Beschreibung
German tanks thunder into the snow-covered Ardennes forest, opposed only by a few unsuspecting divisions of exhausted American troops. As Axis forces plunge into the countryside, Allied troops must struggle to hold the front line in order to repel the all-out offensive. Axis & Allies: Battle of the Bulge challenges you to control territory and contend with supply shortages, while directing infantry, artillery, tanks, and aircraft in one of the most decisive conflicts of World War II. Contains 1 game board, 157 combat unit playing pieces, 135 plastic chips, 110 supply tokens, 30 front-line markers, 12 twelve-sided dice, 6 combat strips, 4 reinforcement charts, 1 victory-point marker, 2 turn-order charts, 1 turn marker, 1 rulebook.
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Kundenmeinungen
Schönes Spielk , 5. April 2008
Ich denke zwar , dass dieses Spiel nicht unbedingt pädagogisch wertvoll ist da es den Hintergrund WW2 hat , aber dadurch wird der Spielspaß nicht gebremst. Auch wenn es zu viele Truppen auf einem Gebiet im Kampf gibt. Vielleicht ist das Spiel etwas schwer zu verstehen da das Spiel auf Englisch erklärt ist , so auch die Bedienungsanleitung . Leider gibt es auf der Website von Alvon Hill nur eine Deutsche Anleitung für die Grundversion.Das Spiel dauert anders als wir erwartet hatten kurz , denn die Grundversion dauert statt , wie von Alvon Hill beschrieben 4-5 Stunden , 6-8 Stunden , Battle of the Bulge jedoch pendelt sich genau in den 4-5 Stunden ein.Alles in allem ein sehr gelungenes Spiel von Alvon Hill das auch von der Story überzeugt und wie in Wirklichkeit die Nachschubpropleme genaustens beschreibt. Zur Strategie beschreibe ich wirklich absolut nichts weil ich denke das jeder seinen eigenen Stil haben und finden sollte.
Eine wahrhaftige Taktik- und Materialschlacht, 14. Februar 2007
In Kritiken und Beschreibungen zu Axis & Allies wird immer darauf eingegangen, dass das Spiel mitunter 5-6 Stunden dauern kann, also auch nur etwas für langatmige Interessenten ist. Der Verlag, Avalon Hill, macht daraus keinen Hehl und schreibt auch direkt auf die Vorderseite der Schachtel, dass eine Spielzeit von 3-4 Stunden auf jeden Fall möglich ist. Genau dort pendelt sich Battle Of The Bulge auch ein, wenngleich die Erfahrung gezeigt, hat, dass die erste Partie noch wesentlich länger gedauert hat, weil es zunächst noch einige Unklarheiten mit den Regeln, im Speziellen mit der Verteilung des Angriffsschadens gab.Nun stellt sich eingangs natürlich erst einmal die Frage, ob sich der riesige Aufwand überhaupt lohnt bzw. ob nicht irgendwelche Längen den Verlauf einer Partie überschatten. Ich persönlich konnte mir das nach dem ersten groben Überblick über den Ablauf eines Spiels gar nicht vorstellen, weil acht Runden als ziemlich schnell absolviert eingeschätzt wurden, zumal die Alliierten in der Angriffphase der ersten Runde passiv bleiben. Wie sich dann aber herausstellte, nimmt eine Runde bereits nach mehrmaliger Aufstockung immer eine gute halbe Stunde in Beschlag, weil andauernd geschoben, gewürfelt und natürlich auch taktiert wird. Doch zurück zur Frage: Wird das Ganze dann nicht langweilig, gerade auch weil die Parallelen zu Klassikern wie Risiko sehr deutlich sind?Eine Antwort auf diese Frage zu finden, war indes sehr leicht, denn schon nach den ersten echten Schlachten auf dem Spielfeld von Axis & Allies Battle Of The Bulge hat mich das Ganze ob der hochwertigen strategischen Komponente vollends überzeugt. Das System mit der Verteilung der Schadenspunkte ist, wenn man es erstmal durchschaut hat, absolut innovativ und originell, die Spannung eigentlich über die ganze Zeit am Siedepunkt, weil sich die Partie meistens tatsächlich erst in der letzten Runde entscheidet, und die Idee, eine reine Defensivkraft gegen die von Osten kommende Offensive der Deutschen zu setzen, fantastisch umgesetzt. So ist Battle Of The Bulge nämlich gleich 2 in1. Einmal nämlich ein Spiel, in dem man rücksichtslos erobern kann, und zum anderen natürlich eine echte Verteidigungsschlacht, bei der meist der Erfolg der Luftwaffe das entscheidende Zünglein an der Waage ist.Dennoch hat sich nach und nach die Meinung herausentwickelt, dass die Voraussetzungen nicht für beide Spieler gleich ist. Die Alliierten sind nicht nur besser besetzt, unter anderem eben in jener Luftwaffe, sondern haben im direkten Kampf deutliche Vorteile, weil sich die zu erobernden Gebiete zumindest die lukrativen in der Mitte des Spielplans befinden und es im Grunde genommen ein leichtes ist, seine Einheiten dort zu versammeln und einen großen Verteidigungswall zu bilden. Der deutsche Spieler hingegen kann nur fortschreiten, wenn er alle Einheiten eines Sechsecks eliminiert oder verschoben hat, und bleibt auch nur ein einziger über, können die Alliierten in der Bewegungsphase wieder nachrüsten und vorstoßen, so dass die Effizienz der gezielten Angriffe auf lange Sicht nicht wirklich gleich ist. Dies ist letztendlich nicht dramatisch, weil es sich im Prinzip lediglich um marginale Unterschiede handelt, aber aufgefallen ists allemal.Es sind ein paar Kleinigkeiten, die mir an Axis & Allies Battle Of The Bulge ein wenig störend aufgefallen sind, wie etwa die vergleichsweise undeutliche Darstellung der Sechsecke oder das Chaos, das manchmal entsteht, wenn sich zu viele Einheiten auf einen zentralen Punkt konzentrieren. Doch im Grunde genommen wird davon weder der Spaß noch der Spielfluss in irgendeiner Weise negativ beeinträchtigt. Insgesamt überwiegt nämlich in wirklich allerlei Hinsicht die Begeisterung über diese fantastische Taktikschlacht in den Ardennen und damit auch über die Tatsache, dass alle Befürchtungen, das Spiel würde sich unnötig ziehen, bereits in der ersten Partie widerlegt wurden. Zu kritisieren ist lediglich der hohe Preis. Zwar ist in der üppig bestückten Schachtel einiges an Material geboten, doch Preise jenseits der 50¬-Marke halte ich persönlich für unangebracht; zumal es für vergleichbar günstigere Preise auch ähnlich fett aufgemachte Brettspiele mit weitaus edlerem Material gibt. Der enorme Spielspaß rechtfertigt einen Teil dessen, ist aber leider keine ausreichende Begründung für die Preispolitik. Diesen kleinen faden Beigeschmack muss man aber schließlich in Kauf nehmen, um diese Perle des kriegerischen Brettspiels kennen zu lernen. Aber wie gesagt, es ist die einzige Beeinträchtigung des ansonsten rundum positiven Gesamteindrucks.
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