Kundenmeinungen
das war nun wirklich an der Zeit !!!, 29. Januar 2008
eric clapton hat ja in grauer vorzeit schon nummern von j.j. gespielt, denken wir nur an cocaine oder after midnight. claptons nickname "slowhand" kommt ja auch nicht von ungefähr, er ist kein freund von sinnentlehrter gitarrenvirtuosität, seine qualitäten liegen im blues-feeling, in der langsamkeit....j.j. cale hat interessanterweise gar kein image als gitarrist, er gilt als der großmeister der laid-back musik und auf vielen seiner scheiben bringen er und seine band das kunststück zuwege, dass jeder einzelne wie unter valiumeinfluss in zeitlupe dahingeigt, das ganze aber trotzdem irgendwie "fährt" und zwar gar nicht schlecht.was lag also näher, als dass diese beiden alten hasen mal was zusammen machen und das ergebnis haben wir hier.ich will nicht verhehlen, dass die scheibe beim ersten hören ein wenig an mir vorbeigegangen ist, plätschert nett dahin, hätte mehr sein können, dachte ich...die tiefen dieser produktion erschlossen sich erst nach mehrmaligem hören.wie perfekt slowhand seine klampfe bearbeitet, wie entspannt j.j. mitdudelt, wie lässig der gesang drübergelegt wird, wie zwischendurch mal angegast wird, das hat schon was!tolle chill-scheibe, auch gut zum autofahren, idealerweise im cadillac-heckflossen-cabrio.die tonqualität ist nicht übel, ein wenig mehr transparenz und luft um die einzelnen instrumente könnte nicht schaden, dynamik und sound passt aber ansonsten, würde dafür knapp vier sterne vergeben.
Einfach klasse, 22. Dezember 2007
J.J Cale und Eric Clapton machen zusammen Musik....Das wurde aber auch Zeit. Herausgekommen ist dabei genau das, was ich von den beiden Herren erwartet habe, nämlich einfach gute Musik, nicht mehr und nicht weniger.Beide Künstler haben bekanntermaßen längst Kultstatus erreicht und sind in einem Alter, in dem andere längst im Schaukelstuhl sitzen und ihren Enkeln aus der Zeit von Sex,Drugs and Rock}n Roll erzählen. Jedenfalls müssen beide keinem mehr etwas beweisen. Dass sie es aber nach wie vor drauf haben, hört man auf diesem Album ganz deutlich. Dazu hatten sie wohl auch jede Menge Spaß, denn das Ganze klingt absolut locker und relaxt. Manchmal meint man förmlich, das Grinsen der Beiden aus der Musik heraushören zu können.Was mir besonders gefällt an dieser Scheibe, ist die Tatsache, dass sie kein vor Perfektion nur so strotzendes Werk ist, sondern mehr eine Platte, die entstanden ist, weil zwei geniale Musiker Spaß miteinander hatten. Wenn beide zusammen singen, klingt das teilweise so herrlich schräg, dass es einfach Spaß macht, ihnen zuzuhören. Jedes einzelne Stück ist einfach klasse und über das, was die zwei auf der Klampfe können, muss man nun wirklich nicht diskutieren.Dazu kommen noch eine Reihe von erstklassigen Begleitmusikern, wie Billy Preston, dessen Orgel einfach perfekt dazu passt oder auch Albert Lee, der den einen oder anderen genialen Ton aus seiner alten Telecaster dazu beisteuert.Von mir bekommt die Platte fünf Sterne und dazu einen Ehrenplatz in der Sammlung. Außerdem kann ich nur jedem, der selbst Gitarre spielt, raten, sich diese CD anzuhören.
Die Kunst des Einfachen, 8. Dezember 2007
Relaxte Songs von zwei Herren die sich nichts mehr beweisen müssen.Die Gitarrenparts sind alle sehr geschmackvoll arrangiert. Kein sinnloses Hochgeschwindigkeitsgedudel...Tolle Songs,hoffentlich gibt es eine Fortsetzung.. 5 Sterne, keine Frage.
Nicht herausragend, aber auf hohem Niveau, 27. Oktober 2007
Ohne zu zögern, habe ich "The Road to Escondido" bestellt. Denn J.J. Cale und Eric Clapton gemeinsam an der Klampfe, das kann ja nur gut sein. Das ist letztlich auch so, dennoch wurden meine Erwartungen nicht vollends erfüllt. Dabei haben sich Cale und Clapton mit der Zusammenstellung des Musikerteams nicht lumpen lassen und Gastauftritte von u.a. John Mayer (der auch an "Hard to thrill" mitgearbeitet hat), Nathan East und nicht zuletzt dem kurz danach verstorbenen Billy Preston organisiert. Dass man dabei musikalische Performance von allerhöchster Qualität geboten bekommt, ist fast schon eine Selbstverständlichkeit. Schade, dass nicht alle Songs so innovativ sind wie der Einsteiger Danger. Bis zu Lied Nr. 6 herrscht, meiner Meinung nach, etwas Leerlauf. Sicher, es lässt sich schön anhören, aber es ist auch nicht der typisch lässige J.J., den ich von älteren Aufnahmen gewohnt bin. Und da J.J. von den vierzehn Liedern elf geschrieben hat, fällt das eben ins Gewicht. Dass Clapton-Kreationen hier Mangelware sind, erfolgte auf dessen eigenen Wunsch. Trotzdem ist diese CD ein Leckerbissen, da auch die schwächeren Lieder einfach perfekt vorgetragen sind und Langeweile nie aufkommt. Cale- und Clapton-Fans werden hieran ihre helle Freude haben. Für mich absolut hörenswert sind "Danger", "Its easy" und "Three little girls".
Keine (negative) Überraschung, 30. September 2007
J.J. Cale & Eric Clapton, zwei vom gleichen Schrot und Korn.Wie würde es sich anhören, wenn diese Beiden, deren Lebenswege sich schon so oft überschnitten haben, auch musikalisch zusammenarbeiten würden?Der Sound dieser CD bietet keine Überaschung:Sie klingt so, wie man es sich erhofft hat: Cales Canjo in Kombination mit Claptons Guitarre, einfach nur cool und relaxt,
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