinterher nicht mit blutenden Ohren die CD wieder aus der Anlage holen will.
Das ist ein Witz, oder?, 3. Dezember 2007
Schlimmer geht es nimmer. Quiek Quiek. Selten ging einem eine Hörspielfigur so auf den Wecker wie das Panikschwein in diesem Machwerk. Da gerät die gar nicht mal so blöde Geschichte zur Nebensache. Au weia.
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