Kundenmeinungen
Mein lieber Country-Boy!, 18. September 2008
Ein Mitrezensent meint, ich müsse diese CD unbedingt mit 5 Punkten bewerten - aber ich frage mich ernsthaft: WARUM? Alison singt ja traumhaft schön (so wie immer). Aber mich sprechen längst nicht alle Songs der Collection an, wie vielleicht vermutet, sondern nur teilweise. Für eine Rocker-Braut wie mich ist das nicht so das Richtige ...Sehr interessant finde ich (wie auch Willyson schon bemerkt hat) "Jacob's Dream" - das ist mehr Sprechgesang, weniger Melodie - Alison haucht mehr, als sie singt. Die Begleitung mit der Acoustic-Bassguitar finde ich auch sehr spannend. "Away down the river" finde ich auch recht schön - I'll be standing there and waiting ... ja, ja, so geht es mir auch oft. Aber weißt Du was? Ich stehe doch nicht so auf die Hammond-Orgel, aber das Country-Gefiddel in "Sawing on the Strings" finde ich noch schlimmer.Alison kommt dann auch noch mit Traditionals daher: "Down the river to pray" und "Molly ban", das klingt recht irisch. "Baby mine" ist ja wohl eher so das Einschlaflied für Kleinkinder, da ich keine mehr habe, kann ich's bloß nicht ausprobieren. "How's the world treating you", dieses Duett mit James Taylor finde ich nun aber richtig schmalzig (und schon wieder diese Hammond-Orgel). Als Rausschmeißer nach einer langen Party aber womöglich geeignet."Scarlet Tide", "Whiskey Lullaby" und "I give you to this heart" sind wirklich schöne Lieder. Das letztere womöglich das schönste auf der CD. Bei "Missing you" dachte ich zuerst, ich hätte mich in der Platte geirrt. Das passt ja nun so gar nicht hier her, obwohl es ein sehr schöner Song ist. Die Version mit John Waite und Alison Krauss ist sogar fast noch besser als das Original (von und mit John Waite). Bei "Missing you" muss ich sofort an das "Karussell der Puppen" denken - du meine Güte - ist das lange her.Aber bitte, was ist denn das für ein Abschlusssong? Wieder so ein Schmalz! Die pfeifende, jaulende Hammondorgel, ein jaulender John Waite dazu - aber ein schönes Lied ist das noch lange nicht! Ich kann daher nur vier Punkte geben. Alles LiebeDeine Suzy
Steht 'ne Fee im blauen Gras, 27. Oktober 2007
Gehören Sie vielleicht zu den Leuten, für die ich sehr viel Sympathie habe, und die jetzt durch ein Gemeinschaftsalbum mit Robert Plant auf die wunderbare Alison aufmerksam geworden sind ? Dann wollen Sie jetzt natürlich noch mehr vom Engel des Bluegrass haben. Das ist nur allzu verständlich.Dies ist ihr jüngstes Album. Es enthält neben fünf Neuveröffentlichungen alles das, was zuvor nicht auf ihren eigenen CDs enthalten war: Soundtracks, Duette und so. Jeder Song hat bei mir ein Häkchen erhalten - und das bedeutet: kannst du hören, musst du nicht beim Programmieren weglassen.Es befinden sich also nur geschmeidige Ohrenschmeichler auf "A hundred miles or more". Greifen Sie zu; sowas gibt's nicht oft!
nicht das gewohnte "Bild", 4. August 2007
Hmm. schwierig zu beurteilen ...Alison Krauss ist kreativ ohne Ende aber das Album ist nicht das, was ich erwartet habe - nun das muss kein Nachteil sein für diejenigen, die Alison Krauss vielleicht deshalb NICHT kaufen, weil sie bekanntermaßen im Country bzw. Bluegrass-Bereich sehr erfolgreich ist.Das musikalische Spektrum ist deutlich breiter als gewohnt - schon wegen der Filmmusik. Die Stimme ist nach wie vor überragend - die musikalische Gesamtqualität ebenso.Mein Highlight ist und bleibt aber einer der Songs, die komplett neu sind: Jacob's Dream - eine tragische Ballade über zwei erfrorene Jungs. Auch hier merkt man ganz deutlich, dass Country eben auch Musik und vor allem Text ist, was schon ganz tief ins Mark gehen kann.Die Klangqualität der CD-Qualität ist hoch, variiert aber und der allgemeine Trend in die digitale Begrenzung zu gehen (sog. Soft-Clipping) ist bereits hörbar und da bin ich kein Fan von. Das mag aber auch daran liegen, dass die Songs ursprünglich bei unterschiedlichen Labeln aufgenommen wurden. Alles natürlich nicht Alison's schuld :-)Also unterm Strich gerade noch 4 Sterne.
Guter Überblick, 3. April 2007
Alison Krauss' "Best of" gibt einen sehr guten Überblick über ihr Schaffen ohne ihre Standard-Band Union Station.Krauss war nie die Mainstream-Country-Lady wie etwa Shania Twain, Faith Hill oder Martina McBride. Ihre Lieder sind Bluegrass, Balladen oder sparsaminstrumentierte Oden, immer dominiert von ihrerglasklaren, unverkennbaen Stimme.Natürlich dürfen da ihre Duette mit Brad Paisley (Whisky Lullaby) oder Sting (aus "Brokeback Mountain) nicht fehlen, ebenso die Beiträge aus dem herrlichen Film "Oh Brother where art thou?" (Down to the river to pray).Alle Titel sind nie auf einem regulären Krauss-Album mit ihrer Band Union Station erschienen und sind entweder aus Filmsoundtracks, Duetten oder anderen Nebenprojekten.Dei Mischung mag dadurch etwas zufällig wirken, tut aber der Qualität der Interpretation Alison Krauss' keinen Abbruch.
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