Kundenmeinungen
Schörkelloser Super Blues von den Roots, 1. Juni 2008
Wer die Blues-Roots mag, muss diese CD haben. Die (zwar durchaus interessante) DVD würde man nicht sehr vermissen, eine 2. CD wäre da noch besser gewesen. Aber auch so: alles unbedingt empfehlenswert. "Konxville Rag": unbeschreiblich gut. Das Blues-Herz geht hier auf und kommt so was auf seine Kosten, das Amazon eigentlich noch mindestens 2 Sterne mehr zur Verfügung stellen müsste, die man locker vergeben könnte. Fazit: You can(not) do better than that!!
Album des Jahres, 24. Dezember 2007
Eigentlich ist den bisher veröffentlichten Rezensionen nichts mehr hinzuzufügen... Die durchgängige Bewertung mit 5 Sternen sagt eigentlich auch schon alles. Und eigentlich gibt's für dieses Album gar nicht so viele Sterne, wie es verdient hätte... mindestens mal 5 Sterne plus einen Bonus-Stern für "pädagogisch besonders wertvoll" :-).Ich entdeckte Kenny Wayne vor etwas mehr als einem Jahr, und mein erster Kontakt war das Debütalbum "Ledbetter Heights". Ein wahrer Kracher. Mit einer enthusiastischen persönlichen Widmung und Würdigung der Sex-Machine James Brown auf dem Klappentext ausgestattet, zog Kenny W. 1997 aus, in die Fußstapfen des viel zu früh von uns gegangenen Stevie Ray Vaughan zu treten. Die Nähe zum großen Texaner ist unüberhörbar, und so ist Shepherd vermutlich der Musiker, der am häufigsten mit dem Attribut "einzig würdiger Nachfolger von SRV" betitelt wurde.Die Begeisterung über die Entdeckung dieses Schatzes wich schnell der Ernüchterung, nachdem ich dann auf der Website Kennys jüngstes Video gesehen hatte. Bei "Alive" von seinem seinerzeit letzten Album "The Place You're In" von 2004 gebährdet er sich eher wie ein Klein-Bon-Jovi, der Mädels bis 20 imponieren will. Wie er das macht, ist nach wie vor gelungen, als jemand, der auch dem Heavy-Genre etwas abgewinnen kann, hab ich auch an der Musik Spaß, aber wenn ein Künstler mit einem Album startet, das Erwartungen an einen neuen Stevie Ray wach werden lässt, dann bleibt doch ein schaler Geschmack der Enttäuschung zurück, denn an dieses Niveau konnte er zuletzt nicht mehr anknüpfen.Um so größer die Überraschung im Februar/März dieses Jahres: Als ich einem Freund anhand des Videos auf der Homepage zeigen wollte, wo die einstige Hoffnung des Blues-Genres mittlerweile angekommen war, lief mir gleich ein Schauer den Rücken runter: ein neues Album, und das Stück, das auf der Homepage als Apetizer ertönt, das groovt gleich mal aus allen Poren. Ein echter Reißer: 5 Minuten Lektüre und Video gucken auf der Homepage überzeugten mich gleich: Kenny is back, er hat den Weg in den Schoß des Blues zurückgefunden, ja mehr noch, er ist weiter zurückgekehrt als jemals zuvor, er hat die Wurzeln des Blues aufgespürt und ist gemeinsam mit einer Filmcrew und den Double Trouble (der Rhythmus-Sektion von Stevie Ray Vaughan) ausgezogen, einige sehr bekannte und weniger bekannte Gesichter des Delta-Blues aufzusuchen und mit ihnen gemeinsam vor der Kamera zu jammen. Neben dem bereits erwähnten Tina Marie (das auf der Website zu hören ist) mit dem blinden kanadischen Gitarristen Bryan Lee (der mittlerweile selbst einer meiner Favoriten geworden ist), dem Junior-Gast auf dieser CD/DVD (ist ja auch noch keine 60) sind meine CD- und DVD-Anspieltipps das akustischen Duette mit Buddy Fleet (Honky Tonk vor dem Grab der Folk- und Blues-Legende Huddy "Leadbelly" Ledbetter) und der Seniorin (mit 93 Jahren) der CD, Etta Baker (in ihrer Küche, aus der sie die Filmcrew mit dem sympathischen Versprechen entlässt, dass sie sie beim nächsten Besuch in einem aufgeräumteren und würdigeren Rahmen empfangen würde - ein Versprechen, dem sie nicht mehr nachkommen können wird, da Etta Baker zu den Musikern gehört, die das Erscheinen von Film und CD nicht mehr erleben sollten) und nicht zuletzt das Duett auf der elektrischen Gitarre mit dem großen B.B. King mit dessen Klassiker The Thrill is Gone. Und natürlich die Auftritte mit den überlebenden Musikern der Bands von Howlin' Wolf und Muddy Waters... und eigentlich alle Titel durch die Bank. Das ist eben auch das Faszinierende dieser CD/DVD: wir erleben Koryphäen des Blues-Genres, die größtenteils nicht mehr aktiv am Konzertleben teilnehmen, noch einmal in ihrer ganzen Vitalität, die ihnen die Musik erhalten hat, im Dialog mit einem aufstrebenden Jung-Gitarristen, der sich aber in sehr unprätenzioser Weise zurückhält und zurücknimmt (und damit gegenüber dem letzten doch etwas manieristischen Studio-Album deutlich an Format gewinnt). Dieses Kleinod, das ich von Anfang an das "Buena Vista Social Club des Blues" genannt habe (auch wenn hier kein namhafter Regisseur beteiligt ist), ist für mich das Blues-Album des Jahres. Und vermutlich auch für viele andere, ich möchte mal die Prognose wagen, dass es in den Jahresrückblicken eine nicht unbedeutende Position einnehmen wird...
Megageniale Bluesscheibe, 14. Dezember 2007
Ich kann diese CD uneingeschränkt empfehlen!Hören und geniessen...;-)Ist schon verdammt grass, wenn diese alten Ikonen Ihre Musik spielen!That`s real Blues Music !!
Blues-Album des Jahres, 28. September 2007
Der junge Wilde, Kenny Wayne Shepherd, als Feldforscher und Archäologe des Blues. Erinnert an den jungen Mike Bloomfield, der in "Unterwegs mit Big Joe" von einem ähnlichen Unternehmen berichtet hat. Hätte man Shepherd gar nicht zugetraut. Macht er aber gut! Ein ganz ausgezeichntes Projekt, bekannte und unbekannte Größen des Blues an ihren jeweiligen Orten aufzusuchen und gemeinsam zu musizieren. Shepherd lässt die alten Männer gut aussehen, begleitet sie mal dezent, mal engagiert. Respekt. Ganz große Klasse! Für mich das Blues-Album des Jahres 2007.
Endlich wieder Bluesfeeling - und was für eines!, 26. September 2007
KW erinnert sich an seine Wurzeln und kehrt dahin zurück. Mit namhaften Grössen spilet er zusammen und bringt feeling und soul zu jederzeit glaubhaft rüber. Besonders schön sind auch die stimmungsvollen Landschaftsaufnahmen sowie die Atmosphäre in den Live-Clubs. Die Interviews mit den Musiker tun ein übriges. Diese CD und DVD Kombi ist ein "must have" für jeden elektrischen und akustischen Blues Fan und für KWS-Fans eh}ein Muss! Danke, Kenny dass Du vom 0815 zig}tausendmal gehörten Rock zurückgekommen bist zum Blues!
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