Kundenmeinungen
Die 4 Gebäude und die Piraten, 13. Oktober 2007
Es gibt gerade mal 4 Gebäude, die dem Spieler besondere Fähigkeiten ermöglichen. Die Seefahrer-Macht ist hier teils entscheidend, denn wer nicht schnell Karten mir Kanonen zum anlegen sammelt, der kann auch nicht gewinnbringend in See stechen und bekommt kein Tabak und Rum und wird somit das Spiel nicht gewinnen können, da er an den Piraten immer scheitern wird. (Und teils am Mitspieler)Bisher sind noch keine Erweiterungen angekündigt und so bleibt es doch ein etwas ärmliches Spiel für alle Vielspieler. Wer das Sielderkartenspiel nicht hat, wenig Tiefgang braucht, für den ist es durch die Seefahrmöglichkeit etwas interessanter als das Siedlerkartenspiel.Nervig bleibt, wie auch beim Siedler, dass die Spielzeit sich mnachmal etwas zäh dahinzieht. Mit jedem Spiel bei Null anfangen und sich dann mühsehlig hochsiedeln, das nervt bei gut 90min. Mal in einer höheren Stufe anfangen zu können, dann mit anderen Ausbaufähig- und Möglichkeiten, das wäre mal was Neues.
gleichwertig zum siedler kartenspiel, 12. Oktober 2007
wir kennen beide kartenspiele und haben uns für das ANNO 1701 entschieden.- man kann auf schifffahrt gehen- man baut keine städte mehr, sondern besiedelt seine städte- man muss immer darauf achten, was sich beim gegenüber gerade tut- wenn es auch noch so schlecht für einen aussieht, mit ein bisschen glück und geschick, lässt sich das schnell änderndas sind nur einige der gründe, warum uns das spiel besser gefällt!die ausstattung ist gleich gut und ähnlich wie beim siedler spiel. wer das PCspiel(anno) kennt, wird begeistert sein, denn sie haben es geschafft, das PCspiel in einem kartenspiel gleich gut umzusetzten. sogar die grafiken erinnern sehr daran!FAZIT: aufjedenfall einen kauf wert!!!!
Nichts Neues, 9. August 2007
Spielmaterial:Karten und Verpackung des gleichen Typs wie Catan-Kartenspiel.Spielanleitung:Sehr gut aufgebaut, wer Die Siedler kennt, hat keine Probleme mit der Umsetzung der Regeln, da am Spielablauf nur ein paar Änderungen vorgenommen wurden.Neueinsteiger dürften auch keine Probleme haben, da die Karten selbst erklärend sind.Spielprinzip:Hängt zwischen Siedler-Kartenspiel und Sternenschiff.Wobei es noch glücksabhängiger ist, weil neben dem Würfeln die Entdeckungsreisen vor jeder Reise neu gemischt werden, da es nur einen Stapel gibt.Jeder spielt eigentlich nur selbst vor sich her, weil man beim Gegner kaum etwas bewirken kann, weil auch die paar Aktionskarten kaum Auswirkungen haben. Gerade bei den Reisen schaut der Mitspieler fast nur zu und langweilt sich, wenn da nicht ab und an die Piratenwürfel wären.Fazit:Für mich ein Fehlkauf, nichts halbes, nichts ganzes, ich spiele dann doch lieber die beiden vorgenannten, wobei Sternenschiff mein klarer Favorit ist.Kann sich mächtig in die Länge ziehen, da wie schon erwähnt, die Entdeckungskarten vor jeder Reise neu gemischt werden, man diese aber durchführen muss, weil man Rum und Tabak nur so bekommt (braucht man für die Aufwertung der Personen = Siegpunkte).
Lebt nicht nur vom Vergleich mit Catan, 25. Juni 2007
Im Grunde geht der Vergleich mit dem Siedler-Kartenspiel etwas am Thema vorbei. Beide sind natürlich Aufbauspiele mit ähnlichen Grundmechanismen, aber Anno 1701 zielt mehr auf Unterhaltung und Spielfluss. Durch den höheren Glücksfaktor ist es bisweilen spannender, aber natürlich auch weniger kalkulierbar. Es bedient halt eine andere Klientel. Wäre ja furchtbar, wenn es im Wesentlichen deckungsgleich wäre.Spannend ist auch die Frage, ob es noch Ergänzungssets geben wird. Dadurch, dass es etwas "einfacher gestrickt" ist als das Siedler-Kartenspiel, bietet es sicherlich noch einiges an Ausbaupotenzial.
Für Fans des Siedler-Kartenspiels eine grobe Enttäuschung, 14. Mai 2007
Wir sind langjährige Fans des Siedler von Catan-Kartenspiels und seiner Erweiterungen und haben uns über das Erscheinen des regelverwandten Anno 1701-Kartenspiels zunächst sehr gefreut. Doch schon nach der ersten, etwa einstündigen Partie machte sich Ernüchterung breit.Anno 1701 ist ein Rückschritt gegenüber dem Catan-Original. Hier unsere Kritik-Punkte:1. Zuwenig verschiedene Karten: Zwar gibt es wie auch im Catan-Spiel genau 120 Karten, für die Spielmechanik von Anno 1701 sind das allerings zu wenig, zumal die Nachziehkarten in drei Sektionen a jeweils 18 Karten getrennt werden. Diese sind geordnet nach Entwicklungsstufen, man kann also nicht von Anfang an frei von jedem Stapel ziehen. Dies führte bei uns dazu, dass wir den Stapel der dritten und letzten Entwicklungsstufe voll aufgebraucht haben. Das darf einfach nicht passieren.2. Die Gebäude sind zu günstig: Im Vergleich zum Catan-Kartenspiel, wo man kräftig für die guten Gebäude ackern musste, bis man sie endlich bauen konnte, kann man bei Anno 1701 im Grunde jedes Gebäude dass man auf die Hand bekommt auch innerhalb von zwei Zügen bauen. Rohstoffe hat man eigentlich immer reichlich. Dies führt dazu dass am Ende des Spiels man praktisch jedes Gebäude im Spiel auch gebaut hat, zumal fast jede Gebäudekarte zweimal vorhanden ist. Hier fehlt der Reiz, bessere Städte als der Gegenspieler bauen zu können.3. Kaum Taktik: Fast alle Entwicklungen im Spiel werden vom Würfelglück bestimmt - viel dominanter als beim Catan-Bruder. Langfristige Taktiken sind kaum möglich. Man spielt eigentlich immer alles aus, was man auf die Hand bekommt.4. Die Seereisen: Eigentlich eine witzige Idee, in der Praxis allerdings sehr unausgereift. Man zieht nacheinander Karten von einem Sonderstapel, die den Verlauf der Reise wiedergeben. Leider kann man hier überhaupt keinen Einfluss ausüben - alles ist dem Zufall überlassen. Dazu kommt, dass die Wartezeit für den anderen Spieler im späteren Spielverlauf bei den Seereisen enorm ausfallen kann, da man bis zu 12 Karten zieht und hintereinander ausspielt. 5. Der Spielaufbau: Bei Catan hat es richtig Spaß gemacht, zuzugucken, wie die eigenen Siedlungen stetig wachsen und gedeihen. Bei Anno 1701 fehlt dies komplett, weil man eben kaum Einfluss auf die Entwicklung hat. Zudem ist es auch irrelevant, wo man ein Gebäude hinbaut, was die Taktik noch weiter drosselt.Abschließend waren wir auch etwas erschrocken über die graphische Gestaltung der Karten. Gerade bei den Aktionskarten hatten wir den Eindruck, dass man einfach vergrößerte Szenen aus dem PC-Spiel übernommen hat. Das finden wir etwas lieblos.Fazit: Jüngere Spieler (zwischen 8-10) bietet Anno 1701 noch einen unkomplizierten und locker zu spielenden Zugang zum wesentlich komplexeren Catan-Kartenspiel. Catan-Veteranen und Vielspieler sollten sich jedoch den Kauf gründlich überlegen, das Anno 1701 leider fast keinerlei taktische Komponente beinhaltet.Leuten, die ein gutes, taktisches Kartenspiel für zwei suchen, sei neben dem Catan-Kartenspiel auch "Jambo" oder "Blue Moon" ans Herz gelegt, alle auch bei KOSMOS erschienen und bei Amazon bestellbar.
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