Kundenmeinungen
Einfach nur nervig und blöd..., 3. Juni 2008
Die Geschichte des Films ist ja bekannt. Ich erspare mir die Ausführung. Ich will nur erwähnen, dass es für mich keine Liebesgeschichte ist, da es ja auf Einseitigkeit beruhte. Roberto Benigni ist total nervig und fahrig, das ganze ist skurril und wirkte sehr aufgesetzt. Einen Film den man sich sparen kann. Fazit: Zeit- u. Geldverschwendung!
zu hibbelig und abgehoben...., 26. Februar 2008
Ich bestreite nicht, dass der Film nicht für viele schön ist, aber man muß schon ein Liebhaber Benignis sein, um diesen Film zu mögen. Ich kann ihm ncihts abgewinnen und finde sein Spiel zu übertrieben, auch zu übertrieben italienisch und zu verworren. Man kann der Handlung kaum folgen und weiß nicht, ob man lachen oder verzweifeln soll.Mein Fazit: nicht unbedingt sehenswert, es sei denn, man liebt die Art seiner Filme....
Phantastisch, 29. Dezember 2007
Ein unverwechselbarer Roberto Benigni in einem phantastischen Film über die Liebe und das Leben. Wer einen kitischigen Romantikfilm mit Herzschmerz in Hollywood Manier erwartet liegt hier falsch. Vielmehr schafft es Roberto Benigni in diesem Film wieder Humor und Tragik in einem Film verschmelzen zu lassen, und den Zuschauer in seine Welt zu entführen. Aufgrund seines unkonventionellen Stils hat dieser Film das Potential sehr stark zu polarisieren und ist daher sicherlich kein Film für die "breite Masse", dafür aber umso unterhaltsamer für Benigni Freunde.
Fantastisch, 28. Dezember 2007
Der Film ist einfach fantastisch.Und zwar GERADE WEIL er nicht eine von tausend schon da gewesenen Liebensschnulzen erzählt. Er wählt eine Variante, die als Grenzwertig zu bezeichnen ist, ohne allerdings je die Grenze zu überschreiten. Die Erzählung einer Liebesgeschichte in den Wirren des Irak-Krieges hat er perfekt inszeniert. Und als Schauspieler ist Benigni einfach einzigartig.Auch wenn die Hochzeiten des italienischen Films leider der Vergangenheit angehören, hält er doch auf jeden Fall die Fahne hoch.
Poetik mit dem Holzhammer!, 8. Oktober 2006
Roberto Benignis Film "Der Tiger und der Schnee" war für mich ein eher enttäuschendes Kinoerlebnis. Ein zappeliger, übernervöser und Seifenblasen-beschwörender Roberto Benigni wirkte auf mich nicht poetisch sondern eigentlich bestenfalls nervtötend.Dabei ging ich mit der Erwartung ins Kino, eine besondere Liebesgeschichte erzählt zu bekommen.Und das ist diese Geschichte trotz allem auch, denn Benigni verkörpert einen Literaturwissenschaftler, der seine verlorene Liebe zurück erobern möchte. Dabei zieht er sämtliche Register. Schließlich reist er ihr gar in den Irak nach und versetzt dort entgegen jeglicher Kriegsbürokratie und weltlicher Hindernisse Berge. Denn seine Angebetete liegt im Sterben... Diese hochdramatische Geschichte, an der ja eigentlich schon der Schmalz klebt, kommt trotz des wenig überzeugend agierenden Benigni leicht und unprätentiös daher und die Botschaft, dass wahre Liebe keine Hindernisse kennt transportiert er auch auf eine Weise, die den Betrachter in jedem Fall mitnimmt und auch für diesen Film einnimmt.Nicht zuletzt bekommt dieser Film in den letzten Minuten noch eine ganz besondere Wendung, die mit den Schwächen versöhnen mag und alles in neuem Licht erscheinen lässt.Und doch war ich froh, das Kino verlassen zu können, denn Poesie mit dem Holzhammer und pubertär tänzelnde Naivität als Transportmittel wahrer Gefühle waren für mich schwer erträglich!
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