Kundenmeinungen
Spiegelreflex oder nicht, 27. September 2007
Ich habe lange nach Informationen gesucht, warum man eine Spiegelreflexkamera kaufen soll im Vergleich zu einer guten Kompaktkamera. Jetzt habe ich die Sony Alpha und kann dazu etwas sagen:- Im Sucher sieht man genau das Bild, das fotografiert wird. Dafuer kann man auf dem LCD NICHT das Bild sehen, sondern nur im Sucher. Das vermisse ich sehr, zb bei Ueber-Kopf-Fotos: einfach die Kamera hochhalten geht nun eben nicht mehr (wie bei meinem Vorgaenger, der DSC707). Die Rueckschau ist aber natuerlich auf dem LCD.- Movies macht diese Kamera auch nicht. Meine kleine Pocketkamera (Sony DSC 200) aber schon!- Das Objektiv mit dem Gehaeuse laesst sich nicht anwinkeln, wie zb bei der DSC707, wo man die Kamera wunderbar vor dem Bauch halten kann.- Folgekosten fuer weitere Objektive sind sehr hoch.Die Kritiken sind wohl mehr an Spiegelreflexkameras an sich gerichtet als an diese Sony-Kamera.Auf der anderen Seite sind die Features hervorragend. Die Bilder sind gestochen scharf, selbst in der Daemmerung. Aufloesung ganz hervorragend, der Verwacklungsschutz ist super.Ein Massenspeicher kommt nicht mit, also nochmals 100 Euro einplanen.Sony-typisch ist das Menu sehr gut gestaltet. Fuer Leute, die einfach fotografieren wollen, bringt sie phantastische Bilder, aber sehr viele Einstellungen (die man aber auch ignorieren kann).Portrait-Fotos gelingen sehr gut, ebenso Sportmotive mit der automatischen Sport-Einstellung.Die Kamera ist gelungen, aber ob meine naechste Kamera wieder eine Spiegelreflex wird, werden wir erst noch sehen.
Guter Einsteigerkompromis, 20. September 2007
Bin nun seit 5 Monaten stolzer Besitzer einer Alpha 100 mit drei Objektiven von 17 - 300mm. Grundsätzlich bin ich auch mit der Kamera zufrieden, da ich ja auch Einsteiger bin aber mit den ersten Erfahrungen kommen auch schon die ersten Mankos. Das erste liegt am viel beschriebenen Rauschen der Kamera schon ab ISO 400. Ab 800 schon für richtig gute Bilder nicht mehr schön und darüber hinaus kann man es eigentlich vergessen. Wer also gern mal Bilder mit Langzeitbelichtung machen will unter der Zeit in der die Rauschunterdrückung tätig wird, wird mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein. Weiterhin hab ich gerade einen Totalausfall der Kamera, da die Belichtungsmessung nicht mehr funktioniert (das schon nach wenigen Monaten) und ich die Kamera einschicken musste. Natürlich ist sich Sony auch zu gut um für diese 4 WOCHEN!!! ein Ersatzgerät zu liefern. Servicewüste sag ich hier nur, aber das ist leider bei ALLEN Marken so. Egal ob Canon, Nikon, Samsung... Dann ist der Halter für den Tragegurt so unpraktisch angebracht, dass dieser bereits nach den ersten 5 Monaten schon so am Gurt reibt, dass sich dieser bereits auflöst und irgendwann reißen wird, wenn ich nicht in den nächsten Monaten einen Ersatzgurt kaufe.Somit bleibt mir nur noch eines, auf die Alpha 700 zu warten! Hier gibts bessere Gurthalter, einen CMOS Sensor der hoffentlich weniger rauscht und eine ausgereiftere Firmware, die nicht schon nach 5 Monaten den Geist aufgibt.Wenn Sie jedoch kein Montagsgerät erwischen und nur gelegentlich schöne Urlaubsbilder aufnehmen möchten, dann ist sie durchaus eine gute Wahl. Dafür sprechen viele Details wie der im Gerät integrierte Stabi. Ach ja, für Urlaubsbilder aber am besten gleich mit dem 28-300 kaufen. die Wechselei macht sonst auf dauer keinen Spass. Für mich aber gibts hoffentlich bald mit der Alpha 700 die komplette 2,8er EX APO Serie mit den beiden Gläsern 28-70 und 70-200. Dazu nen 2fach Konverter und ich bin glücklich.
Für alle, denen Schnappschüsse nicht reichen!!!, 24. August 2007
Ob die Kamera der Weisheit letzter Schluss ist- ich weiss es nicht. Ich kann nur den Umsteigern von guten Digital-cams zu diesem Angebot raten. Profis werden immer noch das eine oder andere Highlight finden, einen techn. Wert bei anderen Kameras besser finden ich bin Umsteiger- und hier scheint die Alpha 100 ein wirklich guter Grundstein zum neuen Hobby zu sein. Das fängt mit dem Blitzgerät - eingebaut- an. Für normale Aufnahmen bis 5 Meter durchaus brauchbar. Wer mehr will, bis hin zum W-LAN Blitzgerät alles verfügbar und elektronisch unklompliziert zu steuern. So werden Aufnahmen auch ohne den berühmten störenden Schatten hinter den Köpfen oder Gegenständen einfach realisiert. Gerade bei Familien-Feiern konnte ich so wirklich Schattenfreie Bilder realisieren. Die Kamera macht bis zu drei Bilder pro Sekunde in Reihenaufnahmen( Achtung- nur wenn kein Blitz eingeschaltet ist ). Man findet so einfach schneller den passenden Moment. Vom den Möglichkeiten der Kamera und der Objektive angefacht, wird man beim Experimentieren schnell das RAW Format und die Zeitgleiche Erfassung als JPEG lieben lernen. Nur die beigefügte Software ist schlicht Mist und überflüssig. Das kostenlose Picasa 2 oder wer wirklich zaubern möchte "Photoshop extented ab 200Euro" sind ein Muss.Der Akku bekommt von mir wirklich noch einmal 5 Sterne- keine Ahnung wie das geht das der solange hält. Immer wieder erstaunlich. Speicherkarten ab 2 Gigabyte sind empfehlenswert. Wer im Urlaub nichts extra auf Laptop überspielen möchte, 4 Gigabyte. Umsteigern sei gesagt, das ich mittlerweile bei ca 3.000 Aufnahmen angekommen, immer noch nicht alle Schalterstellungen und die Auswirkung bei den Aufnahmen verinnerlicht habe. Durchhalten und weiter rumspielen ist das Motto. Abgesehen davon gelingen mir immerhin schon ca 50 % der Aufnahmen mit besseren Ergebnis als meiner 6 Megapixel normal-Kamera.Unterschiede wie Tag und Nacht. Ungebübten sei gesagt, es bringt nichts vorm Urlaub noch schnell umzusteigen, 3 Wochen Vorbereitung für wirklich gute Bilder im Ergebnis zu bekommen halte ich für anegmessen.Warum Sony nur diese einzige DSLR anbietet?- Tja weil es keine Sony ist. Konica-Minolta ist für die Entwicklung verantwortlich. Und die meisten Objektive von diesem Hersteller passen auch. Da der Bildstabilisator in der Kamera und nicht im Objetiv sitzt, hat man auch eine entsprechende Auswahl ohne Horror Preise zahlen zu müssen. Auch Gebraucht wird von vielen Umsteigern wirklich gute Objektive preiswert angeboten- wenn die alle wüssten das selbst die neuesten DSLR Kameras damit klarkommen, würden die wahrscheinlich nicht zu diesen Preisen anbieten--Grins...Also, zusammenfassend:Bedienungsanleitung gut- auf das Mindestmaß an Info beschränkt und deshalb hole ich das Büchlein auch gerne nochmal in die Hand.Viel Auswahl bei den preiswerteren Objektiven.Super Akku und ich glaube eine wirklich gute Software und der auch in den Testberichten gelobte eigentliche Foto-Chip ergeben eine gute Basis.Für schnappschuss-Fetischisten zu schade und auch zu kompliziert- Frust vorprogrammiert.Ich schätze in Zukunft gebe ich vielleicht noch Geld für Zubehör aus- die eigentliche Kamera wird wohl noch ein paar Jahre mein eigen bleiben. Auch eine Form des Umweltschutzes. Wo landen eigentlich die ganzen Kompakt-Kameras 2 Mio Pixel, 3 Mio Pixel- im Hausmüll? Kein Mensch hat diese mehr. Aber verkauft wurden davon Millionen...
Eine Lanze für die Kit-Objektive!, 7. Mai 2007
Wie bereits viele der Vor-Rezensenten gesagt haben: An der Kamera gibt es nichts auszusetzen. Das Bedienkonzept ist sehr durchdacht und bietet großen Komfort beim Fotografieren. Ein Studium der Anleitung ist jedoch sehr anzuraten, denn sonst bleiben einem viele der sehr praktischen Funktionen verborgen, wie etwa die Veränderung der AF-Sensoranzeige, oder die Möglichkeit, die Bilder bereits in der Kamera gedreht anzuzeigen.Heutige DSLRs schenken sich in Punkto Bildqualität nicht viel, zumindest nicht in der von SONY mit der Alpha 100 anvisierten Kategorie der ambitionierten Amateurfotografen. Sich auf Messwerte bei den Bildern zurückzuziehen und zu behaupten, die eine oder andere Kamera, sei es Canon EOS 400D oder Nikon D80 rausche hier und dort mehr, oder zeige dort und dort Bildschwächen, ist, sorry, "Tüpfeleschisserei". Wer wirklich Geld mit dem Fotografieren verdient, der wird sich ein Profigerät holen, und den anderen fallen die Unterschiede in der Bildqualität nicht wirklich auf. Habe jahrelang mit einer 6MP-DSLR geknipst, und um ehrlich zu sein, die Fotos reichen auch für eine 50x75-Vergrößerung aus. Denn: 6 MP aus einer DSLR mit einem guten Objektiv sind nicht gleich 6 MP aus einer Kompaktknipse! Hier vergleicht man Äpfel mit Birnen; die Qualität lässt sich nicht vergleichen. Letzten Endes ist die Wahl der DSLR für mich fast ausschließlich eine Frage dessen, wie das Gerät in der Hand liegt und wie es sich bedienen lässt. Hier zeigt die Alpha keine Blöße, besonders dann nicht, wenn man das Dynax-System von Minolta bereits kennt und schätzt.Nun zu den Objektiven: Die beiden Kit-Objektive 18-70 AF DT und 75-300 AF (D) sind durchaus brauchbar! Für den Einstieg in die Spiegelreflex-Fotografie sind die beiden hervorragend geeignet. Sie sind beide extrem scharf, zugleich Positiv- wie auch Negativpunkt. Das Telezoom eignet sich im Prinzip auch für Portrait-Fotografie, allerdings ist dann eine Nachbearbeitung (Weichzeichnen) anzuraten, da sonst jede Pore zu sehen ist. Das 18-70-Objektiv ist ein recht gutes Immerdrauf, das allerdings bereits ab 24mm relativ lichtschwach ist. Für Fotografie mit Blitz drin, oder für Landschaftsfotografie trotzdem sehr geeignet. Nachteil: Plastikbajonett, und in Telestellung zeigen sich an den Bildkanten leichte Chromatische Abberrationen, aber nichts wirklich Störendes. Für den geringen Aufpreis, der verlangt wird, kann man nichts falsch machen!Zum 75-300: Der einzige Nachteil ist meiner Meinung nach das Verhalten im nichtfokussierten Bereich; das Bokeh ist nicht sonderlich ansprechend, aber auch nicht wirklich störend. Sonst ist es ein recht kompaktes Telezoom mit einer KB-Entsprechung von 112.5 bis 450(!)mm.Eine sinnvolle Ergänzung dieser Kamera und dieser beiden Objektive stellt meines Erachtens noch ein lichtstarkes 50mm-"Normalobjektiv" (etwa Minolta 50/1.7 [ebay] oder das Sony 50/1.4 [neu]) für die Available-Light-Fotografie dar. Dazu eventuell noch das Blitzgerät 3600 HS(D), und man ist mit einer Superausrüstung für alles gewappnet: Feste mit vielen Leuten und großen Räumen (Blitz!), oder Portraitaufnahmen bei vorhandenem Licht. Tierfotografie (Telezoom) und Landschaftsaufnahmen (18-70), alles ist dann möglich, und man kann mit seiner DSLR sehr viele schöne und verschiedene Aufnahmen machen.
Anfangs begeistern, doch die Objektive haben ihre Grenzen, 2. Mai 2007
Die Kamera ist für den Einsteiger als Set ganz interessant, doch nach einiger zeit macht sich die geringere Qualität der Objektive bemerkbar. Also bleibt einem später nichts andere über, als bessere Objektive zu holen. Dann aber ist die Kamera einfach top !
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