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Keane: Under the Iron Sea

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Under the Iron Sea

Keane

Island (Universal)

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05/Dez/2008 - 14:45

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Beschreibung

Mit Under The Iron Sea ist Keane ein starkes zweites Album gelungen. Jetzt gilt es nur noch, die leidigen Vergleiche mit Coldplay endlich loszuwerden.

Und das könnte gelingen, geht das sympathische Trio aus dem südenglischen Städtchen Battle hier doch mit einer anderen Energie zu Werke als auf ihrem 2004 veröffentlichten, fünfmillionenfach verkauften Sensations-Debüt Hopes And Fears. Düsterer, zielstrebiger, leidenschaftlicher, nicht mehr in erster Linie auf den zerbrechlichen Charme vertrauend. Eine Gitarre gehört noch immer nicht zum Instrumentenrepertoire, doch dank E-Piano und analoger Synthesizer, die mit Gitarreneffekten verfremdet wurden, vermisst man das zentrale Werkzeug der Rockmusik zu keiner Zeit. Die drei Musiker erzeugen schon allein mit Klavier, Bass und Schlagzeug eine ungeheure Klangfülle, die den Hörer mit der Macht eines Meeresstrudels in den Bann zieht. Ja, den Albumtitel haben Keane mit Bedacht gewählt, Größe, Kühle und Tiefe bestimmen hier die Atmosphäre. Der Sog des Openers Atlantic, bereits seit April durch das grandiose, mit dem schottischen Kultautor Irvine Welsh gedrehte Video bekannt, führt hinab in schier unendliches Blau - ein vertonter Tagtraum, irgendwo zwischen den Doves und Radiohead angesiedelt. Das instrumentale Intermezzo The Iron Sea oder der Hamburg Song sind Schwermut pur, lassen aber stets noch einen Silberstreif am Horizont erkennen. Und auch auf Hits des Kalibers Somewhere Only We Know muss der Fan nicht verzichten: Die hypnotische Hymne Nothing In My Way, das rockige Is It Any Wonder? oder der mitreißend beschwingte, dezent melancholische und - da gibt's leider nichts zu dementieren - stark an Coldplay erinnernde Ohrwurm Crystal Ball sind schlichtweg musikalische Großtaten, die man wohl nur mittels einer Gehirnwäsche wieder aus dem Kopf bekommt. -- Dirk Siepe





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Prädikat: besonders wertvoll, 29. Juni 2008

Keine Frage: Hopes&Fears war eines der besten Alben der letzten Jahre und daher hab ich mich lange gesträubt, den Nachfolger anzuhören, da ich mir schon dachte, dass kein Song mehr an das Meisterwerk "Bedshaped" herankommt. Aber: Das muss es auch nicht. Letztendlich habe ich Keane die Chance gegeben, mich von ihren neuen Facetten begeistern zu lassen, und siehe da: Es hat funktioniert.Es stimmt, dass Keane ein wenig von ihrem süßen, lieblichen Sound verloren haben, aber trotzdem fehlt es den Jungs nicht an ihrer exzellenten textlichen Qualität, den musikalischen Sphären, die sie mit ihren Instrumenten schaffen und dem meisterlichem Gesang. Die Stimme des Sängers Tom ist meiner Meinung reifer und hört sich durchaus besser an als auf dem Debut. Die Klangfarbe seiner Stimmte erinnert mich teilweise an Matthew Bellamy von Muse, obwohl man nicht sagen kann, dass sie wie Muse sind und bitte: auf keinen Fall wie Coldplay.Ich selber finde es sehr hilfreich, wenn man zu den einzelnen Songs was schreibt. Demnach:Atlantic: Genialer Opener, es passt zur Atmosphäre des Albums "under the iron sea". Der Nachklang von Toms Stimme und die Streicher tragen den Song wie über Wellen. (5/5)Is it any wonder: Man denkt zunächst: Och ne, wieder so ein Popsong, der im Radio rauf und runter läuft, abgestimmt auf ein kommerzielles Publikum. Rein oberflächlich betrachtet, mag das so sein, aber ich kann mich nur den Vorrednern anschließen, welche betonen, dass bei Keane stets ein Augenmerk auf den Text gelegt werden soll. (3/5)Nothing in my way: Bei diesem Song findet man den "typischen" Keane-Sound wieder, den einige vielleicht bis dahin vermisst haben. Allerdings ist der Gesang im Gegensatz zu "damals" eher schleppend,beinahe gleichgültig, was jetzt auf keinen Fall schlecht heisst. Meiner Meinung nach hat Tom nur gelernt, seine Stimme gemäß dem Text noch (!) besser einzusetzen. (3/5)Leaving so soon?: Dieser Song ist treibender, arbeitet auf den Höhepunktgeradezu hin, was ich persönlich sehr gerne mag. Beim Refrain bekomme ich regelmäßig eine Gänsehaut, da der Sänger seine Stimme in die höchsten Tonlagen erhebt, um dann wieder herunterzuschrauben. Genial. Man hat nicht das Gefühl, dass die Band um diese Worte ringen mussten, sondern sie einfach so aus ihr heraussprudelten. (5/5)A bad dream: Ein wunderschöner, ruhiger Song, durch den man "getragen" wird. Emotionsgeladen bis zum Umfallen, und spätestens, wenn die Streicher einsetzen, entwickelt sich der Song zu einem besten des Albums. (5/5)Hamburg Song:Zum Schmelzen. Allerdings finde ich, dass Tom sein Stimme teilweise im Refrain überstrapaziert, aber das Gesamtwerk stimmt. Das Zwischenspiel des Pianos ist wunderschön, und unterstreicht die Atmosphäre der Schwermütigkeit, des flehenden Moments. (4/5)Put it behind you:Nach dem Geschmuse ein etwas schnellerer Song. Und obwohl der Song einfach gestrickt ist, bleibt er im Kopf, da er vor Energie strotzt. Nach hinten raus verliert er allerdings ein wenig an Substanz. (3/5)The iron sea: Ein instrumentales Stück, dessen Qualität nicht zu verkennen ist. Bei dem Song, hab ich persönlich das Cover im Kopf. (4/5)Crytal Ball:Ein Keane-Song. Für meinen Geschmack ein wenig zu poppig. Allerdings wirkt er im Gegensatz zu vielen schwermütigen Momenten auf dem Album beschwingter, ja beinahe "ironisch". (4/5)Try again:Oh menno, da wird einem ganz schwer ums Herz. Der Song besticht durch seine Schlichtheit, findet aber seinen Höhepunkt("Lay down your arms and I will lay down mine - Rip back the time that we've been wasting") (5/5)Broken toy:Experimenteller Höhepunkt. Instrumente und Synthesizer hinterlegen wundervoll den Gesang, Song ist mit Verstand aufgebaut, dennoch klingt das "broken toy" stets durch. (4/5)Frog Prince:Viele halten ihn für einen der besten Songs des Albums. Mich hat der Song nicht wirklich ergriffen, weder textlich noch musikalisch, obwohl eine gute, wenn auch alte Idee hinter dem Song steckt. Für mich wird bei dem Text allerdings nicht das ganze Potenzial der Band ausgeschöpft. (2/5)Let it slide:Am Anfang musste ich erst einmal richtig hinhören, ob da auch Tom singt. Aber ja, er ist es. Denn besonders bei diesem Song erinnert er mich an Matthew Bellamy. Leider passt der Gesang nicht so gut zum Sound und an sich hat der Song auch keine Höhen. (2/5)Auch wenn das Album im Abgang nicht so exzellent ist wie Hopes&Fears, ist das zweite Werk von Keane mit "besonders wertvoll" zu betiteln.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Tolles Nachfolgealbum!, 21. Oktober 2007

Auch auf diesem Album finden sich wieder viele klasse Songs!Die Jungs machen einfach tollen Britpop! Für mich sind die Songs auf dem Album alle gleich stark. Es lässt sich kein richtiger Favorit herausfiltern!Jeder Songs ist auf seine Art und Weise einfach schön!Der Sänger Tom Chaplin beweist wiedr mal seine tolle Stimme, mit der er den Zuhörer in eine andere Welt trägt!Under the Iron Sea ist ein weiteres Album zum entspannen oder traurig sein!Zur CD dazu gibt es wieder ein mehrseitiges Booklet mit allen Songtexten!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ein Lichtblick am Horizont derzeitiger Musikkultur..., 10. Oktober 2007

..ist Keane.Es gibt wirklich wenig was derzeit aus dem Radio kommt und dann auch noch Beachtung finden könnte. Im Zeitalter der gecasteten MöchtegernauchmalPopstarsein-Acts, die Sternschnuppenartig auf der Bildfläche erscheinen (dürfen) und genauso schnell wieder verschwunden (werden)... ist es schon eine Ausnahme dass man sich auf die Suche nach einem eben im Radio gehörten Titel macht, bei dem der Moderator mal wieder "vergessen" hat uns mitzuteilen von wem dieses Stück eigentlich ist. "Try Again" hieß die Nummer die mich auf Keane aufmerksam werden ließ.Mit Coldplay gehören Keane auf der Insel für mich zu den Hoffnungsträgern der jüngeren Pop Generation.OK Coldplay-Nr.2 sagen einige - aber muss das schlecht sein? Musik in der Tradition des guten alten Britpop. Irgendwo zwischen U2 und Simple Minds, Oasis und Blur, Smiths und Morrissey. Melodisch, melancholisch bis die Tränen kommen. Klar wenn ich ein "alter Punkrocker" wäre, könnte ich hiermit nichts anfangen, ist diese Musik einfach zu sauber, zu glatt, zu schön... dann wäre mir 'dieses Lied' im Radio auch völlig egal gewesen, würde mich an meinen "alten Punkrock Platten reiben" und hätte mir kein Album von Keane gekauft... Aber ich bin kein 'alter Punkrocker'! Deshalb CD rein, Lautstärke auf 48, Gänsehaut bekommen, genießen und träumen.Anspieltipps: "Is it any wonder", "Nothing in my Way", "Crystal Ball" und..."TRY AGAIN".Von mir 5 Sterne für eine der schönsten Platten des Jahres!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Keane, Langeweile pur oder wie mache ich einen Haufen Geld., 16. August 2007

Also ich weiß nicht woher eigentlich diese Band Keane oder auch andere wie z. B. Sow Patrol ihre Daseinsberechtigung ziehen. Denn letzlich sind sie nur eine fade verwässerte Version der ansich schon langweiligen Coldplay. Hat die Welt diesen Abklatsch gebraucht? Ich denke nicht, den diese Leute machen Musik nur um des Geldes wegen. Diese Art von Musiker hat den riesengroßen Erfolg von Coldplay, mir zwar unverständlich, gesehen und will jetzt auch daran partizipieren. Diese Musiker haben keine eigenen Ideen, sie nehmen nur Dinge auf und verünnen sie und verkaufen sie dann. Diese Personen würden morgen auch Gebrauchtwagen verkaufen, wenn damit mehr Geld als im Musikbusiness zu machen wäre.Ich persönlich mag meine Musik mit Ecken und Kanten, muß mich daran reiben können, mich damit auseinander setzen können. Das ist hier absolut nicht der Fall. Hier ist alles poliert und geschliefen bis das nichts mehr da ist was den Zuhörer packen könnte. Gut zugegeben die Texte sind nicht zu schlecht, es wird viel über Verust und Schmerz referiert. Wenn ich gute Texte will kaufe ich mir ein Buch mit entsprechender Prosa, denn hier laufen Text und Musik nicht zusammen. Ist mal textlich was spannend ruiniert dieser langweilige Sound alles.Was bleibt ist für mich zumindest ein sehr fader Nachgeschmack bei diesem Album. Ja, es kommen einem sogar so verwegene Gedanken wie, wäre es nicht gut wenn die gesamten CD-Verkaufszahlen soweit in die Knie gingen, daß diese Art von Bands es nicht mehr interessant fänden ins Musikgeschäft einzusteigen und wieder Gebrauchtwagenverkäufer würden. Ein weiterer Nebeneffekt wäre, daß die großen Plattenfirmen auch verschwinden würden, den diese machen mit ihrer Politik Bands zu verpflichten auch vieles kaputt. Hey, die klingen wie Coldplay und die machen ein Haufen Kohle für uns, laßt uns noch jede Menge Bands verpflichten die genauso klingen. Das ist Gebrauchtwagenverkäufermentalität, langes Wort, aber so ist es nun mal. Heute wird Musik wie Cola verkauft und das kann auf Dauer nicht gut gehen. Es wird wieder Zeit das Leute mit Enthusiasmus für Musik das Business übernehmen und diese BWLer zum Teufel jagen.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Hopes & Fears, Teil Zwei, 9. August 2007

Nach "Hopes & Fears", dem senstationell eingeschlagenen Debütalbum des Trios um Sänger Tom Chaplin, legt Keane nun mit "Under The Iron Sea" nach. Und das ist aus meiner Sicht eigentlich nur die logische Fortsetzung ihres Erstlings, der nicht nur dank "Somwhere Only We Know" international Beachtung fand.Keane führen ihren Stil geradlinig weiter; bleiben dem Piano und melancholischen Sound treu. Dass die Grenze zum Kitsch dabei fließend verläuft, wissen Besitzer des Vorgängers bereits, denn auch dort schlingerte man gefährlich über Pathos- und Weltschmerzgewässer, ohne Gott sei Dank vollends in ihnen zu versinken.War "Hopes & Fears", bei dem sich fast jeder der elf Titel im Gehörgang festbiß, schon sehr konstant in seiner Qualität, ist Keane die nochmals wachsende Professionalität bei dieser durchgängig guten Platte anzumerken.Auch wenn das direkte Pendant zu "Somewhere Only We Know" fehlen mag, Titel wie "Nothing In My Way", "A Bad Dream" und "Crystal Ball" entschädigen für alles. Auch der Opener "Atlantic" und Single Nummer eins "Is It Any Wonder?" wissen - wie fast alle Tracks des Albums - zu überzeugen."Under The Iron Sea" ist wenig experimentiell, weder innovativ noch visionär, sondern bietet einfach das, was Fans in der Regel am ehesten gefällt: Einen soliden Nachfolger eines Debüt-Albums, welches die Erwartungen immens nach oben geschraubt hat. Letztere werden mit "Under The Iron Sea" bestimmt größtenteils erfüllt, gehen Keane doch ihren eingeschlagenen Weg, für den sie damals soviel Applaus geerntet haben, konsequent weiter.




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