Kundenmeinungen
Einfach intelligent und innovativ, 29. Februar 2008
Hallo,
ich habe den DNS-323 noch nicht lange, aber ich bewerte bereits jetzt, da ich endlich mal wieder ein für mich/uns ideales produkt erworben habe. Vorab, um ehrlich zu sein, verstehe ich, wie so oft, viele Negativ-Bewertungen anderer Käufer nicht wirklich. Das Thema mit der Unterstützung der Zeichensätze nehme ich davon aus, das ist ärgerlich, jedoch sind Bewertungen hinsichtlich mangelnder User-Rechte meiner Meinung nach unangebracht, denn, das Gerät ist als Backup- und RAID-Lösung für kleine Unternehmen sowie für die Heimanwendung gedacht und sicherlich nicht als Peripherie-Ergänzung in einem mittelständischen Unternehmen mit mehreren Nutzern und Hierarchien. Für sowas gibt es andere Lösungen und die kosten auch ein anderes Geld. Dafür wird der DNS-323 seitens D-Link auch nicht beworben. D-Link führt den DNS-323 unter der Rubrik Digital Home, soviel nur dazu. Es ärgert mich ein wenig das heutzutage viele Leute mit Ihren Erwartungen an Technik und Preis über das Ziel hinaus schießen, denn das scheint hier sehr häufig der Fall zu sein. Nun endlich zu unserem Einsatzzweck.
Das Gerät wurde angeschafft, da letzte Woche eine unserer Festplatten fast den Geist aufgab und die Gefahr drohte dass ettliche wichtige Daten weg sind. Um unserem kleinem Unternehmen, 4 Personen in insgesamt zwei Büros, eine zentrale Datenhaltungsinstanz zu verschaffen haben wir uns für den DNS-323 entschieden, welcher über einen FTP-Port verfügt. Das ständige Hin- und Herschicken von Daten sollte aufhören, da es immer wieder Probleme mit der Versionierung von Daten sowie mit Absprache zwischen uns gab. Zusätzlich sollte es sich via RAID 1 intern spiegeln um ein Stück mehr Sicherheit zu erlangen. All das ist gegeben und funktioniert tadellos. Es befinden sich zwei 250 GB Platten von Seagate in dem Storage, die Installation ist absolut easy, die Formatierung der Platten rennt regelrecht dahin, das Gerät wird vom netzwerk sofort erkannt und man kann umgehend auf die Platten zugreifen. Das Admin-menü ist intuitv und selbsterklärend gehalten.
Der DNS hängt am Router und bedient 3 PCs in einem Büro, alle haben einen sehr schnellen Zugriff, und Dank des integrierten Print-Servers endlich permantenen Zugriff auf den Drucker, ebenso hier, Installation selbsterklärend und kinderleicht.
Das Teil ist klein, ungefähr so groß wie ein zwei Zettelboxen hintereinander, aber mit den beiden Platten schwer genug um sicher im Sideboard zu stehen. Die beiden Platten, die man idealerweise gleich typidentisch mitkauft, steckt man einfach in die zur Verfügung stehenden Slots, und fertig. Kein Schraubenzieher notwendig, keine Einstellungen im Vorfeld erforderlich wie z.B. Jumper setzten, klick und Los.
Das Raid 1 ist, bislang, astrein. D.h. in unserem Fall folgendes. Es befinden sich im DNS insgesamt 2 Festplatten a 250 GB, wären also insgesamt 500 GB, sofern ich nur einmal sichern will. Da ich aber doppelt sichern will falls mal eine HDD abraucht, fahre ich im RAID1-Modus, gebe mich mit 250 GB insgesamt zufrieden, weiß aber, dass sich beide Platten permanent abgleichen um einen identischen Datenbestand zu haben. Geht eine kaputt, sind die Daten eben auf der anderen noch drauf und der DNS-323 arbeitet einfach weiter, gibt jedoch via einer Leuchte an der Front sowie via E-Mail bekannt dass ein Defekt bei einer Platte vorliegt und diese ausgetauscht werden sollte. Einziger Wermutstropfen ist der, und das ist auch der Abzugsgrund für den 5 Stern, dass ich den Datenbestand von beiden Platten nicht sehen kann. Ich kann nur insgesamt den Bestand der 250 GB-Raid-Partition betrachten und muss darauf vertrauen, dass die anderen 250 GB das Gleiche aufweisen. Ich habe das jedoch getestet, indem ich im Laufenden Betrieb einfach eine der Platten herausgezogen habe, und siehe da, alles lief mit der einen verbleibenden weiter und Stand zur Verfügung. Man schiebt die Platte wieder rein und es geht wieder weiter wie zuvor. Einfach lässig.
Fazit, endlich wähne ich unsere zig Fotos, Geschäftsdokumente, MP3s in Sicherheit, und das doppelt. Keine Umstöpselei mehr von externen USB-Platten, furchtbar war das. Der Drucker ist nun für alle da, und zu Guter letzt, das Ding ist extrem leise.
Für Familie, Home Offices und kleine Firmen das Beste was ich seit langem gesehen und gekauft habe.
Grüße
Christian
Achtung bei Vista!, 21. Oktober 2007
Ein Lob auf das Fernsabsatzgesetz, nach dem ich im Internet bestellte Ware binnen zwei Wochen wieder zurückschicken kann. Das DNS-323 mag ja etliche Vorzüge besitzen, nur spielen diese dann eine untergeordnete Rolle, wenn es bei den Grundlagen Probleme gibt, wie in diesem Falle beim Zugriff von Vista auf das DNS-323.
Dabei wollte ich nicht mehr als ein paar User einrichten, die jeweils Zugriff auf ihr eigenes Verzeichnis erhalten sollten. Wesentliche Forumsbeiträge und die FAQ von D-Link zu diesem Thema sind mir bekannt, demnach ich Änderungen in den Sicherheitseinstellungen bzw. der Systemregistrierung durchführen soll. Diese Änderungen haben bei mir zunächst nicht zum gewünschten Ergebnis geführt. - Und an dieser Stelle ist es mir bereits egal, ob vielleicht nur" noch eine Kleinigkeit gefehlt hat.
Es geht darum, dass ich überhaupt erst gezwungen" bin, mit der Systemregistrierung zu arbeiten, ehe ich das Gerät auch unter Vista sinnvoll verwenden kann. Und das ist einfach nicht richtig. Da sollte sich der Hersteller etwas Besseres einfallen lassen. Für das Geld bin ich einfach nicht bereit, stundenlang(!) im Internet nach Lösungen zu suchen und mit Vista und dem Gerät zu experimentieren.
Ein klasse Gerät mit kleinen Macken, 4. Oktober 2007
Mein D-Link Storage steht nun bereits seit einen halben Jahr an der Stelle an der ich es anfangs aufgebaut habe. Es läuft seitdem 1A!
Ich möchte nun auf die Macken eingehn, die das DNS-323 hat:
Benutzerverwaltung
hierzu muss ich nicht viel schreiben, da es in anderen Resonanzen bereits richtig ausgedrückt wurde. Wer allerdings keine Sonderzeichen als Passwörter verwenden will (also Quasi "Home"-User) sollte mit der Benutzerverwaltung kein Problem haben. Man kann nach wie vor Verschiedene Benutzer für z.B. alle Familienmitglieder anlegen. Benutzer XY kommt dann auch nicht an die Daten von Benutzer ZT ran, da diese durch das Benutzersystem gesichert sind.
Dateiverwaltung
Ein weiteres Manko ist, dass der DNS-323 nicht mit Dateien die Sonderzeichen beinhalten zurecht kommt. Dies soll aber laut Angaben des Herstellers mit der nächsten Firmware gelöst werden.
Vista Support
Wer Windows Vista hat und das Storage mounten will wird auf ein riesen Problem stoßen. Es funktioniert einfach nicht ;-). Der Grund hierfür ist Windows Vista mit den Lokalen Sicherheitsrichtlinien. Für alle die das Problem haben hier die Lösung:
Systemsteuerung -> Verwaltung -> Lokale Sicherheitsrichtlinien
-> Lokale Richtlinien -> Sicherheitsoptionen
Hier gibt es eine Richtlinie die sich "Netzwerksicherheit: LAN Manager-Authentifizierungsebene" schimpft. Wenn ihr diesen Wert auf "LM- und NTLM-Antworten senden" ändert funktioniert alles wie gewohnt und ihr könnt das DNS-323 als Netzlaufwerk einrichten.
Über weitere Mankos kann ich nicht berichten, da ich weder den ITunes-Server noch DHCP oder sonst einen Service nutze. Der FTP Server funktioniert einwandfrei.
Alles in allem bin ich mit dem Gerät sehr zufrieden. Nach den Macken müsste ich eigentlich vier Sterne verteilen. Doch den fünften hat das DNS-323 bei mir wieder gut gemacht als ich herausgefunden hab, wie man Telnet, Bittorrent-Client und ettliche andere Sachen auf den "Server" installieren kann. Hierzu sucht am besten bei google nach "DNS-323 torrent" und ihr solltet erreichen was ihr sucht. So kann man sich z.B. die neuste Ubuntu DVD-Version über Torrents herunterladen und seinen PC in der Nacht gefahrenlos ausmachen.
Als letztes möchte ich euch noch die Batch-Datei bereitstellen, die bei mir die Verbindung zum Netzlaufwerk einfacher / automatischer macht. Einfach die Benutzerdaten anpassen, wenn ihr euer Dateisystem nicht in "Root" und "Benutzer"-oberfläche geteilt habt, könnt ihr den Teil einfach rauswerfen. Bei mir ist die Datei im Autostart und es klappt alles wunderbar. (Evtl den Pfad für die Ping-Datei sowie die IP des Storages anpassen)
----- netzlaufwerk.bat
@ECHO OFF
:begin
ECHO.
ECHO.
ECHO Verbindung mit NAS wird aufgebaut ...
@PING -n 1 -w 2000 192.168.0.32 > C:pinglog.txt
ECHO.
ECHO.
IF %ERRORLEVEL% EQU 1 ( goto nocon ) ELSE ( goto dochoice )
:dochoice
ERASE C:pinglog.txt
CHOICE /C NJ /D N /T 3 /N /M "Soll die Verbindung als Root erfolgen? Ja, Nein"
IF %ERRORLEVEL% EQU 1 ( goto normv ) ELSE ( goto rootv )
:normv
@net use * \192.168.0.32Volume_1Benutzerordner passwort /USER:benutzer /PERSISTENT:NO
ECHO.
IF %ERRORLEVEL% LEQ 1 ( goto success ) ELSE ( goto failed )
:rootv
@net use * \192.168.0.32Volume_1 passwort /USER:rootbenutzer /PERSISTENT:NO
ECHO.
IF %ERRORLEVEL% LEQ 1 ( goto success ) ELSE ( goto failed )
:success
ECHO Verbindungsaufbau erfolgreich!
goto endetime
:failed
ECHO Verbindungsaufbau fehlgeschlagen!
goto endetime
:nocon
ERASE xampppinglog.txt
ECHO ... NAS nicht erreichbar.
goto endetime
:endetime
Ideale Ergänzung für das Homeoffice, 27. September 2007
Nach intensiven Recherchen im Internet fand ich als zusätzliches Speichermedium für unser Heimnetzwerk das DNS-323. Lieferung durch Amazon wie immer prompt. Zum DNS-323 bestellte ich mir gleich zwei Samsung 500 GB HDD's, die nun im Raid 1 - Betrieb ihren Dienst tun. Installation ohne Probleme. Inklusive Auspacken, Einstecken der Festplatten, Einrichten im Netzwerk eine Angelegenheit von etwa 30 Minuten. Natürlich ist das Ding kein Ersatz für einen echten Server in einem Firmennetzwerk. Ich kann dieses Gerät nur weiterempfehlen.
Nur für Anfänger und Laien zu empfehlen, 9. September 2007
Zunächst habe ich mich über das DNS-323 sehr gefreut. Die Hardware-Daten lassen Bestes erahnen und würden nicht nur einen alten Windows 2000 Server ersetzen, sondern sogar noch Zusatzfunktionen wie einen iTunes-Server bieten - dachte ich.
Positiv überrascht hat mich zunächst auch die kaum hörbare Lautstärke des DNS-323. Auch die Platten waren leicht einzubauen. Soweit so gut.
Nach und Nach mehr Enttäuschung machte sich dann allerdings im "Test-Betrieb" (darüber bin ich nach 2 Wochen auch noch nicht hinausgekommen) mit jedem weiteren Blick "unter die Haube" (Firmware 1.03) breit:
- Benutzerpasswörter dürfen z. B. *MAXIMAL* eine Länge von 8 Zeichen haben! Die meisten Sonderzeichen sind dabei generell nicht erlaubt. Ich müsste also die Benutzerpasswörter für meine Windows-Benutzer erstmal "downgraden" um auf dem Server und dem DNS-323 dieselben Benutzerdaten haben zu können. Von Sicherheit will ich dabei nicht unbedingt reden.
- Benutzer lassen sich scheinbar nur einer einzigen Benutzergruppe - und das nur beim anlegen des Benutzers und nicht nachträglich - hinzufügen! Dies macht eine Definition des Rechtesystems mittels Gruppenzuordnungen so gut wie unmöglich - jedenfalls nicht wenn man mehr als "ICH möchte LESEN oder SCHREIBEN" realisieren möchte. Für einen "gewöhnlichen" XP/Vista Home Benutzer mag das ausreichend sein.
- Weiter lassen sich scheinbar nur auf Verzeichnisebene Rechte vergeben. Du darfst im Verzeichnis XY schreiben, aber Datei AB in XY nur lesen - oder gar nicht sehen, läst sich nicht realisieren.
Die letzten beiden Wochen habe ich vorwiegend D-Link-Tester gespielt und einiges meiner Zeit damit verbracht, den D-Link Support auf diese Mängel aufmerksam zu machen, um das DNS-323 "brauchbar" machen zu können.
Mein Fazit: Für Anfänger und Laien kann ich das DNS durchaus empfehlen. Für Benutzer die sich allerdings eher als (fortgeschrittener) Administrator bezeichnen würden und komplexere Rechtesysteme - wie beispielsweise bei NTFS unter Windows gewohnt - umsetzen wollen, würde ich vom Kauf im Nachhinein dringend abraten!
Ich überlege bereits das Ding zu ersetzen - bis dahin läuft mein alter Windows 2000 Server mit NTFS erstmal weiter.
|