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Universal/Music/DVD: Babeck

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Babeck

mit Helmut Lohner Cordula Trantow Senta Berger

Regie: Wolfgang Becker

Universal/Music/DVD

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Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Spannung hoch 3, 12. November 2007

Mitte der 60er Jahre begann die ARD damit, sogenannte Dreiteiler-Krimis produzieren zu lassen, die auf den Ideen und Büchern des englischen Autors Francis Durbridge (eine Art Edgar Wallace der Neuzeit) beruhten. Diese in kurzer Abfolge gesendeten Miniserien (z.B. MELISSA und DAS HALSTUCH, allesamt mit damals sehr bekannten und geschätzten Darstellern besetzt) erfreuten sich schnell grosser Beliebtheit beim Publikum, so dass sich auch das ZDF dazu entschloss, ihrem damals einzigen Konkurrenten Paroli zu bieten.

Hierzu beauftragte das ZDF den Westfalen Herbert Reinecker, der sich später durch so bekannte Serien wie DER KOMMISSAR, DERRICK, JAKOB UND ADELE sowie DAS TRAUMSCHIFF als Deutschlands meistbeschäftigter Fernsehautor profilieren sollte. Mit BABECK gelang Reinecker ein rasanter und spannender Krimi-Mehrteiler, der nicht nur mit grossartigen Darstellern aufwartet, sondern den Zuschauer auch an mehrere internationale Original-Schauplätzen führt.

Da sich die 'Schurken' im Stück schon frühzeitig zu erkennen geben, handelt es sich bei BABECK - frei nach Alfred Hitchcock - nicht so sehr um ein 'Whodunnit', sondern mehr um ein 'Whoisit', nämlich wer verbirgt sich hinter dem Namen BABECK. Die Fernsehzeitungen haben damals die Spannung an dem Dreiteiler kräftig geschürt in dem sie z.B. dem Zuschauer jeden Verdächtigen im Bild vorgestellt und eine mögliche Begründung für diese Person als BABECK dazugeliefert haben.

Als kleiner Minuspunkt ist sicherlich zu bewerten, dass die Glaubwürdigkeit der Geschichte durch den Umstand strapaziert wird, dass der intelligente und erfolgreiche Journalist Krupka, quasi die Hauptperson der Handlung, einen Vater haben sollte, der sein karges Brot als wandernder Scherenschleifer verdiente. Nichtdestotrotz sind vor allem die Eröffnungsszenen der Story mit so exzellenten Darstellern wie Helmut Käutner und Walter Richter besonders gut gelungen.

Bild und Ton der DVD sind mittelmässig, einmal hat sich das Bild 'verpixelt' und einmal (in Genua) gibt es einen nichtgelungenen Layerwechsel. Da die Story aber spannend genug ist, kann man sich mühelos an einem Tag oder Abend alle 3 Teile ansehen und vermisst somit auch nicht die herausgeschnittenen Rückblicke am Anfang der Folgen 2 und 3.



produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Blick zurück, 27. Oktober 2007

Habe mit BABECK drei vergnügliche Stunden gehabt - alles wie eine große DER KOMMISSAR-Folge, die berühmten Reinecker-Dialoge ("Er ist tot. - "Er ist tot?"), das übliche Personal. Helmut Lohner schon nahe am Burgtheater, dennoch sehr wendig. Der erste Teil ("Der Scheeerenschleifer ist da!")schon fast grotesk, die beiden anderen dann solide, aber ebenso unlogisch, der Hauch der großen weiten Welt (Genua!) mit rührend naiven Waffenschmugglern und auch schon mal einem Toten im Fahrstuhl (Polizei:"Unglücklich gestürzt, kein Mord!") und so weiter. Ich glaube, eine Edition mit Audio-Kommentar aus heutiger Sicht wäre eine Idee, die man verfolgen sollte. So muss man's eben selber kommentieren


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  ENDLICH, jedoch....., 14. November 2006

Mit "Babeck" hat Herbert Reinecker einen wirklich spannenden Krimi geschrieben, der mit hervorragenden Darstellern besetzt wurde - keine Frage. Was jedoch schade ist: Warum wurden die Einleitungen der Folgen 2 und 3 mit den jeweiligen Zusammenfassungen der bisherigen Geschehnisse weggeschnitten? An der DVD-Kapazität kann's wohl nicht liegen, denn beim "Raumpatrouille ORION"-DVD-Set beispielsweise beträgt die Spieldauer der ersten DVD sage und schreibe 4 (!) Stunden! Ein weiteres Ärgernis für "Nicht-Babeck-Kenner" ist der Umstand, dass die Fotos auf der Vorder- und Rückseite des DVD-Covers alle in Farbe sind, obwohl es sich um eine Schwarzweiss-Produktion handelt. Das ist auf den ersten Blick irreführend, solange man nicht das Kleingedruckte ("Farbe: s/w") liest!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ein Stück Fernsehgeschichte, 14. November 2006

Babeck ist die zweite Folge einer Serie, mit der das ZDF den Durbridge-Mehrteilern der ARD Paroli bieten wollte. (Der Tod läuft hinterher, 11Uhr 20) Wie bei den meisten dieser Filme, darf man es mit der Logik der Handlung nicht allzu genau nehmen.

Die Faszination ergibt sich aus den Schauspielern, die noch immer irgendwie auf der Bühne stehen, und aus der Tatsache, daß das Fernsehen damals noch recht frisch war. Diese Ursprünglichkeit kann sich auch manchem jüngeren erschließen, wenn er will und kann.

Die Hauptrolle sollte ursprünglich Curd Jürgens spielen. Doch der brach sich ein Bein und so mußte das Drehbuch umgeschrieben werden: Er war nun Der Mann im Rollstuhl (Teil 3), fast eine Nebenrolle, die er nicht gerne übernahm...

Die Technik ist wiedermal unbefriedigend. Immer wieder zeigt sich, daß die Sendeanstalten im Besitz ganz unterschiedlicher Qualitäten des Filmmaterials sind und die Produzenten dieser DVD manchmal eine miese Kopie "erwischen". Wer in 1995 die ZDF-Wiederholung auf sehr gutem VHS-Material konserviert und inzwischen selbst digitalisiert hat, kann sich den Kauf sparen, sofern er mit dem "Logo" leben kann.

Zumal man -leider- auf die "Was bisher geschah"-Rückschauen verzichtet hat, die unmittelbar zur Produktion gehören und von dem legendären Reinhard Glemnitz ("Der Kommissar") gesprochen wurden.

Anders als bei manchen ARD-Produktionen ("Semmeling") war man hier wenigstens so schlau, den Layer-Break nicht "irgendwohin" zu setzen.

Als "Bonus" befindet sich neben einer laufenden (z.T. farbigen!) Foto-Schau ein ruhiges ZDF-Sonntagsgespräch mit ZDF-Dieter Zimmer und dem Autor Herbert Reinecker (1985), der selbst vollkommen Fernsehuntauglich ist, und für den man sich trotzdem 30 Minuten Zeit nahm, weil man sie sich eben nahm.

Wenn man so will, auch dies ein Stück Fernsehgeschichte aus einer Zeit, in der dort noch ganze Sätze gesprochen wurden und man nicht alle 30 Sekunden irgendeine Halli-Galli-Kasperei veranstalten mußte, um die Leute von der Fernbedienung abzulenken.

Das ist denn auch die Faszination dieser ganzen alten Filmerei: Eintauchen in eine andere Zeit...


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Endlich auf DVD, 10. November 2006

Mit Freude habe ich festgestellt, das dieser Strassenfeger der 60iger nun endlich auf DVD erschienen ist. Zumal vom Sender keine weitere Wiederholung im TV angekündigt wurde. Die Qualität ist für das Alter sehr gut. Als Bonus findet sich nur eine Bildergalerie sowie das "Sonntagsgespräch Dieter Zimmer im Gespräch mit Herbert Reinecker" auf der DVD. In allem jedoch eine lohnende Anschaffung zu einem günstigen Preis.




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