Kundenmeinungen
Holy Holly, 5. Dezember 2007
Diese Aufnahme braucht nicht vieler Worte. Gute Musik zu hören ist - für den Liebhaber toller Klänge - das einzige Paradies, aus dem er nicht vertrieben werden kann ...in diesem Sinne, ein großes Dankeschön an die Künstlerin!
Going back in time..., 8. Mai 2007
Fliegende Bassläufe, gestrichene Becken dazu eine Atemraubende Frau, die feinsten old-school Jazz intoniert. Die Stimmung ist so dicht gewoben, dass man geneigt ist, den Whiskey ob der herrschenden Prohibition nur hinter vorgehaltener Hand zu trinken und das atemfrischeste Nichtraucher Wohnzimmer zu einem dunklen, blauen Club mutiert. Klar, diese CD ist retro. Nur warum nicht? Die Protagonisten beherrschen ihr Handwerk, allen voran natürlich Holly Cole, es wird nicht abgekupfert oder auf alt getrimmt. Man zelebriert einfach gute Musik. Meine Highlights: Waters of March" und Alley cat song". Es gibt viele Sängerinnen, die als große" Stimme beschrieben werden. Ich bin zurückhaltend mit solchen Superlativen. Die CD ist einfach klasse von A bis Z. Holly Cole muss man nicht schönreden, weder optisch noch akustisch. Klasse Musik, klasse Stimme. Sicher nichts Neues, aber wenn die Qualität stimmt, dann kann ich auch gern mal auf Innovation verzichten und mich an der fließenden Schönheit der Töne erfreuen!Die Klangqualität ist sehr gut und leistet ihren Beitrag zum Gänsehauteffekt.Genug geschrieben, weiter hören.
großartiges Album, 3. April 2007
hat wirklich etwas vom 30iger Jahre Sound, und die Stimme von Holly Cole ist sehr gefühlvoll und eingängig. Kauftip!
Holly Cole: Standards, Vol. 2, 22. Februar 2007
3 1/2 Jahre Durstrecke sind vorbei: Wurden wir nach "Shade" zwischenzeitlich mit der "Collection Vol. 1" getröstet, auf der es freilich nicht viel Neues gab, so gibt es nun endlich das lang ersehnte neue Studioalbum der Kanadierin. Obwohl die Cole schon zuvor viel altes Material zum Besten gab, konnte man "Shade" mit Fug und Recht als "ihr" Standardsalbum bezeichnen: Es war nach dem Überflieger-Werk "Temptation" - ihr Tribut an den verehrten Tom Waits - ihr bislang geschlossenstes Werk. Geradezu verblüffend ihre moderne und ganz persönliche Interpretation der alten Meisterwerke: Würde man die Standards nicht als solche kennen, käme man nie auf die Idee, dass es welche wären. Das war im eigentlichen Wortsinne stilvoll: der Holly-Cole-Stil eben, mit dem sie auf ihre wundervolle, unverwechselbare Weise diese Songs zu ihren eigenen macht. Diese Stimme gibt es kein zweites Mal - und wer sie jemals live gesehen hat, weiß erst recht, wovon ich spreche.Jetzt war viel von "Shade" die Rede. Macht nichts: Auf "Holly Cole" trifft ähnliches zu, sie entwickelt ihre eigene Standards-Tradition konsequent fort. Dass es sich erneut um alte Songs handelt, merkt man hier häufig vor allem an den Bläserarrangements. Doch das macht's noch faszinierender: Holly Cole spannt die traditionell anmutenden, teilweise schon sehr "old-style" klingenden Arrangements mit ihrem modernem Interpretationsstil zusammen. Diese scheinbare Gegensätzlichkeit löst sich aber sehr schnell auf - es entsteht etwas Neues, Aufregendes. Mit diesem Können steht sie momentan einsam an der Spitze der Sängerinnen und Sänger dieser Welt. Und aus der Flut der zahllosen Standards-Alben, die es in den letzten Jahren von Hinz und Kunz gab, ragt das hier allemal heraus.Wenn man so will, gibt es einen Unterschied zum letzten Studioalbum: "Shade" ist "poppiger", "Holly Cole" insgesamt jazziger. Eine Entwicklung zu ihren Wurzeln ist also zu verzeichnen. Aber das ist mitnichten ein Schritt rückwärts, vielmehr hat Holly Cole nun die Reife erlangt, die alten Stücke richtig glänzen zu lassen. Zum Beispiel klang das "Honeysuckle Rose" einer jungen Miss Cole anno 1991 noch etwas zu angestrengt; dieses Stück würde ich heute gerne nochmal mit dem gereiften Gesangsstil hören.Meine Lieblingsstücke auf diesem Album sind Henry Mancinis "Charade" aus dem gleichnamigen Film und Irving Berlins "Be Careful,It's My Heart" - zum Heulen schön! Möge Holly Cole nun endlich mal der große Durchbruch gelingen, verdient hätte sie es spätestens seit "Temptation". Für mich ist sie ohnehin seit langem - nein, nicht die neue Billie Holiday oder Ella Fitzgerald oder sonstwer aus der Riege großer Jazz-Sängerinnen -, sondern der weibliche Sinatra.
Oh, what a voice!, 22. Februar 2007
Holly Cole kommt mit einem interessanten, ungewöhnlichen, alt scheinenden Schwarz-Weiss Cover daher, doch der Widerspruch ist immanent. Denn innen ein Feuerwerk der laziven Art. Ruhige instrumentale Begleitung, eine Stimme voller Farben und Nuancen, die es in sich hat bei einer so schönen Interpretation der Texte, wie man es sich wünscht. Ein Highlight des Jahres für den ruhigen Jazz, der ans Herz geht. So singt sie selbst: Be Careful! It's my heart. Reaching for the moon - so der Schluss. If you shoot for the moon and fail, you are among the stars. Eine Empfehlung.
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