Kundenmeinungen
Sehr guter Eindruck aber ein paar Schwächen, 18. Februar 2008
Vorab: ich nutze das Gerät nur am Ethernet-Kabel, über WLAN kann ich also keine Aussage machen. Hier mein Eindruck:
Positiv:
- Netzwerk-Konfiguration "Plug and Play" (wie gesagt am Ethernet-Kabel)
- sehr viele Internet-Radio-Stationen voreingestellt
- Digitaler SPDIF-Ausgang (Optisch und Analog)
- Bedienung intuitiv
Negativ:
- keine Fast-Forward / -Backward Funktion
- Display zu klein (insb. bei Entfernungen > 2m)
- Bedienung ausschließlich über Fernbedienung
- Steckernetzteil ohne Schalter -> 24h Dauer-Stromfresser auch im Standby
- iTunes Shares können nur mit der mitgelieferten Software (Firefly) abgespielt werden
- keine direkte OggVorbis Unterstützung (Echtzeit-Konvertierung über Firefly-Server möglich)
- analoger Stereo-Ausgang nur über Kopfhörer-Klinke (Adapter auf Chinch liegt bei)
Ich benutze die Soundbridge an einem Firefly-Medienserver, der auf einer Buffalo LinkstationPro Netzwerkfestplatte läuft. Damit ist der Zugriff auf die hier gelagerten MP3s extrem schnell, da dieser Server alle MP3s nach diversen Kriterien indiziert (Album, Interpret, Genere, etc.) und man über die Browse-Optionen recht schnell zugreifen kann. Mit Firefly werden auch iTunes Playlists erkannt.
Vor der Benutzung von Firefly (mt-daap) habe ich einige Versuche mit ushare gemacht, die aber recht enttäuschend waren (langsamer Zugriff, Abbrüche beim Browsen, usw.).
Trotz der aufgezählten Schwächen rundum ein sehr guter Eindruck, ich würde das Gerät wieder kaufen, da ich damit genau das machen kann, was ich mit meiner Apple AirPort Extreme nicht machen konnte: Musik direkt von der Netzwerk-Festplatte streamen ohne einen Rechner laufen lassen zu müssen. Mehrere Umzugskartona voller CDs können dadurch im Keller lagern und ich habe trotzdem Zugriff auf die Musik. Betrachtet man den Preis und vergleicht, was es sonst noch so gibt, ist es wohl eines der besten Geräte auf dem Markt für diesen Zweck.
Die ultimative Anschaffung der letzten 2 Jahre, 3. Dezember 2007
Ich bin durch einen Artikel in der PC Welt auf das Gerät aufmerksam geworden. Nach kurzem Vergleich ähnlicher Modelle habe ich mich für die Soundbridge entschieden. Ich habe selten ein Gerät gekauft, das für den Preis einen so hohen Nutzwert bietet !
Vorteile:
- tolles Design
- einfache Bedienung
- guter Sound
- kein Kabelsalat (nur Stromversorgung und Verbindung zum Verstärker)
- Bedienung optional über Fernbedienung oder per PC über Webbroweser
- Netzverbindung optional über LAN oder WLAN
- Audio Anschluss per Klinke, Cinch oder Optischem Ausgang !
- Spiele Internet Radio und Musiksammlung vom dem lokalen Netwerk-PC
Nachteile:
- kein Netzschalter, Stromverbrauch im Standby genauso hoch wie im Betrieb !
- kein 802.11g Standard sondern "nur" 802.11b
- Eingabe der Verschlüsselung aufwendig
- Anzeige könnte noch ein wenig besser gestaltet sein
- Auslieferung mit veralteter Firmware, Update nur mit LAN Kabel möglich
- kein Klangregler eingebaut
Meine allerwärmste Empfehlung !!
Internetradio, 29. November 2007
Ich habe die Soundbridge nun seit gut einem Jahr und bin mehr als zufrieden damit. Die Integration ins heimische Netzwerk über WLan stellt auch für einen Laien kein Problem dar. Das Ding klingt gut und ich denke, Roku wird noch viel Markt mit dem Teil machen. Was hier aber noch gar nicht zur Sprache kam, ist die Idee mit dem Internetradio bei Roku. Ich habe es ausprobiert und möchte mal ganz bewußt dafür werben. Auf der Seite www.radioroku.com kann man seine Soundbridge kostenfrei registrieren und dann an in einer Art Blog Radiostationen neu eintragen, editieren, bewerten, etc. All diese Radiostationen kann man dann über die Soundbridge empfangen und einfach verwalten. Wieviele Stationen es heute sind, kann ich nicht sagen, aber wohl über 4000. Vorteil gegenüber den "fest gespeicherten" Stationssystemen der Wettbewerber ist, daß jeder Soundbridge-Besitzer (wie im Blog halt auch) daran teilnehmen kann, seine eigenen Stationen eintragen kann und sich das ganze System bedingt durch immer wieder aktualisierte Links der User immer mehr erweitert und verbessert. Es sei aber zu erwähnen, daß man mit seiner Soundbride dann auch immer "Online" ist, daß heißt Roku kann nachvollziehen, was der Einzelne so hört, auch MP3 auf NAS, etc. Wobei ich nicht glaube, daß Roku hier ernsthaft schnüffelt. Auch funktioniert die "Selbstverbesserung" der Gemeinschaft nicht immer, für Mallorca Inselradio ist immer noch ein Sender aus Frankreich eingetragen, der wohl von einem User automatisch hochgeladen wurde. Dennoch macht mir der Umgang damit und die Idee an für sich (web 2.0 zum Anfassen) so viel Spaß, dass ich dies als Tipp hier mal kundtun wollte.
Soundbridge läuft prima, 19. Oktober 2007
Habe vor zwei Tagen die Soundbridge erhalten. Installation war supereinfach.Mein Netzwerk wurde sofort erkannt. Nach Eingabe der Verschlüsselung ging es auch schon los. Web-Interface läuft einwandfrei. Einzig das Herausfinden der Internetradiosender-URLs gestaltet sich mitunter etwas langwierig, aber das liegt nicht an der Soundbridge. Anschluß über Digitales Coax-Kabel an Onkyo 7.1 Reciver mit Teufel Lautsprecherset. Klingt sehr gut.Würde das Gerät jederzeit wieder kaufen.
Keine Chance gegen die Squeezebox, 11. Oktober 2007
Die Soundbridge ist der günstige Einstieg in die Welt der WLAN Streaming Clients.
Die Squeezebox von Logitech/Slim Devices sieht meiner Meinung nach viel besser aus, spielt fast alles ab (sogar Ogg Vorbis, Musepack/MPC, etc.) und hat hochwertigere Komponenten (z.B. High fidelity Burr-Brown 24-bit DAC). Die Stecker sind vergoldet, die vom mitgelieferten Kabel auch, ein optischer Ausgang ist ebenfalls vorhanden etc. - falls ein paar Euros mehr drin sind würde ich lieber zur Squeezebox greifen.
Für den extremen Audiophilen gibt es dann noch den Slim Devices' Transporter, ein richtig edles Stück Hifi.
Da man das Gerät ggf. ins Wohnzimmer zum restlichen HiFi Equipment stellt, wird der eine oder andere vielleicht auch ein wenig auf Optik und Klangqualität achten, daher sehe ich die Soundbridge nur als Notlösung neben der Squeezebox.
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