Kundenmeinungen
Der absolute Oberhammer!, 8. Juli 2008
Für mich ist dieses Album das beste Progmetal-Album dieses Jahrtausends!! Es verbindet Elemente von Dream Theater, Threshold, Ayreon und natürlich Fates Warning, ohne die Selbständigkeit zu verlieren und fügt noch etwas hinzu, was gerade bei neueren Alben der obigen Bands fehlt, nämlich eine unglaubliche Atmosphäre und Texte, die absolut unter die Haut gehen.Mehr brauche ich dazu eigentlich nicht zu schreiben.
Atmosphäre, Gefühl und jede Menge Melodien!, 6. Juni 2008
Was kann schon schief gehen, wenn man einen Ausnahmesänger wie Ray Alder für sein Bandprojekt gewinnt? - Natürlich rein gar nichts, denn der Mann ist klasse und da ja seit 2004 nichts mehr neues bei Fates Warning entstanden ist und Mastermind Jim Matheos mit seinem O.S.I. Projekt beschäftig ist, singt Ray eben bei Redemption. Raus gekommen ist ein geniales Album, auch weil Nicolas van Dyke ein super Songwriter ist. Aber fangen wir mal ganz von Vorne an. Das Album sartet rasant mit dem Hit The suffocating Silence" und schon hier wird einem klar, es werden keine Gefangenen gemacht. Furios geht es weiter mit Bleed me dry", The death of Fall and Reason" und dem ersten Longtrack "Memory". Spätestens hier merkt man, dass die Band musikalisch mächtig was zu bieten hat. Super Melodien, tolle Soli und dann diese Stimme. Doch das Highlight der Scheibe kommt erst noch! Mit dem Titeltrack gelingt Nicolas van Dyke ein echter Zungenschnalzer, kurz, ungemein tiefgreifend und dramatisch! So muss man Lieder schreiben! Doch nach dieser kurzen Erholung wird das Gaspedal wieder tief durchgetreten und man proggt sich zum Ende des Albums. Auch diese Songs sind allesamt unglaublich und mit dem formidablen zweiten Longtrack des Albums, Fall on you" klingt das Album wunderbar aus. Allerdings wird einem nach der letzten Minute der Scheibe sofort klar Schade schon vorbei!".Redemption - Kann man nur empfehlen! Super Musiker und Ausnahme Sänger - weiter so!
Feiner Progschmaus, 7. Januar 2008
Wenn Nicolas van Dyke auf Ray Alder und Bernie Versailles trifft, verspricht diese Fusion für gewöhnlich ein anspruchsvolles und ausgereiftes Hartspülprogramm, das unter der reinigenden Kraft der Überraschungen alle gängigen Erwartungen an ein Prog-Metal-Album durcheinander schleudern kann. Acht Jahre ist es her, da ihre erste Zusammenarbeit mit dem Debüt von Ray Alders ENGINE zu einem modernen Groove-Monster im Stile der DEFTONES führte, das über sämtliche Plattentellerränder des Progressive Metal hinaus ging. THE ORIGINS OF RUINS ist dagegen weniger experimentell, setzt aber auf eine konsequente Fortführung des eingeschlagenen Wegs von REDEMPTION. Für sein drittes REDEMPTION-Album konnte van Dyke (Gitarre und Keyboard) neben dem Goldkehlchen Alder (FATES WARNING) und Gitarrist Versailles (ehemals AGENT STEEL) wieder den Stöckeschwinger Chris Quirarte (PRYMARY) an Bord holen. Sean Andrews (CHAIN) am Tiefsaiter ist die einzige Neuverpflichtung im Stalle REDEMPTION, dessen ursprünglicher Projektcharakter damit wohl endgültig dem einer festen Combo gewichen ist. Und tatsächlich ist THE ORIGINS OF RUIN ein homogenes Stück schwer verdaulicher Hartkost geworden, dessen komplexe Arrangements aber selten aus dem Ruder laufen und durch melodische Gesangslinien und aufblühenden Refrains im Gleichgewicht zwischen technischem Anspruch und Eingängigkeit gehalten werden. Tempo, Härte und Virtuosität bekommen damit ein Pathos, auf das neben den Anhängern von FATES WARNING und DREAM THEATER besonders progressive Powermetaller anspringen könnten, denn Combos wie SYMPHONY X spielen in einer ähnlichen stilistischen Liga. Artworkgigant Travis Smith macht THE ORIGIN OF RUINS auch optisch zu einer runden Angelegenheit.
Progressive-Metal in allererster Güteklasse!, 3. September 2007
Progressive-Metal wird landläufig in erster Linie mit Namen wie Dream Theater, Threshold oder auch Symphony X in Verbindung gebracht, allenfalls fällt bisweilen noch der Name Fates Warning, wobei hier eher die Bezeichnung "Alternativ-Progressive-Metal" passen würde - wenn es sie denn gäbe. Was hat das mit Redemption zu tun? Ganz einfach: Jeder, der mit den vorgenannten Namen etwas anfangen kann und diese Bands kennt und vor allem mag, ja, der MUSS Redemption LIEBEN! Bereits das Vorgängeralbum "The Fullness of Time" der Allstar-"Feierabendtruppe" um Bandboss Nicolas van Dyk (ergänzt u. a. durch Fates-Warning Götterstimme Ray Alder) ließ erahnen, welches Potential in dieser Formation steckt, "The Origins of Ruin" bietet eine konsequente Weiterentwicklung, ohne auf die Trademarks des Vorgängers zu verzichten. Redemption spielen Progressive-Metal, ohne Wenn- und Aber: Hart, melodiös, verfrickelt, virtuos und kompromisslos! "TOoR" wirkt wahnsinnig relaxt und spielt die Konkurrenz, so namhaft sie auch sei, schlicht und ergreifend an die Wand! Hier wird Musik zelebriert und man nimmt vom Hörer unmittelbar in Kauf, dass dieser sich die CD mindestens 3 x zu Gemüte führt, nur um bei jedem Durchlauf Neues zu entdecken. Hierbei versuchen Redemption nicht etwa, den Progressive-Metal neu zu erfinden (ein Eindruck, den man bei DT schon mal ab und an gewinnen kann), sondern sie spielen einfach alle Stärken einer absolut unterbewerteten Musikrichtung aus. "TOoR" ist das, was "Painkiller" zu Beginn der 90er für den klassischen Heavy-Metal war: ein klares Ausrufezeichen hinter der Aussage, dass eine oftmals totgesagte Musikrichtung bei Weitem noch nicht ausgereizt ist, sondern durch starkes Songwriting und die hiermit verbundene musikalische Umsetzung durchaus mehr als lebensfähig ist. Das I-Tüpfelchen bilden die intelligent verfaßten Texte van Dyks, die sich stets mit zwischenmenschlichen und alltäglichen Dingen auseinandersetzen und hierbei im Konsens mit der Musik schlicht und ergreifend eine Aussage produzieren mit der sich ein jeder identifizieren kann - ganz stark!
Harter, düsterer Progressive Metal mit ergreifenden Atmosphären und einem betörend guten Ray Alder, 8. April 2007
2003 als Bandprojekt von Gitarrist und Keyboarder Nicolas van Dyk gestartet, war aus "Redemption" schon mit dem zweiten Album "The Fullness of Time" (2005) eine verdammt ernst zu nehmende und ausgereifte Prog-Metal-Supertruppe geworden. Schuld daran sind mitunter der feste Einstieg von Fates-Warning-Sänger Ray Alder und das großartige Songwriting, an das anno 2007 nahtlos angeknüpft wird. "The Origins of Ruin" ist das erwartete Spitzenalbum geworden, das alle Dream-Theater- und Fates-Warning-Jünger zum ehrerbietenden Kniefall bittet, aber doch einen ganz eigenen Stil festigt. Die düstere Heaviness ist es, die Redemption erneut auszeichnet, die betörend melancholischen Atmosphären, die man von keiner anderen Band mit einem solchen Härtegrad serviert bekommt, veredelt durch feinfühlig balladenhafte Clean-Guitar-Landschaften. Ähnlichkeiten zu Fates Warning gibt es viele, vor allem zu späteren Werken wie "Disconnected" oder "FWX". Das bezieht sich auf die elegante Gitarrenarbeit, die zugänglich und dennoch komplex arrangierten Songs und die edle Brachial-Melancholie. Jedoch ist der Metal- und Frickel-Faktor höher. Heftige Metaldrives peitschen die Songs nach vorn. Keyboardteppiche und helle Klavierpassagen als Kontrast zu den schweren Gitarren machen die unterkühlten Atmosphären noch packender. Von ganz großer Prog-Schule zeugen elegante Rhythmuswechsel, technische Feinheiten und Läufe und vertrackte Instrumentalstrecken. Unter den neun Songs sind straighter aufgebaute, eingängige Stücke und schier endlos verschachtelte Epen nahe der 10-Minuten-Grenze. Ihnen allen gemeinsam sind hochemotionale Refrains mit hochemotionalen Melodien, mal beinahe hypnotisch klagend im Mittelpunkt des Stücks wie bei BLEED ME DRY oder MAN OF GLASS, mal tief eingebettet wie bei FALL ON YOU. Das Spektrum der Songs reicht von THE DEATH OF FAITH AND REASON, das mit einer Aggressivität ähnlich wie Dream Theaters "Train of Thought"-Album zu Werke geht, bis hin zum getragenen BLIND MY EYES, das an Fates Warning "Wish" erinnert. Mit dem sich langsam aufbauenden Gänsehaut-Longtrack MEMORY haben Redemption einen Nachfolger zum überirdischen "Sapphire" von "The Fullness of Time" geschrieben, dessen zum Heulen schönen Melodien zwischendurch kurz von Klavier und Gitarre zitiert werden. Der heimliche Höhepunkt des Albums ist das nur 2:47 lange Titelstück THE ORIGINS OF RUIN. Lediglich von einer zerbrechlichen Klaviermelodie begleitet, am Ende von ein paar wenigen bombastischen Gitarren und Drums unterstrichen, rückt Ray Alders Stimme ins absolute Zentrum. Text und Musik beschreiben die emotionale Welt, die sich hinter dem Foto auf dem Cover verbirgt und für das ganze Album bezeichnend ist. Sie ist geprägt von Wehmut, von zerbrochenen zwischenmenschlichen Verbindungen, von Trauer über Fehler und falsche Entscheidungen, die ebenso Wut wie Resignation hervorruft, aber auch Hoffnung in einer vorsichtig optimistischen Schlussnote. Die Seelen reinigende Emotionalität von Ray Alders Stimme passt perfekt zu dieser ergreifenden musikalischen Studie komplexer Gedankenwelten, die den Hörer in heilsam schönen, intensiv erfahrenen Melodien versinken lässt und noch lange nach Ablauf der 57 Minuten nachhallt."Hand on Heart, Head in HandsThe Light is Fading Now,It Cannot Pierce the DarknessNothing Left to Build UponExcept the Mounting Fear That None of This Was Worth ItHand on Pen, Pen to PageFocus Though I May,My Words Have Failed MeEmptiness Consuming MeThe Shadows of My Broken Hope Play in the Dying LightTears in Eyes, Eyes Wide OpenStaring at the GlassThe Face I See Knows Everything: - Words I've Written - Letters Never Sent... ...Only Signposts Marking OutThe Origins of Ruin."(ORIGINS OF RUIN)
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