Kundenmeinungen
Absoluter Spielspaß , 8. Januar 2008
Obwohl der Großteil des Konkurrenzkampfs zwischen den Spielern beim Senden von Würfeln auf den Basar abläuft, ist das noch längst nicht alles. Beispielsweise gibt es noch den Aufseher, den man an bereits belieferte Stände schicken kann, um den dortigen Warenstein zur Karawane zu senden. Dort bringt er seinem Besitzer zwar auch Siegpunkte, jedoch unter Umständen nicht soviel wie auf dem Basar. Ein hervorragendes Mittel, um Spieler mit punkteträchtigen Basaren zu ärgern. Und wenn man weder Warensteine einsetzen noch Kamele oder Gold nehmen und auch den Aufseher nicht versetzen möchte, dann zieht man halt eine Karte, die einem ebenfalls große Vorteile verschaffen kann.
Die Handlungsmöglichkeiten in "Yspahan" sind stets zahlreich, aber immer auch überschaubar. Manchmal fällt die Entscheidung da gar nicht leicht. Nimmt man sich jetzt besser den Überschuss an Gold, der gerade auf dem Würfel-Tableau liegt? Macht man lieber mit dem einen mickrigen Würfel, der da liegt, noch den punkteträchtigen Basar im Sackviertel vollständig? Oder schickt man den Aufseher zum Konkurrenten und zwackt ihm seine dortigen Warensteine ab? Glücklicherweise ist das Spiel dabei jedoch immer so übersichtlich, dass man nicht in ewiges Grübeln verfällt, sondern sich schnell für eine Würfelgruppe entschieden hat und die entsprechende Aktion durchführt.
"Yspahan" ist relativ leicht zu erlernen, auch wenn es so einige Ausnahmeregeln gibt, vor allem mit dem Aufseher und der Karawane. Diese wird vor allem bei Spielen mit Anfängern kaum genutzt, kann aber - strategisch clever eingesetzt - ebenfalls massig Punkte ausschütten. Meistens wird man sich jedoch auf das Bauen von Gebäuden und das Besetzen lukrativer Basare auf dem Spielplan konzentrieren, was völlig okay ist, denn das Spiel macht auch so jede Menge Spaß. Eine Partie dauert niemals länger als 60 Minuten und ist meistens sogar schneller abgehandelt. Die Handlungsmöglichkeiten sind vielfältig, ohne Einsteiger oder Gelegenheitsspieler zu überfordern. Dadurch eignet sich "Yspahan" prima für Familien - nicht zuletzt, weil es eine tolle Mischung aus Glück und Strategie ist. Natürlich können die Würfel für den einen oder anderen Spieler mal besonders günstig fallen. Aber die zahlreichen Möglichkeiten, diese Ergebnisse einzusetzen, gleichen das auch schon wieder aus, sodass sich Zufall und Planung gekonnt die Waage halten. Das schafft nicht jedes Spiel!
"Yspahan" mag zwar einen seltsamen Titel haben, ein bisschen abstrakt wirken und bei der Ausstattung bis auf die kleinen Holzkamele nicht sonderlich glänzen, aber der Spielspaß stimmt absolut. Da spielt man auch gerne mal zwei Partien hintereinander.
Her mit den Kamelen!, 5. Januar 2008
Yspahan ist ein schönes Spiel, welches sich recht schnell erlernen lässt und mehrere Siegmöglichkeiten offen lässt. Bei neuen Mitspielern, die das Spiel nicht kennen, können die verschiedenen Möglichkeiten zunächst ein wenig für Verwirrung sorgen und den Spielfluss erstmal stoppen. Jedoch bestehen dadurch mehrere Wege zum Sieg und das Spiel ist nicht schon nach 2 Runden entschieden. Da das Spiel in 3 Wochen à 7 Tage unterteilt wird und nach jeder Woche das Spielfeld geräumt wird, gibt es pro Spiel 3 Chancen die Waren in den Basaren zu platzieren.
Nicht nur Taktik ist in diesem Spiel gefragt, sondern auch Quäntchen Glück wird gebraucht. Somit haben auch die weniger großen Taktikfüchse unter den Spielern sowie neue Mitspieler eine reelle Chance auf den Gewinn.
Das Spiel ist für zwei bis vier Spieler. Besonders gefallen mir die kleinen Kamele, mit denen man seine Waren zur Karawane bewegen kann und die als Bezahlung zur Errichtung von Gebäuden eingesetzt werden. Allerdings muss man aufpassen, dass weder die Kamele noch die Goldtaler verloren gehen. Deswegen bekommt das Spiel nicht die vollen Haltbarkeitspunkte von mir.
Das Spiel haben wir zu Weihnachten zum ersten Mal gespielt und es hat uns die gesamten Feiertage amüsiert. Freunden hat es auch gefallen, wobei wir alle keine Vielspieler sind.
Taktisches Spiel mit neuem "Würfelmechnismus", 1. November 2007
Gut durchdachtes, taktisches Spiel, bei dem man auch dann noch eine Chance hat, wenn man beim "würfeln" nicht so gut weggekommen ist.
Bei diesem Spiel kann man aus negativen Aktionen des Gegners im späteren Verlauf doch noch einen Nutzen ziehen.
Insgesamt eine schöne Spielidee - unbedingt empfehlenswert.
Optimierungsspiel für Einsteiger und Fortgeschrittene, 6. September 2007
Als Vielspieler entdecke ich hier nichts Neues und doch wirkt alles recht nett und einladent, das Material überzeugt, ebenso auch die kurze Spielzeit. Wartezeiten gibt es keine, da jeder Spieler nur eine Aktion machen darf. Die Spielzeit ist begerenzt, da jeder Spieler genau 21mal an der Reihe ist.
Das kann zum Ende hin stressig sein, denn man möchte ja noch so viel machen. Hier kommt der Optimierungszwang ins Spiel. 21mal muss ich genau planen, welche Strategie ich verfolge. Da durch die Würfel ein hoher Glücksanteil besteht, geht das nicht immer auf.
Ein Familienspiel ist es sicher nur mit älteren Kindern, weil hier doch mehr der Weg geebnet wird zu den Optimierungsspielen der Vielspieler. Unter 10 Jahren würde ich doch Zooloretto von den aktuellen Spielen empfehlen.
Yspahan ist zwar rundum gelungen, bietet aber auf Dauer etwas zu wenig Abwechslung. Wer es nicht ständig spielt, kein Problem.
Ein Spiel für Spieleabende, wenn es mal schnell gehen, jeder zügig wieder an der Reihe ist und kein tiefgehender Strategiestress ausbrechen soll. Vom Vetrlag hätte ich mir mehr eigenständige Neuerungen erwartet und nicht nur ein neues Gewand von alt Bekanntem!
Great game for the whole family, 23. August 2007
In Yspahan 2 to 4 players compete in a game of ressource management and decision making on the background of ancient persian markets. The game is divided into 3 weeks (3 x 7 days), whereas each player has one turn on each day. At the beginning everyone starts with some coins and a lot of wooden cubes (representing your goods), and the start player of the respective day rolls 9 dice. Depending on the result of the dice throw (determining how many goods can be placed in the corresponding quarter of the city) the start player will choose one action - beside placing goods he can also choose to get further camels or coins, or he can draw an action card. As a second action you can always buy a building (that costs camels and coins) which offer some specific advantages for the next rounds.
At the end of each of the three weeks all the shops in the four quarters of the city (which are fully equipped with goods) are scored, and then a new round begins. Another possibility to get victory points is to send camels with goods to the caravan. As usually the player with the most victory points wins the game.
The game design is well-done and the quality of the game board(s) and the other gaming material is also pretty high. Additionally you also won't have any troubles with the rules, which are clearly written and not to difficult to understand.
Yspahan is a not too complex game - and although you definitely are dependent on luck to win, you can also develop some tactics and improve your strategy ongoing. It's a game for the whole family as it doesn't take too much time to play (at about one hour), is easy to learn and offers solid gameplay with little downtime. It's another fine product from the already well-known company Ystari, who also produced the great game Caylus - that in comparison to Yspahan is much more complex and more strategy-orientated, as it is played without dice and therefor not dependent on luck in any case.
Yspahan is a fun game for in between that is definitly worth playing - without racking your head. Therefor it also can be recommended for not too experienced gamers.
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