Kundenmeinungen
Spannendes Experiment - mittelmäßiges Ergebnis, 15. Februar 2008
Till Brönners Energie scheint ungebremst zu sein, seit er quasi zum deutschen Vorzeigejazzer auserkohren ist. In den eigenen Alben immer mehr dem glatten Lounge-Sound zugewandt, hat er nun nach der Wiederentdeckung von Mark Murphy eine weitere überraschende Kolaboration herbeigeführt - dieses Mal mit dem wunderbaren Bariton Thomas Quasthoff.Leider zeigt sich hier, ähnlich wie bei Elvis Costello und Anne Sofie von Otter, dass Klassik und Jazz nicht immer ein ideales Paar sind.Auch wenn man hört, wie sehr sich Quasthoff müht, die geschulte Stimme im Hintergrund zu halten, so gelingt ihm doch kein echtes Jazz-Timbre. Dazu phrasiert er zu sauber, singt zu sehr auf den Punkt und dämpft den Hörgenuss mit hölzernem Englisch. Vor allem die Balladen klingen dadurch übertrieben lethargisch. Auch die Produktion neigt hier zu glattem Breitwandsound.Besser gelingen die schnellen Stücke wie "Ac-Cent-Tchu-Ate the Postive", wo Quasthoff wesentlich treibender singt und auch die Arrangements verspielte Leichtigkeit haben. Leider sind diese Momente zu selten, und der letzte Teil des Albums versinkt in Betulichkeit und Geigensoße.Bei der stimmigen Songauswahl und dem Mut der beiden Künstler wünschte man sich ein schöneres Ergebnis, aber es bleibt dabei: diese Mischung zündet nicht
Perfekte Kombination, 8. Januar 2008
Wir mögen die Musik von Till Brönner und bewundern die Stimme von Thomas Qausthoff. Das gemeinsame Album ist ein Gewinn für unser CD-Regal. Prädikat: schon wieder empfehlenswert.
Leider nein..., 25. November 2007
Dieses Album klingt für den "Jazzfan" unecht und ohne wirklichen Charme. Leider.... Ich hatte mir von der Konstellation dieser beiden Künstler mehr erwartet.Schade
No swing, 12. Mai 2007
Eigentlich müsste das eine fantastische CD sein: Großartiges Orchester, Spitzenproduzent und ein weltberühmter Sänger.Leider passt das alles nicht zusammen. Das Orchester spielt perfekt, swingt auch ordentlich, aber Quasthoff stolpert quasi hinterher. Seine Stimme ist schon schön - klar, das weiss man ja - aber seine Jazzphrasierung ist einfach grausam bzw. nicht vorhanden und auch die Stimmmodulation, also das, was man als "Schmelz in der Stimme" bezeichnet, fehlt weitgehend ganz.Quasthoff-Fans werden sich die CD trozdem ins Regal stellen und zufrieden sein, wenn er es bei einem Ausflug in Jazzlager belässt.Für Jazzer taugt die CD leider gar nicht.
Gerade weil sie anders ist ..., 13. April 2007
... gefällt mir diese CD sehr gut! Wer Thomas Quasthoff mal auf der Bühne erlebt hat weiß (hoffentlich) um seinen spitzbübischen Humor. Und gerade den höre ich aus dieser CD heraus, was den Genuss noch steigert. Nicht jeden Titel würde ich Tag und Nacht hören wollen, doch insgesamt betrachtet finde ich, dass er hier ein gelungenes Werk vorgelegt hat!
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