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Machine Head: The Blackening (CD+DVD)

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The Blackening (CD+DVD)

Machine Head

Roadrunner (Warner)

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08/Sep/2008 - 13:03


Beschreibung

Kann man Thrash Metal noch komplexer als auf Through The Ashes Of Empires in Szene setzen, ohne dabei auf kompakte Riffs und eingängige Gesangsmelodien zu verzichten? Man kann - zumindest wenn man Machine Head heißt.

Während das Gros der Szene-Konkurrenz versucht, mit möglichst brachialen Death-Metal-Anleihen nach dem Motto "Härte um jeden Preis" die Grenzen des musikalisch Machbaren auszuloten (was bereits in den 80er und frühen 90er Jahren besser und konsequenter vorgemacht worden ist), setzen Machine Head lieber auf anspruchsvolles Songwriting und atmosphärische Arrangements. Noch tabuloser als auf dem exzellenten Vorgänger Through The Ashes Of Empires verknüpfen Robert Flynn und seine Mitstreiter knallharten Thrash mit Progressive-Metal-Elementen. Halsbrecherische Breaks treffen auf sphärische, harmonische Passagen, Nackenbrecher-Wirbelstürme auf griffige Refrains, düstere Soundscapes auf Rush-lastige High-Tech-Parts. Während die Instrumente ebenso souverän wie energisch ihre Klanggerüste errichten, brilliert Flynn als facettenreicher Frontmann, der problemlos in der Lage ist, die unterschiedlichsten Emotionen glaubhaft rüberzubringen. Es braucht zwar einige Durchläufe, bevor die bis zu zehneinhalb Minuten langen Songs im Gedächtnis haften bleiben, danach lassen sie sich aber nur noch schwer von der Hirnfestplatte löschen. -- Michael Rensen





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Schönes Thrash Brett, 7. Januar 2008

Viele mögen wieder aufstöhnen, aber bei The Blackening ist eine leichte Inspriation durch Metallica nicht abzustreiten. Das Intro erinnert an Battery (welches auf der limited Edition dazu noch als Coverversion enthalten ist) oder noch viel mehr an Fight Fire With Fire. Und der Songaufbau erinnert mich zT an das Justice... Album von Metallica. Vom Klang und Gesang her allerdings nicht ganz mit Metallica zu vergleichen. 8 sehr gute Thrash Songs mit Spiellängen bis 10 Minuten. Mein Lieblingssong auf der CD ist Halo mit wahrlich epischem Chorus und absolut genialem Soloduell der Gitarristen. Doch auch die anderen Lieder überzeugen und werden trotz ihrer Länge nie langweilig - und wirken beim Hören eigentlich kürzer.

Bonusmaterial der Limited Edition:
Zum einen wie oben erwähnt eine Coverversion von Battery, amtlich nachgespielt aber wenig originell. Weiters gibt es eine Bonus DVD, die ein Making Of des Albums enthält (25min). Eher fad und wenig informativ. Außerdem noch ein 12minütiges "Tour Movie" oder wie immer man es nennen will mit Live-Sprengseln, die allerdings nur ein paar Sekunden lang sind; unnötig. Die DVD ist wegen des sehr amerikanischen Slangs eher schwer zu verstehen und nicht untertitelt.

CD super, die Bonus DVD kann man sich schenken. Die Limited Edition ist allenfalls wegen Battery interessant.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ab in meine TOP 10, 4. Januar 2008

Diese Platte wird mit Lob überschüttet. Und zwar weil sie es verdient.
Ich habe mich von dieser Band abgewandt, als sie kommerziell wurde.
The Burning Red war eine totale Enttäuschung und ich habe nur aus Interesse in die "Imperium" reingehört. Ich war wie vor den Kopf gestoßen! Eine totale Kertwendung! Geniale Melodien und vorallem KEINE LANGEWEILE!

Mit "Imperium" wurde Machine Head zu einer meiner Lieblingsbands!
Und natürlich dachte ich, dass Machine Head das nicht noch einmal schaffen würden. Aber sie haben es geschafft. Noch interessanter, noch verspielter und noch weniger Langeweile!
Für viele ist es wohl komplizierter geworden, schwerer zu verstehen, aber nach tausenden Platten wird es für mich immer schwieriger neue und gute Musik zu finden. Vieles ist ähnlich, es gibt wenig neues.

Euch wird es so ähnlich ergehen wie mir: Meine 10 Lieblings CDs ändern sich mit den Jahren immer weniger. Doch "Blackening" hat es hinein geschafft!
Auf jeden Fall eine der besten CDs dieser Dekade! (Neben Mastodon ^^)


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Machine Head is back., 25. September 2007

Nach zwei Alben '99 und '01 die zwar nicht schlecht, aber auch nicht herausragend waren wie das Debut und sein Nachfolger, war nach "Through the Ashes of Empires" die Meßlatte wieder sehr hoch angesiedelt.

Als Fan der ersten Stunde konnte ich mich speziell von Songs wie "Imperium" nicht mehr los reißen, diese Abwechslung, diese Riffs, diese Drums ... die wahre Hölle.

Nun "The Blackening" ... mal wieder ein Intro, wie kann es auch anders sein - und dann bricht alles los. Zugegeben, nicht Jeder steht auf lange Nummern wie "Clenching the Fists..." oder "A Farewell to Arms" aber wenn 9 oder 10 Minuten so hübsch verpackt sind wie hier, mit Stimmung, Charakter und intensiven Gitarrenparts, dann wird es auch nicht langweilig oder?

Zwischendurch kürzere Nummern wie "Aesthetics of Hate" oder auch "Slanderous" gönnen nicht wirklich eine Verschnaufpause, dann dieses Ende von AoH, waaah ist das nicht mal geil? Erinnerungen werden wach an Davidian.

Und dann "Halo". Göttlich. Dieses Solo. Phil Demmel hat da gerade noch gefehlt. Wie die Jungs sich gegenseitig hochschaukeln. Ich bin ja nun nicht wirklich auf Soli ausgelegt, ich mag es eigentlich lieber "new School" aber wenn das so herrlich treibt ...

Natürlich nicht so gut wie Burn my Eyes, aber ich denke man sollte diese Band nicht immer wieder an ihrer ersten Scheibe messen, hat sich doch in den 13 Jahren so viel getan, diese Höhen und Tiefen.

Ich freu mich schon auf Dezember und die Black Crusade Tour. Live ist das immer noch einmal 100% besser!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Über eine Stunde lang Hochspannung, 27. August 2007

Machine Head heben sich allein schon wegen ihrem unverwechselbarem Sound wohltuend vom restlichen Metal-Allerlei ab. Haben sie bisher meiner Ansicht nach nur gute Alben (mit Formschwankungen) abgeliefert, übertreffen sie sich mit dieser Scheibe nochmal selbst.
Man merkt, dass sie bei dem Album freie Hand hatten und fernab jeglicher Kommerzkonventionen ein an Ideen nur so übersprudelndes Gitarrenfeuerwerk zünden. Allein der Titel "Wolves" enthält über 70(!) verschiedene Riffs, die jeden selbst ernannten Gitarrenhero erblassen lassen sollten - viele Bands strecken solch eine Anzahl von Ideen auf ein ganzes Album aus, ohne den Druck und Groove von Machine Head zu erreichen.
Alles in allem kommen viele positive Faktoren zusammen: Druckvoller Sound, tolles Songwriting, abgefahrene, passend eingestreute Soliduelle, toller Drummer (DaveMcClain - auf den Punkt genau, variantenreich und mit vielen Facetten gespickt), guter Sänger (ok, manchmal mag das Shouting etwas aufgesetzt oder eintönig wirken, dennoch hat Flynns kraftvolle und wandlungsfähige Stimme eigenständigen Charakter).
Es ist öfters der eher unangebrachte Vergleich mit (der Haltbarkeit) von Metallicas Master of Puppets augeworfen worden, man kann eher sagen, dass The Blackening das ist, was das unsägliche St. Anger hätte werden sollen.
Hier werden wenige Ideen unnötig in die Länge gezogen, während Machine Head hier auch bei 10 Minuten dauernden Titeln die Spannung halten können.
Auch nach geschätzten 100 Durchläufen verliert The Blackening kaum an Faszination.
Wohl die wichtigste seriöse Metalscheibe 2007.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Wie von einem anderen Stern, 21. August 2007

Seit Release des Albums vergeht kaum ein Tag wo ich es nicht höre! Es ist genial um es einfach zu machen! Kein Album in den letzten Jahren konnte mich so mitreisen. Nein es ist kein neues Master of Puppets, REign in Blood oder Vulgar Display of Power! Man kann es einfach schlecht vergleichen! Aber es ist genauso perfekt von dem ersten bis zum letzten Song! Aber um nochmal zu dem VErgleich zu kommen es ist mit Sicherheit das beste Progressive Trash-Metal Album seit and Justice For All. Und wer weiss vielleicht genauso eine CD für die Ewigkeit!




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