Kundenmeinungen
Die derzeit besten NiMH-Akkus - mit passendem Ladegerät, 29. Dezember 2007
Wenn sie diese Rezension lesen, stehen sie vielleicht vor der Frage, ob sie Sanyo Eneloop oder Akkus von anderen Herstellern bestellen sollen. Ich möchte deshalb an dieser Stellen meine Gründe für den Kauf erläutern.
Die als "Eneloop" bezeichneten Akkus sind eine echte technische Neuentwicklung der Firma Sanyo, die bisher auch nicht an andere Firmen lizensiert wurde. Durch eine neu entwickelte Superkristallgitter-Legierung der Katode und durch ein neues Material der Anode, wird laut Sanyo der chemischen Zerfall verringert. Dies führt unter anderem zu den folgenden verbesserten Leistungsmerkmalen:
a) Die Selbstentladung von Eneloop-Akkus ist dramatisch geringer als bei alternativen Produkten. Während handelsübliche NiMH-Akkus in den ersten 24 Stunden (!) nach ihrer Aufladung bereits mehr als 10% ihrer nutzbaren Kapazität verlieren und danach ca. 1% pro Tag, verzeichnen Sanyo Eneloop Akkus nur einen Verlust von 15% ihrer Kapazität PRO JAHR. Das heißt, sie können die Zellen laden, ein Jahr in den Schrank legen und anschließend ohne erneute Ladung sofort verwenden. Die meisten anderen Akkus sind nach so einer langen Zeitspanne entweder leer oder sogar bereits durch Tiefentladung zerstört.
b) Sanyo Eneloop Akkus liefern über den gesamten Entladezyklus eine sehr stabile Spannungsversorgung für ihre Geräte. Das ist wichtig, denn die meisten Digitalkameras und anderen energiehungrigen Systeme messen im Betrieb die vorhandene SPANNUNG der Akkus - nicht die Restladung! Fällt die Spannung unter den vom Gerät geforderten Mindestwert, gibt das Gerät die berühmte "Batterie leer"-Warnung aus und schaltet sich danach ab. Viele Akkus mit ihren beeindruckenden Super-Kapazitäten von 2.500 mAh und mehr sind dann natürlich noch lange nicht leer. Das nutzt ihnen aber nichts, denn ein Akku wird vom Gerät als "leer" identifiziert, wenn seine Spannung nicht mehr ausreichend ist. Andere Aspekte zählen nicht. Deshalb hat Sanyo an dieser Stelle bewusst auf reißerische mAh-Angaben verzichtet und die Kapazität der Eneloop-Zellen stattdessen auf einen technisch optimalen Wert für die Nutzbarkeit begrenzt (2000 mAh bei AA, sowie 800 mAh bei AAA).
Trotz der neuen, internen Technologie, können Sanyo Eneloop Akkus genau so geladen und benutzt werden wie alle anderen NiMH-Akkus. Ich empfehle jedoch generell Ladegeräte mit Microprozessor, die den Ladevorgang "intelligent" überwachen und nach dem Abschluss des Ladevorgangs kontrolliert abschalten. Das mitgelieferte Sanyo-Schnellladegerät verfügt über eine entsprechende Technik mit einer so genannten Delta U Erkennung. Leider können in diesem Ladegerät nur zwei Zellen gleichzeitig geladen werden können. Wenn sie beispielsweise eine Digitalkamera mit mehr als 4 AA Akkus einsetzen, sollten sie stattdessen zu einem Ladegerät von Ansmann (Powerline) oder IVT (Akku-Trainer AT-1) greifen.
Meine Meinung: Testen sie die Sanyo Eneloops! Sie werden überrascht feststellen, dass sie mit diesen Zellen viel bessere Ergebnisse erzielen, als mit ihren anderen Akkus und deren "Superkapazitäten" von 2.500 mAh und mehr. Ich vergebe 5 Sterne für diese bahnbrechende, neue Akku-Technologie der Firma Sanyo, die in der Praxis bessere Ergebnisse liefert.
Klasse Akkus mit wirklich minimaler Selbstenladung!, 6. Oktober 2006
Der Eneloop Akku wird von Sanyo als kompette Neuheit im Bereich der NiMH Akkus umworben, doch was macht diesen Akku aus?
Sanyo behauptet, dass ein Eneloop Akku nach 6 Monaten noch 90% der ursprünglichen Ladung hat, nach einem Jahr noch 85%. Gute Markenakkus haben nach 6 Monaten noch vielleicht 70% und sind nach einem Jahr komplett entladen. Damit wären auch z.B. Fernbedienungen mit Akkus nutzbar.
Die Eneloop Akkus sind auch bis 10°C einsetzbar, was auch nicht bei allen Akkus möglich ist.
Ein weiterer noch wichtiger Punkt ist, dass die Arbeistspannung des Akkus etwa 30-40mV höher ist als die anderer Akkus. Dadurch ist eine längere Standby Zeit möglich.
Nun aber zur Realität. Ich habe Anfang 2006 in den News eines großen deutschen Computer Online Portals gelesen, dass Sanyo einen NiMH Akku entwickelt hat, der nur eine sehr geringe Selbstentladung hat. Meine NiMH Akkus die ich besessen hatte, waren alle mehr oder weniger schnell entladen, nach 6 Monaten war nicht mehr viel Energie in den Zellen. Daher fand ich Eneloop sehr interessant, und habe mir bei Verkaufsstart gleich 2 Pakete gekauft. Einen Satz habe ich sofort verwendet, den anderen Satz hab ich im Schrank liegen lassen. Das Laden der Eneloop Akkus ist übrigens ohne jedes Problem mit jedem für NiMH Akkus ausgelegtem Ladegerät möglich. Ich habe ein Ansmann Ladegerät und eine Voltcraft von Conrad Elektronik, und beide funktionieren absolut problemlos mit dem Eneloop!
Den Eneloop habe ich in Verbindung mit meiner Sony DSC-W5 Digitalkamera eingesetzt, und ich war begeistert. Ich habe die Akkus nicht vor der Erstbenutzung laden müssen, und die Zellen waren noch voll. Die Kamera funktionierte absolut problemlos, und die Arbeitsdauer war auf keinen fall schlechter als bei anderen Akkus. Der große unterschied war, dass ein Akku Satz von Ansmann (2500mAh Kapazität) in meiner Digitalkamera der 2 Wochen vor der Benutzung geladen wurde nur noch "halbe Ladung" anzeigte, der Eneloop aber als voll erkannt wurde, und auch deutlich länger lief als der Akku von Ansmann. Es ist mit dem Eneloop also eigentlich immer möglich einen vollen Akkusatz in die Kameratasche zu packen, und damit immer eine schussbereite Digicam zu haben.
Als zweites Testgerät habe ich meinem Samsung YP-MT6 MP3 Player mit einem Eneloop Akku betrieben. Der MP3 Player selber zeichnet sich so oder so durch eine absolut rekordverdächtige Laufzeit von max. 48 Stunden aus. Man muß also nicht wirklich oft die Batterien wechseln. Bei dem normalen Akku hat man schon bemerkt, dass die Ladung beim Akku über die Wochen bei geringer Benutzung doch recht stark abnimmt. Dieses Verhalten habe ich beim Eneloop Akku nicht. Ich verwende meinem MP3 Player oft um mal nur 2-3 Lieder zu hören, und habe nach Wochen immer noch alle 3 Ladungsbalken in der Anzeige.
Der von mir erwähnte 2 Satz von Eneloop Akkus hat nach 4 Monaten immer noch seine komplette Ladung. Sowohl meine Digicam als auch mein MP3 Player erkennen diese Akkus immer noch mit max. Ladungsanzeige.
Für mich ist der Eneloop Akku ein großer Schritt nach vorne. Alle Geräte die ich früher mit AA oder AAA Batterien betreiben mußte (z.B. Fernbedienungen, Computermaus, Funkkopfhörer, etc. ...) werde ich in Zukunft mit Eneloop Akkus betreiben. Das schont die Umwelt, und spart auch noch Geld! Praktisch finde ich auch, dass man die Innenverpackung der Eneloops als Aufbewahrungsbehältnis verwenden kann.
Der AA (Mignon Eneloop hat 2000mAh Kapazität, garantiert sind 1900mAh.
Der AAA (Micro) Eneloop hat 800mAh Kapazität, garantiert sind 750mAh.
Preislich sind die Akkus auch nicht teurer als andere Marken NiMH Akkus. Von daher muß man die geringe Selbstentladung nicht mit einem hohen Preis erkaufen. Von daher ganz klar 5 Sterne für diese echt prima Akkus.
In diesem Pack sind übrigens nur 2 AA (Mignon) Akkus und ein Ladegerät + Stromkabel enthalten. Mit dem in der Packung enthaltenem Ladegerät kann man die beiden Akkus in etwa 4 Stunden wieder aufladen. Das Ladegerät ist nicht wirklich schlecht, es gibt ber durchaus Geräte, die in kürzerer Zeit die Akkus aufladen können. Dieses Pack ist eigentlich nur etwas für jemanden, der noch kein Akku Ladegerät hat. Ich persönlich bevorzuge allerdings Ladegeräte, die auch den Akku definiert entladen können, und der Akku damit einen kompletten Entlade - Ladezyklus durchfährt. Positiv finde ich aber an del Ladegerät, dass es kein Steckerladegerät ist, sondern über ein Kabel mit der Steckdose verbunden wird.
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