Kundenmeinungen
Der beste Film, den Heath Ledger in seinem kurzen Leben gemacht hat., 27. Januar 2008
Ohne auf voyeuristische Art und Weise - wie man es von der Boulevardpresse im Umgang mit drogensüchtigen Stars gewohnt ist - wird die Geschichte zweier drogensüchtiger junger Menschen erzählt.
Besonders gut hat mir daran gefallen, dass hier nicht versucht wurde eine zwanghafte Demaskierung der Sucht darzustellen und den Zuseher mit drastischen Szenen zu schocken, sondern die emotionale Seite der Situation in der das junge Paar steckt und die unaufhaltsame Dynamik eines Suchtproblems zu zeigen.
Dieser Film ist kein "typisches" Drogen-Drama, sondern einer der einfühlsamsten und besten Filme (Regie, Schnitt, Drehbuch), die ich seit langem gesehen habe.
Großes Kino, das leider viel zu unbeachtet geblieben ist.
Leben oder Liebe., 10. August 2007
Candy und Dan sind ein junges verliebtes Paar. Zunächst nimmt man leichte Drogen. Doch Menge und Stärke der Glücksbringer nehmen zu. Ehe man sich versieht sind beide abhängig. Die Geldbeschaffung lässt die beiden kreativ werden. Man pumpt sich bei jedermann Geld, trägt alles was man hat ins Pfandhaus und auch Prostitution wird gebilligt, solange es dazu dient Stoff zu beschaffen. Freundschaftliche Kontakte zu dem alten Chemieprofessor Caspar, der selbst süchtig ist, verhelfen den beiden zu Geld und Stoff.
Mit der Zeit siegt die Einsicht, das dies kein Leben ist und die beiden beschließen eine Entziehung. Diese Zeit verlangt den beiden viel ab. Candy wird durch einen Nachbarn rückfällig und fällt tief zurück in den Drogenalltag. Auch Dan hat mit Rückschlägen zu kämpfen. Candy wird in eine geschlossene Anstalt eingewiesen und Dan versucht weiterhin alleine von den Drogen wegzukommen. Als auch Candy es geschafft hat und Dan besucht, müssen beide erkennen, dass es für sie keine gemeinsame Zukunft gibt.
Der Film kommt recht authentisch daher. Er zeigt die leichte Bereitschaft stärkere Drogen zu nehmen und die Findigkeit der Geld- und Stoffbeschaffung. Lebensgefährliche Situationen schrecken die Beteiligten nicht davon ab mit ihrer Sucht weiter zu machen. Der Weg aus der Sucht, ist ein Weg des Leidens und ein einsamer Weg.
Harte Love-Story, 9. August 2007
Story: Dan (H. Ledger) und Candy (A. Cornish; kannte ich vorher nicht) sind ein Paar. Beide sind Junkies. Beide tun alles, um an Drogen zu kommen. Beide treiben direkt dem Ende zu. Als Candy schwanger wird, machen beide einen kalten Entzug...
Der Film ist brutal. Spielt in der "Requiem for a Dream" Liga, nur das es hier nur um die beiden Hauptdarsteller geht. Überraschenderweise macht hier Heath Ledger einen wirklich starken Eindruck. Die Selbstzerstörung der beiden tut nach der Zeit schon weh beim zuschauen. Geoffrey Rush ist in einer Nebenrolle zusehen.
Das Ende hat mir sehr gut gefallen, weil es eine Einstellung zeigt, die ich auch teile (wegen Spoiler lasse ich das mal mit dem beschreiben).
Ist kein Film für jede Situation, sondern einfach nur eine andere Art von Love Story.
Drogendrama, 29. Juni 2007
Ein Drogendrama das endlich mal wirklich berührt. Heath Ledger sehr überzeugend als der liebende Dan der dann doch nicht so sehr liebt das er seine Freundin/Frau Candy davon abhält anschaffen zu gehen. Der dann doch wieder versucht alles auf die Reihe zu bringen als sie durchdreht. Sehr berührender Film sehr bewegende Geschichte und 2 Liebende die es nicht schaffen gemeinsam von den Drogen loszukommen - ist die Liebe nicht groß genug?!
SCHÖN...TRAURIG..., 15. Mai 2007
Ich fand den Film sehr schön..die Aufnahmen waren gut, der Soundtrack war gut..einzig die Schauspieler hätten etwas mehr aus sich rausgehen müssen...(die Glaubwürdigkeit kam nicht so recht rüber für das was sie alles erleben..)Irgendwie haben sie für Junkies den ganzen Film über zu gut ausgesehen..aber ansonsten sehr gelungen...nichtmal die Liebe ist ist stärker als die Macht der Drogen...anschauen!
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