Kundenmeinungen
gutes album, 19. November 2008
als dieses album veröffentlicht wurde, war ich sehr gespannt und hatte erwartet dass dieses album so klingt wie das album davor, oder zumindest an "sisterhood", (einem ausflug des sängers, wegen streiterreien mit ex-bandmitgliedern),anknüpft. schon bei der singleauskopplung "this corrosion" war klar dass es nicht die "sisters" sind die man gewohnt war."na gut" dachte ich mir, die brauchen geld, deswegen so ein song und freundete mich mit der single an, weil es ja die "sisters" waren. als das album erschien, war ich doch ein wenig enttächt, die "sisters" wurden charts-tauglich gemacht. sie klangen gar nicht mehr so, wie ich sie mochte, düster und einfach, außerdem hauchte der sänger mehr ins mikro als dass er sang. nur ein song der an früher erinnert" lucretia my reflection" auch wenn andrew eldritch dort auch haucht. trotzdem ist es ein gutes album, ich höre es manchmal noch sehr gerne.
Gothische Epik, 2. Dezember 2007
Für viele Fans der Sisters ist deren zweiter offizieller Output das reifste, interessanteste und schlicht beste Werk ihrer Karriere.Ich kann dem nur bedingt zustimmen.Reif - sicherlich. Floodland ist eine logische Weiterentwicklung von First and Last and Always. Die Reife im Songwriting nam zu und die (für Sisters Verhältnisse) Schnelligkeit und Härte der Lieder nahm ab.Interessant - aber auf jeden Fall. Die überladene Produktion von Jim Steinman in Kombination mit Eldritchs Songwriting liefert Atmosphäre und einen tollen Gesamtsound. Und hier liegt das Problem.Qualität - Manche Songs sind einfach zu lang. Dort wo die überladene Instrumentalisierung ("Wagner-Chöre") bei This Corrosion und Lucretia my Reflection noch meinen Musik-Nerv trifft, ziehen sich ein Drittel des Materials endlos hin. Flood II ist ein toller Song, aber sechseinhalb Minuten?Never Land ist auch ein gutes Beispiel, die Fragment-Version (Zwischen zwei und drei Minuten) versprüht Energie und Bedrohlichkeit. Das ganze Spiel auf über elf Minuten ausgedehnt....gähn. Nun fragt man sich ob dies an der Motivation des Producers ("komm, mach mal noch zwei Minuten") oder am Songwriting liegt. Die ganze Mischung gefiel mir auf dem Debut jedenfalls noch besser (hier waren aber auch noch andere Personen in das Songwriting involviert).Der Remasterte Sound ist okay, ich kenne die Originalversion bei diesem Album nicht, jedoch find die Abmischung Bass/Gesang/Synthies okay. Ein Sisters Album braucht keine dicken E Gitarren.Die Bonus Songs .... sind gut der Vollständigkeit halber. Ich find das Material aber strunzlangweilig. Torch ist ganz okay, Colours eigentlich noch besser, jedoch wurde dieser Song wieder maßlos über die Zeit gestreckt und mutiert zur Schlaftablette. (Die Info bringe ich nur weil ich von der Remasterten Versione spreche. Da die Songs eigentlich nichts auf dem Album zu suchen haben fließen sie nicht (negativ) in mein Gesamturteil ein)Was bleibt ist ein sehr gutes Album mit vielen Hammersongs, aber dem leidlichen Manko der oftmals überstrapazierten Songlängen. Das Debut First and Last and Always gefiel mir besser aufgrund seiner Frischheit und Songs, die über die volle Länge interessant blieben. Floodland wird sich jedoch weiterhin regelmäßig in meinem Player drehen.
The Sisters Of Mercy waren schon einzigartig!, 25. November 2007
FLOODLAND hat neben den Klassikern Dominion und This Corrosion zusätzlich eine bizarre, großartige und sehr eigene Version des Hot Chocolate Song's Emma und die komplette Version von Never Land. Gänsehautmusik im besten Sinne des Wortes! THE SISTERS OF MERCY waren schon einzigartig!
Ein grausames Werk..., 21. November 2007
für alle die es besser machen wollten und allesamt gescheitert sind! Trotz oder gerade wegen des Produzenten ein großer Wurf. Ich frage mich seit über 20 Jahren, ob den Jungs überhaupt klar war, was ihnen da eigentlich gelungen ist...
Extraklasse - immernoch !!!, 12. August 2007
Die Jahre vergehen, man wird älter (und reifer ?), hat schon viel von den Sisters im LP - Schrank: und dann werden die Alben remastert und kommen als preisgünstige CDs wieder: muß man sich dann doch gönnen, oder ? "This Corrosion" kommt hier in Originallänge, was soll ich denn dann noch mit anderen Versionen ? Und "Never Land" - erstmalig in voller Länge ! Zum Schluß "Emma" - die kommt wirklich gut rüber !!! Alle anderen Stücke sind natürlich auch im remasterten Zustand formidabel. Ich wußte bis jetzt gar nicht, daß der alte Gitarrenrecke Jim Steinman (bekannt für Bombastrock, u. a. für Meatloaf) "This Corrosion" produziert und zum Hit gemacht hatte. Man lernt eben nie aus. Prima CD - unbedingte Kaufempfehlung.
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