Kundenmeinungen
Schöne Weiterentwicklung des einfachen Spielprinzips, 25. Februar 2008
Für alle, die Trivial Pursuit noch NICHT kennen:
Es müssen Fragen aus verschiendenen Kategorien beantwortet werden. Nennt man die richtige Antwort, darf man ein weiteres mal würfeln und seine Figur auf dem Spielfeld weiterziehen. Für jede der 6 Kategorien gibt es auf dem Spielplan ein Feld, auf dem man für das richtige Beantworten der Frage einen Marker der jeweiligen Kategorie bekommt. Hat man alle 6 Marker gesammelt muss man nur noch zurück zum Startfeld des Spiels und dort eine letzte Frage richtig beantworten. Dieses simple Spielprinzip wurde in der Deluxe-Ausgabe um ein paar sehr gute Aspekte erweitert.
Für KENNER von Trivial Pursuit:
- Es gibt für jede Kategorie nun eine Box mit Fragen. Auf jeder Karte sind somit nicht 6 Fragen der verschiedenen Kategorien sondern je 2 Fragen in den Schwierigkeitsgraden Einfach, Mittel und Schwer. Welchen Schwierigkeitsgrad man bekommt, hängt von der Würfelzahl ab (1,2 = Einfach; 3,4 = Mittel; 5,6 = Schwer).
IDEE: Man wird "belohnt", wenn man nur eine niedrige Zahl würfelt und so nicht mit schwierigen Fragen UND einer niedrigen Zahl bestraft, wenn man schnell von A nach B kommen will.
- Es gibt einen Mönch, der außen ums Spielfeld zieht und immer ein Feld vorrücken darf, sobald man eine Frage richtig beantwortet. Der Mönch kann dann auch verschiedene Spezialaktionen durchführen, wie Fragen wegschnappen, Figuren verschleppen, Frage tauschen oder sogar einen Gratismarker erlangen.
IDEE: Die Aktionen, die durchführbar sind, sind hilfreich für eine frühere Beendigung des Spiels. Wenn das Spiel sehr lange dauert ist der Mönch schon weit fortgeschritten und die Aktionen helfen, um schneller zu einem Ende zu kommen. So werden zu lange Spiele vermieden.
Das Paket der Erweiterungen finde ich sehr gelungen, da die eventuellen negativpunkte des "normalen" Spiels (manchmal zu lange Spieldauer, langsames Vorankommen bei niedrigen Würfelzahlen), mit guten Ideen kompensiert werden.
Meinem Vorredner, in Bezug auf das "unnötig verkompliziert" kann ich mich nicht anschließen. Unnötig sind diese Änderungen nicht und auch nicht sehr Kompliziert. Die Sache mit dem Mönch ist auch beim nicht aufmerksamen Spielen sicherlich kein Problem. Man wird es wohl nicht einfach vergessen, wenn man schon zum zweiten Mal verschleppt wird oder zum zweiten mal der Gegner versucht, den Marker wegzuschnappen.
Gut gemacht, Verbesserung möglich, 7. Oktober 2007
Mit Trivial Pursuit Deluxe ist dem Team von Parker eine interessante, neue Version des guten, alten Spielklassikers gelungen. Ganz besonders gut hat mir gefallen, dass es in dieser Version unterschiedliche Schwierigkeitsstufen der Fragen gibt.
Das Mönchs-Feature finde ich nicht unbedingt spannend, allerdings kann man es ohne Probleme einfach weglassen. Also ist es jedem selbst überlassen, ob man während des Spieles die Konzentration auch noch auf den mitlaufenden Mönch lenken kann oder nicht. Wir haben ihn so oft vergessen, dass wir ihn schlussendlich ganz weggelassen haben.
Die einzigen Dinge, die ich wirklich bemängeln kann sind, dass...
1. ...vor allem die Geschichtefragen sehr deutschlandlastig sind. Daher sind auch die leichten Fragen für Nicht-Deutsche recht anspruchsvoll (allerdings kann man so auch noch was dazulernen ;-) ).
2. ...einige Fehler in den Fragestellungen und Antworten sind. So heißt z.B. die österreichische Bundeshymne 'Land der Berge, Land am Stome' und nicht wie in der Frage 'Land am Berge und am Strome'. Fehler zu machen, wäre ja an und für sich nicht so schlimm, dass jedoch (noch) kein Tauschsatz der fehlerhaften Fragen verfügbar ist, ist für pingelige Menschen, wie mich, störend. Dies kann allerdings auch daran liegen, dass die Fragen sehr aktuell sind.
Alles in Allem gefällt mich das Spiel jedoch sehr gut. Ich würde es mir wieder kaufen.
Mehr Spiel, weniger Spaß, 16. September 2007
Trivial Pursuit ist ein echter Klassiker.
In der neuen Version hat man folgende Dinge verändert:
- Die Fragen sind nun farblich (thematísch) getrennt in Plastikboxen aufgehoben; sieht nett aus, nimmt aber viel Platz weg. Außerdem muss der Fragevorleser nun immer erst zur enstprechenden Box greifen und hat nicht alle Themen auf einer Karte versammelt.
- Die Fragen sind durchnummeriert von 1 bis 6. Je nach Würfelaugenzahl, mit der man auf das entsprechende Farbfeld gekommen ist, wird die Fragennummer vorgelesen. Dabei sind die Fragen 1 und 2 leichte Fragen, die Fragen 3 und 4 mittelschwere Fragen und die Fragen 5 und 6 schwere Fragen.
- Nach der richtigen Beantwortung einer Frage wird die neue Mönchs-Spielfigur (in eigener Spielfarbe) auf dem ebenfalls neuen Außenring rund um das Spielfeld um 1 Feld (leichte Frage beantwortet), 2 (mittlere Frage beantwortet) oder 3 Felder (schwere Frage beantwortet) vorgerückt. Der Außenring ist in Segmente eingeteilt. Jedes Segment steht für eine Aktion, die der Mönch (einmalig pro Segment) auslösen kann - zB. den Gegner auf ein anderes ungünstiges Feld stellen etc.). Umrundet der eigene Mönch einmal das gesamte Spielfeld, erhält man eine Wissensecke gratis.
Meine Meinung: Ich finde, man hat das einfache, aber geniale Spielprinzip von Trivial Pursuit mit dieser Ausgabe unnötig verkompliziert. Veile zusätzliche Dinge müssen nun beachtet werden.
Dazu gibt es noch einige Schwächen in der Umsetzung: Ein Segment des Außenrings besteht aus mehreren Feldern, so dass der Mönch vielleicht 2 oder 3 Spielrunden dort verbleibt. Bei mehreren Spielern kann man dann irgendwann gar nicht mehr durchschauen, ob der Mönch im aktuellen Segment schon eine Aktion ausgelöst hat (und es damit kein 2.mal tun darf) oder noch nicht.
Zusammenfassend kann man sagen, dass das Spiel zwar keineswegs wirklich schlecht ist, aber dennoch umständlicher zu handlen im Gegensatz zu den älteren Ausgaben. Quizfans würde ich evtl. erstmal eine Proberunde empfehlen oder als Alternative das neue, puristische Quizspiel "Bezzerwizzer" von Mattel, welches durch seine edlere Ausführung an die "guten alten" Trivial Pursuit-Zeiten erinnert.
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