Kundenmeinungen
Wer brauch schon ne Spiegelreflex?, 18. August 2008
Tja, ich habe die Kamera schon seit über einem Jahr und bin 110% überzeugt von der FZ 50. Sie macht einfach klasse Bilder. Ich persönlich benutze sie meist für Makroaufnahmen. Dank des schwenkbaren Monitors kann man auch kleinste Objekte auf dem Boden bequem in der Hocke einfangen. Ein weiterer Vorteil ist das Leica-Objektiv... ein perfektes Objektiv für wirklich jede "Lebenslage". Das ständige mitschleppen von weiteren Objetiven gehört damit der Geschichte an. Es lohnt sich auch mal ein Vergleich mit z.B. einer Canon EOS. Beim Vergleichen der Datenblätter werden kaum Unterschiede zusehen sein. Also ich würde sie mir glatt nochmal kaufen.... p.s.: Ich empfehle für besondere Ansprüche die original RAYNOX-Linsen.
Features + Haptik aber die Bildqualität.., 5. August 2008
Aufgrund der vielen guten Rezensionen hatte ich mich gegen eine einfach DSLR und für eine gute Bridge-Kamera entschieden. Die "Panasonic FZ-50" und die "FujiFilm FinePix S100fs". Ich entschied mich für die Pana ( wegen geringerer Auslöseverzögerung ).Ich denke zu den Vorzügen der Kamera kann man in den anderen Rezensionen genug lesen, aber wie ich selbst feststellen musste hat die Kamera ein paar entscheidende Nachteile, die sie -meiner Meinung nach- für sehr viele Interessierte unbrauchbar macht.ich werde die Kamera in meiner Rezession auch mit anderen Kameras, die ich zur Verfügung hatte vergleichen. es handelt sich dabei um folgende Kameras:-Canon Ixus 700 ( schon ein älteres Modell, daher wesentlich billger zu bekommen als die FZ50 )- Eos 350d mit Kit-Objektiven ( auch nicht mehr aktuell, daher mit etwas Glück sogar billiger -inkl Kitobjektive- aus zweiter Hand als die FZ50 neu )Im folgenden werde ich die Schwächen der FZ50 in steigernder Form aufzählen und gegebenfalls ein paar Worte dazu sagen. Abschließen werde ich mit meinem persönlichen Fazit und ein paar Empfehlungen für preislich vergleichbare ( oder sogar bessere ) Modelle.-->Autofokus/IS: Arbeit bei meiner Kamera leider nicht lautlos. Die Geräusche empfinde ich persönlich als störend, auch wenns sie nicht allzu laut sind.-->Bildstabilisator: Leider arbeitet der IS nicht so gut wie erhofft. Ich habe keine Messreihen oder ähnliches durchgeführt, aber einen großen Effekt konnte ich nicht feststellen. Der Vergleich mag auf den ersten Blick gemein sein aber, wenn man den IS ( =Bildstabilisator )dieser Kamera und den integrierten im einem Canon IS-Kitobjektivs vergleicht, sieht man was ein ordentlicher IS leisten kann. Der IS der FZ50 wirkt im Vergleich dazu eher wie ein Werbegag.--> Autofokus: Der Autofokus benötigt um richtig arbeiten zu können recht viel Licht. z.b. eine Canon Ixus 700 ( die mittlerweile wesentlich billiger zu haben sein dürfte )kommt mit wesentlich weniger Licht aus. --> Autofokus: Der Autofokus der Fz 50 ist leider extrem langsam. Man kann jedes Mal zusehen, wie die Kamera den scharfen Punkt sucht. Bei schlechtem Licht kommt es häufig vor, das die Kamera überhaupt keinen scharfen Punkt findet, dann muss man zwingend den Blitz zur Hilfe nehmen.--> Mitgelieferte Programme/Datenübertragung zum PC: Die Datenübertragung zum Pc funktioniert problemlos. Leider ist die Übertragunsgeschwindigkeit der Kamera sehr langsam dabei spielt es auch keine Rolle, wie schnell die eingesetzte SD-Karte ist. In meinem Fall war es eine Sandisk extreme III.Man könnte das Problem wohl mit einem SD-Card-reader umgehen. Alle 3 anderen Kameras die ich zur Verfügung hatte ( siehe oben ) waren wesentlich schneller.Die Mitgelieferte Software ist für den Anfang mehr als ausreichend. Hierfür ein kleines Lob an Panasonic.--> Bildqualität: Nun kommen wir zu meinem größten Kritikpunkt, der für mich das KO-Kriterium war, sodass ich die Kamera zurückgeschickt habe ( An dieser Stelle Lob an Amazon schneller hätte die Rückerstattung gar nicht gehen können. Vorbildlich ! )In den anderen Rezensionen wurde das Bildrauschen auch schon angesprochen ich will hier noch einmal ausführlich darauf eingehen. Oft wird empfohlen mit niedriger ISO ( also 100-200 ) zu fotografieren und die intere Rauschunterdrückung der Kamera zu minimieren ( Einstellung auf "low" ). All diese Massnahmen verbessern die Bildqualität, die diese Kamera "out-of-the-box" liefert, lösen das Problem aber nicht. Das Bildrauschen ist selbst bei ISO 100 viel zu hoch. Für eine Handykamera wäre das Bildrauschen auf ISO 100 ein guter Wert, aber für eine Kamera die rund 400E kostet ist das Bildrauschen inakzeptabel. Selbst auf der niedrigsten Rauschunterdrückungsstufe zerstört die interne Bearbeitung die gesamte Bildqualität, da sie immer noch so agressiv arbeitet, das alle einfarbigen Flächen ( mit Helligkeits/Farbtonabstufungen ) zu einem Pixelbrei werden. Zurecht liest man im Internet des öfteren von "Aquarell"-Effekten. Der Effekt wirkt weniger auffällig, wenn nur sehr wenige einfarbige gorße Flächen auftreten wie es bei manchen Makroaufnahmen der Fall sein kann. Daher wird der Kamera oft auch eine gute Makrofahigkeit zugesprochen. Ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist auf der anderen Seite das Umgebungslicht das zur Verfügung steht. Die Tests habe ich in der Wohnung bei "normaler" Beleuchtung gemacht ( alle Lichter im Raum an ).Wenn man in einer sehr hellen Umgebung fotografiert ( Extrembeispiel: Hochsommer, wolkenlos 15:00 Uhr in der prallen Sonne ) treten die oben von mir genannten Effekte natürlich weniger zum Vorschein.Interessanter, für alle Leser die keine Bilder der Kamera sehen können ist vlt auch noch mein Verlgeich zu den anderen 3 Kameras, deren Bilder ich direkt am Monitor ( selbes Motiv ) vergleichen konnte. Ergebniss:-->Ixus 700: Das Bildrauschen ist um Welten besser, selbst auf hoher ISO liefert die Kamera bessere Ergebnisse, als die FZ50 auf ISO 100. Der Aquarelleffekt ist in der Praxis ohne hohe Vergrößerung nicht feststellbar.-->Eos 350d: Hier liegen Welten dazwischen. selbst auf iso 1200 ist weniger bildrauschen erkennbar wie bei der FZ50 mit iso 100. "Auqarelleffekt" ist keiner erkennbar.-->Eos 40d. dazu muss ich wohl nichts sagen...Mein Fazit:Die Kamera liefert ein gute Optik und Ausstattung. Der Zoombereich ist exzellent, die Lichtstärke des Objektivs geht in Ordung. Eigentlich passen damit die Rahmenbedinungen. Wäre da nicht das Bildrauschen und noch viel schlimmer, die kamerainterne, nicht komplett abschaltbare Bildverarbeitung, die jedes noch so gute Bild fast auf "2 MP Handykameraniveau" drückt. Der langsame Fokus tut sein übriges. Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Bildqualität die die Kamera für rund 400 E bietet steht in keinem Verhältniss zum Preis. Die Fz-50 sollte für mich der Einstieg in die Digitalfotografie werden. Gelernt habe ich dabei vor allem, das es selbst für viel Geld sehr wenig Bildqualität gibt. Für mich war daher klar: Entweder eine richtige Kompakte oder eine richtige DSLR. Was man braucht muss jeder für sich entscheiden. Wer wirklich gute Bilder machen will kommt um eine DSLR nicht herum. Wer sich um die Bildqualität wenig gedanken macht und einfach nur "nette" Bilder haben will, wird mit einer Kompacktkamera gut bedient. Diese "Bridge"-Kamera kann weder das Eine richtig noch das andere. Leider.Selbst die mittlerweile schon veraltete Ixus 700 ( Preis für Gebrauchtgeräte aktuell ca. 140 E ) liefert durchweg eine wesentlich bessere Bildqualität bei schnellerem Autofokus und höherer ISO ( auch wenn sich viele Einstellungen nicht manuell vornehmen lassen, sonder von der Kamera selbst gewählt werden ).Auch für Makrofotografie ist die Fz-50 nicht die erste Wahl. Empfehlen würde ich für ein sehr kleines Budget eher eine Kamera von Ricoh die vor für den Preis wirklich Klasse Makro-Bilder machen. Aber wer zwischen der Entscheidung Bridge-Kamera oder gleich DSLR steht, dem kann ich nur von der FZ50 abraten. Die Eos 300d/350d bekommt man mittlerweile sehr billig (350d mit Obektiv um 300 E 2nd Hand ). Davon habt ihr vor allem langfristig wesentlich mehr. Vor allem könnt ihr dann auch ohne ohne Superbeleuchtung gute Bilder machen ( da höhere ISO- Werte trotzdem gute Ergebnisse liefern ).Die zwei Sterne gibt es für die gute Ausstattung, die intuitiven Menüs mit allen notwendigen Einstellungsmöglichkeiten und die ganz ordentliche Haptik. Für die Bildqualität gebe ich 0 Sterne.
Empfehlenswerte Kamera für fortgeschrittene Anwender, 18. Juli 2008
Ich habe mir die Kamera vor einer Woche gekauft und auch schon einige Aufnahmen damit gemacht. Das mit dem Rauschen kann ich absolut nicht bestätigen. Manchmal liest man, dass das Ding bei ISO 100 schon rauschen soll, was natürlich totaler Quatsch ist. ISO 200 geht auch noch problemlos. Bei ISO 400 merkt man es natürlich schon ein bisschen, was aber absolut normal ist und nicht stört. Bei allen anderen Kameras ist das auch nicht anders und früher wurde es bei ISO 400 Filmen auch körnig. Von dem abgesehen braucht man die hohen ISO-Werte von 400-1600 auch eher selten, da das Objektiv sehr Lichtstark ist und der Bildstabilisator sehr gut arbeitet, was kurze Verschlusszeiten auch bei schlechterem Licht ermöglicht. Da gehen dann auch Verschlusszeiten von 1/10 Sekunde noch ohne zu verwackeln. Allerdings ist die Rauschunterdrückung im Modus high ziemlich derb. Die sollte man auf low stellen, was bei ISO 100 und 200 OK ist, ansonsten maximal Einstellung Standart. Ich fotografiere normal in dem Modus, in dem ich die Blendenöffnung selber wählen kann (was mit den beiden Einstellrädchen super komfortabel geht). Hier ist leider nur eine minimale Verschlusszeit von 1/1000s bei maximaler Blendenöffnung möglich, was teilweise bei starkem Sonnenlicht zu lange ist. Das kann aber auch schlichtweg technische Gründe haben, weshalb ich es nicht kritisieren will*. Abhilfe kann man mit einem Graufilter schaffen. Die minimale Verschlusszeit von 1/2000s lässt sich nur im Modus mit Verschluss-Priorität einstellen. Generell würde ich empfehlen, mit der Kamera möglichst viele Einstellungen manuell vorzunehmen. Nur so kann man das maximale aus der Kamera herausholen. Der Automatikmodus sollte bei so einem High-End Gerät verbotene Zone sein. Wenn man den benutzt, kommen wahrscheinlich nur schlechte Bilder raus. Da kommt dann die automatische ISO-Kontrolle zum Einsatz, die natürlich totaler Quatsch ist, wenn man auch nur ein bisschen Gefühl für's fotografieren hat. Außerdem sollte man den Weißabgleich auch dementsprechend manuell einstellen, die Automatik kann man da eigentlich bei allen Kameras vergessen. Fazit: Auch diese Kamera ist nur so gut wie derjenige, der sie bedient. Aber man kann mit ihr sehr gute Fotos machen, wenn man die Grundparameter des Fotografierens beherrscht. Die Leute, die im Automatikmodus knipsen, sollen sich ne billige Kodak oder so holen. Das reicht für die locker.* P.S.: Hab's mittlerweile geschnallt: Auch im Modus mit Blenden-Priorität (Blende manuell wählen) sind kürzere Verschlusszeiten als 1/1000s möglich, jedoch erst bei größeren Blendenwerten. Bei den großen Blendenwerten kommt man dann auch auf die 1/2000s. Daraus schließe ich, dass es bei einem Blendenwert von 2,8 einfach technisch nicht möglich ist, kürzer als 1/1000s zu belichten, da der Durchmesser der Blendenöffnung schlichtweg zu groß ist.
Von der Spiegelreflex zur Lumix FZ 50, 12. Juli 2008
Gegen die Möglichkeiten der FZ 50 nehmen sich die der Spiegelreflexkamerasgemessen an Preis und Materialaufwand bescheiden aus.Ich habe mich von meiner Spiegelreflexausrüstung Minolta getrennt undbin von den Möglichkeiten der FZ 50 begeistert.Allein der Makrobereich und der Zoombereich 35- 420 mm erfordert beijeder Spiegelreflex nur unnötige Schlepperei.Auch das Leicaobjektiv ist eine Klasse für sich.Die meisten Amateurfotografen machen nur einen geringen Teil Ihrer Bilderbei schlechten Lichtverhältnissen.Über 95 % meiner Bilder erfolgen bei Tageslicht, daher ist die Diskussionüber zuviel Rauschen weit überzogen.Ich bin jedenfalls froh eine im Feeling der Spiegelreflexähnliche Kamera zu besitzen, die den allergrößtenTeil meiner Anforderungenoptimal erfüllt.
Warum eine FZ50? Der Sucher!!!, 10. Juni 2008
Was bringt eine Kamera, bei der man sein Fotoobjekt nicht richtig anvisieren, scharfstellen etc. kann? Meine Sony Cyber-shot HSC5 hatte zwar einen 3Zoll LCD, aber was nutzt der? Im Freien kann man ihn vergessen! Und der Sucher? Kann man ebenfalls vergessen, viel zu klein, um darin was zu erkennen. Und das gilt faktisch für alle Bridges, bis auf - bis auf die FZ50 eben!Habe mir deswegen die Lumix FZ50 geholt, nachdem ich meine frühere FZ5 gegen eine Sony Cyber-shot DSC H5 eingetauscht hatte - wegen des 3-Zoll-Displays. Aber die Sony hat's absolut nicht gebracht. Das Display der Lumix ist nun endlich klappbar (das der neuen Sony H50 auch), aber: Der Sucher der Lumix ist der Beste, den ich in einer Bridgekamera kenne - er entspricht von der Größe und Klarheit einem SLR-Sucher, und das brauche ich, um gute Bilder zu machen, abgesehen von der Lupe im MF-Modus, da sehe ich, ob mein Objekt wirklich scharf ist. Bei der Sony habe ich das immer erst hinterher gesehen!Zweiter Grund: Scharfstellung und Brennweite am Objektiv, wie bei einer SLR. Da fällt die Sony ebenfalls deutlich ab, denn hier geht alles per Motorwippe.Dritter Grund: Der deswegen enorme Batterieverbrauch der Sony. Schon die alte FZ5 war da deutlich sparsamer.Über die übrigen Qualitäten ist hier alles gesagt.Anmerkung zur Leica V-Lux: Für die 400 Euro Aufpreis müsste die Leica doch noch etwas mehr als den guten Namen und eine bessere Rauschunterdrückungssoftware bieten, sonst hätte ich die V-Lux 1 auch gerne genommen!
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