Kundenmeinungen
Recht gelungener Sony Einstand ins Animationsgeschäft!, 13. April 2008
Nachdem Pixar ("Findet Nemo"), DreamWorks ("Shrek") und Fox ("Ice Age") einen Box-Office Hit nach dem anderen mit ihren Animationskomödien einfahren konnten, verwunderte es nicht, dass Sony ebenfalls in das Animationsgeschäft einstieg. Mit ihrem ersten Film "Jagdfieber" setzte der Sony Stab auf bewährte Mittel der Konkurrenz: eine einfache Story, knuffige Tiere sowie prominente Synchronsprecher (Martin Lawrence und Ashton Kutcher). Es wurde gar nicht erst versucht über eine simple Moral hinaus zu belehren, was aber nicht das geringste Problem darstellt. Gags, die sich ausschließlich an die älteren Zuschauer richten, sind auch Mangelware. Überhaupt setzte Sony ausschließlich auf Familienunterhaltung. So dürften auch vor allem die kleinen bei "Jagdfieber" auf ihre Kosten kommen. Das heißt aber nicht, dass der Film für alle über 1,30 Meter ungeeignet wäre. Die beiden Hauptfiguren Boog und Elliot sehen nämlich nicht nur süß aus, sondern sind tatsächlich sehr vielschichtig. Die Dialoge der beiden sind zumindest teilweise zum Brüllen komisch und Boogs behütetes Leben am Anfang bietet auch die ein oder andere lustige Szene. Auch die Darstellung des Jägers gehört zu den besten/lustigsten Menschendarstellungen in der noch jungen Animationsgeschichte. Wirkliche Fehler kann man dem Sony Debüt ohnehin nicht vorwerfen. Technisch betrachtet ist (natürlich) alles okay und, dass ein dicker, kuschliger Bär eine Hauptrolle in einer Animationskomödie bekommt war geradezu überfällig. Dem Genre etwas Neues abgewinnen kann "Jagdfieber" aber leider ganz und gar nicht. Mit den erfolgreichen Vorbildern mithalten ebenfalls maximal bedingt. Eine nette Familienkomödie ist aber dennoch gelungen!
Niedlicher, kindgerechter Animationsfilm mit sympathischen Figuren, 26. Februar 2008
Gleich vorneweg: Das ist ein Animationsfilm in erster Linie für Kinder und als solchen finde ich ihn sehr geglückt. Die Geschichte um den Wildnis-unerfahrenen Grizzly-Bären Boog ist niedlich und lustig, mit sehr sympathischen Figuren (natürlich einmal abgesehen vom Bösewicht Shaun), die sehr modern, aber liebevoll animiert sind. Sehr viel Neues hat die Story zweifelsohne nicht zu bieten - es geht um Freundschaft und deren Prüfung und darum, seine eigenen Wünsche und Ziele hinter die Bedürfnisse anderer zurückzustellen. Also letztlich um die Dinge, um die sich jeder andere Zeichentrickfilm auch dreht. Gleichwohl ist diese "bekannte" Story sehr nett aufbereitet und vermag auch die etwas älteren Familienangehörigen noch hinreichend zu unterhalten.
Netter Animationsfilm, 25. Februar 2008
Der Grizzlybär Boog(Thomas Heinze) führt ein tolles Leben. Er lebt in der Garage von Ranger Beth(Alexandra Neldel), macht lustige Auftritte für Kinder und bekommt immer genügend zu Essen. Als er jedoch den völlig überdrehten Elliot(Jürgen Vogel) durch einen Zufall kennen lernt, ändert sich sein gesamtes Leben. Wenige Tage vor Beginn der Jagdsaison finden sich die beiden tief in den Wäldern des Nationalparks wieder und stolpern orientierungslos durch die Wildnis, den dort lebenden Tieren hoffnungslos ausgeliefert. Und als ob dies noch nicht genug wäre, hat sich auch noch der erbarmungslose Jäger Shaw(Oliver Stritzel) an ihre Fersen geheftet. Die beiden stellen schnell fest, dass man nur gemeinsam eine Chance gegen die Jäger hat. Jagdfieber" ist der erste Animationsfilm aus den Sony Studios und kann als durchaus gelungen bezeichnet werden. Die Tiere sind intelligent und zeichnen sich besonders durch ihre Vielfalt aus. Die Werte von Freundschaft und Akzeptanz werden bei diesem Film besonders hervorgehoben. Es macht Spaß, das ungleiche Duo auf ihrem Weg durch die Wildnis zu beobachten und das Finale, die Vertreibung der menschlichen Jäger ist einfach nur köstlich. Jürgen Vogel leistet eine hervorragende Arbeit als Synchronstimme und verleiht seinem Character Elliot einen unvergleichlichen Charme. Leider hat der Film bei einer Laufzeit von knapp 82 Minuten doch die eine oder andere Länge und auch den einen oder anderen nicht besonders gelungenen Gag. Dies liegt mitunter auch an der Story, die wenig Platz für Überraschendes oder Innovatives lässt. Dennoch bleibt unter dem Strich ein netter Animationsfilm mit viel guter Laune und schönen Bildern.
zu unrecht viel zu schlecht bewerteter Film, 24. Februar 2008
Aufgrund der insgesamt eher mittelmässig bis schlechten Kritiken zu dem Film hätte ich mir diesen beinahe nicht angesehen. Nur 1 oder 2 Sterne hat der Film als Bewertung definitiv nicht verdient ! Aber dies ist mal wieder so ein Fall der deutlich macht, das man sich ein eigenes Urteil bilden sollte bevor man auf andere hört.In dem Film gab es für mich nicht eine langatmige Szene, kindisch ist er auch nicht. Lediglich die Tanzszene des Bären zu Beginn des Films fand ich überflüssig. Der Film ist halt eher im Slapstick/Cartoon stil dargestellt also etwas verrückt/abgedreht.Früher haben sich in Trickfilmen die Figuren auch schon Klaviere auf den Kopf geworfen, sich mit Pfannen, Hammer, Ambossen und sonstigem beworfen und geschlagen und es war trotzdem komisch, weil es halt ein Cartoon und nicht real ist. Wer sich also darüber beschwert das in dem Film Hasen gegen eine Fensterscheibe geworfen werden oder ein Supermarkt verwüstet wird, usw. hat scheinbar in all den Jahren noch nie "Tom und Jerry", "Bugs Bunny" usw. gesehen.Das der Film mit FSK ohne Altersbeschränkung herausgegeben wurde kann ich allerdings auch nicht nachvollziehen. Die bereits erwähnte Szene im dunklen Keller des Jagdhauses in dem der Jäger mit gezücktem Messer psychopatisch hinter dem Bär her ist, ist nicht wirklich was für kleine Kinder. Nur den Film wegen solcher Szenen als absolut schlecht abzustempeln ist einfach übertrieben. Muss den jeder Trickfilm für kleine Kinder geeignet sein ? Ich bin ja gerade froh darüber das man seit den Animationfilmen endlich von diesen schmalzigen, kitschigen Geschichten und dem ewigem rumgesinge in den Trickfilmen wegkommt. Keine Angst es werden auch so noch genug Filme für kleine Kinder produziert.Das in "Jagdfieber" diverse ähnlichkeiten zu anderen Filmen vorhanden sind, lässt sich absolut nicht abstreiten. Aber deshalb ist der Film meiner Meinung nach noch lange nicht schlecht. Die Story, die Charaktere sind trotzdem unterhaltsam und auch nicht alles ist hier in der Story so vorhersehbar wie manche behaupten. Zumindest nicht weniger wie in anderen Filmen die aber deutlich besser bewertet wurden.
Was soll das ?, 19. Februar 2008
Ich habe selten so einen schlechten Film gesehen.Mag die Technik noch angehen und auch die Synchro sehr gut sein, aber die Handlung ist vom Reißbrett und hat man so oder so ähnlich schon mal gesehen:Protagonist wird in fremdes Umfeld geworfen, in dem er sich nicht auskennt, und versucht wieder den alten Status Quo zu erhalten.Kindgerecht ist dieser Film nicht, die Szenen in der Hütte des Jägers sind zu bedrohlich, die Sprache ist zu sehr auf "hip" gemacht und auch die zweite Bärenperformance richtet sich eher an Erwachsene denn Kinder.Insgesamt wird hier, wie schon bei anderen Animations-Filmen zuvor, wiedermal deutlich, daß die Entwickler dieser Filme einen Spagat zwischen kindlich und doch auf eine erwachsene Zielgruppe ausgerichtet wagen, und erneut scheitern.Somit bleibt das Gefühl, eine Bohnensuppe vertilgt zu haben, die nach Vanille-Pudding aussah...was daraus folgt, kann nur eine Magenverstimmung sein.
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