Kundenmeinungen
pädagogisch wertvoll und trotzdem Spaß garantiert!, 6. April 2008
UNSER WEG ZUM LEAPSTER Gleich vorweg: Ich bin kritisch gegenüber Spielecomputern eingestellt. Aber wie Fernsehen und Süßigkeiten sollte man auch die Welt der Handhelds und Spielekonsolen Kindern nicht vorenthalten, schließlich gehören PCs & Co. zu unserem Alltag. Ich habe also lange nach einem Lerncomputer für Kinder gesucht, der meinen hohen Anforderungen gerecht wurde. Er sollte transportabel sein, da wir das Gerät hauptsächlich auf langen Reisen oder bei Wartezeiten einsetzen wollten. Reine "Daddelautomaten" wie Gameboy & Co. kamen für mich nicht in Frage, zumal mir diese auch für einen 5-jährigen nicht als geeignet erschienen. Lerncomputer mit Tastatur fand ich ebenfalls ungeeignet. So landete ich am Ende bei zwei Geräten zur Auswahl: Dem Leapster und dem V-Smile Pocket. Ich probierte beide Geräte aus: Der Leapster hat klar gewonnen. Warum? Der V-Smile hat einen sehr bunten und überfrachteten Bildschirm. Der Leapster ist klar im Bildaufbau (okay, nicht so hoch auflösend, aber brauchen das die Kinder?), in der Logik, einfach in allem sehr schlicht, einfach und strukturiert. WAS KANN DER LEAPSTER? Wie gesagt, der Leapster ist sehr einfach und klar aufgebaut, sowohl in den Bildern als auch in der Handlung der Spiele. Er liegt sehr gut in der kleinen Kinderhand (die neuen grünen und pinken Modelle übrigens wesentlich besser als die alten grauen - bei den grauen Geräten ist der Bildschirm zwar größer, dafür aber auch pixeliger und sie sind eben unhandlich). Der Leapster unterhält die Kinder mit witzigen Spielideen, in denen sie "nebenbei" Zahlen, Buchstaben, Formen, Abfolgen, logisches Denken etc. lernen. Super finde ich auch, dass nicht nur wie bei vielen anderen Lerncomputern stumpf die Namen der Buchstaben gelernt und abgefragt werden, sondern es wird zwischen Buchstabe und Laut unterschieden (was zum Lesen unbedingt notwendig ist!), die Kinder müssen Wortanfänge erkennen und werden Schritt für Schritt ans Lesen herangeführt - ebenso sind die einzelnen Lektionen beim Zählen und Rechnen sinnvoll aufeinander aufgebaut. Übrigens kann das Gerät auch gern mal runterfallen, unseren hat bisher nichts kaputtbekommen. Ein weiteres unschlagbares Plus: Der Touchscreen mit Stift. Er ist unempfindlich (nicht wie beim Nintendo DS), ermöglicht erst Spiele wie z.B. das Malprogramm und ist für Kleinere einfach viel leichter zu bedienen als ein Steuerkreuz. Ganz toll ist auch die Tipp-Taste, mit der die Kinder Hilfe anfordern können, wenn Sie nicht weiter wissen. Alles Spiele werden beim ersten ausprobieren ganz genau erklärt, später merkt sich der Leapster, welches Spiel man schon kennt und wieviele Punkte man schon hat (und unterscheidet sogar verschiedene Kinder!). WELCHE SPIELE GIBT ES? Die eingebauten Spiele (Memory, Formenspiel, Fluß überqueren, malen) , reichen für den Anfang völlig aus. Unser 4-jähriger kann bereits die einfachen Stufen, den 5-jährigen fordern die schwierigeren Stufen. Spätestens zum Schulbeginn reichen diese Spiele aber nicht mehr aus. Die Auswahl an separat erhältlichen Spielen ist überschaubar, aber groß genug und mein Sohl liebt den Frosch Leap, der durch viele der Spiele führt. Alternativ kann man Spiele mit bekannten Figuren hinzukaufen (Sponge Bob, Cars, Nemo etc.). Auf der Homepage von Leapfrog werden alle Spiele genau erklärt, auch die Lernziele, wodurch man sich leicht für das richtige Spiel zum richtigen Zeitpunkt entscheiden kann und nicht die Katze im Sack kaufen muss. Die Schwierigkeitsstufen gehen bis zum Ende der Grundschule (z.B. Dividieren und Bruchrechnen, schwierige Wörter buchstabieren, Grammatik). FAZIT Sicher sollte man Kindern nicht den ganzen Tag elektronisches Spielzeug in die Hand drücken, sie nicht damit völlig allein lassen und auch nicht erwarten, dass ein Computer den Kindern alles beibringt und den Eltern alles abnimmt. Aber wenn man mit dem Leapster verantwortungsvoll umgeht, kann er den Kindern (und auch den Eltern!) viel Spaß machen und gleichzeitig pädagogische Inhalte vermitteln. Für mich ist der Leapster in der große Riege der Kindercopmuter der einzige, der wirklich kindgerecht ist und den man seinem Kindern guten Gewissens in die Hand geben kann.
Perfekt, 31. März 2008
Ich habe es meiner Tochter (5) zum Geburtstag geschenkt. Sie war total begeistert. Ich übrigens auch. Der Lerneffekt ist zu 100 % gegeben. Wir habe das Prinzessinspiel und Spongebob dazugekauft. Sie sind alle vorbildlich.Was ich vermisse ist eine Box um die Spiele aufzubewahren und eine Schutzfolie für das Display. Mit guten Batterien lassen sich gut 4 - 6 Wochen damit spielen. Ich persönlich kann es nur zu 100 % weiterempfehlen. Schade finde ich nur, das es in Deutschland nicht ganz so viele Spiele gibt wie bei den Amerikanern. Aber vielleicht folgt das noch.
Kindgerechte Konsole mit "Touch", 23. Januar 2008
Die Farbe sollte ja egal sein, deshalb hier mal eine Rezension zum rosa Leapster, den wir unserer Tochter geschenkt haben. Neben den einfachen, aber schon sehr guten eingebauten Spielen, hat sie dazu Grundschule 1 und Ratatouille bekommen, die beide sehr abwechslungsreich zu spielen sind.Bis heute ist das Interesse nicht erlahmt, was auch am TouchScreen liegt, der sowohl mit Stift als auch mit dem Fingern zu bedienen ist. Wenn die Batterien nachlassen, reagiert der TouchScreen nicht immer gleich oder es bedarf eines leichten "Hackens" mit dem Stift, was trotz der super Haltbarkeit sicher nicht förderlich ist. Dann Batterien wechseln!Anmutung, Gestaltung und Ron}bustheit sind meines Erachtens nach vorbildlich. Selbst das Batteriefach ist sehr massiv ausgeführt und mit einer ordentlichen großen Bajonettschrabe verschlossen, für die man kein Spezialwerkzeug braucht. Ergänzend gibt es einen 9V Anschluss (5,5x2,1mm Hohlstecker, Gleichspannung), für den es überall billige Steckernetzteile gibt (max 5 EUR) und man nicht auf das viel zu teure Original zurückgreifen muss. Ein Kopfhöreranschluss, der die Lautsprecher dann logischerweise ausschaltet, eine abnehmbare aber sehr solide Abdeckung für das Display, eine in den meistens Spielen abschaltbarer Begleitmusik sowie die Abschaltautomatik runden das insgesamt sehr positive Bild ab. Displayschutzfolie ist allerings ein Muss!!!Fazit - kaufen und Lernen beim Spielen. Für Kinder ab 9 Jahren würde ich allerdings Nintendo DS Lite o.ä. vorziehen, da es dort "anspruchvollere" Software gibt und z.B. ein Zusammenspiel mehrere "Nintendos" möglich ist. Es hat in der Altersklasse dann keinen Sinn, erstmal mit dem preiswerteren Leapster anzufangen...
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