Kundenmeinungen
Anders - und noch schöner als die Vorgängeralben!, 2. Oktober 2007
Zugegeben: beim ersten und zweiten Hören fand ich Vienna Tengs neues Album etwas unzugänglicher als seine beiden Vorgänger, die ich wieder und wieder mit Genuss höre. Nur bei "Whatever You Want" funkte es sofort. Warum läuft dieser Song eigentlich nicht rauf und runter im Radio?
Doch dann begann die Zeit der Entdeckungen: geniales Songwriting bei "Love Turns 40", Gänsehaut bei "Nothing Without You", noch ein Ohrwurm mit "Now Three"... und bei jedem Hören zeichnet sich ein nuancenreicheres Bild. Einfach perfekt.
Darüber hinaus muss die exzellente Aufnahmequalität dieser CD hervorgehoben werden. Mit einer einigermaßen ordentlichen Anlage erschließen sich überaus differenzierte, transparente, geradezu intime Klangwelten.
Inzwischen ist das neue Album von Vienna Teng für mich zu einem ganz großen Favoriten für den Titel "Album des Jahres" geworden. Demnächst gibt sie ein Konzert im Jazzclub Minden, und ich zähle schon die Tage bis dahin. Wer weiß - vielleicht ist Vienna Teng nächstes Jahr schon ein so gefeierter Star, dass sie den Weg in die ostwestfälische Provinz dann nicht mehr findet.
Sinnlich poetisch zum Schwärmen, 25. September 2007
Dieses Album bietet 47 Minuten Gefühl und Sinnlichkeit und lässt nichts zu wünschen übrig. Die Texte, alle von der jungen Sängerin selbst geschrieben sind scharfsinnig, präzise und poetisch.
Vienna Tengs ruhige, manchmal distanzierte Sopranstimme wirkt nie ermüdend, dafür immer ehrlich und glaubhaft.
Die Musik liegt irgendwo zwischen Folk und Pop, ein bisschen Bossa-Nova ("Transcontinental" mit Till Brönner als Gast-Trompeter), ein bisschen Country ("City Hall"), ein bisschen Ohrwurm ("Whatever You Want", klingt als hätte man den Song schon oft im Radio gehört) und natürlich eine gute Dosis Jazz, und das ganze mit vielschichtigen aber eingängigen Pianoarrangements.
Mit Larry Klein, der u.a. auch Joni Mitchell und Madeleine Peyroux produzierte fand sie genau den richtigen Mann für ihr Team. Musiker wie Jay Bellerose (Schlagzeug), David Piltch (Bass), Dean Parks (Gitarre) sind auch auf Alben anderer Musiker, wie z.B. Madeleine Peyroux, Holly Cole und Lizz Wright zu hören.
Und zum Schluss noch: auch das Booklet ist ausführlich mit allen essentiellen Daten (Musiker, Texte) ausgestattet.
Emotionale Texte plus fantastische Arrangements, 8. September 2007
Ein fantastisches Album einer amerikanischen Singer-Songwriterin, die es perfekt versteht, ihre intensiven, emotionalen Texte in ihrer Musik zu transportieren! Ein Album, das mich immer wieder auf's Neue berührt und mitreißt - vor allem die genialen Arrangements dringen tief und laden zum Träumen ein. Absolut empfehlenswertes Album!!!
Anders als die Vorgänger-alben, aber trotzdem wunderschön!, 28. August 2007
Ich war sehr gespannt, als ich mir das 3. Album von Vienna Teng kaufte. Die Meinungen darüber sind ja sehr unterschiedlich. Manche sagen, "Dreaming through the Noise" sei das musikalisch anspruchsvollste Album der Sängerin und Songschreiberin, andere wiederum kritisieren, dass Vienna Teng ihren Musikstil geändert hat. Dazu kann ich nur sagen: beides stimmt.
Wer auf "Dreaming through the Noise" die selbe Musik erwartet, wie schon auf den vorgänger Alben "Waking Hour" und "Warm Strangers", der wird überrascht sein. Denn Vienna Tengs Lieder werden zunehmen ruhiger und der Einfluss von Jazz wird deutlicher spürbar. Ich habe mir Anfangs schwer getan, diese neue Musikrichtung zu mögen, doch nach mehrmaligem Höhren und Lesen der Liedtexte (die wie immer sowohl poetisch als auch berührend sind) habe ich mich mit den Liedern angefreundet und erkannt, dass sich Vienna Teng - auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheinen mag - treu geblieben ist.
Meine Empfehlung: Die Lieder nicht nach dem ersten Eindruck beurteilen. Öfters hören, die Texte lesen und hineinspüren. Mit jedem Lied betritt man eine eigene Welt, man wird konfrontiert mit Gefühlen, Gedanken und Bildern und es ist, als würde man in die Haut eines anderen schlüpfen und Situationen aus dessen Sicht erleben.
Besonders berührt haben mich "Blue Caravan", "City Hall" und "Pontchartrain".
Was ich bei Tori Amos immer suche ..., 2. Juni 2007
... doch dort schon lange nicht mehr bekomme, fand ich hier!
Ein überwiegend akustisches Album mit Rundungen und Ecken, welches ein fantastischer Urlaubsbegleiter war, für Strand, Bus und Bett. Die Stimme von Vienna und ein Klavier dominieren meistens die Titel, mal sehr harmonisch, mal singt sie sehr spielerisch und trägt dabei den Hörer auf die nächste Wolke oder versucht die leichte Schrägheit.
Ich muß sie mit Tori Amos vergleichen, auch wenn es beiden nicht gerecht wird, aber beim Hören denke ich an Toris ältere Scheiben. Auch die Musik geht teilwese in eine ähnliche Richtung, mal bescheiden, mal bewußt aufdringlich.
Mir gefällt dieses Album deutlich besser als Tori Amos oder Sophie Zelmanis aktuelle Werke und ich höre die Lieder auch nach dem Urlaub noch. Es ist auch hier Zuhause eine "entspannende Geschichte", die sich nicht abnutzt und gerade die "Nebeligkeit" in den Liedern machte mich süchtig. Ich habe selten eine Cd als so liebenswert empfunden.
Anspieltips: Love turns 40, Blue caravan, Now three und Transcontinental!
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