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The Good The Bad & The Queen: The Good, The Bad & The Queen

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The Good, The Bad & The Queen

The Good The Bad & The Queen

EMI Record (EMI)

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07/Okt/2008 - 09:32


Beschreibung

Wenn Damon Albarn ein bemerkenswertes Talent hat, dann dafür, sich mit den richtigen Leuten zu umgeben. Er bemüht sich seit einiger Zeit, sein Image des Britpop-Clowns durch ein ernsthafteres zu ersetzen, möchte nicht festgelegt werden, sondern prägend wirken. Dabei besteht immer die Gefahr, dass Albarn sich in seinen diversen Projekten verzettelt. Doch Substanz ist für einen Meister der Inszenierung ja kein vorrangiges Kriterium. Bei den Gorillaz konnte er auf die Unterstützung von innovativen Mitstreitern zählen, warf sich in sein virtuelles Outfit und heimste Applaus ein, während sie brillierten. Er war lediglich die Konstante, die alles zusammenhielt. The Good, the Bad & the Queen (angeblich ein einmaliges Projekt, nicht das Debütalbum einer neuen Band) ist nach derselben Formel entstanden, wirkt aber schon eher wie ein echtes Soloprojekt Damons. Mit von der Partie sind diesmal der legendäre Paul Simonon von The Clash, der sich im Hintergrund hält und Damon ein solides Dub-Bass-Fundament liefert; der Afrobeat-Drummer Tony Allen, dessen Beiträge subtil, aber wirkungsvoll sind; und nicht zu vergessen: Damons Lieblings-Studiomusiker Simon Tong, früher bei The Verve. Alle zusammen verleihen der meist melancholischen Musik einen vielseitigen, oft faszinierenden Sound. Einen Kontrast zu den düsteren Texten mit Bezug zu London bildet gelegentlich der Restoptimismus der Musik. Ein Beispiel dafür ist das sich steigernde, hymnenhafte "Herculean", das eine gewisse Hoffnung ausstrahlt. Dominiert von Albarns Klavierspiel, welches an die Small Faces erinnert, starten die Songs selten durch wie bei Blur oder den Gorillaz, sondern ähneln einander in Machart und Grundstimmung. "80s Life" und "Behind the Sun" sind jedoch echte Highlights. --James Berry




Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Träumerei, 21. Juli 2007

Bei Damon Albarn gibt es keinen Stillstand. Wiederholen will er sich nicht, auch wenn das im Detail unmöglich ist. Nachdem er in den letzten Tagen von Blur und mit seiner virtuellen Band Gorillaz eher experimentelle und elektronische Gebiete abgesteckt hat, kehrt Albarn nun fast zur klassischen Band zurück. Mit Drummer Toni Allen (Fela Kuti), Bassist Paul Simonon (Ex-The Clash) und Gitarrist Simon Tong (Ex-The Verve) und dem hippen Produzenten Danger Mouse (Gnarls Barkley) hat er eine namhafte Mannschaft um sich versammelt. Das Debüt dieser Band trägt unverkennbar Albarns Songwriter Handschrift. Der Sound macht einen sehr lockeren, entspannten Eindruck und neigt durch die klare akustische Gitarre oft in Richtung Folk. Doch da sind auch diese dubbigen Bässe und ein etwas rar gesätes, aber genau an den richtigen Stellen auftretendes, zappeliges Schlagzeug. Elektro-Spielereien und atmosphärische Effekte fügen sich ebenfalls dezent ein. Entstanden ist ein sehr eigenständiges aber auch homogenes Werk, das heißt es gibt keine verrückten Eskapaden und Brüche, wie auf den späten Blur-Alben. Dennoch ist das Album nicht eintönig oder langweilig. Meine Anspieltipps sind die beiden Singles "Herculean" und "Kingdom Of Doom". Außerdem das namensgebende Werk "The Good, The Bad & The Queen".


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Abwechslungsreich und eingängig, 12. März 2007

Zur sogenannten Supergruppe ist wohl alles gesagt. Und die Musik entspricht tatsächlich den Erwartungen an einen solch illustren Kreis an Musikern. Und jeder gibt seinen Part dazu ab.Mal ein wenig Clash/Reggae/Dub im Bass, viel Britpop/-folk der luftigen Sorte oder die Gorillaz ohne Elektronik. Daneben noch ein wenig Kinks mit "Kingdom Of Doom" und ein wunderschöner Abschluss mit "Green Fields" mit Backgroundchor und einem eleganten Keyboard. Fertig ist eines der bislang am heißesten erwartete Album des laufenden Jahres. In Anbetracht der Besetzung hätte dies auch ein veritabler Flop werden können. Ist es aber nicht. Tausendsassa Damon Albarn hat es mal wieder geschafft.So soll Popmusik sein: Abwechslungsreich und eingängig, ohne oberflächlich zu sein. Meine CD der nächsten 14 Tage.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Neues von Damon Albarn, 27. Februar 2007

Der zwölfte Dezember 2006 ist vielen noch in nachhaltiger Erinnerung geblieben. Vor 300 ausgewählten Fans spielte eine Band namens The Good, The Bad & The Queen ihr erst zweites gemeinsame Konzert und ließen es live über ihre MyspaceSeite online und völlig umsonst übertragen. Das hatte vorher noch niemand gemacht. Ganz nach dem Motto: Schon zu Beginn direkt einen Standart setzen. Obwohl, das Wort beginnen in diesem Fall, ehrlich gesagt, nicht so wirklich passt. Beginner sind sie keine, eher unsere Hoffnung auf die Rettung der Popmusik in diesem noch so jungen Jahr 2007.Hinter The Good, The Bad & The Queen verbirgt sich die neue Supergroup von Damon Albarn (Blur, Gorillaz), die mit dem Ex-Clash-Bassisten Paul Simonon, dem Ex-Verve-Gitarristen Simon Tong, dem legendären, mittlerweile 66-jährigen Schlagzeuger Tony Allen (u.a. Fela Kuti) und dem Wunder-Produzenten Brian Danger Mouse Burton (Gnarls Barkley) wahrlich traumhaft besetzt ist.Die Geschichte dieses Projekts ist gleichzeitig die Geschichte einer Stadt. Einer Stadt, die für Musik so wichtig ist, wie Hollywood für den Film. In keiner anderen Metropole leben so viele bedeutende Musiker wie in London. Nur dort kann es passieren, dass ein Tony Allen spontan im Studio von Damon Albarn vorbeischaut, fast eine Woche bleibt und am Ende stundenlange Jam-Sessions auf dem Rechner liegen. In West-London ist ein unglaublicher Mix von Kulturen zu finden, findet Paul Simonon. Und diese Platte ist ihr Soundtrack.Musikalisch ein Horror für jeden Plattenladen, denn sie könnte in fast alle Schubladen passen: Reggae, Dub, Downbeat, Electro, HipHop, Brit-Pop, Weltmusik und von allen anderen Genres auch noch ein bisschen. Ich würde uns als Jazz Band bezeichnen, erzählt Paul Simonon in der Janauar-Ausgabe der Spex. Die Platte klingt völlig anders, als alles was wir bisher gemacht haben. Der Umgang mit dem Bass ist anders. Das Schlagzeug ist anders. Alles ist anders. Leute mit den unterschiedlichsten Backgrounds treffen zusammen und machen ein Album. Am Ende bekam Danger Mousevon Damon Albarn 20 Songs, an denen er dann seine Zauberhände legen sollte. Das Ergebnis klingt wie ein guter Traum. Am Anfang ein bisschen düster, zum Schluss kommt das Happy End.So produktiv und erfolgreich Damon Albarn mit seinen Gorillazin den letzten Jahren auch war, vielleicht hatte er in Wahrheit einfach wieder Sehnsucht nach seinen Fans. Und wie kann man seine Gorillaz Maske am charmantesten für eine Zeit an den Nagel hängen? Mit neuer Band, neuem Album und neuer Tour.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ein Echo der späten Sechziger Jahre, 19. Februar 2007

Damon Albarn schafft es doch immer wieder zu überraschen! Nachdem er seine Gruppe "Blur" zunächst vom frischen Britpop in ungewohnte Rock und Experimentalgefilde geführt hatte, kam er mit den hippen "Gorillaz", liefert Disco Songs mit Hip Hop Touch.Und nun das! Als Albarn ein Soloalbum ankündigte, waren meine Erwartungen nicht allzu groß, dachte, das er wieder Musik nach dem Motto "Give the people what they want" liefern würde. Doch nie im Leben hätte ich mit solcher Musik gerechnet!! Statt einem Alleingang scharte Albarn einige gestandene Musiker um sich, formierte "The good, the bad, and the queen" und verwertete darauf die Songs, die für sein Soloalbum gedacht waren. Eine Liebeserklärung an die Stadt London! Mit Melodien und einem Klangteppich, der direkt den späten sechziger Jahren entsprungen zu sein scheint. Und das geschieht so erfrischend UN-hip, das es den Zuhörer auf der Stelle überzeugt, und man spürt, das man hier Qualität hört.Woran erinnern diese interessanten Kompositionen? Mein erster Eindruck: An Pink Floyd auf "Saucerful of secrets", und natürlich schaut auch ein bißchen Syd Barrett über die Schulter...Gesang, der hallend aus dem Nichts zu kommen scheint, psychedelische Spielereien. Ja wirklich, Mr. Albarn hat ein lupenreines spätsechziger Psychedelic Album aufgenommen, selten hat "Retrosound" so funktioniert wie hier. Und das in jedem Stück einer LP so konsequent durchzuziehen, ist nur als mutig zu bezeichnen. Denn die Grundstimmung eines jeden Songs ist gleich, dies ist keine LP, die verschiedene Stilmixe bietet. Aber gerade das macht sie so faszinierend.Ganz klar, für die breite Masse ist das nichts. Wir werden hier keinen Song finden, der in einer Discothek gespielt wird oder es gar unter die deutschen Top Ten schaffen wird. Dafür sind die Songs dann doch zu eckig, zu extravagant...wie eben ein Echo der englischen Musikszene in den späten Sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts...einer Musik, die nun schon bald 40 Jahre alt sein wird...Also, Fans der Gorillaz werden von dieser LP enttäuscht sein, möglicherweise sogar alte Blur Fans, und auch jene, die sich ausschließlich mit modernem Rock befassen. Für jeden, dessen Spektrum auch "alte" Musik einschließt, ist sie hingegen eine Offenbahrung. Wer british Psych-Pop oder eben die frühen Floyd mag, wird seine wahre Freude dran haben und sich sagen: Wow, das es solche Musik heute noch gibt!!Ganz sicher schon jetzt eine DER LP's des Jahres!!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Damon Albarns Doch-Nicht-Solo-Album, 5. Februar 2007

In den 90ern gab es rein musikalisch, zumindest was die Britpop-Ecke anging, ja nur zwei Möglichkeiten: Entweder man fand die Gallagher-Brüder und ihre Kapelle "Oasis" gut, oder man bevorzugte Herrn Albarn und seine Band Blur. Beides ging eigentlich nicht und für gewöhnlich fand man die Band, deren Alben man nicht auswendig konnte, auch richtig blöd. Ich war da eher eine Ausnahme, denn ich mochte beide. Zumindest zu der Zeit, als Oasis noch von "Cigarettes & Alcohol" und Blur von "Boys & Girls" sangen. Später, als Blur nur noch irgendwelche verkopften Kunst-Alben aufnahmen, wechselte ich dann vollends ins Oasis-Lager, aber zumindest eine zeitlang hatte ich nichts gegen Blur einzuwenden. Auch Damon Albarns "Gorillaz" fand ich ganz cool - zumindest eine Single lang. Das erste Album war dann nicht so mein Ding und auch der zweite Longplayer drehte sich nur einmal in voller Länge in meinem CD-Player.Und während alle Welt auf die Blur-Reunion wartet, hat sich Mr. Albarn schon wieder ein neues Projekt ausgedacht und eine neue Super-Group gegründet: "The Good, The Bad & The Queen" heisst die Band, bei der - natürlich - Damon Albarn am Mikro steht, bei der aber auch so illustre Namen wie Simon Tong oder Paul Simonon in den Credits auftauchen und die vom vielleicht angesagtesten Produzenten der Stunde produziert wurde, nämlich von "Danger Mouse" (für die, die damit nichts anfangen können: Das ist die eine Hälfte von "Gnarls Barkley".).Dabei herausgekommen ist ein Album, das seltsam altmodisch klingt (man fühlt sich teilweise an die Beatles und ähnliches erinnert), sich aber warm und kuschlig anfühlt und einen umhüllt wie ein alter Mantel, den man immer toll fand, aber den man schon lange nicht mehr getragen hat. Es ist ein entspanntes Album mit schönen Melodien und einem kräftigen Schuss Melancholie. Keine großartige Hektik, keine neumodischen Synthi-Sounds und jede Menge Hall-Effekte auf Gesang und Instrumenten. Das Album könnte eigentlich auch in den späten 60ern aufgenommen worden sein...Wer mal wieder etwas Pop abseits des Mainstream sucht und Wert auf liebevolle Arrangements legt, der wird mit "The Good, The Bad & The Queen" viel Spaß haben!




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