Kundenmeinungen
Gelungen, 10. Mai 2007
Wieder einmal schafft es Herbert Grönemeyer, ernste Themen in wunderbare Musik zu verpacken. Beim ersten hören ist man irritiert, doch schon nach dem zweiten hören muss man dieses Stück lieben. Die Zusammenarbeit mit Orchester tut dem Lied gut, auch wenn es dadurch teilweise etwas überladen wirkt. Bin auf jedenfall gespannt, wie man dieses Stück live umsetzen kann.
Auch wenn einige Vorschreiber dazu tendieren, das Lied nach 30sec. Ausschnitten niederzumachen, anhand einer Hörprobe kann man dieses Stück auf keinen Fall beurteilen!
Vielleicht solltet ihr lieber Bücher lesen, dann wird auch die Rechtschreibung besser :-D
Lied 1 - Stück Vom Himmel, 19. März 2007
leider. seit herberts letztem album mensch auf dem er den tod seiner frau
verarbeitet hat sind ein parr jahre vergangen.als ich hörte das es endlich eine neues lied von ihm giebt hörte ich es probe weise an.
ich habe die cd daruf hin nicht gekauft. überladene musik ein herbert
der sich durch den song nuschelt und schreit und man auser der text zeile
ein stück vom himmel nichts versteht. die songs auf mensch waren gefühl vol dieses lied( und befürchte das album) vermitelen nur plastig gefühle und ein thema das doch schon lange ausgelutscht is weil es von sämtlichen
0 8 15 sängern aufgegrifen wird. schade herbert bitte geh in rente und verschone uns
unglaublich neuerfunden !, 13. März 2007
hallo
habe mir die neue cd von grönemeyer einmal angehört und dachte, schade daß sie mich nicht mehr berührt. habe dann beim 2. mal hören die texte beim anhören mitgelesen und war begeistert von der wortfertigkeit und lebendigkeit der texte. natürlich auch aktuelle themen aufgegriffen, aber nicht so platt sondern, was bedeutet dies oder jenes für den einzelnen auf der welt. und wiederum nur zusammen schaffen wir probleme zu lösen.
wieder ein schritt voraus der herbert.
Leider nicht mehr der frühere Herbert..., 5. März 2007
"Zeit, dass sich was dreht" muss Herbert schon längere Zeit gedacht haben, der spätestens seit MENSCH so gar nicht mehr wirklich authentisch wirken mag. Es ist vollkommen klar, dass Künstler sich mit den Jahren ändern, sich (weiter)entwickeln. Aber es wird dann problematisch, wenn sich das Gefühl einschleicht, dass er das doch selbst nicht mehr ganz ernst meinen bzw. glauben kann. "Die Welt ist nur noch gemeinsam zu retten. Wir rücken einfach näher zusammen. Alles, was passiert, ist sofort global." Das ist sicher im Keim richtig, aber dies als tiefsinnige Liedzeilen zu verbreiten wird genau das ändern: gar nichts. Das hat Herbert in CHAOS um einiges besser gemacht: die Aussagen einfach "hingerotzt", und wir können sehen, was wir damit anfangen. Im Zweifelsfalle wird so etwas eher Wirkung zeigen, zumindest bekommt mein keine Aversion wie in einer Moralpredigt. Ob das beim Titelsong war oder bei "ich geb nichts mehr", bis hin zu "kein verlust". Gewürzt mit einem wirklich herausragenden Liebeslied ("land unter"). Diese Tugenden ließen sich auch in BLEIBT ALLES ANDERS zu einem gewissen Teil finden. Seit MENSCH wandelt er aber nicht nur textlich, sondern leider auch musikalisch in nicht mehr ganz stilsicheren Gewässern. Möglicherweise hat ihm der Tod seiner Frau seine frühere Unbeschwertheit genommen. So hat sich unangenehm-aufdringlicher Pathos und verkrampfte Arrangement-Technik in seine Musik gemischt, und das kann mir nicht mehr so gefallen. Schade...
Wo ist nur der alte Grönemeyer abgeblieben?, 4. März 2007
Dass ein Künstler einschneidende Erlebnisse wie Tod und Verlust in einem eigenen Album verarbeitet ist durchaus legitim und richtig. Dass man aber in eben jener pathetischen Rolle stecken bleibt ist das Ende jeder Kreativität. "Ein Stück vom Himmel" ist genauso hochtrabend wie dessen direkte Vorgänger. Grönemeyer singt als übermächtiger Richter, der alles Böse und Schlimme verurteilt und offenlegt. Dabei klingt der Titel wie eine Hymne, die ich - es tut mir leid - einfach nicht mehr hören kann. Wo sind neue Ideen, wo sind überraschende Texte (die aus mehr als nur willkürlich aneinander gereihten Worten bestehen)? Ich vermisse den alten Grönemeyer, der über Männer, Alkohol, Kinder, Musikvideos... was auch immer schreibt! Stattdessen höre ich nur noch ein jammerndes Etwas, das versucht sein stumpfes Gejohle mit viel Streichern und Paukenschlägen an den Mann zu bringen. Wenn ich Pathos und Ethik brauche, dann schlage ich die Bibel auf... mit dem Unterschied, dass es dort eine tiefschürfende Botschaft gibt!
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