Kundenmeinungen
64-Bit gut überlegen, Vista an sich nach Eingewöhnung und Konfiguration sicheres und stabiles OS für neuere PCs, 15. September 2008
Ich besitzte die OEM Version von Windows Vista Home Premium 64-Bit mit Service Pack 1.Man muss hier 2 Aspekte getrennt betrachten: Zum einen das Betriebssystem selbst, zum anderen die 64-Bit Version. Ich habe mir die 64-Bit Version gekauft, weil ich mir einen neuen PC zugelegt habe. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass ich über die 4GB-RAM-Grenze gehen werde mit dem Arbeitsspeicher. Außerdem besitze ich einen Quad Core Prozessor, der das 64-Bit Subsystem ausnutzt. Probleme, die ich mit der 64-Bit Version hatte, schließen ein: Mein Handy, auf das ich via USB-Verbindung nicht zugreifen kann, weil sich Sony Ericsson weigert, 64-Bit Treiber für das K750i anzubieten. Abhilfe hab ich mir mit einem 9¬ USB-Bluetooth-Adapter geschafft. Ansonsten hat es nur bei der Software gehapert: Eine gute 64-Bit Freeware Firewall habe ich nicht gefunden, dafür hab ich mich für die Vista Firewall entschieden, aber dazu später. Peer Guardian 2 will auch nicht laufen, weil Phoenixlabs Probleme damit hat, überhaupt eine Vista-kompatible Version herzustellen. Da kann man sich leider nur abhelfen, indem man in Torrentprogramme integrierte Features nutzt, die IP-Blocklists unterstützen (z.b. mit µtorrent). Drucker (Brother HL-2030) und externer Brenner (LG GSA-E10N) laufen problemlos. Antivir läuft auch ohne Probleme. Ansonsten laufen alle Programme problemlos, auch 32-Bit Programme, die unter WoW64 verlustlos emuliert werden. Man muss aber durchaus damit rechnen, dass man sich mit Vista 64 auch von seinen Lieblings-Freeware-Firewalls und/oder -Virenscannern verabschieden muss. Zum Betriebssystem selbst:+ Sehr schnell+ Sehr stabil (Abstürze oder BSoD hatte ich noch gar keine!)+ Kopieren und Verschieben von Dateien läuft deutlich(!) schneller+ Die integrierte Schnellsuche im Startmenü ersetzt die mühevolle manuelle Suche nach Programmen im Startmenü, oder das Zukleistern von Desktop und/oder Schnellstartleiste mit nicht so oft benutzten Programmen.+ Integrierte, erweitert konfigurierbare Firewall+ Integrierter Virenscanner+ Sicherheit (Viel sicherer als XP SP2!)+ Eye Candy (Was für's Auge)+ DirectX10 (was für Gamer wohl der wichtigste Grund sein wird, auf Vista umzusteigen)- Eindeutig nichts für ältere Reiben - Wer veraltete Hardware besitzt (Sprich: Nur 1GB Arbeitsspeicher oder einen Single Core Prozessor) sollte von Vista die Finger lassen. - Benötigt nach dem Startup (mit gestartetem Antivir und Miranda) knappe 1,2 GB Arbeitsspeicher!- Die integrierte Firewall lässt sich zwar super konfigurieren, allerdings muss man sie zuerst so konfigurieren, dass Programme prinzipiell NICHT nach draußen telefonieren dürfen (wenn man das denn möchte, wovon ich ausgehe), und dann muss man alle Programme, die zugreifen dürfen sollen, extra erlauben. Leider wird man nie gefragt, ob das Programm zugreifen darf, sondern man muss erst selbst merken, dass es ins Internet will und nicht verbinden kann. Abhilfe schafft da nur ein kleines Programm namens Vista FireWall Control, das aber auch nur bedingt funktioniert (Es fragt zwar, ob das Programm X zugreifen darf, das Erstellen von Regeln funktioniert allerdings nicht, das muss man immernoch manuell machen). Postiv an der Firewall ist, dass sie dann wirklich gar nichts mehr rauslässt, was man nicht will, nichteinmal Windows-Dienste und -Programme. Anderen Features und Programmen stehe ich neutral gegenüber, weil ich sie nicht wirklich benutze. Dazu gehört das Windows Media Center, mit dem man beispielsweise Sendungen direkt aus dem TV aufnehmen kann, oder während dem Fernsehen auf Pause drücken und später fortsetzen kann. Gibt zwar genügend Programme, die das auch können, aber so ist es einfach schon im Media Player dabei.Der Internet Explorer, die Brennfunktion oder die Sidebar werden von mir auch kaum bis gar nicht genutzt. Andere negativ auffallende Merkmale, die immer wieder von Benutzern bemängelt werden, lassen sich ganz einfach (oder manchmal auch komplizierter) ausstellen. 1.) Die Nachfragerei, ob man ein Programm wirklich ausführen möchte: Dabei handelt es sich um ein Sicherheitsfeature. Vista installiert sich so, dass man nur als ein User auf dem Rechner angemeldet ist und Administratorangelegenheiten (e.g. Starten oder Installieren eines Programmes) erst durch einen Klick bestätigen muss, wie es z.B. auch bei Linux der Fall ist. Wem das zu lästig ist, kann das ganz einfach im Sicherheitscenter ausstellen!2.) Das Feature, dass Vista den Inhalt der Ordner selbst erkennt, und dadurch die passende Ansicht wählt. Ich bin ein Detailansicht-Mensch, und will auch genau eine Ansicht mit genau meiner optimalen Spaltenbreite und meinen Details, wie Größe, dann Änderungsdatum etc., egal, ob es sich jetzt um einen Ordner handelt, der Bilder drin hat oder mp3s. Vista stellt sich dem mit diesem "Feature" ganz dreist entgegen, und man kann es nur durch Änderungen in der Registry komplett (d.h.: für alle Festplatten, auch für später angeschlossene externe Platten *hinthint*) abstellen. (Wer das tun will, möge die Schritte hier befolgen: http://www.vistablog.at/stories/27224/)Mit diesen zwei kleinen Änderungen fühlt sich das Betriebssystem auch schon so gut an wie das über Jahre hinweg persönlich konfigurierte XP, welches nach einer Neuinstallation erst benutzbar wurde, nachdem man die Fehlerberichterstattung und den anderen Kram wie die Balloon-Tips ausgeschaltet hat. Ein bisschen Eingewöhnungszeit in ein neues Betriebssystem ist aber immer erforderlich - und darum verstehe ich auch die negativen Reaktionen von Leuten nicht, die sich von Problemen wie der Exploreransicht gleich komplett abschrecken lassen. Es ist nunmal nicht Windows XP!Fazit: Wer einen alten Rechner besitzt, dem ist von Vista abzuraten. Das Betriebssystem frisst mit 1,2 GB wirklich viel Arbeitsspeicher und ist auch sonst sehr Hardwarelastig. Neue PCs sollten damit allerdings keine Performanceeinbußen mehr erleiden. Wer alte Hardware besitzt oder Anfänger ist, dem ist auch von der 64-Bit Version abzuraten, denn hier stößt man zwangsläufig auf Probleme mit alten Treibern oder systemnahen Programmen, die 64 Bit nicht unterstützen. Auf jeden Fall muss man sich vorher informieren, ob Drucker, Scanner, Fotoapparat, Firewall, Virenscanner usw. auf 64 Bit laufen werden. Ansonsten die 32-Bit Variante von Vista wählen!Das Betriebssystem an sich ist sehr stabil und sicher. Nach einer kleinen Eingewöhnungszeit und ein paar persönlichen Einstellungen will ich nicht mehr zurück auf XP. Besonders natürlich wegen DirectX 10 - wer schonmal Crysis gespielt hat, weiß warum. Ansonsten gibt es kaum bahnbrechende Neuerungen zu XP; es ist also verständlich für mich, dass man nicht auf Vista wechseln will, wenn man nicht gerade Gamer ist. Schliesslich hat man sich in den Jahren an die XP-Umgebung gewöhnt, und ein Umstieg ist immer schwierig. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit dem Betriebssystem. Ich glaube, dass ich alle positiven und negativen Kritikpunkte erwähnt habe, die mir so aufgefallen sind - aber hier muss dann jede(r) selbst abwägen, was für ihn/sie wichtig ist. ;)Hoffe, die Rezension hilft!
Tolles Betriebssystem, 15. August 2008
Vorneweg muss ich erstmal sagen, das ich extrem genervt bin von den ganzen Leuten die Vorurteile über Vista verbreiten. Ich kann mich noch erinnern als XP rauskam haben genau die gleichen Leute geschrien, die jetzt sagen: "XP ist das beste Betriebssystem aller Zeiten"Genauso ist das mit den Leuten die sich die Vista 64-bit Version kaufen und sich nacher aufregen das irgendeine "gute alte" 32-Bit PCI-Karte nicht mehr läuft.Ich habe mir Vista 64-Bit zum Release gekauft und bisher keinerlei schwerwiegende Probleme damit gehabt. Mit allen verfügbaren Updates kommt mir Vista um einiges stabiler als XP vor. Auch was Spiele angeht, habe ich keinerlei Probleme. Ganz im Gegenteil: DirectX 10 is ne wahre Grafik-Wucht und mit.Viele Pluspunkte bekommt Vista auch, aufgrund der stark verbesserten Netzwerkfunktionalität.Fazit: Wer zögert Vista zu kaufen, weil er irgendwo gehört hat das es nicht ausgereift ist, sollte sich am besten selbst ein Bild davon machen.
Hat alle Erwartungen übertroffen!, 16. März 2008
Ich muss schon sagen, liebe Leute!Probleme hier, probleme da, zu unsicher, zu langsam, zu viel was nicht mehr läuft, 64 Bit nicht wirklich gut, Windoof, und Microsoft die Halsabschneider!Das ganze dumme gelaber hat mich das letzte Jahr vom umstieg abgehalten.Am letzten Freitag war es dann so weit! Vista musste her, und zwar die Zukunftsweisende 64 bit Version. 3 TB Daten wurden entschlüsselt um den Umstieg durchzuführen. Vista draufgezogen und bis auf den Motherboard onboard Audio Treiber sofort alles vorhanden.Da ich hierfür keinen Vista Treiber gefunden habe, habe ich auf den XP Treiber zurückgegriffen. Die Fehlermeldung das eventuell Probleme mit dem Treiber auftauchen könnten haben sich sehr schnell als falsch herausgestellt. Zum Schluss noch einen neuen Grafikkartentreiben draufgemacht. Perfekt!!! Vista Home Premium 64 Bit voll einsatzbereit in unter 60 min. Ein Programm nach dem anderen wurde installiert. Bei Problemen findet man sehr schnell über Google Abhilfe, meist genügt schon der neuste Patch. Games, Programme, alles bis auf ein einziges läutf, und das ohne Probleme.Die neue Optik ist der Hammer und bereitet mir beim Arbeiten richtig Freude.Nun muss ich schon sagen.Das sicherste Windows.Das es mit dem was es leistet langsamer ist wie XP das sollte jeder verstehen. Wer das nicht tut, der sollte auf MSDOS zurückgreifen, das ist nähmlich um einiges schneller als XP.Bis auf ein Programm läuft alles bei mir.Keine Probleme mit 64 Bit.Windoof Denker sollen doch auf Linux oder OS2 gehen, schnell werden sie merken was ihnen fehlt. So viele Möglichkeiten wie mit Windows werdet Ihr mit keinem anderen OS haben.Von Halsabschneider kann ich auch nicht reden, bei dieser Leistung um ca.85 EUR. Wenn ich mein Auto zur Reperatur bringe sind dies nicht mal 2 Gesellenstunden.Vista ist Geil und macht richtig Spaß.Schade das ich zuviel auf dummes gerede gegeben habe und nicht schon lange umgestiegen bin.
Angenehm überrascht, 4. März 2008
Zunächst war ich ja skeptisch, was Vista anging. Daher habe ich das System mal zum Testen auf eine Wechselplatte gespielt und ich muss sagen, dass ich angenehm überrascht bin. Die Installation verlief einfach und reibungslos, Befürchtungen, was Inkompatibiläten angeht, blieben bis jetzt aus. Sogar ältere Spiele, die mit dem vorherigen Windows XP den Dienst verweigerten oder nicht im gewohnteten Umfang liefen, funktionieren mit der 64-bit Variante problemlos. Dank des mittlerweile umfangreichen Treiber-Supports arbeitet die verwendetete Hardware anstandslos, und nach Aufrüstung meines PCs auf 4 GB RAM (Investition von lediglich 50 Euro mittlerweile) läuft die Maschine ohne größere Eingriffe (sogar mit aktivierter Aero-Oberfläche) richtig flott. Unangenehme Überraschungen und wilde Absturzorgien blieben bisher aus (toi, toi, toi).Einziger Wehrmutstropfen ist die bei einigen älteren Titeln entfallene EAX-Unterstützung meiner Creative X-Fi Soundkarte, aber dieses Problem war mir ja von vorneherein bekannt. Aktuelle Titel haben dank OpenAL-Unterstützung keine Probleme damit. Vielleicht wird dieses Manko auch noch behoben. Mal abwarten, was das erste Service-Pack zu bieten hat.Es sei allerdings noch dazu gesagt, dass diese Vista-Installation auf einem recht üppig ausgestatten System läuft (Core2Duo, GeForce 8800 GTX, 500 GB S-ATA II Festplatte). Über Vista auf einem regulären Office-System ohne aufgepumpte Grafik mag ich daher keine Aussage machen.
Finger weg!, 4. März 2008
Oh graus, ich habe Vista auf meinem Rechner, jetzt geht fast nichts mehr!Vista ist ausgesprochen hübsch. Die Oberfläche ist in strahlenden Farben und durchscheinen gestaltet aber verbraucht viel Speicher und Rechenleistung. Ich brauche jetzt für einfache Office oder Bilderanwendungen fast doppelt so viel Zeit. Bis der Computer gestartet ist sind die Akkus leer. Mir wurde erklärt, das liegt an den über sechzig Anwendungen die stets im Hintergrund laufen.Mein U3-Data Traveler ist für Vista nicht zu gebrauchen, da er für XP ausgelegt ist und ich nun kein Kennwortschutz mehr einrichten kann. Einige für mich wichtige Programme ua. ein Personalprogramm und ein Druckertreiber laufen nicht. Da VISTA auf meinem neuen Notebook aufgespielt war kann ich nun für fast 100¬ nochmal XP kaufen und somit dem reichsten Mann der Welt eine kleine Spende machen.Abschließend möchte ich einen Freund zitieren: Die einen halten es für ein Betriebssystem, die anderen für den wahrscheinlich grösten Virus der Welt.
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