Kundenmeinungen
Joan Armatrading - Into the Blues, 11. September 2007
Seit gut 35 Jahren erlebt sie die Höhen und Tiefen des Musikgeschäfts.Ihr 18. Album ist nun erschienen, sie tourt weltweit.Über all die Jahre hat sie sich viel künstlerische Freiheit herausgenommen, jetzt also ist der Blues an der Reihe.Ihr Markenzeichen sind weiterhin ihre zupackende Körpersprache, die bestimmende Altstimme und das daraus erwachsende Selbstbewusstsein; das hört man auch aus den neuen Werk heraus.Im ersten Song jubiliert sie "A woman in love" und spätestens mit dem zweiten "Play the Blues" ist sie schon mittendrin im Thema statt nur am Rande.Ist es also die altbekannte Geschichte des Blues, das Verliebtsein nur kurz wie ein paar Atemzüge, bis der Blues wiederkommt, den man braucht zum Leben? Ja und doch schafft Joan Armatrading, es nach mehr klingen zu lassen !
Blues von Joan ?, 4. Mai 2007
Ich bin seit den 70-ern ein großer Fan von Joan Armatrading , und habeletzten Samstag in Bochum ihr Konzert besucht, welches superb war .Was nun ihr neues Album anbetrifft , so finde ich ,es hat sehr starkeMomente , aber auch 3-4 sehr schwache Momente ....und nicht Allesist "reinrassiger Blues" . Insgesamt aber nach wie vor eine sehrinteressante,überdurchschnittliche und hörenswerte CD . - Deshalb 4 Sterne .
The Thrill is gone - trotzdem ein gutes Album im Alleingang, 29. April 2007
Joan Armatrading war im Verlauf Ihrer nun 30 Jahre andauernden Plattenkarriere immer gut beraten, wenn Sie sich einem umsichtigen Produzenten anvertraute, der auch die Sessionmusiker auswählte. So entstanden tolle bis überdurchschnittliche Alben wie "JA", "Show Some Emotion" oder auch "Me Myself I". Hier spielt sie fast allein ein komplettes Blues Album ein. Alle Instrumente mit Ausnahme der Drums sind von JA selbst eingespielt. Da staunt man zwar über die instrumentale Vielseitigkeit dieser Vollblutmusikerin und auch den guten Sound. Aber leider sind gerade die "echten" Bluestitel melodisch abgegriffen und sehr formelhaft. Da klingt die Sologitarre teilweise wie aus einer Sammlung von Blues-Standards abgekupfert. Leider liegt die Messlatte in dieser Musikrichtung recht hoch. Und wird glatt verfehlt.Besser sind die "nicht-bluesigen" Songs wie "Secular Songs" gelungen oder auch das fazinierend von Mandolinen begleitete "Baby Blue Eyes". Aber auch dort nerven die bis zu vierstimmigen Chöre (dafür eignet sich die tiefe Altstimme von JA einfach nicht). Trotz der unbestreitbaren Faszination dieser großen Sängerin: Das erst 2005 entstandene Album "Souls Alike" von Bonnie Raitt zeigt, wie es besser ginge.
Blues for Life, 22. April 2007
Ein sensationell gutes Album! Erstklassig eingespielt, perfekt abgemischt, Musik und Stimme in überirdischem Einklang. Blues der mir den bevorstehenden Sommer und das restliche Leben verschönern wird. Musik, die von Herzen kommt und mit Power ins Herz fährt.
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