Kundenmeinungen
Der Gipfel der Belanglosigkeit, 1. August 2007
R.B. meint es uns zeigen zu müssen: dass sie ALLES kann, Jazz, Pop, Schlager... Aber "wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht." Es wird offensichtlich, dass R.B. mit diesem Album nicht an ihrer künstlerischen Entwicklung arbeitet, sondern an ihrer Karriere. Und die möchte sie in jeder Richtung, die sie abdecken kann, pushen. Entsprechend klingt dieser vollkommen wertlose Eintopf. Dünn...flüssig, damit er in jede Röhre passt, so richtig ökonomisch gedacht eben. Künstlerisch gesehen jedenfalls vollkommener Müll. Man hatte sich erhofft, dass R.B. in irgendeine seriöse Richtung gehen würde. Weit gefehlt. Demnächst tritt sie für den Eurovisions-Contest auf. Belangloser geht's jedenfalls nimmer.
Sensationell, 20. Juni 2007
Eine CD die durch und durch unter die Haut geht. Eine CD, die noch nicht mal nach dem 100. mal Wiederholen langweilig wird.
Tolle Stimme, tolle Musik - einfach grandios! Eine CD, die perfekt zu einem romantischen Dinner passt!
Eine schöne folkigjazzige Balladen-CD!, 16. November 2006
So könnte man diese CD von Rebekka Bakken zusammenfassen.
Es finden sich neben Pop-Jazz-Folk Balladen auch noch ein paar bluesige Songs, die mir aber weniger gefallen.
"Hard to be a loser" oder "Just having my fun" sind mir etwas zu sperrig und Blues ist nicht so mein Ding.
Sämtliche Balladen dagegen überzeugen mich mit Eleganz und Romantik, ohne in Kitsch zu verfallen.
Die Streicher sind gelungen, die Stimme warm und trotzdem nordisch kühl, eine gute Mischung also.
Irgendwie klingen alle Balladen anders und trotzdem passen sie in das Gesamtbild. Da wären "Welcome home", "What love is not", "Love may seem hard" und "Everything can change" als Höhepunkte der CD, die einfach zum herbstlichen Gemüt passen. "You bring new stars" ist ein Gänsehautsong, der wirklich besonders gelungen ist, ein Wahnsinnsabschlusssong mit tollen Pianoeinlagen und atmosphärischem Gesang.
Einige Titel sind mit Folk/Country Einschlag, andere typische Popballaden, aber mit viel nordischem Flair und ab und an auch mit jazzigem Feeling. Okay, reiner Jazz ist das sicherlich nicht, aber das muss ja auch nicht sein, für mich zumindest nicht.
Ein Glas Rotwein, Kerzen, gedimmtes Licht und diese Musik. Sehr schön!
Schade, dass es nur 40 Minuten sind....! Bitte mehr davon!
Jazz-Pop auf höchstem Niveau, fette Streicher und beliebige Songs, 31. Oktober 2006
Rebekka Bakken fiel mir wegen ihrer beeindruckenden Stimme auf. Etwa drei Oktaven Umfang, warmes Timbre, sexy Klang und praktisch alle technischen Möglichkeiten einer Opernsängerin (außer ganz laut), das ist weit mehr als andere angesagte Sängerinnen in Pop und Jazz vermögen.
Als nächstes fielen mir die unglaublich dichten, wohlklingenden und geschmackvollen Streicherarrangements auf. Die Streicher tragen hier viele Songs zur Gänze. Die Sätze sind fein arrangiert. Alles passt und keine schwächelnden parallelen Stimmführungen, ein Sahnesound. Die Wiener Philharmoniker wissen offensichtlich auch, was sie tun.
Ebenso gut gelungen sind die Songs mit Band - musikalisch und vom Sound: Ultratiefe Bässe, raffinierte, immer etwas in Slow-Motion daher kommende Songs. Vor allem in den tieferen Lagen singt Frau Bakken so kehlig, jazzig und -hmmmm- einfach sexy....
Aber die Songs sind leider beliebig, die Texte wirken manchmals doch sehr vorhersagbar und eine wirklich prägnante Hookline oder einen überraschenden kompositorischen Einfall suchte ich auf dem ganzen Album vergebens. Zu wenig Pop für die breite Masse und zu wenig Jazz/zu viel Streicher für die Jazzpuristen.
Trotzdem: Mir gefällt's und das Album hat Langzeitwert.
komm zurück!, 20. Oktober 2006
Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie sich ein Künstler entwickelt, dies kann man besonders gut an seinen Werken messen.
Sehr gespannt auf dies jüngste Werk einer sehr bemerkenswerten Künstlerin finde ich mich nun recht ernüchternd wieder, dies soll nun die Weiterentwicklung sein? Sehe darin ein weiteres Beispiel, der Versuchung, die breite Masse anzusprechen, erlegen zu sein, anstatt etwas ganz eigenes und wertvoll, zeitloses geschaffen zu haben, wie bei den vorgängigen Alben von Rebekka Bakken.
Ich finde auf diesem Album eigentlich nur 3 Songs, die mich wirklich interessieren und begeistern, die für mich deutlich Seele haben in einer sonst sehr eher kopflastigen, unterkühlten Produktion. Diese 3 Songs sind:
1. We Hit It Again
2. Hard To Be A Loser
3. What Love Is Not
Nach wie vor ist Rebakkas Stimme fastzinierend und wunderbar, die ausgewählten Stücke werden ihr aber nicht gerecht und man hat immer das Gefühl, sie hält etwas zurück, sie kann doch eigentlich mehr.
Ein Album, welches sich auf sicheren Verkaufspfaden bewegt und deshalb nicht genügen kann.
Hoffen wir, dass Rebekka Bakken sich auf ihr Qualitätssiegel zurückbesinnt und zu uns zurückfindet!
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