Kundenmeinungen
französischer Pop, 14. August 2007
Es stimmt schon, der interessierte Popmusikkonsument, der leidenschaftlich nach neuen interessanten Künstlern, Interpreten und Musikern sucht, ist in den letzten Jahren vor allem in Frankreich fündig geworden. Vorbei sind auch dort die Zeiten, wo unschuldig dreinblickenden Mädchen in Au-pair Freizeitkluft uns was von "Joe le Taxi" ins "Oor" fiepsen, viel mehr versucht man dort mit Musikalität und Individualität unabhängig von Mainstreameinflüssen sich als "Franzose" auch international zu positionieren.In einer anderen Rezension wurde schon Namen anderer beachtenswerter französischer Künstler gennant, die es wert sind, entdeckt zu werden, von meiner Seite muss noch unbedingt "NIAGARA" hinzugefügt werden, die Ende der 80ger international Durchschlagskraft hatten, zu den meiner Ansicht nach interessantesten Frauen der französischen Popmusik heute gehören neben Keren Ann vor allem Zazie.Wo das Problem von französischer Popmusik und dem neuen Album von Keren Ann liegt? Eindeutig in der Sprache. Keren Ann in französischer Muttersprache klingt einfühlsam, ehrlich, erotisch und überzeugend. Leider ist sie hier wieder in Englische verfallen und für mich klingt es zu aufgesetzt, was den an sich guten Songs viel zu viel Kraft nimmt. Ich hoffe auf eine baldige Rückkehr mit Französisch.
Gänsehautfaktor 10, 29. Juli 2007
Keren Ann ist eine der wohl außergewöhnlichsten Musikerinnen die Frankreich in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Die 33-jährige Singer/Songwriterin ist von Haus aus Kosmopolitin, was sich in ihrer Musik niederschlägt, die alles andere als typisch französisch ist. Keren Ann hat sich diesmal alle Freiheiten genommen, die man einer Künstlerin wie ihr einräumen muss, um ein solch großartiges Album aufzunehmen. Sie komponiert ihre Songs wahlweise auf dem Klavier oder auf der Gitarre und singt diesmal wieder ausschließlich auf Englisch. 'It's All A Lie' klingt verdächtig nach MAZZY STAR, wohingegen der Song 'Lay Your Head Down' eine absolute Songwriter-Perle ist. Am besten gefällt mir das schleppende 'It Ain't No Crime' auf dem Keren Ann's zuckersüße Stimme durch den Einsatz eines Vocoders leicht verzerrt und dem Inhalt und der Stimmung des Songs angepasst wurde - ein Song mit Gänsehautfaktor 10. Alles in allem ist das vorliegende Album bisher ihr Bestes und bestimmt nicht ihr Letztes !!!
Wuuuunderschööööön!, 3. Juli 2007
Sie lebt zwischen Frankreich, Israel und den USA.Frankreich, da war doch einmal eine gewisse Francoise Hardy und optisch wie auch stimmlich erinnert alles ein wenig an die wunderbare Französin schon fast vergessener Tage.Und doch ist bei Keren Ann Zeidel (ihr kompletter Name) alles doch ganz anders.Zwar ist vieles verträumt und wunderschön, doch hin und wieder zerreißt eine giftige Gitarre den Wohlklang. Mich hat diese Frau sofort in ihren Bann gezogen und ich bedaure sie erst jetzt entdeckt zu haben.
Klassisch und Zeitlos, 27. Juni 2007
Warum tut sich der Rest der Welt nur so schwer mit französischem Pop? Dabei kommen gerade die interessantesten Künstler der letzten Jahre aus Frankreich, von Dominique A und Raphael bis Holden und Camille. Und natürlich darf man Keren Ann dabei nicht vergessen, die einige der schönsten Platten der letzten Jahre aufgenommen hat. Und auch ihr neues Werk ist wieder ganz großartig. Wie ein anmutiger Traum zeiht es an einem vorüber, dass man es kaum fassen kann, wenn die letzte Note ausgeklungen ist. Aber zum Glück kann man ja immer wieder auf den "Play-Button" drücken......aber was soll ich sagen? Wer dieses magische Werk verpasst, ist eben selbst schuld!
Grosses Kino!, 14. Juni 2007
Es wird viel über diese "atypische" Künstlerin geschrieben, und wirklich viel gutes wenn man ehrlich ist. Offensichtlich ist sie ein sogenannter "Presse-Liebling", aber irgendwie ist der Funke noch nicht auf die Leserschaft übergesprungen. Seltsamerweise...Das ist schade und es ist jetzt an der Zeit dies zu ändern! Das wird sich auch ändern, was sage ich, das MUSS sich ändern! Die Lady hat einfach Talent. Ihr grossartiges und wunderbares songwriting sucht ihresgleichen. Mit einer ab und zu "rauen" (???) engelsstimme (check it out.. sehr interessant) versehen ist es einfach nur sensationell. Die art und weise wie sie durch ihren gesang den raum füllt ist derzeit wirklich einmalig und erinnert manchmal (muss man fairerweise zugeben) an Mazzy Star (rest in peace - one of my favs) mit einer prise Cat Power meets Velvet Underground.Dieses album ist wirklich ein absolutes meisterwerk. Für mich ist sie definitiv die meist "underrated" songwriterin unserer Zeit und das zu unrecht. Wäre sie aus amerika oder uk würden sie alle zur absoluten göttin aufrufen. Ganz angetan bin ich von der nummer "Lay Your Head Down". Ein unglaublich emotionaler song, der mir jedes mal gänsehaut "verpassst"... Toll.Die Zusammenarbeit mit Soundtüftler Joe Baresi (Queens Of The Stone Age, Tool, Alanis Morrisette..) war ein absoluter Volltreffer. Vielleicht war das das bisschen was ihr bis dato gefehlt hatte um ein breiteres Publikum zu begeistern. Gerade wurden Tour-Termine für September bekannt gegeben. Freu***Also fazit -> Absolut empfehlenswert!Mein Tipp: kaufen, licht aus & berauschen lassen.PS: das Album kam im April 2007 in Frankreich raus und ich habe es schon... heisst ich weiss wovon ich rede...
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