Kundenmeinungen
Kommerziell und bieder..., 30. August 2007
Das Album ist einfach ohne jede Aussage langweilige Konsumiermucke für Schnittchenparty im falschen Pelz. Jan Delay als Popper, nur dass die 80er schon vorbei sind. Kann das dem Jan mal wer erklären?
Jan Delay kann nicht singen, gerade das macht Ihn aus..., 29. Juli 2007
Jan Delay kann nicht singen, gerade das macht Ihn aus...
Wie die Stimme von Delay beschreiben? Vielmehr seinen Tonfall? Schwer dafür Worte zu finden. Es ist ein leicht nasales rumlallen, mit leicht genervten Tonfall, Eine schnottige Straßenstimme mit einer Art von Gelassenheit die etwa nach: so ist das nun mal" klingt.
Und gerade dieser Stimmenklang ist sein Spezialrezept. Er vermittelt jeder Textaussage etwas cooles allgegenwärtiges. Seine sehr individuelle Stimme ist sein Markenzeichen.
Wir machen das Klar. Einer seiner Songs, und wohl den meisten aus den Charts bekannt, ist eine absolute Discokanone und bringt jede Tanzfläche zum kochen.
Hier mal ein Gedankenspiel:
Stellt euch mal Grönemeyers Stimme zu den Refrain, Wir machen das Klar, vor.. hihihi, oder Westernhagen.... Näh geht alles nicht. Jan Delay Songs dürften so schnell keine Coverbegeisterung finden, weil schlichtweg nicht möglich...
Aber was andere nicht können, kann er schon. Er bringt den Rio Reiser Klassiker, für immer und Dich auf diesem Album. Er gibt mit seiner unverkennbaren Stimme dem Liebessong eine gelungene Tiefe, die nur Rio Reiser selbst übertreffen könnte.
Neben langsamen Nummern, sind die meisten Songs dem Funk und Disco Style zuzuordnen.
Super Texte mit Hintergrund, denen man gerne zuhört und auch folgen kann. Der Reggae Style der letzten Scheiben ist raus, dennoch ist der Sound unverkennbar und wird jedem Delay Fan begeistern.
Eines der besten deutschsprachigen Alben der letzten Jahre. Klarer Kauf
Jan Delay macht das klar!, 15. Februar 2007
Es ist nicht neu: Jan's Stimme ist nicht nach Jedermann's Geschmack - lässt man sich drauf ein, entdeckt man die Musik dahinter. Lag dabei das Schwergewicht bisher auf Reggae/Dub, so hat Jan nun den Funk für sich entdeckt.
Mein Eindruck: er klingt teilweise weniger "quäkig" als früher, kraftvoller, präsenter. Und dann die Grooves - der absolute Hammer. Nur schon "Klar" - das geht in die Beine, dass man nicht mehr stillsitzen mag. Und die Hookline des Songs wird Euch lange nicht mehr aus dem Kof gehen.
Für Musik-Historiker: Vergleicht mal mit "Every 1's a winner" von Hot Chocolate ... na? Merkt Ihr was?
Auch für den Rest der Scheibe gilt: hoher Spassfaktor, geile Bässe - ey Alder, die Platte haut rein! Yo!
Polarisierende Singstimme - guter Sound, 4. Januar 2007
Als spontanes Geburtstagsgeschenk für den Funkfreund taugt sie nichts und reinhören sollte man unbedingt. Denn: Man mag die Gesangsstimme oder eben nicht. Dazwischen gibt es nicht viel. Es ist letztlich unklug sich daran aufzuhängen, dass der Sänger näselt. Wer das nicht abkann darf die Scheibe nicht kaufen. Nebenbei: Was im Musikbusiness wichtiger ist als perfekt zu Singen ist der Wiedererkennungswert - und der ist 100% da. Leute wie Jan oder Grönemeyer erkennt man einfach wieder.
Die Stücke sind abwechslungsreich, die Texte viel dichter an der bundesdeutschen Wirklichkeit dran als us-amerikanische Funkmeistertexte der 70er Jahre. Der Sound der Platte ist gut und es gibt schöne Bläsersätze. Richtige Ohrwürmer sind (leider) nicht dabei finde ich.
Der Rest ist - wie so oft - reine Geschmacksache.
Das funkt, 2. Dezember 2006
Der Mann hat es kapiert. Leider scheint es schwer in Deutschland zu sein, sich in verschiedenen Stilen auszutoben. Nach der HipHop-Zeit, das Reggae Wagnis und nun Funk. Applaus. Demnächst dann noch ein Rockalbum und immer bleibt es unverwechselbar Jan Delay, derselbe Witz, das berühmte Näseln und immer qualitativ hochwertig. Hier spielt doch tatsächlich eine Band. Ich habe das Programm im Sommer live gesehen und war beeindruckt, obwohl ich eigentlich durch seine Reggaeplatte auf ihn aufmerksam geworden bin. Die Mudik macht spass. Endlich jemand mit Mut sich zu wqandeln ohne sich anzubiedern. Dass die HipHop-Jungs es als Verrat empfinden und weiter in schönen Hamburger Vororten von ihrer Ghettowirklichkeit rappen (haha)...geschenkt...kaufen
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