Kundenmeinungen
Best of Meshell!, 12. Dezember 2007
Mit dieser CD ging es mir wie mit allen wirklich guten - erst nach mehrmaligem Anhören erschließt sich die wahre Qualität. Die gleichzeitig irritierende Komplexität und geniale Eingängigkeit dieser Songs überrascht mich jedesmal aufs Neue! Und es rockt wie verrückt - der Funk-Groove von "Sloganeer" ist für's Autofahren schon fast gefährlich. Die fetzenden Gitarrenriffs von "Middle Earth" lassen dann "die Post richtig abgehen". Pat Metheny gibt in "Shirk" und "Article 3" kurze unverkennbare Gastspiele, auch einige andere Kollegen wie David Gilmore (gt), James Newton (fl), Oliver Lake (as). Faszinierend auch die sinnliche Ballade "Lovely Lovely" mit völlig entspanntem Reggae-Rhythmus und James Newton mit seinen herrlichen Flötensounds.Ihre Texte sind sehr politisch und dabei gewohnt schonungslos offen, was ihr als US-Amerikanerin in ihrer Heimat sicher Kritik einbringt - ich kann ihr dafür nur danken und meinen Respekt zollen!Eine der besten CDs, die ich seit Jahren gehört habe!
Poor, 11. Oktober 2007
Me'Shell NdegéOcello war mal eine ganz ordentliche Sängerin, eine solide Bassistin und hatte etwa zwei CD's lang auch ganz gute Einfälle. Genervt - vor allem live - hat sie immer schon mit ihrem präteniösen Künstlergehabe, das sie vor sich her trägt wie eine Monstranz. In den Anfangstagen ihrer Karriere mochte man noch leise lächeln über ihre Starallüren, die sie selbst bei einem Konzert vor 50 Zuschauern nicht ablegen mochte. Aber da konnte man sich auch noch mit stellenweise fantastischer Musik trösten. Nun ist nichts geblieben als die Prätention - die CD wirkt wie das verzweifelte Gestammel einer inzwischen gänzlich einfallslos Umherirrenden, die uns ihr Umherirren gleichwohl immer noch als höchste künstlerische (wahrscheinlich göttliche) Eingebung verkaufen möchte. Die aber - ob mit den Worten Mohammeds oder von wem auch immer ausgedrückt - kann uns gestohlen bleiben, so lange das (musikalische) Ergebnis so schwach ist wie hier. Eben: poor.
Und wieder eine gute...., 4. September 2007
Wieder überrascht Meshell Ndegeocello mit einem Album, das neue Wege geht.Nach dem jazzigen "Spirit of the Infidels" (grandios) kommt sie jetzt sehr rockig, experimentell daher...manche Stücke, speziell das zweite "the sloganeer" erinnern in Tempo und Spielweise etwas an Bran Van 3000.Es werden stärker elektronische Hilfsmittel eingesetzt, dazu abrupte Tempowechsel und sehr abwechslungsreiche Vocals...alles untermauert von ihren unverwechselbaren Basslinien.Eine sehr talentierte Dame, diese Meshell Ndegeocello...und eine CD mehr in meiner Sammlung!Anspieltipp: Article 3
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