Kundenmeinungen
"Sie sind der Lord of War." - "Es heißt 'Warlord." - "Meine Worte gefallen mir besser!", 2. September 2008
Lord of War ist einer der besten Filme, die ich in den letzten Monaten zu sehen bekommen habe. Ausschlaggebend für meine Kaufentscheidung waren sowohl der Hauptdarsteller Nicolas Cage (meiner Meinung nach einer der besten Schauspieler, s. Con Air", 8mm"(!)), als auch das spektakuläre Thema dieses Streifens: der Handel mit Schusswaffen.Nicolas Cage spielt den Ukrainer Yuri Orlov, der mit seiner Familie in New Yorks Stadtteil Little Odessa aufwächst. Um nach Amerika auszuwandern, hatte seine Familie zuvor angegeben, jüdisch zu sein. Nachdem Yuri einen Mord an zwei Menschen miterlebt, wird ihm seine Lebensaufgabe bewusst: Er muss Waffen verkaufen. Durch seine jüdischen Connections erhält Yuri bald seine erste Waffenlieferung. Er macht sich mit seinem Bruder Vitali, der ein Restaurant betreibt, daran, mit Waffen zu handeln. Danach nimmt die Geschichte ziemlich schnell ihren Lauf. Und hier fängt die Geschichte erst richtig an: Yuri lernt seine Traumfrau kennen und gründet eine Familie mit ihr, während er bei seinen illegalen Geschäften immer wieder in Kontakt mit Interpol-Agent Jack Valentine (Ethan Hawke) gerät. Irgendwann gerät einiges außer Kontrolle, aber ich will nicht zu viel verraten...!Überrascht hat mich vor allem eines an diesem Film. Im Gegensatz zu Filmen über Drogenhandel wie Scarface" oder Blow", in denen der Dealer" zuerst zu Reichtum aufsteigt und am Ende doch alles verliert, bietet Lord of War" zwar ebenfalls dramatische Aspekte zum Ende hin, jedoch bleibt der Hauptdarsteller hier vom Gesetz und vom Tod verschont.Die DVD bietet zudem ein tolles Making of" - unbedingt ansehen! Für Interessierte ist auch die Kurzdokumentation Ein lukratives Geschäft: Internationaler Waffenhandel" zu empfehlen.Insgesamt bietet Lord of War" eine tolle Mischung aus Action, Dramatik, Komödie und Realitätsbezug - alles, was ein guter Film braucht!
Guter Film über die Skruppellosigkeit - dennoch kommt Cage zu sympathisch rüber, 28. März 2008
Ohne alles vorherige wiederholen zu wollen: Der Film lohnt sich in jedem Fall, er ist absolut sehenswert;auch wenn es natürlich sehr schwer nachzuvollziehen ist, ob waffengeschäfte genauso laufen, wie dargestellt, aber es ist zumindest gut möglich, Cage brilliert als ausgefuchster waffen händler;der film schafft es, die perversion des geschäffts rüberzubringen: Waffen zu verkaufen ist für Cage wie Banaen oder Krawatten, es ist im völlig egal, die Konsequenzen muss er nicht tragen, will es auch nicht und sieht sich auch keinesfalls in der verantwortung dafür, dass menschen sterben, weil er die "armeen" dieser erde mit AK-47 sturmgewehren versorgt; diese absolute skruppellosigkeit ist schier unglaublich, letztlich fühlt man sich aber auch an das hier und jetzt erinnert, vor allem, weil cage immer damit durch kommt -> selbst als er am ende geschnappt wird, er kann sich über kontakte und durch geld wieder freikaufen, ähnlich wie die hohen tiere aus politik und wirtschaft, die letztlich auch nie zur rechenschafft gezogen werden;so weit so gut: Problematisch ist, dass Cage einen tick zu sympathisch rüber kommt, das kann es eigentlich nicht sein, dass man am ende unwillkürlich darauf hofft, dass er frei kommt - das ist dann doch ein kleines missverständnis;Insgesamt: Kaufempfehlung!
Glänzender Thriller und beste Unterhaltung á la Cage, 25. März 2008
Der Film erzählt die Geschichte vom Aufstieg und (beinahe) Fall des Waffenschiebers Yuri Orlov (Nicolas Cage). Aufgewachsen in NY wandelt er sich von kleinen Waffendeals, zu einem der größten Waffenschieber nach dem Ende des Kalten Krieges. Steht}s beschattet und verfolgt von Interpol in Person von Ethan Hawke. Der Film ist interessant und spannend erzählt. Die Hauptdarsteller füllen ihre Rollen vollends aus und zu keiner Zeit wird der Film langweilig. Nicolas Cage brilliert in der Rolle des skrupellosen "Händler des Todes", der selbst den Tod seines Bruders in Kauf nimmt, um sein "Geschäft" zu beenden. Dies ist ein klasse Film der auch nach dem Anschauen noch in Erinnerung bleibt und durchaus zum Nachdenken animiert. 5 Sterne.
Erschreckend gelungene Unterhaltung mit Wahrheitseffekt, 4. März 2008
Der Film Lord of War ist meiner Meinung nach ein ganz besonderer, da ich keinen gefunden habe, der ihm qualitativ das Wasser reichen könnte. Damit meine ich überwiegend den Realismus und die im Film gut rübergebrachte Didaktik. Der Film beschreibt das Leben des Waffenschiebers Yuri Orlov, der ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen sein Leben schildert. Dabei werden alle möglichen Methoden heutiger Waffenhändler gezeigt, was Finanzierung, Transport und Vertuschung geregelt werden. Wer jetzt denkt, es handle sich um einen Dokumentationsfilm, der Irrt. Andre Nicol hat sich zum Film viel über das Thema das illegalen Waffenschmuggels informiert und es geschickt mit dem Charakter des Yuri Orlov verknüpft. Auch sind Anspielungen auf echte Waffenschieber und gewisse Diktatoren nicht von der Hand zu weisen. Gepaart mit der wunderschönen Kameraführung und der exzellenten Musik ein echter Hingucker. Meiner Meinung schließt der Film durchaus die ein oder andere Bildungslücke und gehört in jede Videosammlung. Wie die schlechte Kritik zum Film teilweise zustande gekommen ist (Metascore glaube ich um die 60% nur) ist mir ein Rätsel. Klare Kaufempfehlung!
Starke Bilder - starke Botschaft, 10. Februar 2008
Womit laesst sich nach dem Kalten Krieg das meiste Geld verdienen? Wer darueber schon mal nachgedacht hat und immernoch keine Antwort weiss, dem ist entweder nicht zu helfen oder er sollte sich Lord of War anschauen.Darin wird die fast authentische Geschichte eines Waffenhaendlers erzaehlt, der sich vom kleinen Mpi verkaeufer zum grossen Tycoon hocharbeitet.Besonders nach dem Zusammenbruch des Sowjetregimes gelingt es ihm in das grosse Waffengeschaeft einzusteigen, Widersacher auszuschalten und die internationale Polizei zu foppen. Stets bewegt er sich dabei jenseits der Legalitaet. Durch geschickte Tarnungen entgeht er jedoch stets seinen Haeschern.Glanzstueck ist die Szene, in der er mit seinem mit Waffen vollgepumpten Transportflugzeug von zwei Kampfflugzeugen ueber Afrika abgefangen wird. Nach Warnschuessen wird er zur Landung gezwungen. In seiner Not landet er mitten im Busch. Die geschmuggelten Waffen verschenkt er flugs an die Zivilbevoelkerung und beseitigt somit die Beweise. Sein Widersacher von der Polizei hat wieder das Nachsehen.Dass er dabei noch ein Privatleben mit einem chicen Fotomodell, das er ebenso hinters Licht fuehrt, hat, scheint dabei nicht zu verwundern.Als Einzelgaenger im Berufsleben ist er scheinbar der Beste seines Faches. Ob Bosnien, Somalia oder Nachfolgestaaten der UdSSR er hat Kontakte und Geschaeftserfolge ueberall in der Welt.Nicht die Warlords im eigentlichen Sinn sind die Beherrscher und Forcierer der Krisen und Kriege, sondern er, der die Nachfrage befriedigt.Der Film zeigt schonungslos die Realitaet, fast frei von moralischen Erwaegungen.Kommentar Kommentar | Permalink | War diese Rezension für Sie hilfreich? JaNein (R
|