Kundenmeinungen
Jede Sekunde zählt... leider auch bei der Lauflänge !, 21. Januar 2008
"Jede Sekunde zählt - The Guardian" funktioniert überraschenderweise trotz kühlem Ausnutzen der typischen Genregesetze richtig gut. Es werden dem Zuschauer gut inszenierte Wasseraction-Szenen, Dramatik und Ausbildungsdrills ala Full Metal Jacket geboten. Kevin Costner kann den Film mühelos tragen und auch Ashton Kutcher macht seine Sache gut. Der Knackpunkt bei "Jede Sekunde zählt - The Guardian" ist allerdings, dass der Film eindeutig zu lang ist und aus diesem Grund mehrmals das optimale Ende verpasst. Nach knapp zwei Stunden ist der Punkt eindeutig überschritten, doch der Geschichte wird immer noch was drauf gesetzt. Dies ist dann sehr überzogen und kostet dem Film zum Ende hin eindeutig an Qualität.
Somit bleibt ein kurzweiliges Filmerlebnis nach bekanntem Muster das Spaß macht, jedoch aufgrund o.a. Gründe viel Sympathien verspielt.
6 von 10
Mit Beamer und Stereoanlage anschauen-Ihr seid im Meer, 11. Januar 2008
Ein, auch durch die Aufnahmen des realistisch dargestellten rauhen Meeres, sehr beeindruckender Film. Leider mit amerikanischer Hollywood-Begleitgeschichte, aber das tut dem Gesamteindruck des Filmes keinen Abbruch. Schauspielerische Höchstleistung von Costner, absolut überzeugend. Sehr sehenswert!
Der alte Mann und das Meer, 25. November 2007
Der arme Herr Kostner, alle seine Wasserfilme floppen. Schade, denn sowohl Waterworld als auch The Guardian sind, so finde ich wirklich gute Filme und absolut sehenswert. Insbesondere wird bei The Guardian einer Berufstruppe einmal Ehre gebührt, die es wirklich verdient hat und sich jeden Tag, Rund um die Welt - nicht nur bei den Amis - um Menschen in Seenot kümmert. Schade dass der Film so wenig Leute ins Kino lockte. Der Film bietet viel. Neben einem in würden gealterten und nicht auf jung getrimmten Cevin Kostner bietet er einiges fürs Auge und fürs Ohr. Die Einsatzszenen sind wirklich gut gemacht und legen mächtig Druck auf das Soundsystem. Wer ein Heimkino besitzt sollte unbedingt zugreifen. Wer einen wirklich guten Film erleben möcht auch. Ich kann diesen Film wirklich nur empfehlen, denn auch ohne wahnsinnige Massenmörder und Profiler wird eine tolle Spannung und Atmosphäre aufgebaut. Prädikat - unbedingt sehenswert- !!!!!
Action-Kitsch, 18. September 2007
Nun ja, Regisseur Andrew Davis hat noch nicht aufgegeben und versucht ein weiteres Mal an die Qualität seines einsamen Karrierehighlights "Auf der Flucht" heranzukommen - und scheitert erneut. Wenn man seine vorangegangenen Werke "Collateral Damage" oder "Das Geheimnis von Green Lake" zum Vergleich hernimmt, dann ist "The Guardian" ganz bestimmt keine allzu große Enttäuschung, aber überzeugendes Action-Kino sieht auch ganz anders aus.
Der Grund dafür liegt meiner Meinung nach beim Script. Der Film wirkt größteinteils wie eine ultra-light Version von alten US Army Boot Camp Filmen a la Top Gun oder Jarhead: Halbstarker geht durch harte Ausbildung, entpuppt sich nach anfänglichen Troubles als geborener Held und wird schließlich der Beste der Besten. So weit, so fad; richtig schlimm wird es aber nur deshalb, weil der Film wirklich gar nichts neues in dieses Schema einbringt und auch noch (unnötigerweise) auf zwei Stunden Spieldauer aufgeblasen wurde. Das das Ende noch den Kitschometer laut ausschlagen lässt, ist da natürlich zu erwarten.
Gute Schauspieler hätten dem Film sicher etwas Leben einhauchen können, doch auch hier sieht es recht trist aus. Kevin Costner beehrte uns zuletzt mit einigen wirklich guten Leistungen, aber hier fällt er wieder in seine gefürchtete Holzscheit-Mimik zurück. Natürlich sieht er in der Coast Guard Uniform gut aus, aber das ist auch das einzig Positive. Ashton Kutcher ist zwar nicht so schlecht, wie zu befürchten war, aber die Performance ist so übertrieben klischeehaft auf Troublemaker aufgemotzt, dass es manchmal schmerzt. Allein seine klassische Top-Gun-ich-bin-so-cool-Sonnenbrille sorgt für Bauchweh. Allerdings sind die Szenen mit seiner Freundin ziemlich gut, die beiden passen durchaus gut zusammen.
Das einzige, dass den Film vor dem Komplettabsturz rettet, sind folgende Dinge: 1) Die Special-Effects sind phänomenal. Gut, das meiste spielt bei Nacht ab, was es vermutlich einfacher macht, aber die Grundstimmung der Actionszenen ist wirklich gelungen. 2) Dass es um eine Randgruppe im amerikanischen Heldensprektrum geht. Coast Guard Leute sind wahrlich vergessene Helden und es ist gut, dass auch diese Gruppe einen Spielfilm gewidmet bekommt.
Zusammenfassend, kann man sagen, dass sich in diesem Zwei-Stunden-Schinken möglicherweise ein guter 90-Minuten-Blockbuster befindet (Speziell die Ausbildungsszene dauern viel zu lang) und auch mit besseren Schauspielern etwas mehr herauszuholen gewesen wäre. Doch letztendlich bleibt "The Guardian" ein pathostriefender, träger Coast-Guard-Werbespot.
Ein Muss für Costner-Fans!, 8. September 2007
Diesen Film MUSS man sehen! Als unheilbare Romantikerin hätte ich mir allerdings ein anderes Ende gewünscht. Doch ich will hier nichts verraten! Für mich ist die Story glaubhaft und zugleich witzig verpackt. Auch die nötige Spannung fehlt nicht. Diesen Film sehe ich mir sicherlich noch oft an (mit genügend Taschentüchern!!!).
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