Kundenmeinungen
I wanna die in this moment..., 14. November 2008
Als großer Porcupine Tree-Fan habe ich mich lange nicht so recht an die Wilson/Geffen-Liaison herangetraut. Wahrscheinlich hatte ich Angst, Wilson in irgendeiner Art von weichgespültem Duett-Pop untergehen zu hören. Wie man sich doch irren kann. Schlimmes erwartet - ganz viel Wunderschönes bekommen:"Once" ist der perfekte Opener und lässt einen ein einziges Mal wage an Porcupine Tree erinnern. Alles, was danach kommt, hat mit Prog-Rock oder gar -Metal nichts zu tun. Blackfield II ist ein brillantes Pop-Album, das ,Gott sei Dank!?' nie den Weg ins Formatradio finden wird. Es ist textlich ausgereift, keine Sekunde schnulzig, sondern einfach nur zu Herzen gehend und tief melancholisch. Irgendeinen Song gesondert hervorzuheben ist eigentlich unmöglich. Doch haben sich mir "1.000 People", "Epidemic" und der wirklich zu Tränen rührende Schlusssong "End of the World" womöglich am nachhaltigsten ins Herz gebohrt. Dank an all jene, die mir zu diesem Album geraten haben!
er hat mir aus der Seele geschrieben, 30. Oktober 2008
Das ist definitiv das beste Album der jüngsten Rockgeschichte seit Seconds Out bzw. Wind and Wuthering von Genesis. Es schreibt mir aus der Seele und meine Seele brennt lichterloh...where is my love...jedes Lied jede Sequenz ist ein Ohrenschmaus. Einzige Kritik: die Stücke hören im schönsten Moment auf...alle Stücke könnten gerne doppelt, nein dreifach so lang sein. Ich habe die Scheibe nun schon sicherlich fast 200x angehört (nicht übertrieben) und ich werde ihr nicht überdrüssig. Die DVD ist übrigens auch sehr zu empfehlen. zum Schluss sage ich nur Where is number three! Please, please do it...I am addicted to your music!
Das Ende der Welt, 3. September 2008
BLACKFIELD II schließt ziemlich nahtlos an das Debütalbum von Steven Wilson und Aviv Geffen an und enthält mindestens ebenso viele melancholische Ohrwürmer, angesiedelt irgendwo zwischen New Romantic Pop und sehr melodischem Alternative Rock. Allerdings ist der Sound diesmal wesentlich keyboardlastiger und daher insgesamt noch einschmeichelnder.Man sollte diese Musik und die dazu gehörenden, oft herzzerreißend traurigen Texte nicht zu beschreiben oder zerreden versuchen, sondern sich einfach die CDs von Blackfield kaufen. So einfach wie es klingt, ist es auch.PS: Der Schlusstitel "End of the World" (Das Ende der Welt) ist einer jener drei oder vier Songs, die auf meiner Beerdigung gespielt werden sollen. Jedes Mal, wenn ich ihn höre, rührt er mich wieder zu Tränen, ohne dass ich etwas dagegen tun kann oder will. Und genau so soll es schließlich auch den Besuchern der Feier meines irgendwann einmal anstehenden Begräbnisses gehen!Mit unendlicher Dankbarkeit habe ich zur Kenntnis genommen, dass dieser unbekannt gebliebene Superhit nicht von den Kommerz-Radiosendern dieser Republik entdeckt und dann zu Schanden gespielt worden ist. Meines Wissens wurde er noch nicht einmal als Single veröffentlicht.Letztere Tatsache muss man allerdings der Plattenfirma als schweres Versäumnis in ihre Bilanz schreiben, denn sonst wären Blackfield inzwischen wahrscheinlich längst kein Insidertipp mehr, sondern hätten für dieses Album inzwischen Gold kassiert!
Wohltuend und Entspannend, 19. Mai 2008
Hi,ich leg mal gleich los...um es sehr einfach auszudrücken...: Wem Porcupine Tree zu kompliziert ist, dem empfehle ich Blackfield II, man könnte "Porcupine Tree Light" zu diesem leicht-locker eingespieltem Album sagen.Es besteht aus leicht eingängigen, rythmisch sehr schönen Popsongs, wobei auch der Gesang wohltuend beruhigt...ein Album, dass man auch ganz hervorragend als "Hintergrundmusik" zum lesen z.B. hören kann...!! Sehr schön und angenehm.
Melancholie ist das Vergnügen, traurig zu sein., 24. März 2008
Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist. Diese Worte des französischen Schriftstellers Victor Hugo beschreiben die Essenz dieses grandiosen Albums. Nachdem ich von Porcupine Tree "Lazarus" (Deadwing) und "Sentimental" (Fear of a Blank Planet) gehört habe, wollte ich sofort mehr von dieser traumhaften Musik. War ich anfangs total begeistert von "Once", erschlossen sich mir erst nach mehrmaligem Hören die wunderbaren Facetten der einzelnen Lieder, vorallem "End of the world" und "My Gift of Silence" lassen einen einfach nicht los. Dieses Album ist eine wirklich rundum gelungene Komposition. Wer behauptet Melancholie ist keine Lösung, wird nach diesem Album die Welt mit anderen Augen sehen.
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