Kundenmeinungen
Nikon D 80 - Fotografieren macht wieder Spaß, 20. Dezember 2007
Die D 80 ist einerseits ein Gerät für den ambitionierten Hobbyfotografen, erfüllt aber sicher auch einfache Profiansprüche, z. B. die eines Lokalreporters. Ich habe schon einige Fotos zur Zufriedenheit meiner Auftraggeber von lokalen Printmedien weitergeleitet. Der Umstieg von der analogen SLR ist einfach, dennoch gilt es einige Eigenheiten der D 80 zur Kenntnis zu nehmen, z. B., dass die Matrixmessung oft zur Überbelichtung neigt. Deshalb nur 4 Punkte. Ich wollte ursprünglich die D 40 mit dem Kitobjektiv 18 - 55 kaufen. Einige Fachsimpeleien mit Freunden und "meinem" Fotohändler ließen mich aber - zum Glück - davon Abstand nehmen. Mit dem FX 18- 70 und dem SB 600 macht diese Kamera so richtig Freude. Das Bildrauschen ist zu vernachlässigen, die Schnelligkeit aller Funktionen zukunftsweisend. Eine klare Kaufempfehlung!
guter Einstieg in die semiprofessionelle Fotografie, 12. September 2007
Viele Umsteiger von analog auf digital und auch viele Umsteiger von Kompaktkamera auf DSLR liebäugeln mit der D80.
Viele werden sich auch die Frage nach der Marke stellen (evtl. doch lieber Canon?).
Warum ist die D80 also empfehlenswert?
Mein persönlicher Eindruck:
- sehr wertige Verarbeitung (sicht- und fühlbare Qualität)
- robuste und langlebige Ausführung (Chassis, Bedienelemente)
- alle professionellen Einstellmöglichkeiten
- vernünftige Auflösung mit Reserven
- gute Sensoreigenschaften
- angenehmes Griffgefühl
- großes Systemzubehör-Angebot (bedient alle Eventualitäten)
Was die technischen Qualitäten betrifft, ist man mit einer D80 immer gut bedient.
Hier ist sicher der Fotograf der begrenzende Faktor.
FaziT: sicher kein Fehlkauf
PS: benutze Canon und Nikon
wunderbares Gerät, 23. Mai 2007
Eigentlich habe ich mehr zwischen der 30D von Canon und der D80 geschwankt. Die Canon 400D ist m. E. doch eine andere Klasse (Größe und Gewicht der Kamera, sie ist für mich viel zu klein, auch die Suchergröße kein Vergleich, und anderes mehr). Ich habe das D80-Kit mit dem 18-70ger Objektiv gewählt, es ist das hochwertigere Objektiv im Vergleich zu dem 18-135ger. Dazu bot sich an, das neue Nikon AF-S DX 4,0-5,6/55-200 VR zu kaufen (VR steht für vibration reduction, für etwa 330 Euro zu haben), und das habe ich dann nach zwei Wochen auch getan. Noch eine Nahlinse für das 18-70-ger, und man hat eine phantastische Ausrüstung, auch für den Nahbereich. Die Bilder sind in Farben und Detailschärfe hervorrragend. Man kann an der Kamera unglaublich viel vorwählen und auch nachbearbeiten, seiner Kreativität freien Lauf lassen, auch SW fotografieren, Filter einsetzen, und die Bedienbarkeit finde ich super. Der eingebaute Blitz ist ganz für die Nähe nicht geeignet, da stört das Objektiv die Ausleuchtung. Sehr in die Weite komt man mit der Leitzahl auch nicht, er hat also doch deutliche Einschränkungen. Das Autofokushilfslicht wird von den Objektiven auch zum Teil verdeckt, die Position der Lampe ließ sich wohl nicht optimieren, denn ansonsten macht die D80 einen hervorragend durchdachten Eindruck und ist sehr hochwertig verarbeitet. Der Akku hält lange, aber nicht ewig. Anschluß an den PC problemlos, D80 wird sofort erkannt, auch ohne die mitgelieferte Software klappt der Zugriff auf die Bilder schnell, habe eine San Disc SD extrem III Karte mit 2 GB. Mitgeliefert wird auch ein Monitorschutz, praktisch.
Insgesamt kann ich nur zum Kauf raten, insbesondere wenn man Spaß hat an hochwertiger Technik und an ambitionierter Fotografie.
Ist sie nun gut oder ist sie es nicht?, 30. März 2007
Diese Frage stellt sich der Interessent, wenn er im Internet die Angebote sieht und die Meinungen der Käufer liest. Als Umsteiger von der analogen F80 und bis dato Benutzer der digitalen Panasonic DMC-LC40 kann ich die Frage ganz klar mit "ja, sie ist gut" beantworten. Ich könnte jetzt natürlich die ganzen positiven Eigenschaften wiederholen, die der Interessent schon mehrmals gelesen hat. Sinnvoll erscheint mir aber aus eigener Erfahrung eine Antwort auf die teils extremen Bewertungsunterschiede zu geben.
Für einen Neueinsteiger ist da natürlich die Programmautomatik verlockend. Die Kamera übernimmt sämtliche Funktionen von ISO, Blende, Verschlußzeit und Weißabgleich; Entfernung mittels Autofokus sowieso. Je nach Motiv sind die Ergebnisse auch entsprechend mehr oder weniger zufriedenstellend. Vor allem wenn sich die Kamera in der Standardeinstellung des Auslieferungszustandes befindet und das ganze Leistungspotential nicht genutzt wird. Man kann aber sofort problemlos fotografieren.
Genauso einfach aber qualitativ besser sind da schon die Motivprogramme. Hier berücksichtigt die Kamera die Aufnahmesituation (Landschaft, Portrait, Nahbereich, Sport, Nacht).
Der ambitionierte Fotograf wird aber in der Regel die Kamera mit Blenden- oder Zeitautomatik nutzen, den ISO-Wert vorwählen und die Meßfelder für die Belichtungsmessung festlegen. Außerdem sind Belichtungsreihen möglich. Das setzt aber auch voraus, daß man sich intensiv mit der Bedienungsanleitung beschäftigt und das erlernte sofort ausprobiert.
Knipsen ist einfach - Fotografieren eine Kunst. Wer mit dieser Kamera übt und auch selbstkritisch nicht ganz gelungene Fotos bewertet, wird schnell aus den Fehlern lernen und immer besser fotografieren. Wer aber nicht mit dieser Kamera "arbeitet" wird ein Gelegenheitsknipser bleiben und die schönsten Momente verpassen. Er sollte dann von dieser Kamera Abstand nehmen und mit einer herkömmlichen Digitalkamera fotografieren.
Antwort auf die Gretchenfrage, 28. März 2007
Wenn man sich durch die Forumslandschaft im WWW liest, stößt man allenthalben auf das Duell: Canon EOS 400D oder Nikon D80? Nicht wenige Einsteiger/Aufsteiger in die Welt der digitalen SLR (Spiegelreflex) Kameras stellen sich diese Frage. Ich war einer davon.
Genervtes Augenrollen erzeugt das Thema häufig bei denen, die sich schon länger mit Fotografie auseinander setzen. Nicht weil die Antwort so klar und eindeutig wäre sondern weil es sich vorgeblich um so grundverschiedene Kameras handelt, dass sie im Prinzip gar nicht in Konkurrenz stünden. Die eine wohl eher als "Point-and-Shoot"-Variante für Leute mit Fokus auf einfachster Handhabung bei erstklassigem Resultat (Canon), die andere, etwas teurere hingegen für den ambitionierten Fotografen mit vielfachen Möglichkeiten zur Einflussnahme und kreativen Bildgestaltung (Nikon).
Mein Gedanke dabei war: Selbst wenn es so ist - was ist eigentlich so schlimm daran, wenn man zwischen zwei derart unterschiedlichen Modellen schwankt? Wieso darf ich beim nächsten Autokauf nicht zwischen Cabrio und Kombi schwanken, wenn ich genauso Lust auf Open Air-Fun im Sommer habe wie auch ein Wagen mit massig Laderaum genial wäre? Bin ich dann ein armer, ahnungsloser Autotrottel so wie ich ein armer, ahnungsloser Fototrottel bin? Nein, denn ganz gleich ob man alle Unterschiede erkennt oder nicht: Wer weiß denn immer schon vorher und bei allem ganz exakt, was im Nachhinein die persönlich richtige Entscheidung war?
Da ich kaum hellseherische Fähigkeiten habe und definitiv nicht weiß, welcher Zugang genau mir in Zukunft den Spaß am Fotografieren des im Landeanflug befindlichen Nachwuchses bereiten wird, wollte ich also den Bauch entscheiden lassen. Auch das liest man immer wieder und zumindest das stimmt, man muss in den Laden gehen und die Kameras der Wahl in die Hand nehmen. Erst da hat die Nikon bei mir das Rennen gemacht. Sie ist größer, schwerer, wirkt robuster und "haptischer" und für meinen Geschmack irgendwie authentischer als die zierliche Canon. Meine Intuition sagte: "Das ist die Kamera, die dich und deine Familie die nächsten 10 Jahre über Stock und Stein begleiten will!"
Nachdem wir die D80 mit dem DX 18-70 Kit-Objektiv nun ca. 3 Wochen besitzen, habe ich mich einmal quer durch das Manual und etliche WWW-Artikel gelesen, ein Fotobuch gekauft und natürlich erste Foto-Sessions unternommen. Eins sollte dem potentiellen Käufer klar sein (das war es mir in letzter Konsequenz so nicht): Das Thema Fotografie ist anspruchsvoll und umfangreich und spannende, gut aussehende Fotos fallen nicht vom Himmel.
Zwar hat auch die Nikon D80 einen Vollautomatik-Modus und damit geschossene Bilder sind ad hoc absolut in Ordnung. Wo unser alter "Handtaschen-Urlaubs-Knipser" (Canon IXUS V²) allerdings alles flächig platt und immer recht ordentlich scharf aufzeichnet sieht man bei der SLR, wie deren Fotos in allen Aspekten (Lichtverhältnisse, Schärfe und Bildeindruck) deutlich mehr differenzieren - was nicht ganz trivial in der Handhabung ist. Das Seh- und Fotoerlebnis ist einfach ein komplett anderes, solche Fragen stellen sich bei Kompaktkameras gar nicht. Und sobald man anfängt mit Tiefenschärfe und Helligkeit zu experimentieren, wird man schon in den Halbautomatik-Programmen mit der Wahl der Blende oder Belichtungszeit konfrontiert, was dann sofort zumindest Grundwissen und einiges Ausprobieren in diesem Bereich erfordert.
Mein Fazit ist, und deshalb schreibe ich auch diese Rezension: Ich bin happy mit der D80 so wie andere happy mit der EOS 400D sind. Das Hobby Fotografie ist mit beiden Kameras spannend, denke ich, und die Entdeckungsreise ins Land von Licht und Farbe macht mit sattem Verschluss-KLACK!!! beim Abdrücken einfach riesigen Spaß. :-)
Man sollte sich nicht durch die Genervtheit mancher Fotofreaks und Marken-Missionare aus der Ruhe bringen lassen, die Entscheidung ruhig aus dem Bauch raus treffen und sich dann aber auch voll auf seine Wahl einlassen.
Zwei Nachträge:
1. Habe jetzt noch das neu erschienene Buch 'Nikon D80 - Das Buch zur Kamera' von Frank Späth erstanden (ISBN-13: 978-3925334801), das wirklich sehr empfehlenswert ist. Es erklärt unter anderem alle wichtigen Kamera-Features mit Bezug zur Praxis und oftmals guten Bildbeispielen. Einige Details, die mir bisher nicht 100% klar waren, ergeben jetzt Sinn.
2. Immer wieder liest man, statt eines Buches XYZ bräuchte man nur die Bedienungsanleitung zur Nikon lesen... Diesbezüglich kann ich nur sagen, dass das mitgelieferte Nikon D80 Manual in meinen Augen nicht besonders gut strukturiert & layoutet ist, die Funktionen "runter rattert" und nur minimal auf deren Nutzung in der Praxis eingeht - für Fortgeschrittene vielleicht okay, für DSLR Einsteiger absolut unzureichend. Ein Buch wie das o.g. von Frank Späth ist da eine mehr als hilfreiche Ergänzung, fast schon ein Pflichtkauf!
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