Kundenmeinungen
visionäre Film-Textur, 12. Juni 2007
Kino wie es auch sein könnte: ein radikales Abenteuer für den Betrachter, eine Entdeckungsreise in die Realität (und heute natürlich auch in ein vergangenes Schweden) spielerisch, poetisch, intelligent, offen, engagiert, sinnlich, sich selbst reflektierend.
Und der dritte Film - grün - entsteht quasi durch die Unterschiede und Beziehungen zwischen den beiden existierenden Filmen, was ich besonders reizvoll finde.
Ich habe schon lange keine so lebendigen filmischen Äusserungen gesehen, für mich war jede Minute spannend und "neu", ausserdem ist das mit all den Specials, dem allerdings etwas saftlosen Essay im Beiheft und der guten Bildqualität eine sehr schöne Ausgabe.
Kultkino, 7. Juni 2007
Verboten, zensiert und immer wieder Gegenstand erhitzter Diskussionen: Vilgot Sjömans "Ich bin neugierig" ist ein Schlüsselfilm des jungen Kinos der 68er Bewegung und wurde weltweit zu einem Massenphänomen. "Ich bin neugierig - Gelb" erzählt die Geschichte der rebellischen Lena auf ihrer Suche nach Antworten. Die kritische junge Frau hinterfragt die gesellschaftlichen und politischen Zustände in ihrem Heimatland Schweden, während sie auf der Suche nach ihrer eigenen sexuellen Identität zum Sendboten der beginnenden Revolution der freien Liebe wird. Obszön, fieberhaft, mutig und visionär, durchbricht "Ich bin neugierig - Gelb" die Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit und zeichnet das scharfsinnige Sittengemälde einer ganzen Epoche. Mit "Ich bin neugierig - Blau" drehte Vilgot Sjöman eine alternative Version seines Skandalwerks, die sich (mit den selben Charakteren) anderen Themen widmet und die Grenze zur Realität noch stärker verwischt. "Ich bin neugierig" gehört zu den filmhistorisch bedeutsamsten Vertretern des kontroversen Kinos. Kaum ein anderes Werk wurde so oft vor Gericht gezerrt, mit Verboten belegt und immer wieder verstümmelt. Prozesse in Deutschland, der Schweiz und Frankreich erschwerten den Vertrieb, Norwegen und Finnland zogen den Film aus dem Verkehr, in den USA beschlagnahmte man alle Kopien. Und dennoch: "Ich bin neugierig" war nicht aufzuhalten. Als Vorbote einer völlig neuen Generation von Filmen ist er heute wieder zugänglich und liegt hier erstmals in Deutschland in einer ungekürzten Fassung vor.
Nur kurz ..., 9. Mai 2007
Leider kann ich diesen Film der Reihe Kino Kontrovers nicht empfehlen.
Er ist langweilig, die Dialoge sind dünn und uninteressant.
Die schauspielerischen Fähigkeiten der Akteure sind lahm, eventuell war der Regisseur gerade im Urlaub während des Drehs ...
Neben Sante Sangre 2 der schlechteste Filme der Reihe Kino Kontrovers.
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