Kundenmeinungen
Ein wahrer Genuss, 2. Februar 2008
Was macht einen guten Soundtrack aus? Eingängige Lieder mit Wiedererkennungsfaktor, die man immer wieder hören kann, eine gute Tonqualität und Stimmen, die man so schnell nicht wieder vergisst. Das alles hat der Soundtrack zu der Paramount-Pictures Produktion "Dreamgirls" allemal.
Mir war schon während des Filmes klar, dass ich mir den Soundtrack kaufen muss. Das kommt nicht oft vor, da mir meistens nur ein paar Lieder gefallen und mich der Rest nicht überzeugen konnte. Doch die Songs bei "Dreamgirls" sind einfach nur schön und stellen eine wundervolle Hommage an die "Supremes" dar.
Beyoncé hat eine tolle Stimme, das steht außer Frage, doch mich persönlich hat Jennifer Hudson umso mehr überzeugt. Sie hat sich den Oskar als beste Nebendarstellerin redlich verdient. Ihre Stimme hat dieses gewisse Etwas, das einen absoluten Wiedererkennungswert hat.
Die Lieder auf den Album sind meistens sehr schnell, groovig, schwungvoll und haben diese Gute-Laune-Wirkung, die man heute bei einigen Lieder vergeblich sucht, wie zum Beispiel "Stepping on the bad side", "Move" oder "I love you I do". Einige Songs wie "Listen" von Beyoncé oder "And I am telling you, I'm not going" sind dagegen sehr melancholisch. Es ist also für fast jeden Geschmack etwas dabei. Daher erhält dieser grandiose Soundtrack von mir volle 5 Sterne.
Ein Soundtrack, der diesen Namen zu Recht trägt!, 3. August 2007
Heutzutage gibt es ja kaum noch einen Film, der nicht ohne den dazugehörigen Soundtrack auf den Markt kommt. Manchmal ist die Substanz dabei derart mager, dass die CD noch mal eben um ein paar Titel "inspired by the film" aufgerüstet wird, andere, wie etwa "Forrest Gump" beschränken sich auf eine Ansammlung bereits bekannter und real existierender Songs, die zwar nett anzuhören sind und auch hervorragend zum Film passen, aber eben beim Anhören nicht wirkliche Assoziation zum Film herstellen.
Anders bei "Dreamgirls". Die Story, ursprünglichh als Musical konzipiert, setzt auch auf der Leinwand auf die Wirkung der Musik: Mehr als die Hälfte des Films - Dialoge wie Handlung - ist in Töne verpackt, und der Soundtrack gibt dies in nahezu voller Länge und chronologisch wieder. Hat man den Film gesehen, fühlt man sich beim Hören des Soundtracks unweigerlich ins Kino zurückversetzt.
Überzeugend vor allem die kompositorische Umsetzung der stilistischen Entwicklung von den frühen Sechzigern bis zur Mitte der Siebziger. Dazu die gesanglich überzeugenden, teilweise überraschend guten Gesangsleistungen der Akteure: Von Beyonce weiß man, dass sie es kann. Ihr Song "Listen" ist daher auch eines der Highlights und erinnert an Whithey Houstons "I Will Always Love You". Überzeugend auf ganzer Line aber vor allem die Newcomerin Jennifer Hudson, und auch die Herren Foxx und Murphy verstehen ihr Hand- bzw. Mundwerk.
Ein absolut empfehlenwerter Soundtrack, für alle, die die Musik dieser Zeit (von den Supremes bis James Brown) mögen. Im Vorteil sind aber ganz klar all diejenigen, die vorher bereits den Film gesehen haben. Dann spielt sich nämlich beim Hören ganz großes Kino im Kopf ab!
Zeitlos - ästhetisch - ergreifendes Musikdokument, 4. März 2007
Am 20. Dezember 1981 wird am Broadway im Imperial Theatre das Musical Dreamgirls uraufgeführt und bereits im darauffolgenden Jahr für 13 Antoinette Perry Awards for Excellence in Theatre (Tony Award = Theateräquivalent zum Oscar) nominiert, von denen es schließlich sechs gewinnen konnte. Handlung und Musik des zwischen 1962 und 1974 spielenden Musikstückes sind an die Geschichte der Detroiter Plattenfirma Universal (Tamla) Motown Records und deren Protagonisten wie "The Shirelles", "The Supremes", "The Temptations", "The Jackson 5", Smokey Robinson u. a. angelehnt. Nach einem Grammy im Jahre 1983 (Best Musical Show Album) und 1522 Ausführungen fällt der letzte Vorhang in New York City für die von Henry Krieger (Musik) and Tom Eyen (Texte) geschriebenen Songs....
....ein Vierteljahrhundert nach der Uraufführung, fast auf den Tag genau (15.12.2006) präsentieren Dream Work Pictures und Paramount Pictures die längst überfällige filmische Umsetzung, die gleichfalls mit einer Vielzahl von Award-Nominierungen und -Auszeichnungen aufwarten wird. Die MusicCD der Filmmusik wartet gegenüber der Musicalversion mit drei "neuen" Liedern auf, die ebenfalls von Henry Krieger komponiert wurden und für den Academy Award (Oscar) 2007 in der Kategorie "bester Song", unter insgesamt 5 Vorschlägen, nominiert wurden: Beyoncé Giselle Knowles Knaller "Listen" (Track 17) wurde bereits vor dem Filmstart veröffentlicht, ein internationaler Chartserfolg für das Ex-Destiny Child, an dessen Text sie selbst mitgearbeitet hatte. Das ebenso gefühlvolle "Patience" (12) wird von dem Trio Eddie Murphy, Anika Noni Rose (Tony Award Gewinnerin 2004) und Keith Robinson vorgetragen. "Love You I Do" (5) ist einer der Filmsongs der "American Idol" Finalistin Jennifer Hudson, die mit ihrer unglaublich kraftvollen und theatralischen Stimme bei "The Future Ain't What it Used to Be" bereits Meat Loaf auf seinem Album "Bat Out of Hell III: The Monster Is Loose" übertrumpft hatte. Für ihre Performance der Filmfigur Effie White, die an das Supremes-Mitglied Florence Ballard (1943-1976)und die Soulsängerin Etta James angelehnt ist, bekam die stimmgewaltige Aktrice den Golden Globe und Oscar 2007 für die beste Nebenrolle. Mit "I Want You Baby" (6), "I Am Changing"(13), "One Night Only" (15) und "And I Am Telling You I'm Not Going" (10), das bereits 1982 in der Version der "Broadway Effie" Jennifer Holiday in die Spitze der US-Charts gelangte, sind weitere Beweise für Miss Hudsons künstlerische Fähigkeiten. Als bester Nebendarsteller ebenfalls für den Oscar nominiert ging Eddie Murphy zwar leer aus kann aber als James 'Thunder' Early und seinen Beiträgen, die zudem beide Beispiele für einen musikalischen Übergang sind, überzeugen. Während dem soulschwarzen "Cadillac Car" (3) eine verkitschte weiße Mainstreamversion folgt, bringt das anfangs moderat vorgetragene "Meant You No Harm/Jimmy's Rap" (14) gleichzeitig ein "back to the roots" und einen Vorgeschmack auf den entstehenden HipHop. Auch seine Payola-Anspielung "Fake Your Way To The Top" ist eine hervorragende Remineszenz an den "Godfather of Soul" James Brown (1933-2006). Während "Move"(1)nicht zuletzt wegen Hudsons Stimme einen noch recht ursprünglichen Charakter vorweisen kann, wird in den anderen Songs der "Dreamettes", d. h. "Dreamgirls" (8, 19), "One Night Only" sowie "Hard To Say Goodbye" (18) die verwässernde Kommerzialisierung zum Discosound der 70er Jahre deutlich. Dem gegenüber stellt Oscarpreisträger (als Ray Charles bester Darsteller 2004) Eric Marlon Bishop alias Jamie Foxx mit den R&B-Nummern "Steppin' To The Bad Side" (4)und dem im Duett mit Beyoncé gesungenen "When I First Saw You" (20) erneut auch seine stimmlichen Qualitäten unter Beweis. Neben dem im harmonischen Wechselgesang mehrerer Protagonisten vorgetragenen "Family" (7) bietet das theatralische "It's All Over" (9),außer einem dramatischen Sangesstreit zwischen den Diven Hudson und Beyoncé, eine weitere Glanzleistung der Oscargewinnerin.
Als "ausgezeichneter" Soundtrack eines ebenso ergreifenden Films und zeitlos ästhetischen Musicals ist die AudioCD "Dreamgirls" ein Stück Musikgeschichte. 5 Amazonsterne.
Die Emotion des Filmes........, 10. Februar 2007
............fehlt mir leider beim Soundtrack einwenig.
Jedoch sind die meisten Songs aus dem Film auch auf dieser Edition drauf. Wer mehr möchte, dem würde ich die Deluxe Edition empfehlen.
Manche Songs hören sich zwar einwenig nach Studio an, aber das tut den Stimmen der Darstellern keinen Abbruch. Deshalb nur 4 von 5 Sternen.
A real dream!, 9. Februar 2007
Einfach toll, der Film ist schon klasse und die Musik dazu einfach genial! Besonders die Stimme von Jennifer Hudson verursacht immer wieder Gänsehautfeeling!
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