Kundenmeinungen
Bridgekameras: "Alles können wollen und nichts richtig machen?", 19. August 2008
Für die Einen sind die Kompakten Digicams zu poppelig und zu mager ausgestattet, für die Anderen wiederum sind die DSLR's ein Graus. Zu undurchschaubar, welches Objektiv für welchen Zweck etc. Genau in diese Lücke stossen die Bridgekameras. "Die können Alles und Nichts richtig" hört man viele sagen. Dem ist nicht so.
Erstmal allgemein: Die hier rezensierte Fuji S9600fd gehört zu der Gruppe der sog. "Bridgekameras". Also einer kompakten Digitalen mit vielen Eigenschaften und Funktionen einer DSLR, dem Aussehen eingeschlossen. Der gravierenste Unterschied zur DSLR-Fraktion ist das fehlende Wechselsystem der Objektive.
Das ist auch bei der Fuji so. Sie hat ein ausgezeichnetes Fujinon Objektiv mit einer Brennweite von 28-300mm. Im Übrigen das Gleiche wie an der S6500(6MP), mit einer sehr guten, weil lichtstarken Anfangsblende von 2.8. In Kombination mit dem Fuji Super CCD 1/1,6" ideal für gute Ergebnisse. Zudem hat es ein 58mm Schraubgewinde, was den Einsatz von Konvertern oder Filtern ermöglicht.
Schade ist, daß die 9600er beim Rauschverhalten ihrer kleinen Schwester nicht im Geringsten das Wasser reichen kann. Das Mehr an Auflösung(+3MP) wirkt sich negativ auf das Rauchverhalten aus. D.h. die rauschfreien Bilder die eine F30/31fd oder auch eine S6500fd mit dem Super CCD liefert, sind mit ihr nicht möglich. Punkten kann die Große allerdings in der Ausstattung. Ein zwar kleines, aber gut auflösendes Klappdisplay und viele zusätzliche Schalter und Einstellräder für Belichtungszeit etc. macht die Arbeit mit ihr viel flotter. Sie hat einen Anschluß für einen externen Blitz und neben dem üblichen Fuji xD Speicherformat Format ist sie CF und Microdrive compatibel.
Genial ist das manuelle Zoomen mit der Fuji. Eben wie mit einer DSLR. Feines justieren ist kein Problem mit dem gut verarbeiteten Fujinon Objektiv. Da macht besonders der Macromodus Spass(Mindestabstand zum Objektiv 1cm!). Überhaupt macht die Fuji einen gut verarbeiteten, hochwertigen Eindruck. Stabile Schalter und gut erreichbare Knöpfe. Sie liegt sehr gut in der Hand und ist nicht zu groß.
Die Fuji bietet viel an Einstellungsmöglichkeiten. Neben den üblichen Voreinstellungen lässt sie auch den kompletten manuellen Eingriff zu und macht sie so auch für ambitioniertere Fotografen interessant.
Ein Riesenplus ist für mich die Verwendung von AA Akkus als Stromquelle. Diese sind auch unterwegs im Falle eines Falles immer schnell verfügbar. Die Fuji geht erfreulicher Weise sehr sparsam mit der Energie um, was die Sache noch angenehmer macht.
Mein Fazit: Ich habe es nicht bereut mir neben meinen DSLR's wieder eine Bridge in Form einer Fuji S9600 ins Haus geholt zu haben. Ich schätze die Vielseitigkeit dieser Kameraart sehr. Sie vereint viele Vorteile einer DSLR und kompakten Digitalkameras. Den fünften Stern verpasst die große Fuji wegen der Verschlechterung im Rauschverhalten im Gegensatz zur kleineren Schwester, der S6500fd. Aber die ist bekanntlicher Weise diesbezüglich eine eigene Liga.
Gute Digitalkamera, 13. Juni 2008
Sehr gute Kamera, die gute und einfach zu bedienen ist. Sehr gute Fotos in sehr guter Qualität!
Jedoch sind die angebotenen Preise sehr unterschiedlich.
Pixxass ist hier sehr zu empfehlen!
Wirklich sher gute Kamera, klare Kaufempfehlung!, 31. März 2008
Vorher muss ich dazu sagen, das ich weder aus dem Profi, noch semiprofessionellen Bereich komme.
Als Vergelich hatte ich leider nur meine alte Casio QV-3500EX mit 3,3 Megapixeln und einen ähnlich großen Sensor wie die Fuji.
Des weiteren konnte ich eine Kompaktkamera Typs Samsung mit 6 Megapixel (6iM), halb so großem Sensor und mini Optik als weiteren Vergleich heranziehen.
Die Samsung lasse ich gleich mal weg, da die unterirdisch schlechte Fotos macht. Sowohl falsche (und stark übertriebene) Farben und bei der Optik braucht man außer ISO 100 nix probieren.
Weiterhin ist der Sensor der Samsung nur halb so groß und die Optik aus dem Spielzeugladen.
Alles außer im Sonnenlicht ist damit nichts zu bewerkstelligen.
Aber selbst die Fotos sind noch unter aller Kanone.
Meine alte Casio wollte ich ablösen weil ich mehr Details auf den Fotos haben wollte und besonders
die Einschaltzeit von 7 Sekunden (bei Blitz bis 10 sek) hoffnungslos langsam war.
Auch die ewig langen LAdezeiten für Blitzaufnahmen waren mir irgend wann zu lang.
Objektiv der alten Casio ist deutlich größer als bei den kleinen Kompakten, aber auch ein ganzes Stück kleiner als bei der Fuji.
Ich schwankte immer zw. der Fuji Finepix S9600 und der Panasonic Lumix F50 und habe mich aufgrund der vielen doch eher zur Fuji hin tendierenden Meinungen für die Fuji entschieden.
Über Äußeres der Kamera brauche ich nicht szu sagen. Sie ist schnell und gut bedienbar und ich brauchte für fast nichts eine Bedienungsanleitung.
Meine Fuji kam (von Technikdirekt.de) mit einer 512MB CF Karte.
Ausreichend für eine Serie Testfotos.
Ich habe sowohl normale Lichtverhältnisse bei Sonne (Kindespielplatz), am Abend in der Wohnung (mit und ohne Blitz) als auch Nachtaufnahmen einer Großstadt um sie an Ihre Grenzen zu führen.
Die Fotos bei Sonne sind natürlich sehr schön anzusehen, der Detailreichtum verglichen zu meiner alten 3Megapixel sind sind doch beachtlich.
Wichtiger war mir der Vergleich bei schlechten Licht, weil gerade beide einen fast indentisch großen Sensor drin haben, die Fuji aber 3 mal so viele Pixel mit dem Licht versorgen muss.
Das Bildrauschen der Fuji ist aber dennoch deutlich besser. Sie ist BIS 400 ISO benutzbar, alles darüber ist eher Marketing Gag als sinnvoller Einsatzzweck.
Die Fotos rauschen trotz fast gleicher CCD Chip Größe deutlich weniger als bei der Casio (ich habe leider keine andere Kamera als Vergleich).
Hier hatte ich Nachtaufnahmen von Straßen in der Großstadt gemacht.
Besonder ist mir aufgefallen, dass die Farben bei der Fuji sehr natürlich rüberkommen. Ob nun ISO 400 oder Blitz, immer sieht man die Farben welche man auch mit dem Auge wahrnimmt.
Besonders beim Blitz trennt sich hier die Spreu vom Weizen.
Da kann die alte Casio nicht im Traum mithalten. Auch hier sehen die Fotos selbst bei sehr nahem Objekt erstaunlich gut aus.
Es gibt auch keine unterschiedliche Ausleutung wie sie bei preiswerteren Kameras vorkommen, so das entwerder das Objekt oder der Ruam zu große Helligkeitsunterschiede aufweisen.
Bei der Fuji ist alles sehr gut ausgeglichen.
Alles in allem hat mich die Fuji sehr überzeugt, und ich werde sie auf jeden Fall behalten. Fotografieren macht mit dem Teil sehr viel Spaß. Sie ist schnell, macht sehr gute Fotos, auch bei schlechtem Licht und ich kann getrost auf den "Bildstabilisator" verzichten.
Der bringt auch nur was wenn ich wackele, nicht wenn das Objekt wackelt (Spielende Kinder z.B.).
Besonders der Einsatz von kostengünstigen CF Karten und 4 AA Akkus machen die Entscheidung sehr leicht.
Bei Automatik sollte man unter guten Lichtverhältnissen besser auf ISO 100 fest voreinstellen, da die Fuji gern mal wegen der Belichtungsdauer schnell auf
ISO 200 umstellt, je nach Lichtverhältnissen. Die Automatik läßt für meine Verhältnisse bis auf das Erwähnte mit dem ISO nichts an Wünschen übrig.
An dieser Stelle danke ich all den Leuten die mir durch Ihre im Internet verfassten Meinungen und Tests zu der guten Fuji verholfen haben!
Gut gelungen, aber noch nicht perfekt..., 9. Dezember 2007
+ Betrieb mit 4 Standard AA- Batterien oder Akkus
+ die Betriebsdauer ist hervorragend -> 300 bis 500 Bilder mit einem Akkusatz
+ CF- Kartenslot als Alternative zur xD-Picture Card
+ sehr schnell bereit nach dem einschalten
+ sehr schnell mit manuellem Zoom
+ es kann alles manuell eingestellt werden
+ Preis/Leistung ist ganz OK
+- Die Videos werden ganz gut, nur kommt die Fokussierung beim zoomen nicht ganz hinterher.
+- Die Möglichkeit den Monitor in die gewünschte Position zu klappen will ich nicht mehr missen -
... nur dürfte er etwas größer sein.
- kein schnelles blättern beim Betrachten der bereits geschossenen Bilder möglich
- schnelle Bildfolgen sind nicht möglich (~1s / Bild)
- der automatische Focus ist nur bei gutem Licht wirklich schnell
- die Abdeckung der Schnittstellen ist etwas billig
Fazit: Ich bin sehr zufrieden. Nur die fehlende Geschwindigkeit beim Betrachten der bereits
geschossenen Bilder finde ich sehr störend.
Geliebäugelt hatte ich noch mit der Canon PowerShot S5 IS wegen des größeren und flexibleren Displays,
aber deren Weitwinkel beginnt erst ab einer Brennweite von 36mm!
SUPER KAMERA ABER ENERGIEVERBRAUCH EINE KATASTROPHE, 20. Oktober 2007
Ich habe die Kamera schon seit ihrem Erscheinen. Die Qualität ist für eine Non-SRL schon wirklich überragend, aber...
Normale Batterien lutscht Sie bereits nach 50-60 Bildern leer. Akkus (2700 mA) schaffen etwas länger. Wenn die Kamera eins zwei Monate still liegt, sind voll geladenen Akkus (2800 mA)soweit entleert, dass die Kamera gar nicht erst an geht. Offensichtlich braucht sie eine so hohe Grundspannung, dass bereits eine Teilentladung nicht mehr reicht um diese anzufahren. Habe das Netzteil gekauft, damit arbeitet die Kamera ohne Probleme. Also offensichtlich eine mangelhafte Energieverwaltung. Zwei dicke Minuspunkte dafür.
Ein schneller Schnappschuß bei Sternschnuppen oder Regenbogen: KANNSTE VERGESSEN. Kamera leer.
Völlige Fehlentwicklung. Also Akkuladegerät auf ständigem Refresh (Klasse Umweltgedanke), damit man nicht leer dasteht. Eigentlich sind da sogar 3 Sterne noch zuviel...
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