Kundenmeinungen
Auch fernab der Erde gilt: Der Mensch ist sein eigener Feind!, 17. November 2007
Bevor man sich überhaupt über die Story von "The forbidden planet" auslassen kann, muss man sich zu Bewusstsein führen, dass seit der Erstaufführung dieses Films schon über 50 (!) Jahre verstrichen sind. Der Streifen war seiner Zeit weit voraus. Effekte, Kulissen und auch das Genre "Sci-Fi" an sich, waren in vielerlei Hinsicht bahnbrechend!
"Alarm im Weltall" (wie so oft eine absolut verunglückte Verdeutschung eines englischen Filmtitels) war der Grundstein für viele, viele folgende Sci-Fi-Abenteuer-Filme. Man bedenke: 1956 war noch nicht einmal der erste Mensch im All gewesen!
Was die Story angeht, so muss man äußerst lobend erwähnen, dass es keine Ufos sind, die die Erde bedrohen, keine Weltraumschlachten zwischen (guten) Menschen und (bösen) Außerirdischen - Gott sei Dank!
Der Mensch selbst ist es, der für die mysteriösen Zwischenfälle auf dem idyllischen Planeten Altair verantwortlich ist (wie sich aber erst am Ende des Films herausstellt).
Die Geschichte beginnt eher langatmig - zunächst werden viele Raumschiffdetails, Sternenbilder und Weltraumausstattung gezeigt (man bedenke: die Menschen des Jahres 1956 waren noch nicht inflationär mit heute typischem Sci-Fi-Schnickschnack vorbelastet).
Danach nimmt die Story ihren Lauf. Die Crew eines Raumschiffes, unter Captain Adams (ein blutjunger, etwas steifer Leslie Nielsen), landet, trotz Vorwarnung auf dem Planeten Altair, um mehr über ein dort vor über 20 Jahren verschollenes Raumschiff und dessen Besatzung herauszufinden. Auf Altair angekommen, finden sie nur zwei Überlebende, nämlich den Wissenschaftler Dr. Morbius (Walter Pidegon, der hervorragend spielt) und dessen hübsche Tochter (Anne Francis). Schon beim ersten Aufeinandertreffen wird klar, dass Morbius etwas zu verbergen hat.
Nicht zu vergessen ist natürlich "Robby" der Roboter - die liebenswürdige, mechanische "Hausfrau" (wenn man so will).
Schließlich erzählt Dr. Morbius von den Krell, einer Spezies, die den Planeten schon Jahrtausende zuvor bewohnt hat und dem Menschen in jeder Hinsicht Jahrmillionen voraus war. Auf unerklärliche Weise sind die Krell aber bereits vor langer Zeit ausgestorben. (Irgendwie könnte einem Dr. Morbius in dieser Phase fast sympathisch werden, wäre er nicht so hervorragend-unliebenswürdig gespielt worden!).
Schon alleine die Erklärungsversuche, wie die Krell gelebt haben könnten, lassen Sci-Fi-Fans (zu denen ich mich im Übrigen nicht unbedingt zählen würde) frohlocken - man kann sich seine eigene Welt ausmalen (und bekommt nichts vorgesetzt).
Am Ende wird die Story verworrener und zunehmens auch "unlogischer". Wahrscheinlich wollte man nur mehr irgendwie zu einem Ende kommen, was sehr, sehr Schade ist, wie ich bemerken möchte. Gut die erste Hälfte der Story ist nämlich sehr abwechslungsreich und unterhält mit Spannung, tollen Kulissen (man kann sich gar nicht sattsehen!), Action und sogar einigen humorvollen Momenten. In dieser Phase des Films könnte man sich alle möglichen Endvarianten vorstellen. Der Zuseher bleibt bis am Ende gespannt.
Allerdings verläuft die Auflösung des "Rätsels" und das Finale des Streifens so schnelllebig und teilweise auch chaotisch, dass man sich wünscht "Alarm im Weltall" würde noch 20-30 Minuten länger dauern, um ein etwas "schlüssigeres" Ende zeigen zu können...
Wie auch immer: "Alarm im Weltall" war seinerzeit zweifellos bahnbrechend, ohne sich einer typischen 0/8/15-Sci-Fi-Story zu bedienen.
Alleine diese beiden Tatschen sprechen wohl dafür, dass man es hier mit einem der legendärsten Weltraumabenteuer aller Zeiten zu tun hat; wäre da nicht ein überhastetes und nicht 100%ig-überzeugendes Ende, das nach dem Film einen etwas schalen "Nachgeschmack" hinterlässt...
Für mich, als nicht überzeugter Sci-Fi-Seher, sind 4 STERNE für "Alarm im Weltall" absolut angebracht!!
Seiner Zeit weit voraus - Science Fiction mit Tiefgang, 28. Oktober 2007
Den umfangreichen Rezensionen, die sich mit Inhalt, Ausstattung und Machart ausführlich befasst haben, will ich nichts hinzufügen - ich sehe das genau so und könnte es nicht besser schildern.
Ein Film, der in jeder Hinsicht seiner Zeit weit voraus war - auch und besonders, was die unterliegende Philosopie und Ideen im Detail betrifft.
Besonders beeinrdruckend, das gigantische Atom-Kraftwerk (na, ob da nicht die Macher von "Total Recall" mit Schwarzenegger auf dem Mars, ein wenig "abgekupfert" haben?) und die Idee, der schöpferischen Kraft von Gedanken (die sogar ein Ungeheuer schaffen). Auch die Roboter sind in den Jahren nicht viel besser (schöner oder klüger) geworden - "Robbie" war seiner Zeit weit voraus. Die Szene seines ersten Auftreten (Staubfahne nähert sich dem Raumschiff) hat etwas Feierliches und erinnert an die Beschreibung des Propheten Ezechiel in der Bibel) Ein schönes Science Fiction Märchen, das bei genauem Hinsehen erstaunlichen Tiefgang offenbart.
Gut gelungener, 8. August 2007
Klassiker aus den 50er.
Bis auf den Koch der irgentwie nicht ins Bild passte ist der
Film gut gelunden ebenso die Aufmachung (Spezial Edition 2 DVDs)
Ist was für kenner des Genre und für Sammler.
Für einen guten Preis (mein kauf 11,95)
Ein Booklet wäre noch schön gewesen.
Id vs. ego, 4. Juli 2007
In the 23 century a rescue ship is sent to the planet Altar to look for survivors of an earlier expatiation. They find nothing except an ominous voice warning them not to land. What would you do?
Notice that the investigating party is the captain, first officer, and medical doctor. Can your say Star Trek?
This movie has many plusses as both sociological (people like to compare this to Shakespeare's "The Tempest"). Visual from the color of the sky to the accoutrements of Altiara (Anne Francis). The speculation on what would you do in this situation. And the introduction of Robby the robot who went on to be a star in other movies and a guest on many TV programs.
The movie was great I watch it over and again. However it made a major deviation from the book or the book by W.J. Stuart, also written in 1956, deviated from the movie.
Herausragender SF-Film, Top-Klassiker der 50-er Jahre, sehenswerte Special Effects und Ausstattung, 2. Juni 2007
"Alarm im Weltall" ("Forbidden Planet", 1956). Ein relativ bescheidener diskusförmiger Raumkreuzer von der Erde mit etwa 20 Männern als Besatzung landet auf dem Planeten Altair-4, wo vor 20 Jahren eine Expedition gelandet war. Aber es lebt nur noch der Wissenschaftler Morbius (Walter Pidgeon) mit seiner Tochter Altaire (Anne Francis) und Roboter Robby in einem modernen Haus, das auf einer Forschungsstätte errichtet wurde. Die anderen Expeditionsmitglieder wurden von einer fremden unbekannten Macht getötet. Als die Männer unter Führung von Commander Allen (Leslie Nielsen in einer ernsten Rolle, kaum wiederzuerkennen!) Nachforschungen anstellen, geraten auch sie in Gefahr.
Mit Roboter Robby gibt es einige komische Szenen, der Rest des Films ist relativ ernst gespielt, nach einem Stück von Shakespeare "Der Sturm" ("The Tempest"), d.h. der Film hat wirklich Klasse. Wunderschöne Kulissen, Farben, Ausstattung, usw. Für die damalige Zeit auch sehr gute Special Effects. Der Film ist dennoch kein Action-Film, sondern mehr ein Drama, vergleichbar mit "Star Trek", quasi ein Vorläufer von "Raumschiff Enterprise". D.h. die Dialoge und Charaktere sind letztlich mindestens so wichtig wie die Handlung.
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Umfangreiches Bonusmaterial, das meiste auf der zweiten DVD:
- Nicht verwendete Szenen (13 Min.)
- Wiederentdecktes Filmmaterial (9 Min.)
- The Thin Man: Robot Client (25 Min.), TV-Episode von 1958 mit Robby
- Trailer u.a. zu Alarm im Weltall, Panik in New York, Formicula, Die Zeitmaschine
- Watch the Skies!: Science Fiction, die 1950er und wir ... (56 Min.)
- Unglaublich!: Hintergründe zu Alarm im Weltall (23 Min.)
- Kompletter Bonusfilm "The Invisible Boy" (86 Min., nur auf Englisch, mit deutschen oder englischen Untertiteln). Auch hier taucht wieder Robby auf, zusammen mit einem Computer, der die Weltherrschaft anstrebt. Der "unsichtbare Junge" ist Timmie, der vernachlässigte Sohn eines maßgeblichen Wissenschaftlers.
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Fazit: Sehr gute Special-Edition eines wirklich intelligenten, gut gemachten Science-Fiction-Films. Vor allem aber der Film selbst ist ein Genuss.
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