Kundenmeinungen
Nicht einfach bloß eine Live DVD, 2. August 2007
Verschwommene, zerkratzte, vergilbte Bilder in Zeitlupe erscheinen auf den Fernsehbildschirm.
"Revenant", der Soundtrack zur DVD strömt mit seiner zerbrechlichen, psychedelischen Melodie aus den Boxen.
Dann plötzlich wabernde, bunte Formen (typisch für Pink Floyd der 60er Jahre) und das Konzert beginnt mit dem harten, stackattoartigen Rocker Open Car. Schon hier wird deutlich, welch Energie eigentlich in diesem eher schwachen Song steckt.
Danach legen Steven Wilson & Co noch einen drauf: als der Riff von Blackest Eyes ertönt, ist das Publikum hin und weg.
Nach diesen beiden Power-Songs gehts erstmal in ruhigere Gefilde mit Lazarus, unterstützt von einem Videoclip.
Und so geht es das gesamte Konzert weiter: Stücke wie das coole Hatesong, das aggressiv-psychedelische Mother and Child Divided, So Called Friend und das epische Arriving Somewhere but not here, werden aufs kraftvollste dargeboten, jedesmal unterstützt von ruhigeren Pausen wie das elegische Don't Hate me, Buying new Soul, oder das traurige Heartattack in a layby.
"Arriving Somewhere" ist nicht einfach nur eine Live DVD von einer der größten, unbekannten Bands unserer Zeit, sondern es ist ein Erlebnis, auf klanglicher und bildlicher Ebene. Die perfekte Tracklist (es sind alte wie auch neue Songs zu hören) wird unterlegt von Lasse Hoiles Effekten (L. Hoile ist zuständig für das Artwork der Trees) wie Kratzer im Bild, Schwarz-Weiß Übergänge, Farbflecken und gelegentlich auftretenden, visuellen "Fehlern". All dies ist beabsichtigt, erzeugt aber eine besondere Atmosphäre, welche sehr gut mit der Musik verschmilzt.
Der Sound ist, wie immer bei den Trees, glasklar und perfekt produziert.
Alle vier Musiker, Wilson, Barbieri, Edwin und Harrison geben ihr bestes und zeigen, welche Kraft in den Songs steckt. Leider ist gerade der Frontman der Band, Steven Wilson, ein äußerst introvertierter, publikumsscheuer Mensch, wodurch manchmal der Eindruck erweckt wird, er spiele für sich alleine.
Zum Glück wird am Ende des Konzerts, nach einer kleinen Panne und Händeschütteln mit dem Publikum, der Zuschauer wieder versöhnt...;-)
Fazit:
KAUFEN Sie sich diese DVD UNBEDINGT, wenn Sie Fan von PT sind. Was hier geboten wird, ist einzigartig!
KAUFEN Sie sich auch diese DVD, wenn Sie auf Live Scheiben stehen und eine Band in höchstform erleben wollen.
AUCH FÜR EINSTEIGER GEEIGNET!
Geniale Live Band, 21. März 2007
Was für eine fantastische Live Band! Und hier ist nun endlich die erste Live DVD der Band erschienen. Man konnte sich ja schon verschiedene Live CDs kaufen(Coma Divine und Warszawa), doch nun gibt es einen Konzertmitschnitt von Porcupine Tree. Hatte das Glück sie schon selber 2 mal Live zu erleben und muss sagen es war einfach Wahnsinn!!!
Das Intro lässt schon erahnen was den Hörer erwartet. Unglaublich geil gemacht. Danach folgt ein super Einsteiger. Open car - und das noch um längen besser als auf dem Album Deadwing. Die vielen kleinen zusätzlichen Spielerein von Ausnahmedrummer Gavin Harrison sind einfach genial.
Weiter geht es mit den klasse songs Blackest eyes und Lazarus. Wunderschön.
Hatesong - für mich eins der genialsten Stücke von Porcupine Tree überhaupt und auf dieser DVD die Beste Version des Songs (sogar besser als auf dem Album Lightbulb sun oder der Warszawa). Hervorzuheben besonders wegen der 2.Strophe. Jedes Instrument hat einen kleinen Soloauftritt. Und natürlich am Ende das Solo des Drummers ist einfach eine Wucht und macht einfach Spaß zuzuhören.
Danach folgt einer der wenigen Schwachpunkte des Konzerts. Obwohl Dont hate me einer meiner Lieblingssongs von PT ist, schaffen die Außnahmemusiker es leider nicht den Song live so umzusetzen wie auf ihrem Studioalbum Stupid Dream. Besonders schade das Saxophonesoli wird durchs Keyboard ersetzt. Das Lied hätte meiner Meinung nach durch Russia on ice oder Stop Swimming ersetzt werden sollen, welche beide live der Hammer sind und sogar besser als auf den Albumversionen.
Mother and child divided - ist super umgesetzt worden. KLasse
Buying new soul - Ähnlich wie bei Dont hate me. Einer der schönsten Komposition der Band. Live allerdings sehr schwach. Und warum nur die gekürzte Version? Schade
So called friend - Ein wirklich gelungener Song. Und gut das er dabei ist denn er ist nur auf der Single Lazarus zu finden.
Arriving somewhere - Stellt den Höhepunkt des Konzertes dar. Für mich selber aber "nur" ein gutes Lied von PT.
Heartattack in a layby - Augen zu und genießen!
The start of something beautiful - Ist mit eins der coolsten auf dem Deadwing Longplayer. Hier in der Live Version ist mir Wilsons Gesang jedoch ein bisschen zu dünn. Ansonsten aber erste Sahne.
Halo - Bombastisch und dazu noch eine ca 2 Minuten längere version als auf dem Album. Spitze!
The sound of Muzak und Even less auch klasse performt, wobei letzteres auf der Warszawa Live CD noch einen Tick besser ist.
Den krönenden Abschluss bildet Trains. Sehr melancholisches Lied was wenn man es einmal gehört hat sich für ewig ins Hirn gebrannt hat. Traumhaft!!!
Insgesamt finde ich das Konzert und die DVD fantastisch. Die Schnitte sind perfekt das Bild ist einwandfrei und der Sound lässt keine Wünsch offen. Einzig und allein hätte ich mir gewünscht, dass Herr Wilson und Co mehr vom Lightbulb Sun (nur 1 Song) und dem Stupid Dream (nur 2 Songs) Album spielen. Jedoch bei einer so großen Auswahl an Liedern ist es schwer es jedem recht zu machen.
Freu mich schon aufs kommende Album und wünsch mir das die Band dieses Jahr wieder den Weg in die deutschen Konzerthallen findet.
Genialer Brit-Prog-Rock, 17. März 2007
Diese DVD ist einwandfrei auf einem ganz hohen Niveau produziert.
Die Bild- und Tonqualität sind ganze 5 Sterne wert. Spitze ! Auch die musikalische Leistung ist klasse. Jeder der Protagonisten versteht sein Hadwerk. (Mein Favorit: Der Drummer Gavin Harrison). Einziger Wehrmutstropfen ist sicherlich die Sterilität. Das Publikum und die Stimmung sind eher zweitrangig in Szene gesetzt worden. Ausserdem ist mir der Sänger eher unsympathisch. (Sorry...)
Trotzdem: Im Vordergrund sollte die Musik stehen. Daher 4 Sterne !
KAUFEN !!
Tolle DVD mit hoher Suchtgefahr, 30. Januar 2007
Wenn Porcupine-Tree-Mastermind Steven Wilson ein Projekt angeht, so macht er keine halben Sachen - das wird auch wieder auf der vorliegenden DVD mehr als deutlich. Unglaublich fetter, dennoch nicht zu übertriebener (sprich: künstlich aufpolierter) Sound, gutes Bild und eine großartige Performance, die von den hervorragenden Musikern souverän dargeboten wird, ohne großes Gepose oder dämliche Ansagen. Die fünf Jungs kommen dank ihrer ruhigen Art unglaublich sympathisch herüber, mein Favorit ist auf jeden Fall Bassist Colin Edwin. Ich glaube, neben dem könnte eine Bombe einschlagen und er würde unbeeindruckt weiter die Basssaiten zupfen. Ein tierisch cooler Typ.
Die teilweise Kritik an Gavin Harrison kann ich nicht nachvollziehen, der Kerl ist so ein grandioser Schlagzeuger und ich finde, er übertreibt es kein bisschen, meiner Meinung nach ist alles perfekt, was er macht und die Einlage beim "Hatesong" für mich eher eine Art Drum-Solo innerhalb des Stückes.
Was Meister Steven Wilson selbst betrifft, so hätte es vielleicht schon ein bisschen mehr Kommunikation mit dem Publikum sein können, etwas unverständlich ist es für mich schon, fast sämtliche Ansagen herauszuschneiden, aber wie gesagt, immer noch besser als dummes Gelaber und außerdem zählt letzten Endes selbstverständlich die Musik.
Die Songauswahl gefällt mir durchaus, klar, dass das Hauptaugenmerk auf dem letzten Output "Deadwing", sowie auf dessen Vorgänger "In Absentia" liegt, außerdem bekommen wir einiges vom hervorragenden "Stupid Dream" zu hören und von "Lightbulb Sun" leider nur den "Hatesong". Hat übrigens auch was, auf den "Hatesong" das Stück "Don't Hate Me" folgen zu lassen...
Möglicherweise hätte man noch ein paar alte Sachen wie "Signify", "The Sleep Of No Dreaming" oder ähnliches zocken können, aber das können Wilson und Co. ja beim nächsten Mal nachholen; Abwechslung jedenfalls ist bei Porcupine Tree trotzdem immer dabei.
Das Wechseln zwischen Schwarz-Weiß- und normalem Bunt-Bild finde ich persönlich gut, da es zum psychedelischen Flair, das Porcupine Tree anhaftet, gut passt, aber das ist natürlich Geschmackssache.
Ansonsten finde ich es sehr nett, den Saitenriss bei "Trains" drinnen zu lassen, da die Band aber mitten im Song weiterspielt, blieb ihr am Ende allerdings wohl auch nichts anderes übrig. Jedenfalls beweist Wilson Humor, indem er sagt "Oh... we were doing so well" und "Where was I standing?" Genauso zuvor, als er den letzten Song ankündigt und einer aus dem Publikum "Freebird!" brüllt und er entgegnet: "Not 'Freebird' - that's tomorrow, okay? Full seventeen-minute-blow-out-version."
Abschließend bleibt für mich nur das Fazit zu ziehen, dass diese DVD hohe Suchtgefahr birgt, der Ton allein schon ist so geil, dass man das Ding immer wieder gucken muss und Songs wie "Halo" und "Arriving Somewhere But Not Here" kommen live tatsächlich noch fetter, wie schon jemand anders hier zurecht anmerkte. Wer sich die Scheibe nicht besorgt, verpasst auf jeden Fall was. Genau wie die, die nicht zum Konzert gehen, wenn Porcupine Tree in ihrer Stadt spielen...
Absolut Spitze, 13. Januar 2007
Sowohl von der Aufmachung,dem Inhalt und der Titelauswahl absolut Spitze.
Schade das es bei der Bonus-CD nicht das gesamte Rockpalast-Konzert gegeben hat. Ein absolutes Muss für Porcupine Tree Fans. Hoffe nur, dass man weitere Konzerte, die bisher nur auf CD erschienen sind, nachschiebt.
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