Kundenmeinungen
armselige Übersetzung, 1. Januar 2008
Das Spiel wurde hauptsächlich schriftlich übersetzt, an vielen Stellen auch gar nicht. Man ist daher ständig am lesen und es kommt kein richtiger Spielfluss zustande. Für mich ist das nichts und ich hatte nach 2h bereits genug.
Ein Wort zum "Radiation Pack", also zu dieser Special Edition..., 6. November 2007
...die hat mir nämlich sehr gut gefallen.Stalker mit dem neuesten 04 Patch will ich hier mal nicht in die Rezension miteinschließen. Das Spiel ist umfangreich, auf meiner Konfiguration toll am Laufen und schlussendlich bietet es noch immer diese unerreichte Atmosphäre.Da bei Amazon der Radiation Pack nur um einen Euro teurer war, als die herkömliche Stalker Fassung, habe ich mich auf den Deal eingelassen und wurde nicht enttäuscht.Bisher ist diese Special Edition die beste, die ich bisdato von einem PC Spiel gesehen habe.Neben dem Standarddingen wie Wallpapers, Windows Theme etc. gibt's nämlich hier endlich ein bißchen mehr. Ich will die Dinge mal aufzählen:- Den Roman als Vorgeschichte. Habe zum Roman schon sehr viel früher eine Rezenesion geschrieben - normale Sci-Fi Kost, die aber richtig herrlich auf das eigentliche Spiel einstimmt (und im Radiation Pack sogar mit einem anderen Buchcover)- Der Survivalguide: hat mich zwar nicht vom Hocker gehauen, aber gut. Schöne Bilder, schöne Skizzen und somit also noch ein Tüpfelchen drauf auf das Spielerlebnis.- Die Bonus-DVD: Das war für mich wirklich eine Offenbarung. Sämtliche Trailer sind hier zu finden, die seit der ersten Spielankündigung in Umlauf kamen. Außerdem das Infoschreiben der Entwickler mit Erklärungen, Erläuterungen, dem "Wieso das Spiel so geworden ist und nicht anders" und und und. Dazu noch im Hintergrund der Soundtrack des Spiels. Bilder/Vergleichsbilder von Tschernobyl und dem Spiel, abermals Details zur Story und und und. Das Stöbern auf der DVD war echt klasse und schlägt die albere Bonus DVD von Tiberium Wars um das mindestens Fünffache.Das alles (und ein bißchen mehr gedrucktes Material (siehe amazon-Beschreibung)) wird in einer schönen, großen, traditionellen Kartonschachtel geliefert. Die Spiel-DVD steckt dabei in der Verpackung der Standard-Version im DVD-Case.So, von mir gibt's also fünf Sterne geradeaus. Das Spiel ist toll und der Radiation Pack ist den Aufpreis wirklich wert.
Tolle Story noch bessere Atmosphere!, 26. Oktober 2007
Hallo,soviel wie teilweise meine Vorredener geschrieben haben schreibe ich nun nicht,ich sage nur das alle die sich einen Mix aus Rollenspiel und Shooter wünschen zugreifen sollten,ich selbst bin von dem Spiel sehr begeistert.Spiele es jetzt nun schon zum xten mal durch und finde es immernoch interessant. Bei diesem Spiel kommt eine wahnsinnige Atmosphere auf.Die "Zone" ist so riesig,die NPC`s glaubwürdig,die Feuergefechte fordernd,erschreckend und spannend sind die Untergrundabschnitte (ehemals unterirdische Labors und Bunker wie es sie damals in Russland gab oder immernoch gibt),großartige Wettersimulation(seine erste STALKER Schiesserei bei einem nächtlichen Gewitter in der Zone ist ein Erlebnis!)Also,hier kann man bedenkenlos zugreifen wenn man auf derbe kost steht die einem so einen regnerischen Tag vor dem PC vergessen lässt. Jeder sollte es einmal in die Zone gewagt haben.....
Die Zone ruft dich!, 22. Juli 2007
Einzelbewertung des Inhalts des Radiation Pack:Das Spiel:Hammer Spiel mit Hammer Optik, die richtige Hardware vorausgetzt, 2GB Ram solltens schon sein. Dichte Atmosphäre, 1A Gameplay.Die Bonus DVD:Ein Paar nette Extras, jedoch kann man die Videos nur in einem kleinen Fenster ansehen. Der Umfang enttäuscht hier auch etwas: Gerade mal 408 MB umfasst die Scheibe, was auch leicht auf eine CD gepasst hätte.Die Wallpapers sind auch nicht die allerbesten. Cool sind u.a. die Fotos mit den Vegleichen vom Echten Tschernobyl zur Spielumsetzung und wer auf Artworks steht wird gut bedient.Der Roman:Das beigelegte Buch enthält die Vorgeschichte zum Spiel. Es erzählt die Geschichte aus der Sicht eines Jungen Deutschen, den es in die Zone verschlägt und die eines Polizisten aus Kiew. Das ganze ist recht spannend zu lesen und macht eindeutig Lust danach das Game zu spielen.Durchaus empfehlenswert!
Sehr gute Ideen, tolle Levels aber schlecht ausbalanciert, 19. Juli 2007
Kaum ein Spiel wurde so sehr erwartet wie Stalker. Immerhin wurde großes versprochen. Und nun stellt sich die Frage, ob es sich gelohnt hat.Als erstes die Story. Man beginnt als Namenloser Stalker ohne Erinnerung (sehr beliebt). Man weiß nur, dass man einen anderen Stalker Namens Strelok töten muss. Aber warum und wer dieser Strelok ist, weiß man nicht.Die Hauptstory wird über die Hauptmissionen erzählt, wobei man immer wieder mal durch Rückblenden in Form von Zwischensequenzen (sehen wirklich sehr gut aus) einzelne Ausschnitte aus der Vergangenheit sieht. Viel Aufschluss bekommt man aber nicht. Man erfährt dagegen mehr über die Zonen und der Umgebung, wie das leben dort ist und was die Stalker so treiben oder warum sie da sind. Sehr ereignisreich und überraschungsfreundlich ist die Story dann nicht. Sie dient dafür, dass die Situation überhaupt Sinn ergibt, aber selbst Far Cry hat mehr dramatische Wendungen (und da war die Story schon B-Movie haft) und Prey hat allein in den ersten fünf Minuten mehr Story. Die Story von Stalker passt gut ins Spiel und der Umgebung, aber erfüllt nur das nötigste (besteht eigentlich nur aus Intro und Schluss und den wenigen Zwischensequenzen, aus denen man auch nicht schlauer wird). Der rote Faden ist ziemlich dünn. Da hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Auch die sieben Schlüsse (fünf Falsche zwei Richtige) sind nicht gerade die Spektakulärsten. Die Auflösung ist zwar interessant, aber es wurde so dünn erzählt, das einfach die Dramatik etwas fehlt.Die richtige Enden erreichte ich nur mit Lösung.Durch eine Minikarte erfährt man immer wo man hinmuss und verläuft sich dadurch nicht. Außerdem werden Freunde und Feinde angezeigt (wobei Feinde nicht immer, was besonders am Schluss sehr frustrierend ist).Neben den Hauptmissionen gibt es auch Nebenmissionen, welche meistens so ablaufen: Hole Artefakt X, töte Stalker Y, töte alle Mutanten bzw. Tiere. Manchmal kommt auch die Nebenmission (ohne dass ich es überhaupt wollte) wie, verteidige das Lager. Da frage ich mich, welches Lager und was interessiert mich das? Auch die Nebenmissionen erzählen nur eine kleine bescheidene Geschichte ohne viel Drama.Besonders zu Beginn sind Nebenmissionen wichtig, da sie die Haupteinnahme Quelle für Geld sind. Nach einiger Zeit geht aber die Motivation runter, die Nebenmissionen zu erfühlen. Immerhin bekomme ich mehr Geld, in dem ich einfach die Waffen der Gegner verkaufe. Außerdem verbraucht man Munition und der Anzug (welcher nicht billig ist) geht kaputt. Da kann der Schaden größer sein, als die Entlohnung. Außerdem gibt es keine Erfahrungspunkte, wie in einem echten Rollenspiel, wo die Nebenmissionen mehr Sinn machen. Spaß machen die Missionen trotzdem, da man doch einiges von dem Spiel sieht.Als Stalker angekündigt wurde, wurde ein sehr großes Areal versprochen, wo man überall hin kann, mit Fahrzeuge. Dies ist nur Teilweiße so. Fahrzeuge gibt es gar nicht, würde aber bei dem Levelaufbau auch keinen Sinn machen, also vermisst man sie kaum. Es sind einzelne Levelabschnitte, mit feste Eingangs- und Ausgangspunkte, wo man in ein neuen Levelabschnitt kommt. Die Levels sind meistens durch Stacheldraht abgegrenzt. Dadurch ist die Freiheit nicht mehr so groß, wie man zu Beginn erwartet, aber auch in den einzelnen Levels gibt es noch viel zu entdecken. Und wie schon gesagt, machen Fahrzeuge bei so einem Levelaufbruch keinen Sinn mehr. Die große Freiheit ist es nicht mehr, aber es wurde doch noch sehr gut gelöst. Außerdem sind die Levels sehr schön und Atmosphärisch gestaltet. Es gibt Verlassene Dörfer, Dörfer mit Stalker, ein Art Bahnhof, eine Baustelle und viele Lager. Man trieft auf Freunde wie auch Feinde, und wilde Tiere und die Welt fühlt sich im großen und ganzen Lebendig an. Wie lebendig die Welt nun ist, weiß ich nicht so recht. So traf ich auch Stalker selbst nach Stunden noch am selben Fleck, während ein Lager plötzlich verlassen war. Tip, unbedient die richtige Schlüsse versuchen zu erreichen, da das aller letzte Level zu dem Beeindruckernsten gehörte, was ich je sah.Damit man nicht auf die dumme Idee kommt sofort zu beginn zum Reaktor zu laufen, sind die hintere Levels sehr verstrahlt, wo man nur mit einem bestimmten Schutzanzug hinkommt. Dabei bekommt man während dem Spiel immer wieder neue Anzüge, welche noch besser gegen Schaden oder Anomalien schützen. Genauso ist es mit Waffen, welche man nach Aufträge bekommt oder direkt vom Gegner. Dabei haben sie Waffen verschiedene Eigenschaften, wie Genauigkeit, Durchschlagskraft oder Feuerrate. Auch von der Munition unterscheiden sich einige Modelle. Da man nur begrenzt viele Sachen tragen kann (50kg, geht einem schnell die Puste aus, ab 60kg, kein Schritt mehr), muss man sich überlegen, wie viele Waffen man mit tragen will. Auch wenn sich die Waffen unterscheiden, gibt es eindeutige bessere Modelle und nicht, welche mit entsprechende Vor- und Nachteile. So fällt die Wahl auf die richtige Waffe einfach. Aber man schleppt auch essen und Medikamente mit sich, mit der man seine Energie auffrischt. Aber auch der Anzug geht mit der Zeit kaputt und sollte ausgetauscht werden. Dies sind wirklich gute und interessante Ideen.Ein großer Negativpunkt des Spiels ist, dass es ziemlich schlecht Ausbalanciert ist. Ich habe das Spiel auf der zweithöchsten Stufe gespielt und da ist das Spiel nicht schwer sondern schon Unfair. Das beginnt schon mit der ersten Mission. Mit einer einfachen Pistole muss man ein kleines Lager stürmen. Selbst da habe ich öfter den Ladebalken gesehen, als was anderes. Nach einiger Zeit bekommt man eine neue Schutzweste und die Gegner sind fast Chancenlos. Dies geht so lange, bis stärkere Gegner kommen und schon wieder stirbt man am laufenden Band. Dazu kommt, dass es eher eine Glückssache ist, ob man die Gegner trieft. So ist es manchmal möglich die Gegner mit wenigen Pistolen Schüsse zu töten, andere mal reicht ein Schuss aus der Pumpgun ins Gesicht nicht aus. Auch die Gegner schießen immer unterschiedlich gut. Manchmal kann man gut in Deckung gehen und sie treffen einen nicht, dann wiederum scheinen sie aus größter Entfernung Punktgenau, oder während die laufen, genauer und schneller zu treffen, wie man es selbst je könnte. Bei selben Waffen, erwarte ich, dass ich mindestens genau so gut treffe wie meine Gegner. Dazu kommt, dass die Gegner immer in der Überzahl sind und später gut gepanzert. Später ist das so frustrieren, dass es keinen Spaß mehr macht und ich die letzten Stunden mich eher durchgezwungen habe.Stalker ist sehr auf Realismus bemüht, aber da hat man es übertrieben und kostete dem Spiel viel von seinem Spaß. Im aller letzten Level bekommt man noch mal die beste Panzerung und die Gegner hinterlassen mehr Munition, als man eigentlich tragen kann. Ab da sind die Gegner wieder fast Chancenlos (wenn man etwas aufpasst). Entweder sind die Gegner einem hoffnungslos überlegen (was öfter vor kommt), oder man ihnen.Stalker hat viele gute Ideen und vieles wurde auch gut umgesetzt. Sehr gut gestaltende Levels, eine tolle Atmosphäre. Der Aufbau des Spiels mit den (wenn auch etwas einseitige) Nebenmissionen und dem Anschein einer Lebenden Spielewelt. Vier Sterne gibt es nur, da die Story zwar gut passt, aber nicht wirklich viel bietet und weil die Levelabgrenzungen doch etwas am Gesamtbild nagen. Und wenn man es streng sieht, sieht man oft nur das selbe (verlassene Dörfer und Lager). Und auch, weil die Nebenmissionen zu schnell an reiz verlieren, besonders, da sie nach einiger Zeit nicht mehr richtig in der Karte vermerkt werden und man nicht weiß, wo man hin muss. Dies kostet Stalker den fünften Stern bei Gesamteindruck.Leider verschenkt das Spiel viel, weil es so schlecht Ausbalanciert ist. Ich kann mich an mehr Frustmomente erinnern, als an Erfolge. In dem Bereich hinkt das Spiel den Konkurrenten hinterher. Einige Gegner sind auch versteckt, dass man sie nicht sieht und sie einen dann von hinten erschießen. Zu beginn werden die Gegner noch auf der Minimap angezeigt, aber später anscheinend nur noch, wenn sie auf einen schießen und dies manchmal mit übermenschlicher Reaktion. Ich würde Stalker gerne mehr geben, aber bei Spielpass (oder Lustig) gibt es nur drei von fünf Sterne.In anderen Bereiche wie Physik, KI, und so macht Stalker nichts Falsch, aber auch nichts, was nun groß zu erwähnen wäre. Auch die Grafik ist wirklich gut und kann sich sehen lassen.Ich habe es als Version 1.003 gespielt und der größte Bug, welcher einmal vorkam war, dass ich einmal nicht in ein Levelabschnitt zurück konnte, da in der Zwischenzeit zu viel Stalker und Hunde da waren und der Arbeitsspeicher überlastet war. Somit musste ich einen weitaus älteren Speicherpunkt laden.Mein System: PIV 2,8 GHz. ATI Radeon X800GTO. 1GB Arbeitspeicher.Wenn man Dynamische Schatten ausschält, läuft das Spiel recht gut.Spielzeit lag schätzungsweiße bei guten 20-25 Stunden.Bei der Spezial Edition ist auch ein Roman dabei. Als beiläge zum Spiel ist er ganz nett, aber einzeln hätte ich ihn nicht gekauft.
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