Kundenmeinungen
Es muss nicht immer Frankreich sein, 20. September 2008
2 Hamburger Jungs sperren sich in einen Bunker und was dabei rauskommt ist feinster Electro, für alle die dachten, dass nur Franzosen a la Daft Punk oder Justic das Zeug zu sensationellen Grooves haben, ein deutlicher Wink mit dem Zaunpfahl.Idealism rein und ab gehts.
Die Scheibe muß man haben.....schön, knarzig, melodisch, elektronsich...., 30. Januar 2008
naja besser spät als nie....Die Scheibe muß man sich komplett anhören und sie reißt einen mit. Würde keine vergleiche anstellen, es ist einfach Digitalism.....schön, knarzig, melodisch, elektronsich....Freunde vom Sound, Daft Punk, Justice, Goose oder Klaxons ist sie wärmstens zu empfehlen aber nicht zu vergleichen. Ich garantiere euch, das wird kein Fehlkauf. Meiner Meinung nach, ist sie besser als die Scheibe von Justice(die ich auch gerne höre)...aber es ist halt der Geschmack der uns alle von einander unterscheidet.
Weder Fisch noch Fleisch ... , 13. Oktober 2007
Wie oft hab ich diese Platte hier schon probegehört und bin bisher immer zum gleichen Ergebnis gekommen. Ich kann mit dieser Mischung aus Suede attitude und Elektro Pop nicht wirklich was anfangen. Ja, zugegeben, die Platte hat interessante Passagen und einige Traks kann man sich sogar komplett anhören. Aber mir kommt es so vor, als wollen Digitalism hier zwei Lager miteinander verschmelzen, die einfach nicht zusammen passen. Höre ich dazu parallel das Jusitce Album kommt mir dieses hier vor wie aus der (späten) Steinzeit. Sorry Jungs, aber ich kann mich nicht zu mehr als nur 2 Sternen hinreißen lassen.Guter Ansatz, aber leider zu zweigleisig.
Zweifelhafter Idealismus, 16. August 2007
Digitalism ist mit Sicherheit eine der interessantesten Bands, die 2007 vom Insidertipp den Sprung ins Rampenlicht geschafft haben. Spätestens seit der Veröffentlichung ihres Songs 'Pogo' werden die beiden Hamburger als die reinkarnierten Daft Punk bezeichnet. Es folgte das zugehörige Album, 'Idealism', das diesem Ruf leider nicht ganz gerecht wird.Auf Idealism wird deutlich, weshalb Digitalism gerne mit ihren französischen Kollegen vergleichen werden: das Album hat große Anleihen an Daft Punk oder, stilistisch, auch an die Gorillaz. Vor allem bei Tracks wie 'Magnets' oder 'Home zone' zeigt sich, dass versucht wurde, einen ähnlichen Funk-Rythmus wie Daft Punk zu generieren, dies geschieht allerdings ohne die dafür nötige Intensität. Überhaupt hätte es sich für Digitalism mehr gelohnt, hätten sie mehr Tracks wie 'Pogo' produziert - denn am Sounds von Idealism, so, wie er ist, scheiden sich die Geister. Elektro-Puristen wird es vielleicht gefallen, doch meiner Ansicht nach mangelt es den Songs stets an etwas, sei es Intensität, Bass, Schnelligkeit, Harmonie, Vielseitigkeit oder Originalität.Ich glaube nicht, dass es Digitalisms Intention war, Daft Punk oder ähnliche Gruppen zu kopieren, doch genau das ist hier passiert. Da die Songs auf Idealism jedoch keinesfalls mit den Werken der namhaften Vorbilder mithalten können, kann ich das Album bestenfalls toleranten Elektropop-Fans ans Herz legen. Für Funk ist es schlicht zu elektronisch, für Pop wiederum zu funkig aufgebaut. Drei Sterne für Digitalisms Erstling.
The Cure meets Daft Punk, 1. August 2007
Das herausragende an Digitalism ist wohl die Erfindung der Cure/Daft Punk Kreuzzüchtung. Natürlich kann man sagen: Da hätte ja jeder drauf kommen können. Ist aber bis jetzt keiner, Punkt! Zwar ist das nicht gerade die Neuerfindung des Rades, aber es funktioniert doch sehr gut, sowohl zum Tanzen als auch zum Zuhauseanhören. Für die Hörfreude würde ich gerne 5 Sterne geben. Allerdings ist bei elektronischer Musik halt oft das Dilemma, dass es immer weniger wirkliche Innovation gibt, etwas was noch nie da war (was bei einem so eng definierten Genre auch schwierig ist). Man sollte das zwar nicht immer als als Argument bringen, aber sollte man zum Anderen die 5 Sterne für die wirklich herrausragenden Sachen reservieren.
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